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Nachrichten aus der HTWG

03.02.15

Kooperation von HTWG und DHBW trägt Früchte

Die ersten Absolventen des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Systems Engineering haben den Titel Master of Engineering (M.Eng.) verliehen bekommen. Der Studiengang ist eine Kooperation zwischen der HTWG und der Dualen Hochschule Ravensburg mit der Technischen Akademie Konstanz TAK gGmbH.

Stolz und Freude  herrschten bei der ersten Absolventenfeier des Studiengangs Systems Engineering auf beiden Seiten: bei den Absolventen, die sich zwei Jahre im Spannungsdreieck zwischen Berufsleben, Studium und Privatleben erfolgreich bewegt haben, wie auch bei den Verantwortlichen, die den Studiengang ins Leben gerufen hatten. Das Wagnis, für das die Planungen bereits im Jahr 2006 begonnen hatten, habe sich bewährt. „Damals waren wir unserer Zeit weit voraus“, erinnerte sich Studiengangleiter Prof. Dr. Karl Trottler. Das Schaffen eines berufsbegleitenden Masterstudiengangs sei noch mit großer Skepsis begleitet worden. Doch er und sein Mitstreiter Prof. Dr. Werner Kleinhempel, in der Gründungsphase Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der HTWG, bewiesen in den Gremien Überzeugungskraft. Nach dem Start des Studiengangs 2012 befindet sich heute bereits der dritte Jahrgang im Studium.

Eine Absolventin und sieben Absolventen bestätigten, dass sich die Mühen lohnen. „Das Studium hat viel gefordert, aber mich auch enorm weitergebracht“, sagte Absolvent Stefan Ebner von der Firma Voith.  Auch für Arbeitgeber lohne sich die Investition in das Studium, betonten die Studiengangleiter. Dass sie hinter dem Engagement ihrer Arbeitnehmer stehen, zeigten Unternehmensvertreter, indem auch sie die Abschlussfeier besuchten. Systems Engineering bietet eine praxisnahe Ausbildung für die Planung, den Entwurf und die Integration von Systemlösungen. Der Studiengang ist modular aufgebaut. Neben der Vertiefung der fachwissenschaftlichen Kennnisse in Bezug auf elektrotechnische Systeme, werden die wesentlichen systemtechnischen Prozesse behandelt. Der Studiengang richtet sich an Absolventen von Universitäten, Fachhochschulen und Dualen Hochschulen mit einem Abschluss in Elektrotechnik, Informationstechnik oder einem verwandten Studiengang.

Dass der Studiengang einen Bedarf deckt, zeigt die weite Anreise der Absolventen, die aus Regensburg und Heidenheim genauso kamen wie aus der Schweiz. Sie schätzten es, während des Studiums weiterhin im Unternehmen tätig zu sein, wo sie Projektarbeiten und schließlich ihre Masterarbeit durchführten.  74 Präsenztage verbrachten sie gemeinsam im Weiterbildungszentrum der HTWG „Villa Rheinburg“ in Konstanz – und sie ließen keinen Zweifel daran, dass diese 74 Tage zusammen geschweißt haben. „Wir waren von Anfang an ein tolles Team und werden auch weiter in Kontakt bleiben“, sagte Absolventin Inga Binder in ihrer Abschlussrede.
Wie bedeutend sie an ihrem Arbeitsplatz sind, machte ihnen Frank Wehking in seiner Festrede zum Thema „Lernen, Innovation, Veränderung – drei Begriffe, drei Bedeutungen!?“ deutlich: „Sie müssen mit dafür Sorge tragen, dass sich die Organisation, in der Sie arbeiten, stets hinterfragt.“ Nur durch einen ständigen Wissensvorsprung und der Bereitschaft für Veränderungen, könnten Unternehmen konkurrenzfähig bleiben. Wehking, selbst Absolvent eines berufsbegleitenden Studiums am Weiterbildungsinstitut der HTWG, der Lake Constance Business School, rief den Absolventen zu: „Sie sind Manager von Veränderungen.“

Prof. Dr. Carsten Manz, Präsident der HTWG, und Prof. Dr. Herbert Dreher, Rektor der DHBW Ravensburg, zollten den Absolventen ihren Respekt für das erfolgreiche Studium neben Berufs- und Privatleben. Während Dreher den Anspruch der sogenannten Generation Y nach Selbstbestimmung sowie die Bereitschaft zu hohem Engagement hervorhob, machte Prof. Manz deutlich, dass die Hochschulen dem Bedürfnis nach lebenslangem Lernen mit passgenauen Angeboten entgegenkommen.

Die Studiengangleiter Prof. Werner Kleinhempel (HTWG) und Prof. Karl Trottler (DHBW) dankten den Absolventen für Ihr Engagement und auch ihre Rückmeldungen während des Studiums: „Wir hatten ein offenes Miteinander und so haben auch wir dazu gelernt“, sagte Prof. Kleinhempel.
Neben der Fachkompetenz der Lehrenden spielte auch die organisatorische Betreuung für das Gelingen des Studiums eine große Rolle. Dass diese hervorragend gewesen sein muss, zeigte die Dankbarkeit, die die Lehrenden und Absolventen Susanne Krebs, Leiterin des Seminar- und Tagungsmanagements der Technischen Akademie Konstanz TAK gGmbH, entgegenbrachten.  (aw)

Schnuppertag für Interessierte im März

Interessierte können den Studiengang an einem Schnuppertag kennen lernen und dabei mit den Studierenden ins Gespräch kommen. Die Schnuppertage finden im Zeitraum vom 16. bis 20. März statt. Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 07531 / 206 144 oder per E-Mail susanne.krebs@htwg-konstanz.de möglich.

Master Systems Engineering (SEM)
Umfang: 90 ECTS-Punkte
Regelstudienzeit: 4 Semester
Zugangsvoraussetzung: Bachelor- oder Diplom-Abschluss in Elektrotechnik, Informationstechnik oder vergleichbaren Studiengängen mit 210 ECTS-Punkten, mindestens einjährige Berufserfahrung, Notendurchschnitt besser als 2,5
Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2015.
Weitere Informationen zum Studiengang Systems Engineering im Internet.

 

Die ersten Absolventen des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Systems Engineering haben mit Verantwortlichen des Studiengangs und den Hochschulleitungen der DHBW Ravensburg und der HTWG Konstanz ihren erfolgreichen Abschluss in der Villa Rheinburg, dem Weiterbildungszentrum der HTWG in Konstanz, gefeiert.