Forschung

 

Forschung an der HTWG Konstanz

Archiv für Architektur- und Bauingenieurwesen

Prof. Dr. Immo Boyken
+49 (0) 7531/206-199; 07531/65849
e-Mail: boyken@htwg-konstanz.de

An der HTWG Konstanz ist ein Archiv für Architektur- und Bauingenieurwesen eingerichet worden, in dem schwerpunktmäßig - aber nicht ausschliesslich - aus der Region Bodensee Materialien zum gegenwärtigen und vergangenen Architektur- und Bauingenieurgeschehen zusammengetragen, bewahrt, dokumentiert und wissenschaftlich aufgearbeitet werden. Das Archiv steht allen an Lehre und Bauforschung Interessierten offen. Seine Aufgabe ist, durch die Ausrichtung auf eine überschaubare Region grössere Flexibilität, Überschaubarkeit und Effektivität zu erreichen sowie die Gemeinsamkeiten der Disziplinen Architektur und Bauingenieurwesen sichtbarer werden zu lassen. Der gegenwärtige Bestand -  Materialien zur deutschen expressionistischen Architektur, zur ´Stuttgarter Schule´ um Paul Bonatz und Paul Schmitthenner, zur Architektur der ersten Jahre nach 1945, zu Eisen- bzw. Stahlbrückenkonstruktionen, eine umfangreiche Groß-Diapositiv-Sammlung mir Originalaufnahmen vorwiegend zur Architektur der zwanziger Jahre sowie Möbel von Egon Eiermann - beruht auf Legaten von privater Hand. Zusammenhängende Plankonvolute führender Architekten sind zugesagt.

Forschungen zur neueren Architekturgeschichte

Prof. Dr. Immo Boyken
+49 (0) 7531/206-199; 07531-65849
e-Mail: boyken@htwg-konstanz.de

Unter dem Aspekt einer zunehmenden Bedeutung des Bauens im Kräftefeld historischer Bausubstanz für den Architekten von heute, auch aber unter dem Aspekt eines erweiterbaren Spektrums der Architektentätigkeit nach Abschluß des Studiums, werden im Rahmen des Projektes die Grundlagen des architektonischen Wirkens in der Gegenwart untersucht, die aus den verschiedenen Architekturwegen, insbesondere des späten 19. und des 20. Jahrhunderts, hier bis in die fünfziger Jahre hinein, herausgefiltert werden soll en. Diese Forschungen zur Entstehung der modernen Architektur sollen die Notwendigkeit einer engen Verknüpfung verschiedener Disziplinen, etwa die der Bauingenieure, der Denkmalpfleger, der Historiker und der Architekten aufzeigen sowie die Unabdingbarkeit der vertieften Kenntnis neuerer Architekturgeschichte zur Gestaltung  einer aktuellen und doch über dem Fluß des Modischen stehenden Architektur, zur Ausbildung einer eigenen, genuinen Formsprache.

Aufbau eines digitalen Produktentstehungsprozesses in der Prozesskette Planung, Produktion, Handel und Verkauf von Küchenmöbeln – optimar

Prof. Dr. Constantin Boytscheff
+49 (0) 7531/206-619
e-Mail: boyt@htwg-konstanz.de

 
Optimar soll schrittweise durch immersive Virtual Reality die gesamte Prozesskette von der Planung, Konstruktion, Produktion, den Handel und den Verkauf ermöglichen. Optimar ist der Aufbau eines digitalen Produktentstehungsprozesses, der nicht nur eine innovative Produktentwicklung sondern die prozessorientierte Entwicklung, Funktionalität, Kostenreduktion bis hin zum Kundenservice beeinhaltet. Gelöst werden soll die Frage, wie aus dem Planungs- und Herstellunsprozess stammende 3D-Daten in der virtuellen Realität nicht nur betrachtet sondern auch verändert werden können. Die VR-Technologie in einer immersiven Umgebung (IVR) wird als neues 3D-Medium eingesetzt. Durch eine intuitive und interaktive Arbeitsweise wird der Benutzer frühzeitig sein Handeln überprüfen und gravierende Fehler in der Planung und der übrigen Prozesskette vermeiden.

