FuE-Projekte der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Productivity in the European Union: A Comparative Industry Approach (EU KLEMS)
Prof. Dr. Jörg Beutel
+49 (0) 7531/206-251
e-Mail: beutel@htwg-konstanz.de
This project aims to create a database on measures of economic growth, productivity, employment creation, capital formation and technological change at the industry level for all European Union member states from 1970 onwards. This work will provide an important input to policy evaluation, in particular for the assessment of the goals concerning competitiveness and economic growth potential as established by the Lisbon and Barcelona summit goals. The database should facilitate the sustainable production of high quality statistics using the methodologies of national accounts and input-output analysis. The input measures will include various categories of capital, labour, energy, material and service inputs. Productivity measures will be developed, in particular with growth accounting techniques. Several measures on knowledge creation will also be constructed. Substantial methodological and data research on these measures will be carried out to improve international comparability. There will be ample attention for the development of a flexible database structure, and for the progressive implementation of the database in official statistics over the course of the project. The database will be used for analytical and policy-related purposes, in particular by studying the relationship between skill formation, technological progress and innovation on the one hand, and productivity, on the other. To facilitate this type of analysis a link will also be sought with existing micro (firm level) databases. The balance in academic, statistical and policy input in this project is realised by the participation of 15 organisations from across the EU, representing a mix of academic institutions and national economic policy research institutes and with the support from various statistical offices and the OECD.
The economic impact of Objective 1 interventions for the period 2000 - 2006
Prof. Dr. Jörg Beutel
+49 (0) 7531/206-251
e-Mail: beutel@htwg-konstanz.de
Within the framework of the multi-annual programme of studies and technical assistence in the field of Regional Policies implemented by the Commission, the Fachhochschule Konstanz undertakes to carry out a study on "The economic impact of Objectives 1 interventions for the period 2000 - 2006".
World Input-Output Database
Prof. Dr. Jörg Beutel
+ 49 (0)
e-Mail: beutel@htwg-konstanz.de
Policy makers and societies at large are facing increasingly pressing trade-offs between socio-economic and environmental developments. Increases in production induce growth in the use of non-renewable resources such as fossil fuels, materials, land and water. Furthermore, they generate higher levels of waste and emissions of environmental pollutants. Simultaneously, increasing global integration through international trade and technological developments creates a tension between economic growth and social cohesion. Economic growth and intensified trade seem to be coupled to an increasing inequality between countries as well as between various classes within society. These developments have a global character and any analysis of their causes and effects needs to recognize the dynamic interrelatedness of countries and industries. This project (which started on May 1, 2009 and will run until May 1, 2012) aims to develop databases, accounting frameworks and models to increase our understanding of the above-mentioned phenomena. The core of the database will be a set of harmonized supply and use tables, alongside with data on international trade in goods and services. These two sets of data will be integrated into sets of intercountry input-output tables. Taken together with extensive satellite accounts with environmental and socio-economic indicators, these industry-level data provide the necessary input to several types of models that can be used to evaluate policies aimed at striking a suitable balance between growth, environmental degradation and inequality across the world.
ÖKOM - Ökologische Kommunikation international
Prof. Anneliese Fearns
+49 (0) 7531/53781
e-Mail: fearns@htwg-konstanz.de
Ziel des Projektes ist der rasche Zugang zur deutschsprachigen Fachliteratur, der sachgemäße Umgang mit ihren Texten bzw. die Einführung in die aktuelle Diskussion zum genannten Thema in seiner komplexen Überschneidung von Naturwissenschaft und Technik, Ökonomie und Ökologie, Recht und Politik, Produktinnovation und Transfermöglichkeiten, zukunftsorientierter Technologie und ethischem Verantwortungsprinzip. Daraus werden folgende sprachliche Teillernziele, mit unterschiedlicher Gewichtung, abgeleitet: Vermittlung eines allgemeinen Grundwortschatzes, Vermittlung fachspezifischer Terminologie, Vermittlung von Kenntnissen der Wortbildung zur analytischen Nutzung von Lexika, Vermittlung notwendiger grammatikalischer Strukturen, Vermittlung von Kenntnissen häufig verwendeter Kommunikationsverfahren und fachüblicher Textbaupläne, Vermittlung von Lese- und Entschlüsselungsstrategien, Vermittlung von Kenntnissen unterschiedlicher Lesestile.
E-DEU-KOMM: Anglo-German Business Communication
Prof. Peter Franklin
+49 (0) 7531/206396
e-Mail: franklin@htwg-konstanz.de
http://www.kiem.htwg-konstanz.de
Ziele des Projektes sind zum einen die Gewinnung von Einsichten über die Form und insbesondere über die Schwierigkeiten der anglo-deutschen Interaktion im internationalen Wirtschaftsleben, zum anderen die auf der Basis dieser Erkenntnisse aufbauende Entwicklung (Erarbeitung von Inhalten und deren digitale und mediale Umsetzung) eines an britische bzw. amerikanische Geschäftsleute gerichteten, webbasierten Leitfadens zur Kommunikation mit deutschen Geschäftspartnern. Die Ziele im einzelnen sind: 1. Erkenntnisse über die Form und insbesondere über die von Beteiligten und Beobachtern wahrgenommenen Schwierigkeiten der deutsch-britischen bzw. in der deutsch-U.S.-amerikanischen Interaktion in der Wirtschaft zu gewinnen; 2. rezipierte, teilweise nicht ausreichend kritisch tradierte Einsichten und Ansichten über die deutsch-britische bzw. die deutsch-U.S.-amerikanische Interaktion im internationalen Wirtschaftsleben zu überprüfen, die entweder aus eher impressionistischen oder aus kulturgenerell angelegten Studien oder vor längerer Zeit gewonnen wurden; 3. die gewonnenen Einsichten als Basis für die Entwicklung eines webbasierten, englischsprachigen Leitfadens zum Thema 'Communicating and Negotiating in German Business' zu nutzen, in dem Unterschiede und Gemeinsamkeiten, potentielle Schwierigkeiten und situationsabhängige Handlungsempfehlungen dargestellt und begründet werden. Übergeordnetes Ziel des Projektes, das in Zusammenarbeit mit einem englischen und einem U.S.-amerikanischen Unternehmen durchgeführt wird, ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der interkulturellen Wirtschaftskommunikation und damit der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und den zwei nach wie vor wichtigen Handelspartnern Großbritannien und U.S.A. zu leisten.
Management, Kultur und Kommunikation im internationalen Wirtschaftsleben
Prof. Peter Franklin
+49 (0) 7531/206396
e-Mail: franklin@htwg-konstanz.de
Grenzüberschreitende Kommunikations- und Kooperationsprozesse in der Wirtschaft sind Gegenstand dieses Projektes. Ziele eines der Teilprojekte sind es erstens Erkenntnisse über die Form und insbesondere über die von Beteiligten und Beobachtern wahrgenommenen Schwierigkeiten der Interaktion in der Wirtschaft zu gewinnen; und zweitens rezipierte, teilweise nicht ausreichend kritisch tradierte Einsichten und Ansichten über die Interaktion im internationalen Wirtschaftsleben kritisch zu überprüfen. Ein weiteres Teilprojekt beschäftigt sich mit den Auswirkungen von grenzüberschreitenden Fusionen auf Kommunikations- und Kooperationsprozesse. Es untersucht die Managementkommunikation auf den höchsten Führungsebenen zwischen einem nordamerikanischen Konzern und einer deutschen Tochtergesellschaft und zwischen derselben deutschen Firma und verschiedenen Schwestergesellschaften. Dabei werden eine Vielzahl an Daten über die Sprache, Form, Medium, Funktion und Schwierigkeiten aus deutscher Sicht der erlebten Komunikation erhoben. Auf dieser Grundlage werden Konzepte zur Optimierung der Kommunikation und Koooperation entwickelt. Außerdem wird die interkulturelle Managementkompetenz der beteiligten Führungskräfte anhand eines psychometrischen Assessment-Instruments untersucht.
