Forschung

 

Forschungsreferat

Modalanalyse durch baudynamische Messungen

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Francke
Tel.: +49 (0)7531 206-217
E-Mail: wolfgang.francke@htwg-konstanz.de

An der TU Darmstadt werden die Möglichkeiten der terrestischen Microwelleninterferometrie für den Einsatz im Bauwesen untersucht. Zur Validierung und Kalibirierung setzte das Labor für Baudynamik der HTWG Konstanz konventionelle Sensorik für die Ermittlung von Eigenfrequenzen, Modalformen und weiteren modalen Parametern ein. Es wurde eine hervorragende Korrelation festgestellt, und es lässt sich begründet vermuten, dass diese relativ neue Messtechnik für das Bauwesen viel Potential bietet.

Multispektral-Scankamera

Prof. Dr.-Ing. Bernd Jödicke
Tel.: +49(0)7531 206-345
E-Mail: bernd.joedicke@htwg-konstanz.de

Ziel der Kooperation ist es, die Kompetenzen der HTWG Konstanz im Bereich Farb- und Lichtmesstechnik mit den Fähigkeiten eines Unternehmens zu vereinigen, um so schneller Anwendungen und Produkte im Bereich Farbkamera Scantechnik umsetzen zu können.

Weggesteuerte Abnahmeprüfungen an zementgebundenen Stabilisierungssäulen

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Reitmeier
Tel.: +49 (0)7531 206-224
E-Mail: wolfgang.reitmeier@htwg-konstanz.de

Mit Hilfe der weggesteuerten Abnahmeprüfungen werden Einzelsäulenbelastungen bis 160 kN/Säule in situ durchgeführt. Mit einer gerätetechnisch möglichen Vorschubgeschwindigkeit von bis zu 0,01 mm/min werden dabei Kriech- und Sprungversuche zur Ermittlung des Kriechmaßes ks und des Zähigkeitsindex Iv gefahren. Mit den gewonnenen Prüfergebnissen kann auf die Tragfähigkeit und das Setzungsverhalten der einzelnen Säule und des Verbundsystems Boden - Säule geschlossen werden.

5D-Konferenz

Prof. Dr.-Ing. Uwe Rickers
Tel.: +49 (0)7531 206-716
E-Mail: uwe.rickers@htwg-konstanz.de

The international 5D Conferences take place at the University of Applied Sciences in Constance. Representatives of the construction industry will present their current experiences and skills in applying 5D model-based process integration in practice. Their aim is to discuss the current status of model-based processes and to debate on future developments and envisioned goals. This way we can pro-actively shape the future of the construction industry. Further we can stimulate a healthy exchange of ideas during this debate and benefit from both practice as well as research experience.

Folgen des Klimawandels auf massengutaffine Unternehmen in Baden-Württemberg – Verwundbarkeiten und modellhafte Anpassungsmaßnahmen

Prof. Dr. rer. nat. habil. Benno Rothstein
Tel.: +49 (0)7531 206-714
E-Mail: benno.rothstein@htwg-konstanz.de

Der Klimawandel betrifft die Unternehmen in Baden-Württemberg in vielfältiger Weise. Während die Auswirkungen des Klimawandels auf Baden-Württemberg schon in mehreren Studien untersucht wurden, sind die konkreten Auswirkungen auf die Unternehmen und deren mögliche Anpassungsmaßnahmen bisher trotz erster Studien in diesem Themenbereich unvollständig analysiert, da die Untersuchungen entweder nur einzelne Auswirkungen des Klimawandels (z.B. mehr Hitzetage) analysieren oder auf bestimmte Räume (z.B. Rhein) fokussieren. Um den wachsenden Beratungsbedarf massengutaffiner Unternehmen zu Klimafragen zu erfüllen und Informationslücken zwischen Wissenschaft und Praxis zu schließen, soll in diesem Projekt der Themenkomplex „Klimawandelfolgen, Verwundbarkeiten und Anpassungsoptionen für massengutaffine Unternehmen in Baden-Württemberg" untersucht werden. Hierzu soll die massengutaffine Industrie hinsichtlich ihrer Verletzlichkeit gegenüber Transporteinschränkungen während Niedrigwasserperioden analysiert werden. Unter Einbeziehung bereits vorhandener Studien sollen die Vulnerabilitätsuntersuchungen der einzelnen Unternehmen wenn möglich vor Ort geschehen. Die Ergebnisse können dann in ein bestehendes Modell eingepflegt werden, um sowohl die Verwundbarkeit verschiedener Unternehmen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander vergleichbar zu machen, als auch die Auswirkungen von möglichen Anpassungsmaßnahmen zu quantifizieren.

