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Nachrichten aus der HTWG

23.05.16

Internationale Gäste bei Moodle-DACH-Konferenz an der HTWG

Zum ersten Mal haben sich Hochschul-Nutzer der open-source-Lernplattform Moodle zu einer DACH-Konferenz getroffen. Mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zu dem Barcamp an die HTWG gekommen, darunter auch Teilnehmer aus Großbritannien und den USA.

Jährlich finden Moodle-Konferenzen statt. Nun aber hatten sich Moodle-Partner aus Österreich, der Schweiz und Deutschland dazu entschlossen, zum ersten Mal inmitten der Dreiländerregion zu einem Treffen einzuladen. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Wunsch nach offenem und eher informellem Austausch in der Community sehr groß ist. Daraus ist die Idee zu einem Barcamp hier an der Hochschule Konstanz entstanden“, blickte Andreas Hruska von der TU Wien zurück.

Dass der Wunsch tatsächlich besteht, bewiesen die mehr als 150 Gäste, die nicht nur aus den drei Ländern Schweiz, Österreich und Deutschland angereist waren. Auch Nutzer aus Italien, Spanien, Niederlande, Tschechien und Polen waren gekommen, um sich über neue Möglichkeiten, Nutzerwünsche und den veränderten Bedarf im E-Learning auszutauschen. Zu den Gästen des Barcamps zählten verschiedene Gruppen, die im Hochschulumfeld mit Moodle arbeiten: Nutzer, Administratoren, Lehrende, Entwickler und Pädagogen. So waren zum Beispiel Informatiker aus Rechenzentren verschiedener Hochschulen genauso gekommen wie Didaktiker.

Moodle hat die Funktion eines digitalen Klassenzimmers. Mit Hilfe der offen zugänglichen, kostenlosen Software können Ressourcen von Skripten bis zu aufgezeichneten Vorlesungen in einem geschützten Raum zugangsbeschränkt zur Verfügung gestellt werden. So kann die Plattform für kooperative Lehr-/Lernmethoden wie zum Beispiel Gruppenarbeit und der Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden dienen.

 

Dr. Andrea Veith, Kanzlerin der HTWG, eröffnete gemeinsam mit den Initiatioren Thomas Körner (rechts) von der ETH Zürich und Andreas Hruska (rechts) von der TU Wien die Moodle-DACH.

Die Anbindung an Drittsysteme, die Abbildung von Organisationsstrukturen und Nutzungsfreundlichkeit waren drei Schwerpunkte im Programm, auf die sich die Teilnehmer geeinigt hatten. Denn: Vor der Anreise wusste keiner, was nun wirklich bei der „unconference“ Thema sein wird. Im Barcamp-Charakter wurde erst während der Veranstaltung festgelegt, worüber diskutiert werden soll.

Dass das gelungen ist, bestätigten zum Beispiel drei Teilnehmer, die von der Hochschule Hannover nach Konstanz gereist waren. „Ich habe viele neue Impulse erhalten und nehme die eine und andere Hausaufgabe mit. Manches, was ich hier gehört habe, möchte ich gerne einmal bei uns ausprobieren“, sagte ein Vertreter des E-Learning-Bereichs der Hochschule. Seine Kollegin freut sich über viele neue Kontakte in der Community: „Es ist einfach schön, Kolleginnen und Kollegen kennen zu lernen, die mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind. Wir werden in Kontakt bleiben und uns darüber austauschen, welche Lösungen funktionieren“, sagte sie. Schließlich helfe eine solche Konferenz auch, in lockerer Atmosphäre von den Fehlern und Erfolgen anderer zu erfahren und von deren Erfahrungen zu profitieren. Doch es wurde nicht nur viel geredet: Während des zweitägigen Treffens wurden von findigen Entwicklern auch gleich Lösungen programmiert.

„Wir sind sehr dankbar, dass wir hier an der Hochschule zu Gast sein konnten. Die hervorragende Organisation war von großer Bedeutung für den Erfolg der Veranstaltung“, sagte Andreas Hruska mit Blick auf das Rechenzentrum der HTWG, allen voran Dr. Sabine Allweier. (aw)

 

Erst nach der Eröffnung der Konferenz wurde das Programm festgelegt: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten sich die Inhalte, die sie am meisten interessierten, selbst zusammen.