Preparation of Hungarian Civil Servants for E.U. Accession
Prof. Peter Franklin
+49 (0) 7531/206396
e-Mail: franklin@htwg-konstanz.de
Ziel des Projektes ist, ungarische Regierungsmitglieder und Staatsbeamte für den Beitritt Ungarns in die Europäische Union in folgenden Bereichen vorzubereiten: E.U.-Institutionen, Wirtschafts- und Währungsunion sowie Finanzierung der EU. Die Projektschritte sind folgende: Ermittlung der benötigten Kenntnisse, die Entwicklung von Lehrplänen und Lernmaterialien, Leiten der Ausbildungskurse und Studienreisen zu den E.U.-Ländern, die Partner des Projektes sind. Mitglieder der Fachhochschule Konstanz sind als Berater in den Bereichen Englisch als Fachsprache, Deutsch als Fachsprache und Interkulturelle Kommunikation beteiligt. Der Koordinator des Projektes ist die University of Economic Sciences and Public Administration, Budapest. Weitere Partner sind das ungarische Innenministerium, das College of Europe, Bruges, Belgium, die German Open University, Hagen und Regierungsvertreter aus Österreich, Großbritannien und in Schweden.
WEB.MBA - Entwicklung von Fernstudienmodulen für deutsch- und englischsprachige MBA-Studiengänge
Prof. Peter Franklin
+49 (0) 7531/206396
e-Mail: franklin@htwg-konstanz.de
(Projekt-Teil I: 01.08.01-31.12.03): Das Projekt wird internetgerecht didaktisierte Inhalte für Lehrveranstaltungen in drei MBA entwickeln und für den Einsatz auf einer virtuellen Lernplattform medialisieren. Für fünf Lehrveranstaltungen in den berufsbegleitenden Masterstudiengängen Internationales Management Asien, Human Capital Management und Accounting and Corporate Finance werden Inhalte entwickelt und auf einer virtuellen Lernplattform dargestellt. Diese mediale Vermittlungsform bietet den Teilnehmern der berufsbegleitenden Aufbaustudiengänge den Vorteil einer teilweisen zeitlichen und räumlichen Unabhängigkeit. Das vom baden-württembergischen Wissenschaftsministerium geförderte Projekt dauert von 2001 bis 2003. Zu den Inhalten zählen einerseits englischsprachige Veranstaltungen über ‚Interkulturelles Management‘ und ‚Interkulturelles Marketing‘, andererseits Kurse in Wirtschaftsenglisch. Sie sollen die Internationalität der vermittelten Qualifizierung erhöhen. Es sollen extensive Online-Lehrveranstaltungen entstehen, deren Form die effektive und effiziente Vermittlung der Lerninhalte sowie Diskurs- und Feedbackmechanismen ermöglicht, die in den Präsenzphasen etablierte ,Wissensgemeinschaft’ unterstützt und ergänzt, und ein Maximum an zeitlicher Flexibilität für die Teilnehmer gewährleistet. Dafür wird ein Konzept für eine Ressourcen-basierte Lernumgebung entwickelt, die eine Reihe von internetgerechten Vermittlungs- und Kommunikationsformen beinhaltet. Wesentlicher Bestandteil des Projekts werden die Erstellung von digitalisierten Lerninhalten zu den Lehrveranstaltungen in Form von Hypertext und die Entwicklung anderer Lernressourcen in medial angemessener Form, zum Beispiel Audio-Sequenzen mit Experteninterviews und Vortragsausschnitten, Graphiken, Animation und kommentierten Internet-Verknüpfungen zu anderen frei verfügbaren Wissensbeständen. Synchrone und asynchrone Kommunikationswerkzeuge, etwa Audio-Konferenzen, Whiteboarding und Foren, werden in das didaktische Gesamtkonzept angemessen integriert. Plattform für die zu entwickelnde Lernumgebung ist die vom Projektleiter mitentwickelte Delta Intercultural Academy (www.dialogin.com), eine virtuelle ‚knowledge and learning community’ zum Thema ‚Interkulturelle Wirtschafts- und Managementkommunikation’.
(Projekt-Teil II: bis 31.12.06): Ziel 1: nutzernahe medienpädagogische und fachdidaktische Evaluierung (Usability- und Wirksamkeitsstudien) und konzeptionelle Optimierung der im bisherigen HWP-Projekt WEB.MBA (s. www.dialogin.com und www.fhk-mba.de) entwickelten virtuellen Lernplattform (fhk-MBA), Blended-Learning-Szenarien und intranet-gerecht didaktisierten Inhalte;
Ziel 2: (auf der Grundlage der Ergebnisse aus Ziel 1) technische Optimierung und Erweiterung der im bisherigen HWP-finanzierten WEB.MBA-Projekt entwickelten virtuellen Lernplattform zur teilweisen Virtualisierierung der im WS 04/05 anlaufenden Bachelor- und Master-Studiengänge (Asian Studies and Management bzw. Asian-European Relations and Management) im als innovativ geltenden Bereich ‚Angewandte Weltwirtschaftssprachen’ (Einrichtungsgenehmigung liegt vor).
Ziel 3: Entwicklung von internetgerecht didaktisierten, englischsprachigen Lerninhalten für folgende fünf Lehrveranstaltungen: Project Meetings In English (BA, 2 SWS, Pflicht), Business Terminology (BA, 2 SWS, Pflicht), Culture and Communication in International Business (BA, 2 SWS, Pflicht), Business Writing (Intermediate) (BA, 2 SWS, Pflicht), Business Cultures and Management Styles in Europe (MA, 2 SWS, Pflicht) zur weiteren Internationalisierung der genannten Bachelor- und Master-Studiengänge im Bereich ‚Angewandte Weltwirtschaftssprachen’ und zur Erhöhung der Lernzeit bei gleichzeitiger Reduzierung der Präsenzlehrzeit.
Ziel 4: Entwicklung und Durchführung von Train-the-Trainer-Massnahmen und -Materialien zum Einsatz der Lernplattform und des auch von medienunerfahrenen Lehrenden zu bedienenden, speziell entwickelten Autorenwerkzeuges zur Erstellung von Lerninhalten, mit dem Ziel, weitere Professorenkollegen und –kolleginnen aus dem Studiengang zu befähigen, eigene Blended-Learning-Lösungen auf der studiengangseigenen Lernplattform in ihrer Lehre umzusetzen.
Nutzen für Studierende sowie für Studiengang und Hochschule: Die Projektziele stellen einen innovativen Beitrag zur weiteren Entwicklung eines bereits im Ansatz innovativen Studienangebotes dar. Die Lerninhalte werden alle in englischer Sprache erstellt. Damit wird der Forderung der Studierenden nach authentischen englischsprachigen Lehrangeboten aber auch der als Strategie deklarierten Internationalisierung der Hochschule Rechnung getragen.Die elektronische Vermittlungsform würde den Teilnehmern an den genannten Studiengängen den Vorteil einer teilweisen zeitlichen und räumlichen Unabhängigkeit bieten. Dies ist wichtig, da beide Studiengänge längere Auslandsaufenthalte (beim BA-Studiengang zwei Semester in China bzw. Indonesien, beim MA-Studiengang ein Semester im asiatischen bzw. europäischen Ausland) zwingend vorschreiben. Es entsteht also ein erfolgversprechendes Alleinstehungsmerkmal, das einen authentischen organisatorischen und zeit- und raumökonomischen Nutzen für die Studierenden darstellt. Die teilweise Virtualisierung des Lernangebots führt zu einer Erhöhung der Lernzeit bei gleichzeitiger Reduzierung der Präsenzlehrzeit und macht Studierende mit Lehr- und Lernformen vertraut, die künftig als Mittel des lebenslanges Lernens in der berufsbezogenen Weiterbildung sicherlich an Bedeutung gewinnen werden. Weitere Vorteile eines solchen Angebots für die Studiengänge und die Hochschule sind u.a. Wettbewerbsvorteile in Form von größerer Attraktivität speziell für ausländische Studierende (eine der zwei Zielgruppen im MA-Studiengang) und erhöhtem Prestige sowie ein Zugewinn an medienpädagogischen und mediendidaktischen Einsichten, Kenntnissen und Fertigkeiten seitens der Lehrenden.