Bodenseestadt, Urbanität – Mobilität - Vernetzung

Prof. Frid Bühler
+49 (0) 7531/206-182
e-Mail: buehler@htwg-konstanz.de, bloedt@gmx.de

http://www.bodenseestadt.net/

Die Geschichte des Bodenseeraums ist eine Geschichte der Städte. Urbane Zentren standen im Spannungsfeld zur ländlichen Umgebung. Diese auch in ihrer baulichen Ausformung evidente Struktur ging im Zuge der Regionalisierung verloren. Die Städte haben ihre eigene Identität, welche stark durch die Lage am See geprägt ist. Ausgehend von der Feststellung der zurückgehenden Attraktivität des Bodenseeraums und der Bestätigung dieses Trends durch Bevölkerungsstatistik und Wirtschaftsdaten setzt das Forschungsprojekt nach einer ersten Analyse bei drei Problembereichen an: Urbanität, Mobilität, Vernetzung. Mit diesem Problemorientierten Ansatz werden einerseits die wesentlichen Handlungsfelder für die Stadtentwicklung am See angesprochen und andererseits die hohe Komplexität der Stadtregion in Teilaspekten operationalisiert. 

Wechselwirkungen bei der Kommunikation mit Geschriebenem, Präsentiertem und Bildern

Prof. Dr. phil. Volker Friedrich
+49 (0) 7531/206 659
e-Mail: fried@htwg-konstanz.de

http://juedischejugendheute.ag.htwg-konstanz.de

Im Projekt werden die Fragestellungen untersucht: Welche Wechselwirkungen entstehen bei der Kommunikation mit Geschriebenem, Präsentiertem und Bildern? Wie geht eine Professionalisierung dieser Kommunikation vonstatten? Wie kann sie befördert werden, insbesondere bei der Vermittlung komplexer Sachverhalte wie in der Kommunikation von Wissenschaft und Technik? 

Jüdische Jugend in Deutschland

Prof. Dr. phil. Volker Friedrich
+49 (0) 7531/206 659
e-Mail: fried@htwg-konstanz.de

http://juedischejugendheute.ag.htwg-konstanz.de

Seit 2005 arbeiteten neun Studenten und drei Professoren der Hochschule Konstanz im Studiengang Kommunikationsdesign an dem Ausstellungs-, Publikations- und Dokumentarfilmprojekt »Jüdische Jugend heute in Deutschland«. Anliegen ist, einen bedeutenden, aber weithin unbekannten Aspekt deutscher Gegenwart darzulegen. Wichtiger Bestandteil der Arbeit sind Begegnungen und Gespräche mit jungen Juden in Deutschland. Diese Gespräche bilden die Grundlage für die Ausstellung und den Dokumentarfilm. Das Stichwort »Begegnung« ist zentral für das gesamte Projekt. Zusätzlich wurden Fakten zur Situation jüdischer Jugendlicher im besonderen und der Juden in Deutschland im allgemeinen recherchiert und aufbereitet. Auch aktuelle Entwicklungen, wie die Zuwanderung osteuropäischer Juden, wurden dabei in den Blick genommen. Im Dezember 2005 konnten die im Rahmen des Projekts entstandenen Fotografien und Interviews im »Deutschen Haus« der New York University präsentiert werden, 2006 in der »Galerie im Turm« in Konstanz, im „Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg“, gegen Ende des Jahres 2006 im Jüdischen Museum Berlin und 2007 im Jüdischen Museum Frankfurt. 2008 ist die Ausstellung im „Beit Daniel - Center for the Progressive Judaism“ in Tel Aviv und im „Jüdischen Museum Franken“ in Fürth.

