Master

 

Business Information Technology

Auslandserfahrungen von BIT-Studierenden

Jens Buchholz, Studiensemester in Penang, Malaysia, im WS 15/16

Schon zu Beginn meines Masterstudiums stand fest, dass ich im Rahmen meines Studiums ins Ausland gehen möchte. Im Studiengang BIT war dies ohne Probleme möglich.

Über das Auslandsamt der HTWG stehen zahlreiche Partneruniversitäten zur Auswahl – so auch die Universiti Sains Malaysia (USM). Die USM liegt auf der Insel Penang, auf der sich mit Georgetown auch die zweitgrößte Stadt des Landes befindet.

Was das Studium in Malaysia betrifft, so hat mir der verstärkte Einsatz von Fallbeispielen sehr gut gefallen. Die Tatsache, dass auch während des Semesters zahlreiche Präsentationen und Ausarbeitungen anzufertigen sind, ist zwar zeitaufwändig, die Ergebnisse werden allerdings bei der Endnote berücksichtigt. Somit macht die Abschlussklausur am Ende des Semesters oft nur noch 50 Prozent der Gesamtnote aus, was auch seine positiven Seiten hat.
Insgesamt betrachtet liegt das inhaltliche Niveau der Vorlesungen unter dem deutschen Standard.

Neben dem Studienalltag war ich fasziniert von Land, Leuten und dem unglaublich abwechslungsreichen Essen auf Penang - einem kulturellen Schmelztiegel unterschiedlichster Religionen und Völker. Die Kommunikation fällt in Malaysia sehr leicht, da im Vergleich zu anderen südostasiatischen Ländern jeder über mehr oder weniger gute Englischkenntnisse verfügt.

Ich kann jedem nur empfehlen, die Chance auf ein Auslandssemester zu ergreifen. Ich habe nicht nur fachlich, sondern insbesondere auch persönlich sehr viel dazu gelernt und mich weiterentwickelt. Eine Erfahrung, die ich auf keinen Fall hätte missen wollen!

Marcel Eger, Studiensemester im WS 15/16 in San Diego, USA

Bereits bei der Wahl der Hochschule und des Studiengangs für den Master war für mich eine gute Kooperation mit ausländischen Hochschulen und die Möglichkeit auf ein Auslandssemester wichtig.

Da ich unbedingt in den USA studieren wollte, entschied ich mich für ein Semester an der San Diego State University. Das Auslandssemester konnte ich innerhalb des Studiengangs BIT zeitlich und organisatorisch ohne Probleme absolvieren. Zudem war die Anrechnung von Kursen, die ich an der San Diego State University belegt hatte, ohne weiteres möglich.

Ein Studium in den USA ist sehr verschieden im Vergleich zu einem in Deutschland. Bereits während dem Semester standen Ausarbeitungen und Zwischenprüfungen an, die in die Endnote miteinflossen. Das brachte zwar mehr Zeitaufwand während dem Semester, reduzierte aber den Aufwand für die Abschlussprüfung, die teilweise nur 50% der Endnote ausmachte. Sehr interessant war zudem, Themen aus der Informatik mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und zu lernen.

Viel mehr neue Erfahrung sammelt man wahrscheinlich aber abseits der Vorlesungsräume. Es ist faszinierend das Land und die Menschen, so wie man es sich teilweise bereits aufgrund amerikanischer Filme oder den Medien vorstellt, kennen zu lernen. Zudem hat man in der offenen Kultur keine Probleme ins Gespräch zu kommen und kann in den paar Monaten sein Englisch erheblich verbessern.

Wie in jedem abschließenden Satz eines Auslandssemester-Berichts kann auch ich nur eins empfehlen. Es kann im Rahmen eines Studiums im Studiengang BIT mühelos integriert werden und man entwickelt sich vor allem persönlich weiter. Eine Zeit auf die man später immer wieder gerne zurück blickt.