Inhalt der Entwicklung: Bei den zu entwickelnden und zu medialisierenden Inhalten handelt es sich um englischsprachige Veranstaltungen, die thematisch sowie sprachlich-kulturell die internationale Orientierung der vermittelten Qualifizierung erhöhen. Im einzelnen sind es die Veranstaltungen Project Meetings In English (BA, 2 SWS, Pflicht), Business Terminology (BA, 2 SWS, Pflicht), Culture and Communication in International Business (BA, 2 SWS, Pflicht), Business Writing (Intermediate) (BA, 2 SWS, Pflicht), Business Cultures and Management Styles in Europe (MA, 2 SWS, Pflicht).
Form der Entwicklung: Es sollen extensive fünf Online-Lehrveranstaltungen entstehen, deren Form 1. die effektive und effiziente Vermittlung der Lerninhalte sowie Diskurs- und Feedbackmechanismen ermöglicht, damit die gesetzten Lernziele erreicht werden, 2. die in den Präsenzphasen etablierte ,Wissensgemeinschaft’ unterstützt und ergänzt, 3. ein Maximum an zeitlicher und räumlicher Flexibilität für die Teilnehmer gewährleistet. Um diesen drei Erfordernissen gerecht zu werden, ist im bisherigen HWP-Projekt WEB.MBA ein Konzept für eine auf resource-based-learning basierende Lernumgebung entwickelt worden, die eine Reihe von internetgerechten Vermittlungs- und Kommunikationsformen beinhaltet. Höchst zeit- und kostenaufwendig und wesentlicher Bestandteil des hier beantragten Projekts sind die Erstellung von digitalisierten Lerninhalten zu den fünf genannten Lehrveranstaltungen in Form von geschriebenem Hypertext (einer Textsorte, die nur inhaltlich und nicht formell oder didaktisch dem konventionellen Vorlesungsskript ähneln kann) und die Entwicklung anderer Lernressourcen in medial angemessener Form, zum Beispiel, Audio-Sequenzen mit Experteninterviews und Vortragsausschnitten, Graphiken, Animationen und kommentierten Internet-Verknüpfungen zu anderen frei verfügbaren Wissensbeständen. Synchrone und asynchrone Kommunikationswerkzeuge, z. B. Video-Conferencing, Whiteboarding, Chat, sowie Foren, Online-Messaging und Email sind in das didaktische Gesamtkonzept angemessen integriert worden.Im jetzt beantragten Projekt gilt es, in Usability- und Wirksamkeitsstudien die bisherigen Erfahrungen aus Lerner- und Dozentensicht medienpädagogisch und fachdidaktisch zu evaluieren und die Plattform, Werkzeuge, didaktische Szenarien und Inhalte zu optimieren und auf die genannte neue Nutzergruppe zu erweitern. Außerdem gilt es angesichts der Evaluierung die bisher entwickelten Inhalte zu optimieren und vor allem neue Inhalte zu entwickeln.
Medium: Die zu optimierende und zu erweiternde Lernplattform stellt www.fhk-mba.de dar, ein Ergebnis des bisherigen HWP-Projektes. Die weitere elektronische Umgebung, in der fhk-mba eingebettet ist, ist die vom Projektleiter mitentwickelte Delta Intercultural Academy (unter www.dialogin.com zugänglich), eine virtuelle ‚knowledge community’ zum Thema ‚Interkulturelle Wirtschafts- und Managementkommunikation’, ein durchaus geeigneter Ort für die Auseinandersetzung mit dem Thema der Lehrveranstaltungen, die Gegenstand der Entwicklung sind.
Working with Canada and France: Effektive interkulturelle Managementkommunikation und -Kooperation
Prof. Peter Franklin
+49 (0) 7531/206396
e-Mail: franklin@htwg-konstanz.de
Grenzüberschreitende Kommunikations- und Kooperationsprozesse in der Wirtschaft sind Gegenstand dieses Projektes. Ziele eines der Teilprojekte sind es erstens Erkenntnisse über die Form und insbesondere über die von Beteiligten und Beobachtern wahrgenommenen Schwierigkeiten der Interaktion in der Wirtschaft zu gewinnen; und zweitens rezipierte, teilweise nicht ausreichend kritisch tradierte Einsichten und Ansichten über die Interaktion im internationalen Wirtschaftsleben kritisch zu überprüfen. Ein weiteres Teilprojekt beschäftigt sich mit den Auswirkungen von grenzüberschreitenden Fusionen auf Kommunikations- und Kooperationsprozesse. Es untersucht die Managementkommunikation auf den höchsten Führungsebenen zwischen einem nordamerikanischen Konzern und einer deutschen Tochtergesellschaft und zwischen derselben deutschen Firma und einer französischen Schwestergesellschaft. Dabei werden eine Vielzahl an Daten über die Sprache, Form, Medium, Funktion und Schwierigkeiten aus deutscher Sicht der erlebten Komunikation erhoben. Auf dieser Grundlage werden Konzepte zur Optimierung der Kommunikation und Koooperation entwickelt.
European Network of Integrity & Compliance Officers
Prof. Dr. Stephan Grüninger
+ 49 (0)7531/206-251
e-Mail: stephan.grueninger@htwg-konstanz.de
The European Network of Integrity & Compliance Officers (ENICO) has recently been formed in Amsterdam. ENICO is a non-profit association for professionals from commercial, governmental and non-governmental organisations with responsibility for managing their business conduct programs. Over the last few years, there has been a significant increase in the compliance efforts of European-based companies. Although some progress has been made, recent scandals and the current financial crisis highlight the need to improve the management of business conduct. ENICO has been founded to formulate a European voice on integrity and to focus efforts on a more values-based approach which addresses the key drivers of behavior in organisations, thereby going beyond traditional rules and control programs. ENICO will organise working and training sessions, conferences, as well as research.
Arbeitstitel: Forum Compliance & Integrity
Prof. Dr. Stephan Grüninger
+ 49 (0)7531/206-251
e-Mail: stephan.grueninger@htwg-konstanz.de
Das „Forum Compliance & Integrity – Anwenderrat für Wertemanagement ZfW“ ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Unternehmen und Verbänden, die Anwender und Multiplikatoren des WerteManagementSystemZfW sind. Es hat sich die Förderung, Weiterentwicklung und Qualitätssicherung des WerteManagementSystemZfW zum Ziel gesetzt. Durch seine Praxiskompetenz ist der Anwendungsbezug des WerteManagementSystemZfW gesichert. Zudem bietet das Forum seinen Mitgliedern eine Plattform für kontinuierlichen Erfahrungsaustausch und gegenseitige Beratung. Das KICG übernimmt die Leitung des Koordinationsbüros des Forums und unterstützt die Arbeitsgruppen in ihrer inhaltlichen Arbeit.