Far-Distance-Creation

Prof. Bernd Jahnke
+49 (0) 7531/50103 8 (50909)
e-Mail: jahnke@htwg-konstanz.de

 Das Projekt soll den Weg bereiten für neue didaktische und soziale Systeme in der Hochschule, in der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen untereinander, zwischen Hochschulen und Unternehmen und zu dem den Studierenden den Übergang zur Praxis erleichtern. Ausgehend von der Arbeitshypothese dass face-to-face Kommunikation informelle Kommunikationsschübe leistet, die für die reibungslose Zusammenarbeit sozialer Systeme unverzichtbar sind und in EDV-Systemen bislang nicht unterstützt werden, sollen neue und bessere Entwicklungen unter Berücksichtigung der aktuellen Kommunikationstheorien vorangetrieben werden.

Dokumentation der traditionellen Architektur in Togo im Hinblick auf ihre Anpassung an den Standort, das Klima und die traditionelle Gesellschaft

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Lauber
+49 (0) 7551/5015
e-Mail: lauberundsigel@web.de

Die Aufarbeitung und die Analyse der traditionellen Architektur in Togo kann wesentliche Denkanstöße geben zur Entwicklung neuer architektonischer Konzeptionen der Zukunft im tropischen Klimaraum. Besonders aufschlussreich ist in diesem Sinne die geographische Situation Togos, die vom feuchtheißen Küstenklima bis zur Trockensavanne im Norden reicht, mit ihren dafür unterschiedlich angepassten traditionellen Architekturformen. Das Projekt dient der Analyse der angepassten Architekturform der traditionellen Architektur und ihrer Synthese durch die Entwicklung von Prinzipien für das klimagerechte Bauen.

Klimagerechte Architektur in den afrikanischen Tropen

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Lauber
+49 (0) 7551/5015
e-Mail: lauberundsigel@web.de

Die traditionelle anonyme Architektur der Tropen hat weltweit über lange Zeiträume hinweg intelligente Bauformen, Baukonstruktionen und Raumfolgen entwickelt für das Wohnen, die Arbeit, die Kultur und die Religion ihrer agrarisch geprägten Gesellschaftsformen unter harten klimatischen Bedingungen. Für die „Dritte Welt“ in den Tropen führte die Begegnung mit der europäischen Zivilisation durch die Kolonisation im 19. Jahrhundert zu einem Zusammenbruch ihrer traditionellen Kulturformen. In den vergangenen 100 Jahren, vor allem seit der Unabhängigkeit der jungen Staaten, wurden grosse bauliche Investitionen geleistet, die jedoch selten unter Beachtung der besonderen Bedingungen des tropischen Klimas erfolgten.

Die grosse Masse des Gebauten zeigt heute die stereotypen architektonischen Gestaltungsansätze des europäischen gemässigten Klimas mit nachteiligen Konsequenzen für die ökologische und hygienische Konzeption des Gebäudes. Von derzeit 6, 75 Milliarden Menschen leben 5 Milliarden in der Dritten Welt. Die Bevölkerungsexplosion in diesen jungen Staaten wird in Zukunft grosse Bauaufgaben für Wohnungsbau, Verwaltung, Kultur und Soziales erfordern, die mit den überholten europäischen Schematismen nicht mehr zu bewältigen sein werden. Vor diesem Hintergrund könnte ein Rückgriff auf die alten baulichen Erfahrungen der traditionellen anonymen Architektur der Tropen wesentliche und vorbildhafte Hilfestellung bieten für die Entwicklung einer neuen klimagerechten und menschenwürdigen Architektur. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die Herausarbeitung der Prinzipien des klimagerechten Bauens in den Tropen. Ihre Ergebnisse gründen auf der Forschung, welche Prof. Dr. Wolfgang Lauber in den vergangenen 15 Jahren im tropischen Klimaraum Afrikas durchgeführt hat.

Energieeffizientes Bauen

Prof. Dr. Thomas Stark

+ 49 (0)7531/206 191

e-Mail: thomas.stark@htwg-konstanz.de

Baunetz Wissen Solar: Das größte deutschsprachige Online-Portal für Architekten dient als Informationsplattform für das aktuelle Baugeschehen und wird als Nachschlagewerk für die Planung genutzt. Das Wissenportal zum Thema Solares Bauen wird vom Fachgebiet Energieeffizientes Bauen inhaltlich betreut. Ziel ist die Vermittlung aktueller Entwicklungen in Forschung und Praxis an Architekten, Studenten und Interessierte. Energieanalysen (HAWK Hildesheim, Greenpeace Hamburg, Probsteikirche Leipzig): Die Energieuntersuchungen sind eine Hilfestellung für Architekturbüros in einem Wettbewerb. Im Aufrag gegeben vom Wettbewerbsauslober, stellt die Untersuchung die Möglichkeiten der Energienutzung und -produktion am Grundstück übersichtlich und ansprechend dar.

