Forschungsprojekt „Collision Avoidance“ auf der Bodenseewoche
Nach erfolgreichem Wiederbeleben im Jahr 2009 fand auch dieses Jahr die
internationalen Bodenseewoche vom 27. – 30. 05.2010 in Konstanz statt. Die HTWG war wieder mit einem Messestand vertreten und stellte unter anderem das neue Forschungsprojekt „Neue Verfahren zur Kollisionsvermeidung auf Binnenseen“ vor.
Bei dem Projekt, welches seit Sommer 2009 an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik läuft, wird die Entwicklung eines autonomen Bootes angestrebt. Die Forschungsgruppe um Prof. Dr. J. Reuter hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Boot soweit zu automatisieren, dass es selbstständig einen Weg an einen benutzerdefinierten Zielort berechnen und abfahren kann, ohne mit anderen Schiffen oder Hindernissen zu kollidieren.
Um das Ziel zu erreichen, soll aber auf die Verwendung teurer Spezialsensorik verzichtet werden. Stattdessen kommen vermehrt kostengünstige Sensoren aus dem Automobilbereich zum Einsatz, diese werden dann durch geeignete Software auf die Anforderungen an Bord angepasst.
Entsprechend wurden am Solarboot Korona in den letzten Monaten einige
Umbauten durchgeführt.
Auf dem Messestand wird u.a. die modifizierte Korona zu sehen sein sowie
allgemeine Informationen über den Projektablauf. Zusätzlich werden für den
technisch interessierten Besucher Details zur Systemarchitektur und der
verwendeten Sensorik präsentiert.
Der Messestand wurde gemeinsam mit dem Bodensee Racing Team (BRT) betrieben und befand sich auf der Hafenpromenade vor dem Konzilgebäude.

