Hochschule

 

Lehre und Qualitätsmanagement

Befragungen an der HTWG Konstanz

An der HTWG Konstanz finden regelmäßig hochschulweite Befragungen über die Zufriedenheit mit den Studien- und Lehrbedingungen an der Hochschule statt. Das Referat für Lehre und Qualitätsmanagement koordiniert die Befragungen, kommuniziert, veröffentlicht  und archiviert die Befragungsergebnisse und regt in den Gremien Diskussionen über Verbesserungsmaßnahmen an.

Es berät generell bei der Entwicklung hochschulinterner Befragungs- und Evaluationsinstrumente und unterstützt sowohl bei technischen Umsetzungsstrategien als auch bei der inhaltlichen Auswertung, Interpretation und Dokumentation der Befragungsergebnisse.

Die HTWG Konstanz beteiligt sich an folgenden hochschulweiten Befragungen.

Studienqualitätsmonitor (SQM)

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung DZHW beteiligt sich die HTWG seit 2009 jährlich am Studienqualitätsmonitor. Es handelt sich um eine bundesweite Online-Befragung, an der Studierende von über 170 Hochschulen partizipieren.

Der SQM ist ein Stimmungsbarometer für die Zufriedenheit der Studierenden mit ihren Studienbedingungen an der HTWG insgesamt. Die Beteiligung an diesem hochschulweiten Evaluationsinstrument ermöglicht den bundesweiten Vergleich: erreicht die HTWG durchschnittliche, unterdurchschnittliche oder gar überdurchschnittliche Zufriedenheitswerte bei ihren Studierenden? Wie gut ist die HTWG im Vergleich zu anderen Hochschulen?

Absolventenbefragung

In Zusammenarbeit mit dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg (StaLa) beteiligt sich die HTWG seit 2008 an der jährlichen Absolventenbefragung des Landes Baden-Württemberg. Von 18 Hochschulen des Landes werden die Absolventen zweier Prüfungsjahrgänge, zwei und fünf Jahre zurückliegend, zum Übergang vom Studium ins Berufsleben und zur Zufriedenheit mit ihrem Studium und ihrer Berufstätigkeit befragt.

Die Absolventenbefragung des StaLas erhebt Daten über die „Berufstauglichkeit“ der Studienprogramme der HTWG und ermöglicht den landesweiten Vergleich, ob Maschinenbau-Absolventen der HTWG erfolgreicher in die Berufstätigkeit münden als Maschinenbau-Absolventen anderer baden-württembergischer Hochschulen. Aus der Kritik der Absolventen an den Studienprogrammen der HTWG können Maßnahmen zur Verbesserung abgeleitet werden.

Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks

Die Sozialerhebung ist ein Berichtssystem zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden sowie zu einigen ausgewählten Aspekten ihrer Studiensituation und ihres Studienverlaufs. Sie wird bundesweit seit 1951 in zumeist dreijährigem Rhythmus durchgeführt. Die HTWG beteiligt sich daran seit 2010. Der thematische Schwerpunkt der Erhebung leitet sich aus der Annahme ab, dass der erfolgreiche Verlauf eines Studiums nicht nur von den Bedingungen des Lehrens und Lernens an der Hochschule abhängt, sondern ebenso an soziale und wirtschaftliche Voraussetzungen geknüpft ist, unter denen ein Studium durchgeführt wird. So kann die soziale Infrastruktur, die Staat, Hochschule, Studentenwerke oder andere Einrichtungen bereitstellen, zum Studienerfolg beitragen.

Die Sozialerhebung liefert belastbare Daten zu den Dimensionen und zum Ausmaß studentischer Vielfalt an der HTWG (Immatrikulierte aus hochschulfremden Elternhaus, mit Kind, mit gesundheitlicher Beeinträchtigung, mit Migrationshintergrund etc.), die die Hochschulstatistik ergänzen und wertvolle Hinweise geben, mit der studentischen Vielfalt strategisch angemessen in der Lehre und Beratung umzugehen.

Qualitätsmonitor Lehre (QML)

Das Service-Team Lehre hat unter Mitwirkung des QM-Teams ein Fragebogeninstrument entwickelt, um die Zufriedenheit der HTWG-Lehrenden mit den Lehrbedingungen an der Hochschule zu erheben. Die erste Befragung findet im Sommersemester 2015 statt.

Der Online-Fragebogen umfasst Fragenblöcke zu den Themen Infrastruktur, Verhalten der Studierenden, Lehr-Lern-Kultur, Kollegium, Didaktik vor Ort sowie Lehrevaluation und Qualitätssicherung an der HTWG. Aus den Befunden sollen Stärken und Schwächen identifiziert, Maßnahmen zur Verbesserung der Lehrbedingungen abgeleitet und in den Gremien diskutiert werden.