 

BAER - Bodensee-Alpenrhein-Energieregion

Prof. Dr. Thomas Stark

+ 49 (0)7531/206 191

e-Mail: thomas.stark@htwg-konstanz.de

Das Fachgebiet Energieeffizientes Bauen erforscht die Möglichkeiten einer nachhaltigen Energieversorgung des Bodenseeraumes im Rahmen der Bodensee-Alpenrhein Energieregion (BAER). Das BAER-Projekt ist ein internationales Forschungsprojekt mit vier Hochschulen aus Liechtenstein und der Schweiz. Es gehört zum Schwerpunktthema "Energie, Umwelt und Mobilität in der Regio Bodensee" der Internationalen Bodenseehochschule (IBH) und wird von der Europäischen Union gefördert. Die Schwerpunkte der Forschungsarbeit am Fachgebiet Energieeffizientes Bauen sind die Erfassung der Energiebedarfsstruktur des BAER-Projektgebietes, Untersuchung der Energieströme in großen Siedlungsräumen sowie die Potenzialermittlung regenerativer Energiegewinnung. Ziel ist die Entwicklung einer Methodik zur Erstellung eines Energiekonzeptes für Städte und Regionen.

Atlas Solararchitektur Deutschland

Prof. Dr. Thomas Stark

+ 49 (0)7531/206 191

e-Mail: thomas.stark@htwg-konstanz.de

Im Projekt wird erforscht, wie Solartechnik in Architektur-Projekte gestalterisch eingebunden werden kann. Es entwickelt eine Systematik, nach der sich gebäudeintegrierte Solarsysteme nach technischen und gestalterischen Gesichtspunkten bewerten und kategorisieren lassen. Ein Anschlussprojekt nutzt die Arbeit als theoretischen Teil: die Umsetzung eines Online-Atlas Solararchitektur Deutschland. Zuerst werden architektonisch interessante Solarprojekte recherchiert. Ziel ist die Dokumentation aller Gebäude in Deutschland mit hochwertig integrierter Solartechnik. Hierfür werden insbesondere die vorhandenen Kontakte zur Solarindustrie genutzt; umfangreiche Vorarbeiten zu einer vorhandenen Projektdatenbank wurden bereits geleistet (insb. Masterarbeit L. Schönrock: Gestaltungskriterien für gebäudeintegriete Solarthermische Anlagen). Die Projektsammlung ist die Basis für den zweiten Schritt: Eine Analyse der Flächenpotentiale und die Auflistung der Anforderungen aus Sicht von Gestaltung, Funktion und Technik. Die Flächenpotentiale werden abgeleitet aus architektonischen Gestaltungsmerkmalen, Gebäudetypologien und typischen Bauformen. Für die funktionalen und konstruktiven Kriterien wird die Gebäudehülle analysiert. Die Anforderungen aus Sicht der Solartechnik werden zusammen mit kompetenten Herstellern von Solarsystemen erarbeitet. Der dritte Schritt entwickelt eine Systematik für die Bewertung und Kategorisierung von gebäudeintegrierter Solartechnik. Kriterien sind: Funktion des Solarsystems, Funktion der Gebäudehülle, Effizienz der Systemkomponenten, Wirtschaftlichkeit der Gesamtanlage über den Lebenszyklus, Nutzung von Synergieeffekten zwischen Techniken, Gestaltqualität der Solarkollektoren und -module, Architektonische Wirkung der Solarelemente auf den Gesamtentwurf. Ergebnis ist ein universelles Bewertungssystem, nach dem Solarsysteme aus architektonischer Sicht kategorisiert werden können. Das Projekt endet mit der Anwendung des Bewertungs-Systems auf die Projektsammlung: vorbildliche und zukunftsweisende Projekte werden benannt. Das Bewertungssystem und die ausgewählten Projekte bilden die Basis für die spätere Umsetzung des Online-Atlas Solararchitektur.

