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Nachrichten aus der HTWG

14.11.17

Auszeichnung für Studentin aus Taiwan

Die Taiwanesin Bai-Chiao Cheng ist mit dem diesjährigen DAAD-Preis ausgezeichnet worden. Die HTWG würdigt damit nicht nur ihre fachlichen Leistungen, sondern auch ihr großes Engagement für Mitstudierende und die Hochschule.

Sich auf einem Hochschulcampus im Ausland zu orientieren, ist für Gaststudierende eine Herausforderung. Sich innerhalb kurzer Zeit so bekannt zu machen, dass Mitstudierende und Lehrende auch aus anderen Studienfächern auf den Fluren herzlich grüßen, ist eine besondere Leistung. Das hat Bai-Chiao Cheng innerhalb kürzester Zeit geschafft – gleichermaßen mit Offenheit und Freundlichkeit wie mit fachübergreifendem Interesse. Schon seit Beginn ihres Studiums an der HTWG wird sie von ihren Lehrenden als Studentin geschätzt, die konstruktive Kritik einbringt, kombiniert mit einem hohen Maß an interkulturellem und diplomatischem Geschick. Noch dazu sticht sie durch ihre überdurchschnittlichen Leistungen im Studium hervor. Prof. Dr. Beate Bergé, Vizepräsidentin Lehre und Qualitätssicherung, hat Bai-Chiao Cheng den diesjährigen Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD überreicht. Er ist mit 1000 Euro dotiert.

Attraktiver Studiengang an der HTWG
Bai-Chaio Cheng hat das Studium Wirtschaftssprache Deutsch und Tourismusmanagement im Wintersemester 2016/17 aufgenommen. Davor hat sie in Taiwan an der Wenzao Ursuline University of Languages studiert und als studentische Hilfskraft gearbeitet. Schon dort war sie sehr erfolgreich und mehrfach ausgezeichnet worden. Nach Konstanz an die HTWG kam sie, weil das Doppelabschlussprogramm zwischen HTWG und ihrer Heimatuniversität aus ihrer Sicht sehr attraktiv ist und gute Zukunftsperspektiven bietet.

Lösungen finden, bevor ein Konflikt entsteht
Schon im ersten Semester an der HTWG wurde sie zur Semestersprecherin gewählt – keine profane Aufgabe in einem Studiengang, in dem in dem Studierende aus verschiedenen asiatischen Herkunftsregionen wie z.B. Vietnam, Indonesien, Malaysia, China und Taiwan zusammenarbeiten. Bai-Chiao Cheng nehme mit großem Idealismus und großem Erfolg eine Vermittlerrolle ein. „Sie leistet einen spürbaren interkulturellen unterstützenden Beitrag für den Studiengang“, sagt Prof. Dr. Gabriele Thelen, Dekanin der Fakultät Wirtschafts-, Kultur- und Rechtswissenschaften und Professorin für interkulturelle Kommunikation. „Mir ist sehr wichtig, für Schwierigkeiten Lösungen zu finden, bevor ein Konflikt entsteht“, betont Bai-Chiao Cheng.

Daneben bringt sich Cheng in verschiedenen Gremien der Fakultät ein: Sie ist Mitglied einer Projektgruppe zur Qualitätssicherung der Lehre, Mitglied in der Studienkommission des Studiengangs, und sie engagiert sich auch als Gruppenleiterin einer studentischen Fachkonferenz. Als studentische Hilfskraft unterstützt sie mit ihrer engagierten und fleißigen Arbeitsweise die Asien-Studiengänge der HTWG. Sie trug dabei zur Optimierung der Verwaltungsprozesse und der Stärkung des Informationsflusses zwischen den Studierenden bei. „Ich freue mich sehr, dass ich an der HTWG viele Möglichkeiten habe, auf verschiedenen Ebenen viel zu lernen“, sagt die Studentin zur Erläuterung ihrer Motivation.

Mit ihrer hilfsbereiten und freundlichen Art unterstützt sie zudem das Studiengangsmarketing an den Partnerhochschulen und ganz selbstverständlich steht sie für die zukünftigen Studierenden aus Taiwan unkompliziert über soziale Medien als Ansprechpartnerin für alle möglichen Belange rund um Zulassung, Visum und Anreise zur Verfügung. „Sie sollen ebenso wie ich eine gute Zeit an der HTWG verbringen können“, wünscht sich Bai-Chiao Cheng. (aw)

Prof. Dr. Beate Bergé (zweite von rechts), Vizepräsidentin Lehre und Qualitätssicherung, überreichte Bai-Chiao Cheng (zweite von links) den diesjährigen DAAD-Preis. Prof. Dr. Gabriele Thelen (links), Dekanin der Fakultät Wirtschafts-, Kultur- und Rechtswissenschaften, und Fabiana Gouveia Pflüger (rechts) vom Akademischen Auslandsamt gratulierten.

 

DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an den deutschen Hochschulen

Der mit 1.000 Euro pro Hochschule dotierte DAAD-Preis, der seit mehr als zehn Jahren vergeben wird, soll dazu beitragen, ausländischen Studierenden an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Damit wird deutlich, dass jeder einzelne ausländische Studierende ein Stück von Deutschland in seine Heimat mitnimmt und etwas von sich in Deutschland lässt – eine Bereicherung für beide Seiten.
Die Studierenden, die über ihre jeweilige Gasthochschule einen solchen Preis erhalten haben, stehen für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen aus der ganzen Welt. Sie sind künftige Partner für Deutschland in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.