Anti-Fraud Management im Mittelstand
Prof. Dr. Stephan Grüninger
+ 49 (0)7531/206-251
e-Mail: stephan.grueninger@htwg-konstanz.de
Das Forschungsprojekt „Anti-Fraud Management im Mittelstand“ fokussiert die Untersuchung der Corporate Governance und besonders der Compliance in mittelständischen und Familienunternehmen. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Managementmodells zur nachhaltigen Unternehmensführung von mittelständischen Unternehmen, insbesondere zur Risikoreduzierung und Prävention wirtschaftskrimineller Handlungen. Um diesem Ziel gerecht zu werden, werden modulare Bausteine der Corporate Governance im Mittelstand entwickelt, die jeweils differente Risikobereiche (Führungsstrukturen, Ressour-cen, Internationalisierungsgrad etc.) adressieren und je nach Ausprägungsform des mittel-ständischen Unternehmens (eigentümergeführt, fremdgeführt etc.) anforderungsgerecht in einem umfassenden Corporate Governance-Modell kombiniert werden. Zwei Aspekte stehen im Vordergrund des Forschungsprojektes, die parallel abgearbeitet werden: Zum einen wird der Verhaltensaspekt der Compliance betrachtet, der die Motivationsstrukturen von Menschen in Organisationen analysiert und untersucht, durch welche Maßnahmen, Anreize und vor allem Führungsstile etc. diese Motivationsstrukturen so beeinflusst werden können, damit compliancegerechtes Verhalten wahrscheinlich ist. Zum anderen wird der Fokus auf die Operationalisierung der Compliance im Unternehmen, auf das sogenannte Anti-Fraud Management, gelegt. Theoretisch abgearbeitet wird der Forschungsgegenstand an den Ansätzen der Agenturtheorie, der neuen Organisationsökonomik, der Governanceethik, der verhaltenspsychologischen und neuroökonomischen Behavioral Business Ethics, Kriminalitätsmodelle wie die Fraud Triangle und die Theorie der differenzierten Assoziation sowie entlang der aus Interviews mit den Kooperationspartnern gewonnenen Erkenntnisse. Das Forschungsprojekt will einen Beitrag zur Gestaltung wirksamer Anti-Fraud Maßnahmen und damit zur Existenzsicherung und zum Risikomanagement mittelständischer und Familienunternehmen leisten.
Leitlinien für das Management von Organisations- und Aufsichtspflichten
Prof. Dr. Stephan Grüninger
+ 49 (0)7531/206-251
e-Mail: stephan.grueninger@htwg-konstanz.de
Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, die Anforderungen zur Erfüllung der wesentlichen Organisationspflichten (Organisations- und Aufsichtspflichten) bei der Leitung und Überwachung von Unternehmen zu identifizieren, die Prinzipien der dazu erforderlichen Management-Maßnahmen zu untersuchen sowie daraus abgeleitete „Leitfäden zur Beurteilung der Organisations- und Aufsichtspflichten“ für Unternehmen unterschiedlicher Compliance-Komplexitätsstufen zu erstellen. Das Projekt ist dazu geeignet, einen für Forschung und Praxis im Bereich der Unternehmensführung und -aufsicht (Corporate Governance) gleichermaßen wesentlichen Beitrag zur Schließung der Lücke zu leisten, die sich zwischen einer Vielzahl rechtlicher Anforderungen – die notwendigerweise mit Hilfe unbestimmter Rechtsbegriffe formuliert sind (hier v.a. Organisationspflicht, Aufsichtspflicht, sonstige Sorgfaltspflicht) – und deren faktischen Interpretation und Umsetzung entsprechender Management-Maßnahmen in Unternehmen auftut. Denn häufig sind weder für die Ausgestaltung von sog. Compliance-Management-Systemen noch für einzelne Rechtsgebiete (Korruption, Kartellrecht, Exportkontrolle, Arbeits- und Sozialstandards etc.) konkrete rechtliche Vorgaben vorhanden. Die u.a. von den Projektleitern in den letzten Jahren erarbeiteten generischen Modelle und Rahmenkonzepte haben zu einer ersten Konkretisierung der Anforderungen an Compliance-Management-Systeme beigetragen. Mit dem betriebswirtschaftlich-juristischen Forschungsprojekt soll aufbauend auf diesen eigenen und fremden Vorarbeiten untersucht werden, welche Risikofelder im Bereich Compliance besonders relevant sind, wie Compliance-Maßnahmen zur Erfüllung von Organisationspflichten (Aufsichts- und Sorgfaltspflichten) in der Praxis umgesetzt werden, um daraufhin Prinzipien und Leitlinien für die Gestaltung von Compliance-Management-Systemen zur Sicherstellung der Erfüllung von Sorgfalts- und Aufsichtspflichten für Unternehmen unterschiedlicher Compliance-Komplexitätsstufen zu entwickeln. Hintergrund für diese Vorgehensweise ist, dass auch Staatsanwaltschaften und Gerichte bei einem zu überprüfenden Organisations- und Organverhalten, hier die Verletzung von Organisationspflichten, sich orientieren müssen an solchen Prinzipien und Leitlinien der Umsetzung von Compliance-Maßnahmen bezogen auf die Größe und Komplexität der Organisation. Das Problem für evaluierende Dritte (Richter, aber auch externe Wirtschaftsprüfer, sonstige Gutachter) sowie für Unternehmen selbst ist in diesem Zusammenhang, dass bislang Prinzipien und Leitlinien fehlen, die Orientierung geben, ob die Umsetzung einer Compliance-Maßnahme zum betreffenden Unternehmen passt, damit die Ziele des Compliance-Managements (z.B. Beiträge zur Vermeidung von Verstößen) erreicht werden können (Effektivität der Compliance). Das Forschungsprojekt zielt auf die Realisierung dieses Forschungsdesiderates, damit der Unternehmens- und Rechtspraxis klarere Handlungsorientierungen und Interpretationsleitlinien zu den Anforderungen an Compliance-Maßnahmen (Compliance-Organisation, -Regeln, -Trainings, Hinweismöglichkeiten etc.), unterstützende Strukturen (z.B. Finanzbuchhaltung/Controlling, Interne Revision) und operative Kontrollen (z.B. Segregation of Duties, IT- Berechtigungskonzepte) für Unternehmen unterschiedlicher Compliance-Komplexitätsstufen geben werden können. Die einzelnen Arbeitsschritte im Projekt verfolgen einen interdisziplinären Forschungsansatz, wobei die juristische Expertise durch den Kooperationspartner WilmerHale, namentlich Herrn RAuN Dr. Roland Steinmeyer, sichergestellt ist. Praxisbezug und -transfer der Forschungsergebnisse werden durch die Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartnern wie ABB, BASF, Deloitte, Ernst & Young, KMPG, PFISTERER, PricewaterhouseCoopers, Siemens und WilmerHale sichergestellt.
Curriculumsentwicklung eines integrierten Studienganges "European Language and Management Studies"
Prof. Dr. Christian Krekeler
+49 (0) 7531/206-39
e-Mail: krekeler@htwg-konstanz.de
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines integrierten Studienganges "European Language and Management Studies" der in Kooperation mit asiatischen Hochschulen und der Wirtschaft, vor allem in China und Indonesien, zu einer Doppelgraduierung führen soll. Dazu wird eine spezifizierte Bedarfsanalyse durchgeführt sowie ein zwischen den Partnerhochschulen abgestimmter Curriculumsentwurf entwickelt.
Entwicklung und Implementierung von Prüfungen der Vorkenntnisse ausländischer Studienbewerber an Fachhochschulen Baden-Württembergs
Prof. Dr. Christian Krekeler
+49 (0) 7531/206-395
e-Mail: krekeler@htwg-konstanz.de
In enger Kooperation mit den Fachhochschulen Baden-Württembergs werden aussagekräftige Prüfungen der Vorkenntnisse entwickelt und erprobt. Die Prüfungen sollen vom Ausländerstudienkolleg der Fachhochschulen in Baden-Württemberg an der Fachhochschule Konstanz durchgeführt werden. Das Projekt umfasst die Entwicklung der Prüfungen und des Informationsmaterials für die Studienbewerber, die Implementierung an den Fachhochschulen in Baden-Württemberg sowie die Entwicklung eines Kurscurriculums.