Touristisches Leit- und Orientierungssystem

Prof. Brian Switzer
+49 (0) 7531/206 853
e-Mail: switzer@htwg-konstanz.de

http://141.37.50.119/reichenau/aktuelle_version/

Es wurde ein touristisches Leit- und Orientierungssystem für alle Verkehrsteilnehmer, aber vordringlich Pkw, insbesondere eine Wegeleitsystematik und entsprechende Visualisierungen für die Gemeinde Reichenau entwickelt. 2. Sonstige Forschungsaufträge Dritter, die der Vertraulichkeit unterliegen.

Konzeption und Realisierung des visuellen Erscheinungsbilds der Jubiläumsfeier einer Druckerei

Prof. Valentin Wormbs
+49 (0) 7531/3659271
e-Mail: wormbs@htwg-konstanz.de

 
Im Sommersemester 2007 entwickelten und realisierten 14 Studierende des 6ten Semesters Kommunikationsdesign der HTWG Konstanz, betreut von den Professoren Brian Switzer und Valentin Wormbs sowie dem technisch-künstlerischen Mitarbeiter Phillip Finkbeiner das visuelle Erscheinungsbild der 50-Jahre-Feier der Druckerei Ladegast, einem Spezialisten für Pharmaverpackungen in Reichenau Waldsiedlung. Ausgehend von einem Thornton-Wilder-Zitat »Nur dem Anschein nach ist die Zeit ein Fluß. Sie ist eher eine grenzenlose Landschaft, und was sich bewegt, ist das Auge des Betrachters.« wurden ca. 3500 qm Produktionsfläche in eine Landschaft aus Faltschachteln verwandelt. Im Foyer wurden die 160 wichtigsten Geschäftspartner aus der Pharmabranche von leichten, freitragend installierten, gebogenen Vorhängen aus Schachtelstanzlingen empfangen und auf die Reise durch die Produktionshallen geschickt. Auf dem Weg zum Festsaal in die leergeräumte 10m hohe und 1000 qm große Papierlagerhalle befanden sich ein Kino-Iglu aus Kartons von 6 m Höhe, in dem ein eigens angefertigter Animations-Imagefilm auf drei parallelen Projektionsflächen zu sehen war, und ein 10m langer Museumstunnel mit beleuchteten Schachtelvitrinen, die die wichtigsten Produkte zeigten. In der Festhalle erwartete die Gäste eine je nach Tageszeit wechselnd farbig beleuchtete Landschaft aus 4000 weissen Verpackungskartons, die wiederverwendbar zu Bäumen, Horizontlinien und Stehtischen ineinander gesteckt waren. In der Mitte der Halle befand sich eine abgehängte Himmelsfläche aus 2000 ebenfalls weissen Schachteln, die zum einen die 1,8 Tonnen schwere Licht- und Tontechnik vor den Blicken verbarg und zum anderen als Projektionsfläche für ein angenehmes, indirektes Licht während der Vorträge und beim Festessen sorgte. Im Anschluss an den Festakt hatten die Gäste Gelegenheit sich vor Ort in den angrenzenden Produktionhallen anhand eines Leitsystems aus großformatigen Infotafeln mit blauen, nummerierten Headlineboxen ein Bild von den 14 wichtigsten Produktionsschritten bei der Herstellung von Faltschachteln zu machen. Ergänzend konnten diese technischen Informationen in einem ungewöhnlich gestalteten und aufwändig illustrierten Booklet gemeinsam mit der ähnlich gestalteten Menuekarte mit nach Hause genommen werden. Weitere ca. 10000 kleine, farbige Schachteln wurden zu zwei jeweils 7m breiten Pixelbildern zusammengefügt, die in Bezug zur Vorführung der hauseigenen Softwareprodukte standen.