Nutzungskonflikte bei zukünftigen Niedrigwasserzuständen — Analyse und Ableitung von Handlungsempfehlungen an den Beispielen Murg und Kocher

Prof. Dr. rer. nat. habil. Benno Rothstein
Tel.: +49 (0)7531 206-714
E-Mail: benno.rothstein@htwg-konstanz.de

Das Projekt identifiziert vorhandene und im Zuge des Klimawandels potenziell auftretende Interessens- und Nutzungskonflikte um die Ressource Wasser sowie die beteiligten Akteure (Energienutzung, Landwirtschaft, kommunale Entwässerung, Ökologie, Tourismus, etc.) in zwei beispielhaften Einzugsgebieten in Baden-Württemberg (Murg und Kocher). In einem partizipativen Prozess werden fachlich fundierte und reproduzierbare Handlungsoptionen für diese Interessens- und Nutzungskonflikte um die Ressource Wasser entwickelt. Im Prozess des Managements von Interessens- und Nutzungskonflikten um Querschnittsthemen wie Wasser müssen ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Belange adäquat berücksichtigt werden und in einem partizipativen Prozess zwischen den verschiedenen Akteuren ausgehandelt werden. Anhand der Beispieleinzugsgebiete Murg und Kocher sollen der Prozess zur Identifikation von Konflikten, die Ableitung von Konfliktlösungsstrategien und Handlungsempfehlungen beispielhaft durchgeführt werden. Die Moderation und Identifikation von Lösungsansätzen in bestehenden und zukünftigen Interessens- und Nutzungskonflikten um die Ressource Wasser in den Beispielregionen kann als systematische Herangehensweise auch auf andere Regionen Baden-Württembergs übertragen werden.

Kompetenzzentrum Energiewende Konstanz

Prof. Dr. rer. pol. Maike Sippel
Tel.: +49 (0)7531 206-460
E-Mail: maike.sippel@htwg-konstanz.de

Das Projekt verfolgt das Ziel, mit Hilfe einer Servicestelle vorhandene Kompetenzen im Bereich der nachhaltigen Energieversorgung von Gebäuden, Kommunen und Regionen an der Hochschule Konstanz professionell zu bündeln und mit externen Experten z.B. aus Unternehmen, Stadtverwaltung und Gesellschaft zusammenzubringen. In einem partizipativen Prozess werden Konstanzer Problemstellungen identifiziert und Kristallisationspunkte für interdisziplinäre, sektorübergreifende Projektteams geschaffen. Entstehende Projektteams werden durch die Servicestelle bei der transdisziplinären Zusammenarbeit methodisch begleitet und insbesondere bei der Organisation von Projektfinanzierungen unterstützt. Das Projekt soll so die Grundlage für innovative, integrierte und anwendungsorientierte Forschungsprojekte zur Energiewende in der Region Konstanz verbessern. Es schafft eine Infrastruktur für die Stärkung des Beitrags der Hochschule Konstanz zur Energiewende in der Region.

Zukunftswerkstatt 2.0

Prof. Dr. rer. pol. Maike Sippel
Tel.: +49 (0)7531 206-460
E-Mail: maike.sippel@htwg-konstanz.de

Erstellung eines Leitfadeninterviews und Einbeziehung eines Keypoint-Konzeptes im Projekt Zukunftswerkstatt 2.0.