Evaluierung von Auswahlverfahren für ausländische Studienbewerber
Prof. Dr. Christian Krekeler
+49 (0) 7531/206-395
e-Mail: krekeler@htwg-konstanz.de
Es wird erhoben, wie die Erfolgsquoten ausländischer Studierender in öffentlich finanzierten Studienplätzen an staatlichen Hochschulen sind und wie die Erfolgsquoten verbessert werden können. In einem ersten Schritt werden die bei den Hochschulen vorhandenen Daten über die Studienerfolge ausländischer Studierender an den Fachhochschulen in Baden-Württemberg erhoben. Anschließend wird eine Datenbank mit den Studienverlaufsdaten ausländischer Studierender der letzten mindestens 10 Jahren angelegt und die Daten werden analysiert.
Von Bedeutung sind insbesondere folgende Fragen: Wie ist die Erfolgsquote der in Studienkollegs vorbereiteten Studierenden im Vergleich zu den direkt zugelassenen? Welche Auswahlverfahren sind besonders vorhersagekräftig? Sind spezielle Fachnoten, z.B. in Mathematik, aussagekräftige Indikatoren für den Studienerfolg in bestimmten Fächern? Ein Abschlussbericht fasst die Auswertung zusammen und bewertet alle signifikanten Merkmale. Es werden Vorschläge für eine Optimierung von Studierendenauswahl und Studienvorbereitung unterbreitet. Konkrete Verbesserungen, z.B. durch Überarbeitung von Auswahlverfahren wie dem Aufnahmetest des Studienkollegs werden veranlasst.
Netzwerke für Studium und Beruf
Prof. Dr. Christian Krekeler
+49 (0) 7531/206-39
e-Mail: krekeler@htwg-konstanz.de
Mit dem Projekt "Netzwerke für Studium und Beruf" wird an der Hochschule Konstanz modellhaft eine umfassende Struktur zur Integration ausländischer Studierender geschaffen. Die Netzwerke sollen nach dem Ende des Projekts fortgeschrieben werden und nach der Evaluation anderen Fachhochschulen mit ähnlicher Größe und Struktur als Modell dienen.
Schreibberatung für Studium und Beruf
Prof. Dr. Christian Krekeler
+49 (0) 7531/206-39
e-Mail: krekeler@htwg-konstanz.de
An der Hochschule Konstanz wird eine Schreibberatung aufgebaut, umgesetzt und evaluiert. Die Hochschule reagiert damit auf Schwierigkeiten, die Studierende mit Schreibanforderungen im Studium haben. Damit wird zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis beigetragen und die Studierenden werden auf die Schreibanforderungen im Beruf vorbereitet. Die Schreibberatung nimmt folgende Aufgaben wahr: Kurse für Studierende im akademischen und professionellen Schreiben: Semesterkurse und Blockseminare in der vorlesungsfreien Zeit; Individuelle Schreibberatung: Beratung bei Referaten, Präsentationen, Seminar- Haus- und Abschlussarbeiten, Beratung für Abschlusskandidaten, Bewerbungsberatung; Beratung für Lehrkräfte und Mitarbeitende: Hilfe bei der Erstellung fachspezifischer, didaktischer Konzepte zur Begleitung des studentischen Schreibprozesses.
Vergleichsstudie TestDaF – DSH
Prof. Dr. Christian Krekeler
+49 (0) 7531/206-395
e-Mail: krekeler@htwg-konstanz.de
Ausländische Studienbewerber können ihre Deutschkenntnisse mithilfe verschiedener Sprachtests nachweisen. Der standardisierte "Test Deutsch als Fremdsprache für ausländische Studienbewerber" (TestDaF) wird vom TestDaF-Institut in Hagen verwaltet, während die "Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang" (DSH) von den Hochschulen vor Ort verwaltet wird. Ziel der Studie war ein Vergleich beider Tests. Durch eine Analyse der unterschiedlichen Testkonstrukte und Anforderungsniveaus sollten Empfehlungen für einen Umgang mit den Testergebnissen und Perspektiven für eine Weiterentwicklung der Tests erarbeitet werden. Die vom DAAD finanzierte Studie wurde zwischen Januar 2003 und Januar 2005 durchgeführt. Teilnehmende Hochschulen: Universität Mainz, Technische Universität Braunschweig, Universität Hannover und die Fachhochschule Konstanz.
Untersuchung des Studienverlaufs ausländischer Studierender an Fachhochschulen in Baden-Württemberg
Prof. Dr. Christian Krekeler
+ 49 (0)7531/203-395
e-Mail: krekeler@htwg-konstanz.de
In diesem Projekt wird ein Verfahren entwickelt und erprobt, mit dem die Erfolgsquote und der Studienverlauf ausländischer Studierender an Fachhochschulen in Baden-Württemberg erhoben werden kann. Folgende Arbeitsschritte werden durchgeführt:
– Auswertung der Studienverlaufsdaten und Berechnung der Erfolgsquote und der Analyse des Studienverlaufes.
– Sicherung der Datenkonsistenz bei der Zusammenführung unterschiedlicher Datenquellen auf der Grundlage einer Datenkorrektur und einer dazu geschaffenen Fehlersystematik.
– Entwicklung eines Verfahrens, das die Einbeziehung von Studierenden ermöglicht, die später zu einem begonnenen Studiengang hinzukommen sind.
– Weiterentwicklung und Erweitung der EDV-gestützten Lösungen für Datenauswertung und Ergebnisdarstellung.
– Dokumentation der Untersuchung und Auswertung der Untersuchungsergebnisse.
Packaging Technology
Prof. Dr. Heinz Mürdter
+49 (0) 7531/206-442
e-Mail: muerdter@htwg-konstanz.de
Mit dem International Institut of Packaging - IPI mit Sitz in Schaffhausen, CH, entwickelt die Fachochschule Konstanz in Kooperation mit der Hochschule der Medien, Stuttgart, der Zürcher Hochschule Winterthur und der ETH Zürich einen weiterbildenden Masterstudiengang "Master of Engineering in Packaging Technology" mit Unterstützung der Internationalen Bodenseehochschule - IBH und dem Programm Interreg IIIa.
Entwicklung von validen Auswahlverfahren für Studienbewerber
Prof. Dr. Bernd Richter
+49 (0) 7531/206 333
Im Projekt werden folgende Arbeiten durchgeführt: Evaluation der bislang durchgeführten Auswahlverfahren hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen „Test zur Vorauswahl“ und „Ergebnis der Auswahlgespräche“ (Assessment-Center), Entwicklung eines Instruments zur „Messung“ von Studienerfolg, Evaluation der durchgeführten Auswahlverfahren hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen „Ergebnis der Auswahlgespräche“ (Assessment-Center) und „Studienerfolg“, Stärken/Schwächen-Analyse des gesamten Verfahrens, Weiterentwicklung des Assessment-Center (Vorstellung, Gruppendiskussion, Einzelinterview, Feedback-Angebot) mit Überprüfung des Anforderungsprofils und ggf. Erprobung zusätzlicher eignungsdiagnostischer Verfahren sowie die organisatorische, methodische und inhaltliche Vorbereitung und Durchführung der nächsten Auswahlverfahren mit dem Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung.
Performance der Portfoliooptimierung mit TSP-Vektor
Prof. Dr. rer. pol. Leo Schubert
+49 (0) 7531/206-429
e-Mail: schubert@htwg-konstanz.de
In der klassischen Portfoliooptmierung wird die Varianz der Renditen als Risikomaß verwendet. Da die Varianz nur im Falle symmetrischer bzw. normalverteilter Renditen Investorenängste zu erfassen vermag, wurde ein Modell zur Portfoliooptimierung entwickelt, in dem das Risiko durch einen target-shortfall-probability-Vektoren charakterisiert wird. Dieses diskrete lineare Optimierungsmodell kann mit guten Optimizern Portfolios aus ca. 700 Aktien innerhalb einer Stunde bilden, sodass es bereits jetzt als praxistauglich bezeichnet werden kann. Neben der Möglichkeit dieses intuitiv verständliche und Investorängste besser repräsentierende Risikokriterium bei der Portfoliobildung einzusetzen, ist die Performance der Resultate entscheidend. Das Forschungsvorhaben beabsichtigt deshalb, verschiedene Performanceaspekte des entwickelten Mean-Target-shortfall-probability-Vektor-Modells zu untersuchen. Ein weiteres Ziel des Forschungsvorhabens ist u.a. die Optimierung des Value at Risk, der für die Ermittlung der bankaufsichtlichen Eigenkapitalhinterlegung Industriestandard ist.
