Filmpreis für Konstanzer KDler
Das erste Archäologische Filmfestival in Konstanz zog am Samstag an die HTWG und in den Neubau der Kommunikationsdesigner – zum einen, um den Kurzfilm-Wettbewerb auszutragen, zum anderen aber auch für den ersten archäologischen Flash-Mob.
Punkt 14 Uhr nahmen Studenten und Gäste die Schaufeln zur Hand und begannen im Sand der HTWG-Strandbar nach dem Schatz zu suchen. Der achtjährige Emil Kaufmann war schließlich erfolgreich und darf in Begleitung für zwei Tage eine echte archäologische Ausgrabung auf Sizilien besuchen.
Zur Bildergalerie: Erster archäologischer Flash-Mob – oder: Wir graben.
Im kleinen Kinosaal der Kommunikationsdesigner durfte danach jeder seine Stimme abgeben: Bei der Kurzfilm-Rolle war das Publikum zugleich Jury, vergab Punkte und entschied gegebenenfalls mit roter Karte, dass ein Film nicht bis zum Ende gezeigt werden sollte. Am Sonntag schließlich wurden im feierlichen Rahmen die Preise vergeben:
Zum besten Film des Festivals kürte die Jury »Twelve Canoes« von Molly Reynolds und Rolf de Heer. »Twelve Canoes«, der auf subtile Art Mythen der Aborigenes zeigt, wurde von der Jury außerdem als innovativster Film des Festivals ausgezeichnet.
Der Publikumspreis in der Kategorie Kurzfilm ging an einen Film aus den Studiengängen Kommunikationsdesign: »AEI Constance« mit Filmprofessor Andreas P. Bechtold in der Hauptrolle spielt mit Anspielungen auf die Krimiserie »CSI Miami«. Verantwortlich für Drehbuch und Produktion waren die Studentinnen Bettina Baumann, Sophia Haug und Heide Zeh. Zusammen mit den anderen Konstanzer Filmen soll »AEI Constance« nun auch beim internationalen Filmfestival in Athen laufen – eine Einladung liegt bereits vor. Begeistert zeigte sich auch das Rheinische Landesmuseum Trier, das bereits jetzt einen Film der Konstanzer KD-Studenten zeigt: »Archaeology is sexy«. Dem ist nichts hinzuzufügen.