Anwendung von recyclierter Gesteinkörnung aus Mauerwerkabbruch (Typ 2) in RC-Beton

Prof. Dr.-Ing. Sylvia Stürmer
Tel.: +49 (0)7531 206-225
E-Mail: sylvia.stuermer@htwg-konstanz.de

Während für recyclierten Betonabbruch die Qualitätsmerkmale zum Einsatz im RC-Beton vielfach geprüft sind und damit zumindest teilweise gebaut wird, sind die Anforderungen für Mauerwerksabbruch noch nicht umfassend chemisch und physikalisch anhand von Kennwerten beschrieben. Hemmnisse ergeben sich u.a. durch unzureichende Bekanntheit von RC-Beton mit RC-Körnung des Typs 2 bei Planern und Bauherrn, fehlende Langzeit-Erfahrungen, den möglichen Gipsgehalt im Abbruchmaterial, unzureichende einfache Möglichkeiten der Qualitätskontrolle beim Recycling-Unternehmen vor Ort, die schwankende Wasseraufnahme der verschiedenen Ziegelqualitäten und unzureichende Aussagen zur Dauerhaftigkeit, u. a. Frostbeständigkeit in den entsprechenden Expositionsklassen des Betoneinsatzes.

Spezielle Untersuchungen an Bauprodukten

Prof. Franz Zahn PhD
Tel.: +49 (0)7531 206-216
E-Mail: franz.zahn@htwg-konstanz.de

In diesem Arbeitsbereich werden Prüfaufträge an Bauprodukten durchgeführt, die nicht im Rahmen der von der Bauaufsicht geforderten Güteüberwachung, sondern im Auftrag im Zusammenhang mit speziellen Baumaßnahmen oder mit der Entwicklung neuer Bauprodukte durchgeführt werden. Beispiele hierfür sind Spezialprüfungen an Styroporblöcken, die bei Dammschüttungen im Straßenbau verwendet werden, Spezialprüfungen an Glasfaserverstärkten Betonelementen, an Schalungsankern, Verwahrkästen (Abschalelemente mit Anschlussbewehrung), neu entwickelten  Estrichen, Festigkeitsprüfungen an Gewebeschlaufen, Spezialprüfungen an Natursteinen, etc.  Meist handelt es sich dabei um neu entwickelte Bauprodukte, die im Auftrag der Hersteller auf  bestimmte Eigenschaften und Eignungen hin untersucht werden sollen. Da es sich hier oft nicht um Standardprüfungen handelt, für die es Prüfnormen gibt, müssen nicht selten geeignete Prüfverfahren entwickelt werden.

Zustandserfassung und Begutachtung von Bauteilen und Baustoffen des Hoch- und Tiefbaus

Prof. Franz Zahn PhD
Tel.: +49 (0)7531 206-216
E-Mail: franz.zahn@htwg-konstanz.de

Im Auftrag werden Bauwerke bzw. Teile von Bauwerken  des Hoch- und Tiefbaus auf Schäden untersucht, die die Gebrauchstauglichkeit oder die Tragfähigkeit vermindern könnten. Vorwiegend handelt es sich dabei um drei Gruppen von Schadensursachen: Planungs- oder Herstellungsbedingte Mängel bei Neubauten, Mängel und Bauschäden infolge Witterungsbedingter Einflüsse, Materialermüdung und Abnutzung, vorwiegend an älteren Bauwerken und Brandschäden. Die Zustandserfassung ist in der Regel mit verschiedenen Untersuchungen vor Ort verbunden, wie z.B. Messung der Karbonatisierungstiefe, Messung der vorhandenen Betonüberdeckung, Messung der Eindringtiefe von Chloriden, und die zerstörungsfreie Bestimmung der vorhandenen Druck- bzw. Haftzugfestigkeiten von Bauteilen vor Ort. Ferner werden an betroffenen Stellen Materialproben für weitere Untersuchungen im Labor entnommen. An diesen Proben können z.B. die Feuchte, die Wassereindringtiefe, die Festigkeit, die chemische Zusammensetzung, der Gehalt an wasserlöslichen Salzen und eventuelle Auffälligkeiten im Gefüge untersucht werden. Die vor Ort und an den entnommenen Proben bestimmten Kennwerte werden dann ausgewertet und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Gebrauchs- bzw. Tragfähigkeit des Bauwerks bewertet.