Portfoliooptimierung mit shortfall-probability-Vektor
Prof. Dr. rer. pol. Leo Schubert
+49 (0) 7531/206-429
e-Mail: schubert@htwg-konstanz.de
Vom Antragsteller wurde ein gemischt-ganzzahliges lineares Optimierungsmodell zur Portfoliooptimierung entwickelt, das die Möglichkeit bietet, ein neues Risikomaß in der Form eines target-shortfall-probability-Vektors zu verwenden. Darüberhinaus benötigt es lediglich relativ kostengünstige lineare Optimizer und ist nicht auf Anlageinstrumente mit normalverteilten Renditen beschränkt. Dieses Modell soll einerseits mit Unterstützung des Konrad-Zuse-zentrums in Berlin hinsichtlich seines Laufzeitverhaltens untersucht und optimiert werden und andererseits anhand empirischer Daten auf seine Performancestärken untersucht werden.
Optimierung von Total Cost of Ownership Dienstleistungen im Maschinen- und Anlagenbau
Prof. Dr. Stephan Schweiger
+49 (0) 7531/206 443
e-Mail: schweiger@htwg-konstanz.de
Produktbegleitende Dienstleistungen werden zukünftig eine weiter
steigende Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung von Unternehmen
haben. Aktuelle Ergebnisse der Dienstleistungsforschung sowie
Experteneinschätzungen aus der Praxis zeigen in diesem Zusammenhang,
dass produktlebenszyklusorientierte Dienstleistungen im Maschinen- und
Anlagenbau – einer technologieintensiven Schlüsselbranche i
Baden-Württemberg – oft nur unzureichend angeboten werden. Diese werden
jedoch zunehmend von Abnehmerunternehmen nachgefragt. Hieraus resultiert
mittelfristig das Problem einer sich verschlechternden
Wettbewerbsfähigkeit der oftmals kleinen und mittelständischen
Anbieter-Unternehmen. Vor dem Hintergrund der skizzierten Ausgangslage
sollen im Rahmen des geplanten Transferprojektes aus der aktuellen
Dienstleistungsforschung produktlebenszyklusorientiert
Serviceleistungen im Sinne des Total Cost of Ownership (TCO) bzw. Life
Cycle Cost (LCC) Ansatzes entwickelt und in kleinen und
mittelständischen Pilotbetrieben des Maschinen- und Anlagenbaus
verankert werden. Die Vorgehensweise soll einen Ergebnistransfer auf
andere Unternehmen der betrachteten Branche in Baden-Württemberg
ermöglichen und damit eine breite Nutzbarkeit sicherstellen. Aus dem
Projekt soll ein unmittelbarer Nutzen für die beteiligten
Pilotunternehmen durch die kundenorientierte Erweiterung ihres
Dienstleistungsangebotes, eine zu erwartende Steigerung des
Dienstleistungsumsatzanteils, die nachhaltige Absicherung der
Wettbewerbssituation sowie die Erfüllung der zunehmend von Kunden
erhobenen Forderung nach LCC/TCO-Angeboten entstehen. Für andere kleine
und mittelständische Maschinen-/Anlagenbau-Unternehmen in
Baden-Württemberg soll ein Nutzen durch die Möglichkeit der Übernahme
der Projektergebnisse auf Basis eines generischen Umsetzungskonzeptes
mit Handlungsleitfaden sowie Schulungs-/Workshop- und Transfersystematik
entstehen. Die Unternehmen der Kundenbranchen, wie z.B. diejenigen des
Automotive-Sektors, haben aufgrund der mit TCO/LCC-Konzepten zu
erwartenden Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit einen
entsprechenden Nutzen aus dem Projekt. Durch die Wahl der Projektpartner
wird eine abgestimmte Verbreitung der Projektergebnisse sowie deren
Nutzbarkeit auch nach Projektende sichergestellt.
Inbound and Outbound Tourism in India
Prof. Dr. Tatjana Thimm
+49 (0) 7531/206 145
e-Mail: thimm@htwg-konstanz.de
Im Rahmen des Projektes wurden Strukturen des Indientourismus nach Deutschland/Europa und Deutschland-/Europatourismus nach Indien qua Primär- und Sekundäranalyse untersucht.
Positionierung der Bodenseeregion
Prof. Dr. Tatjana Thimm
+ 49 (0)7531/206 145
e-Mail: thimm@htwg-konstanz.de
Die Etablierung einer einheitlichen Marke Bodensee und die gemeinsame Positionierung der Bodenseeregion als Tourismusdestination gestaltete sich in den letzten Jahren schwierig. Verantwortlich hierfür sind zum einen strukturelle Ungleichheiten innerhalb der Region, die sich in unterschiedlichen Tourismusintensitäten, unterschiedlichen Gästegruppen und Nachfrageschwerpunkten zeigen. Der Bodensee spielt in den Vermarktungsaktivitäten der einzelnen Teilregionen eine unterschiedlich prägende Rolle; gemeinsame Vermarktungsschwerpunkte, insbesondere für den internationalen Markt sind unzureichend aufgearbeitet; Qualitätsstandards in In-frastruktur und Angebot sind unterschiedlich entwickelt; die Teilregionen haben ihre Positionierungen unabhängig voneinander vorgenommen. Neben diesen regionsinternen Hemmnissen sieht sich die Bodenseeregion mit Entwicklungstendenzen konfrontiert, die einem allgemeinen Trend folgen. Hierzu zählen u.a. eine kontinuierliche Abnahme der Aufenthalts-dauer, der Trend zu Zweit- und Drittreisen sowie immer kürzere Buchungsfristen. Diese übergeordneten Trends haben auch erhebliche Auswirkungen auf den Tourismus in der Bodenseeregion. Mit dem Projekt sollen folgende Ziele erreicht werden: 1. Schaffung von Grundlagen für Definition und beispielhafte Ausarbeitung für das Kerngeschäftsmanagement; 2. Einordnung der profilprägenden und bekanntesten Destinationen innerhalb der Gesamtdestination, 3. Schaffung einer abgestimmten Vorgehensweise zwischen den Akteuren. Entwicklung einer gemeinsamen Vision, die identitätsstiftend nach innen und imageprägend nach außen wirkt, insgesamt emotionalisierend, positiv aufgeladen wirkt und gut erinnert wird.
