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Internationales Management Asien

Asien-Projekttage bringen M-Gebäude zum Brummen

Geschäftig wie in einem Bienenstock sollte es zugehen – das war ein Wunsch der Initiatoren der ersten Projekttage der Asienstudiengänge. Und in der Tat: Fleißig wie die Bienen haben sich die Studierenden mit einem zentralen Thema beschäftigt, das Asien vor Herausforderungen stellt.

„Urbanität“ stand über drei Tage auf allen Stockwerken im M-Gebäude im Fokus. 75 Prozent der Weltbevölkerung werden laut Prognosen im Jahr 2050 in Städten leben. Wie rasant sich Städte entwickeln können, ist nahezu im Tagesrhythmus in Asien zu sehen: Monatlich wachsen Städte um rund zwei Millionen Einwohner, erläuterte Prof. Dr. Konstantin Hassemer bei der Eröffnung der Projekttage.

Premiere: studiengangs- und semesterübergreifende Zusammenarbeit

Das Thema war also gut geeignet, im Zentrum für eine Premiere zu stehen: Zum ersten Mal haben Studentinnen und Studenten der Studiengänge Wirtschaftssprachen Asien und Management China/ Südost- und Südasien, Wirtschaftssprache Deutsch und Tourismusmanagement sowie des Masterstudiengangs Internationales Management Asien semesterübergreifend zusammengearbeitet. Städte sind dicht bevölkerte kulturelle, politische und ökonomische Zentren, die vielfältigen Einflussfaktoren unterliegen. Während der Projekttage blickten die rund 150 Studierenden in verschiedenen Workshops aus unterschiedlichen Perspektiven auf den Lebensraum Stadt.

Die vier Themenschwerpunkte:

  • Taiwan – Urbanität erleben
  • Urbane Resilienz
  • Die Unwirtlichkeit der Städte
  • Die Ökonomie der Städte


Ergänzt wurden die Themenschwerpunkte durch einen Fachvortrag „Die Stadt-Land-Problematik in Indien“ sowie Kurzpräsentationen von deutschen und asiatischen Studierenden in der jeweilig anderen Sprache zum Thema „Meine Heimatstadt“.

Externe Referenten zu Sicherheitsmanagement und nachhaltigem Städtebau in Asien

Externe Referenten bereicherten das Programm. So zog zum Beispiel Architekt Falk Kagelmacher die Studierenden mit anschaulichen Berichten von seinen langjährigen Erfahrungen in der asiatischen Stadtentwicklung in seinen Sog. Kagelmacher hat nicht nur unter anderem in Hong Kong Architektur studiert, sondern auch 14 Jahre in Peking als Architekt gearbeitet – unter anderem als Berater für nachhaltige Stadtentwicklung im chinesischen Bauministerium.
Nicht weniger fesselnd die Beiträge von Florian Klinner. Ob Epidemien, kriegerische Auseinandersetzungen, Entführungen, Geiselnahmen oder Naturkatastrophen – der Sicherheitsmanager gab den Studierenden Tipps und Ratschläge, wie sie Gefahrenszenarien umgehen können – und was zu tun ist, wenn die Situation doch einmal brenzlig wird.

Positives Fazit

Auch wenn die Premiere der Projekttage an der einen oder anderen Stelle noch holprig verlief, waren das Engagement der Studierenden und deren Rückmeldungen sehr positiv. Vor allem die Möglichkeit, sich über Studiengangs- und Semestergrenzen hinweg im Workshop auszutauschen, voneinander zu lernen und sich kennen zu lernen, wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern honoriert.
Organisiert wurden die Tage von einer Gruppe Masterstudierender. Sie hatten nicht nur für den intellektuellen Input gesorgt, auch Erfrischungen und kleine Snacks stand sorgten während der Tage für eine gute Atmosphäre.

 

In einer Abschlusspräsentation in der Aula stellten alle Arbeitsgruppe die Ergebnisse der zurückliegenden Tage vor. Besonders wurde die semester- und studiengangsübergreifende Zusammenarbeit geschätzt.