Inseln der Erholung
Jarina Mühleisen schickt die Konstanzer dahin, wo sie sich am wohlsten fühlen: aufs Wasser. Die Bachelorabsolventin hat schwimmende Floßbauten als Treffpunkte für Einwohner und Gäste konzipiert. Diese Freizeit-Inseln sind vom Ufer aus über Stege zugänglich und werden so gebaut, dass sie ganzjährig nutzbar sind – im Sommer als luftige Orte auf dem Wasser, im Winter als lauschige, geschützte Plätzchen. Das halbtransparente Material der Dachkonstruktion sorgt zudem dafür, dass die Natur immer im Blick bleibt. Fünf »Bojas« schlägt Mühleisen zunächst vor. Jede von ihnen hat einen thematischen Schwerpunkt: Da gibt es die »zündelBoja«, auf der gegrillt werden kann, die »bioBoja« als schwimmendes Gewächshaus, ein Kultufloß oder einfach eine Insel der Erholung. Das Konzept hat Mühleisen in einem Buch ausführlich erläutert und bebildert, zusätzlich Kommunikationsmittel und eine Internetseite entwickelt.
Die Stadt am Bodensee vom Wasser aus zu erleben – diese Aussicht fand auch die Jury des Konstanzer Designpreises so verführerisch, dass sie einen von fünf Preisen vergeben hat.