Tourismusförderung zur Armutsbekämpfung
Prof. Dr. Helmut Weber
+49 (0) 7531/206470
e-Mail: helweber@htwg-konstanz.de
Constance Academy of Business Ethics
Prof. Dr. habil. Josef Wieland
+49 (0) 7531/206 404
e-Mail: wieland@htwg-konstanz.de
http://www.cabe.kiem.htwg-konstanz.de
Das Konstanz Institut für WerteManagement (KIeM), international führend auf dem Gebiet der Unternehmensethik, und die Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Konstanz veranstaltete vom 4.-5. Oktober 2007 zum vierten Mal die „Constance Academy of Business Ethics”. Die Tagung wendet sich an Studierende aller Fachrichtungen aus ganz Europa. Mehr als 80 Teilnehmer haben sich zwei Tage lang intensiv mit dem Thema „Business Ethics and Management Studies“ auseinandergesetzt. Da sich die Wirtschaftsethik nicht nur um die wirtschaftliche Performanz, sondern mit allen unternehmerischen Bereichen und ihrem Einfluss auf diese auseinandersetzen muss, stand bei der diesjährigen CABE die Bedeutung wirtschaftsethischer Anknüpfungspunkte in organisationalen Managementbereichen im Mittelpunkt. Das Anliegen der Summer School ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung von „Ethik und Wirtschaft“ nicht nur in der Gesellschaft, sondern bereits in den Ausbildungsstätten zu stärken und künftige Entscheidungsträger aus verschiedenen Ländern zu einem gemeinsamen Lernprozess zusammenzubringen. Diese begreifen zunehmend, dass moralische Werte und ethische Maßstäbe unabdingbarer Bestandteil unternehmerischen Handelns sind. Das KIeM unterhält weltweit Kontakte und berücksichtigt bei der Reflexion des Themas ausdrücklich auch praxisbezogene Dimensionen. So werden die Teilnehmer nicht nur mit renommierten Wissenschaftlern aus aller Welt diskutieren. Auch Vertreter bekannter Unternehmen, darunter Weltkonzerne wie der Deutschen Post AG und Coca Cola Company konnten als Referenten gewonnen werden. Die „Constance Academy of Business Ethics“ versteht sich als Plattform und Treffpunkt: zur Erörterung des State-of-the-Art, zum Austausch, zum Networking. Der internationalen Ausrichtung entsprechend, werden die Vorträge in deutscher und englischer Sprache gehalten.
Anti-Fraud Management im Mittelstand
Prof. Dr. habil. Josef Wieland
+ 49 (0)7531/206 404
e-Mail: wieland@htwg-konstanz.de
Das Forschungsprojekt „Anti-Fraud Management im Mittelstand“ fokussiert die Untersuchung der Corporate Governance und besonders der Compliance in mittelständischen und Familienunternehmen. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Managementmodells zur nachhaltigen Unternehmensführung von mittelständischen Unternehmen, insbesondere zur Risikoreduzierung und Prävention wirtschaftskrimineller Handlungen. Um diesem Ziel gerecht zu werden, werden modulare Bausteine der Corporate Governance im Mittelstand entwickelt, die jeweils differente Risikobereiche (Führungsstrukturen, Ressour-cen, Internationalisierungsgrad etc.) adressieren und je nach Ausprägungsform des mittel-ständischen Unternehmens (eigentümergeführt, fremdgeführt etc.) anforderungsgerecht in einem umfassenden Corporate Governance-Modell kombiniert werden. Zwei Aspekte stehen im Vordergrund des Forschungsprojektes, die parallel abgearbeitet werden: Zum einen wird der Verhaltensaspekt der Compliance betrachtet, der die Motivationsstrukturen von Menschen in Organisationen analysiert und untersucht, durch welche Maßnahmen, Anreize und vor allem Führungsstile etc. diese Motivationsstrukturen so beeinflusst werden können, damit compliancegerechtes Verhalten wahrscheinlich ist. Zum anderen wird der Fokus auf die Operationalisierung der Compliance im Unternehmen, auf das sogenannte Anti-Fraud Management, gelegt. Theoretisch abgearbeitet wird der Forschungsgegenstand an den Ansätzen der Agenturtheorie, der neuen Organisationsökono-mik, der Governanceethik, der verhaltenspsychologischen und neuroökonomischen Behavioral Business Ethics, Kriminalitätsmodelle wie die Fraud Triangle und die Theorie der differenzierten Assoziation sowie entlang der aus Interviews mit den Kooperationspartnern gewonnenen Erkenntnisse. Das Forschungsprojekt will einen Beitrag zur Gestaltung wirksamer Anti-Fraud Maßnahmen und damit zur Existenzsicherung und zum Risikomanagement mittelständischer und Familienunternehmen leisten.
Corporate Social Responsibility, Stakeholder Management und Netzwerkgovernance
Prof. Dr. habil. Josef Wieland
+49 (0) 7531/206 404
e-Mail: wieland@htwg-konstanz.de
http://www.kiem.htwg-konstanz.de
Gegenstand der Forschungsinitiative ist die Frage, welchen Beitrag Organisationen der Wirtschaft bei der Lösung gesellschaftlicher Aufgaben, die an der Schnittstelle von Politik und Wirtschaft angesiedelt sind, leisten können und sollen. Diese Diskussion wird heute in Europa unter dem Stichwort „Corporate Social Responsibility“ (CSR) geführt. Dabei wird insbesondere die Rolle der Unternehmen in interorganisationalen Netzwerken thematisiert. Ziel des Forschungsvorhabens ist es zu untersuchen, inwieweit und in welcher Hinsicht das neue Phänomen der Netzwerkgovernance eine sachlich geeignete und moralisch glaubwürdige Organisationsform ist, das institutionelle Defizit der Globalisierung auszugleichen.
Die kulturelle Governance von Innovationsnetzwerken
Prof. Dr. habil. Josef Wieland
+49 (0) 7531/206 404
e-Mail: wieland@htwg-konstanz.de
Das vorrangige Ziel des Forschungsvorhabens besteht darin, die bislang enggeführte Diskussion über die individuelle und organisationale Kognitionsforschung, die Bildung von erfolgreichen Innovationsnetzwerken und die dazu erforderlichen organisationellen und kulturellen Governanceformen zusammenzuführen und zu integrieren. Innovationen sind in modernen Gesellschaften immer weniger ein Produkt einzelner Individuen oder Organisationen, sondern vielmehr ein Produkt organisierter Kooperation von Individuen und Organisationen in Netzwerken. Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen, basierend auf der theoretischen und empirischen Analyse der Mechanismen struktureller Kopplung von Kognition und Innovation in einer von kultureller Diversivität gekennzeichneten Umwelt, effiziente Formen kultureller Governance kollaborativer Partnerschaften in Netzwerken erarbeitet werden.
Erarbeitung eines internationalen ISO-Standards Social Responsibility
Prof. Dr. habil. Josef Wieland
+49 (0) 7531/206 404
e-Mail: wieland@htwg-konstanz.de
http://www.kiem.htwg-konstanz.de
Im Projekt wird ein ISO-Standard erarbeitet, der es allen Arten von Organisationen in allen Ländern der Welt möglich machen soll, Prozesse der Wahrnehmung sozialer und ökologischer Verantwortung in den jeweiligen Gesellschaften zu implementieren und zu leben.
Ethik und Good Corporate Governance
Prof. Dr. habil. Josef Wieland
+49 (0) 7531/206 404
e-Mail: wieland@htwg-konstanz.de
http://www.kiem.htwg-konstanz.de
Vor dem Hintergrund vielfach existenzgefährdender Unternehmenskrisen und der in den letzten Jahren vermehrt auftretenden Fälle von Korruption und Wirtschaftskriminalität in Wirtschaft und Politik, zielt das Forschungsvorhaben auf die Einbettung governanceethischer Steuerungsstrukturen in die Corporate Governance von Unternehmen und somit der Entwicklung einer wertehaltigen "Good Corporate Governance". Eine solche wertehaltige "Good Corporate Governance" basiert vor dem Hintergrund der Theorie der Governanceethik auf der Integration und Sicherstellung der nachhaltigen Existenz von moralischen Werten in Unternehmen. Diese Neugestaltung scheint notwendig, da existierende Corporate Governance Konzepte - wie die in der vergangenen Zeit gemachten Erfahrungen zeigen - hinsichtlich moralisch zweifelhaftem und dolosem Verhalten der Mitarbeiter keine präventive Steuerungswirkung zu besitzen scheinen. Hierfür sind in einem ersten Zugriff drei wesentliche Gründe zu benennen: 1. Existierende Corporate Governance Konzepte integrieren die impliziten Elemente von Transaktionsbeziehungen, die durch Werte gesteuert werden können, nicht systematisch. 2. Sie fokussieren nur auf die Unternehmensleitung als Formbegriff und nicht als Prozessbegriff und basieren 3. in der Regel auf ex post wirksamen Monitoring Mechanismen. Jedoch, die vorgenannte, erforderliche Fokussierung auf moralische Faktoren und Werte gewinnt durch die national und international geforderten Standards der "Good Corporate Governance" und die hiermit in Zusammenhang stehenden "Listing Standards" der großen Börsen eminent an Bedeutung, da diese ausdrücklich die Beachtung und systematische Integration dieser Elemente in die operativen und strategischen Prozesse von Unternehmen einfordern.
Integritätsorientiertes Lieferantenmanagement
Prof. Dr. habil. Josef Wieland
+49 (0) 7531/206 404
e-Mail: wieland@htwg-konstanz.de
http://www.kiem.htwg-konstanz.de
In welcher Weise kann die enggeführte Diskussion über das Lieferantenmanagement eines Unternehmens um den Aspekt einer governanceethisch konzipierten, präventiv wirksamen und moralischen Verhaltenssteuerung erweitert werden? Wie kann ein integritätsorientiertes Lieferantenmanagement instrumentiert und als eine steuernde intra- und extra-organisationale Anreizstruktur für die Unternehmenspraxis konkret gestaltet und ökonomisch relevant organisiert werden? Wie sind integritätsorientierte Lieferantenscreening-, Lieferantenbewertungs- und Lieferantenentwicklungssysteme konkret zu gestalten? Welche Wechselwirkungen und Synergieeffekte generiert die Konzeption und Implementation eines präventiv wirkenden integritätsorientierten Lieferantenmanagements auf die strategische und operative Unternehmensführung? Wie kann mit Hilfe eines solchen integritätsorientierten Lieferantenmanagementsystem praktisch gelingen mit den strategisch und operativ bedeutsamen Lieferanten nachhaltige Lieferantenbeziehungen zu organisieren und zu erhalten?
KIeM - Konstanz Institut für Wertemanagement
Prof. Dr. Josef Wieland
+49 (0) 7531/206 404
e-Mail: wieland@htwg-konstanz.de
http://www.kiem.htwg-konstanz.de
Das Konstanz Institut für WerteManagement (KIeM) - Institut für Interkulturelles Management, Werte und Kommunikation - hat sich zum Ziel gesetzt, Spitzenleistungen im Bereich der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Wirtschafts- und Unternehmensethik, WerteManagementSystemen und deren Implementierung sowie interkultureller Kommunikation und interkulturellem Management zu erbringen.
Operationalisierung eines werteadjustierten, verhaltensorientierten Risikomanagements, dabei Konzeptualisierung des Faktors Moral als strategische Ressource und Operationalisierung mittels Balanced Scorecard
Prof. Dr. habil. Josef Wieland
+49 (0) 7531/206 404
e-Mail: wieland@htwg-konstanz.de
http://www.kiem.htwg-konstanz.de
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines präventiv wirkenden, werteadjustierten Risikomanagementsystems, das auf Basis der Theorie der Governanceethik auf die Integration und Sicherstellung der nachhaltigen Vitalität von moralischen Werten in Unternehmenskulturen zur Vermeidung verhaltensbedingter Risiken zielt. Hintergrund für die Fokussierung auf verhaltensbasierte Risiken sind die Anforderungen des KonTraG und der international geforderten Standards der Corporate Governance. Existente Risikomanagementsysteme decken die o.g. Risiken nicht ab.
Values Driven Corporate Governance
Prof. Dr. habil. Josef Wieland
+49 (0) 7531/206 404
e-Mail: wieland@htwg-konstanz.de
Wertemanagement – Der Faktor Moral in Risikomanagementsystemen
Prof. Dr. habil. Josef Wieland
+49 (0) 7531/206 404
e-Mail: wieland@htwg-konstanz.de
http://www.kiem.htwg-konstanz.de
Es werden folgende Fragestellungen untersucht: Auf welchen ökonomischen und organisationstheoretischen Annahmen kann ein Wertemanagement konzeptionell basieren? Wie kann die Erarbeitung von Verhaltensstandards für Unternehmen und die Umsetzung in die gelebte Unternehmenspraxis gelingen? Wie kann ein Wertemanagementsystem in diesem Zusammenhang als ein anwendbares Instrumentarium bzw. als organisationale Anreiz- und Steuerungsstruktur für die Unternehmenspraxis aussehen? Nach welchen intersubjektiv prüfbaren Seriösitätskriterien oder Mindesstandards sollte ein Wertemanagementsystem gestaltet werden? Damit ein solches Wertemanagement branchenübergreifend angewandt werden kann, liegt ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung auf der Indentifizierung generalisierbarer Bestandteile eines wirksamen Wertemanagementsystems.
Wissensgovernance und Innovationsmanagement
Prof. Dr. habil. Josef Wieland
+49 (0) 7531/206 404
e-Mail: wieland@htwg-konstanz.de
Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen basieren in der Regel primär aus wissensbasierten und wissensgesteuerten Transaktionen. Die Aktivierung dieser Wissensressourcen kann nur mittels geeigneter wertesensibler Governancestrukturen gelingen, da anderenfalls die impliziten Wissensbestände beim individuellen Akteur als dem Eigentümer des Wissens verbleiben und in Innovationsprozessen einer Ökonomisierung nicht zugänglich gemacht werden können. Beschreibung bzw. Entwicklung eines Innovationsmanagements und eines Wissensmanagements, die mittels governanceethischer Steuerung die Attrahierung und Aktivierung individueller und organisationaler impliziter Wissensbestände zur Generierung innovativer Güter und Dienstleistungen prozessieren können. Dabei werden folgende Fragestellungen untersucht: Auf welchen ökonomischen und organisationstheoretischen Annahmen kann ein moralsensitives Wissens- und Innovationsmanagement basieren; In welcher Weise kann die bisher enggeführte Diskussion über das Wissens- und Innovationsmanagement eines Unternehmens einer governanceethischen Steuerung zugänglich gemacht werden, so dass die Aktivierung des wettbewerbsnotwendigen Wissens gelingen kann und global marktfähige innovative Güter und Dienstleistungstransaktionen entstehen; Was ist unter dem Begriff der Organisationskultur zu verstehen, wie wirkt dieser in Organisationen hinein und über die Grenzen der Organisation hinaus, sa dass die Attrahierung und Aktivierung des notwendigen Wissens für innovative Prozesse ermöglicht wird; Wie kann ein solches Wissens- und Innovationsmanagement-Konzept in diesem Zusammenhang als ein anwendbares Instrumentarium bzw. als organisationale Anreiz- und Steuerungskultur für die Unternehmenspraxis aussehen?
Global Economic Ethic
Prof. Dr. habil. Josef Wieland
+49 (0) 7531/206 404
e-Mail: wieland@htwg-konstanz.de
Ziel des Vorhabens ist es, die Inhalte des Manifestes "Globales Wirtschaftsethos" für Organisationen zu operationalisieren und weltweit zu verbreiten.
Transfer impliziten Wissens
Prof. Dr. Sharon Zaharka
Telefon: +49(0)7531/206 487
E-Mail: sharon.zaharka@htwg-konstanz.de
Besonders in den Bereichen Software, Montage und Service sind junge Ingenieure in ihrer Karriere von Anfang an damit konfrontiert, technisches Wissen auf internationale Standorte zu transferieren und es an Menschen und Technologien vor Ort anzupassen. Ihnen fehlt jedoch das so genannte implizite Wissen, das Kollegen während langjähriger Einsätze und Erfahrungen in internationalen Projekten beiläufig und unbewusst erworben haben. Als implizit erworbenes Wissen bleibt es zumeist unreflektiert, unartikuliert und vor allem anderen Personen unzugänglich. Diese Wissensressource stellt sowohl für den Ingenieurnachwuchs als auch für die Unternehmen eine wichtige Quelle erfolgreicher Strategien im internationalen Geschäft dar.


