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Informatik

02.03.17

Ein Blick von der Gegenwart in die Zukunft – Virtual Reality

Spielzeug oder Technologie der Zukunft? Virtual Reality (VR) ist in aller Munde. Die Möglichkeit, via VR-Brille in andere Welten einzutauchen, hat Industrie und private Wohnzimmer erreicht. Praktisch jeder hat davon gelesen, viele haben es schon ausprobiert, aber die Erkenntnisse um Einsatzmöglichkeiten sind oft noch diffus. Bachelor- und Master-Studierende der Fakultäten Informatik und Kommunikationsdesign zeigten beim ersten VR-Infotag am 21. Februar, was bereits möglich ist, was sie können und was kommen kann.
Zahlreiche Projektpräsentationen mit Live-Demos standen auf dem Programm. Zum Einstieg gab es eine Einführung in die Hardware, die es derzeit auf dem Markt gibt. Dabei wurden die verschiedenen Modelle mit ihren Vor- und Nachteilen sowie ihre Einsatzmöglichkeiten präsentiert. Hierbei wurde anschaulich ersichtlich, dass VR die Interaktion mit der Umgebung ermöglicht und die Bewegungsfreiheit durch die simulierten Räume erweitert. Auch sehr technische Themen, wie z.B. die Entwicklung einer Umgebung für Spiele, wurden demonstriert. Wie kreativ und ästhetisch Programmierung sein kann, zeigte u.a. das Projekt „VUSIC“. Ohne die Tonqualität aus dem Blick bzw. Gehör zu verlieren, erarbeitete das interdisziplinäre Team eine Musiksoftware, mit der visuell und malerisch Musik komponiert werden kann.


Mitglieder des Projektes „VUSIC“ zeigen, wie anschaulich und farbenfroh Musik mit ihrer Software im virtuellen Raum komponiert werden kann.

Ergänzend zu den Präsentationen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, eine Ausstellung mit VR-Projekten zu besuchen und selbst in die virtuelle Welt einzutauchen. Nina Utzelmann, Studentin des Bachelorstudiengangs Angewandte Informatik und Teammitglied des „VUSIC“ Projekts, meinte hierzu: „Ich bin total begeistert – die Gäste sind sehr interessiert und durchlöchern uns mit Fragen zu unserer Ausstellung.“

Infotag Virtual Reality: Vorführungen mit Live-Demos der verschiedenen studentischen Projektgruppen sowie die Möglichkeit für die Teilnehmer, selbst in die VR-Welt einzutauchen.

Am Ende des Tages wurde über die Möglichkeiten der virtuellen Realität diskutiert. Dabei ging es um vielfältige Aspekte wie die Kosten, Bildqualität aber auch die Möglichkeiten des Lernens, die VR-Simulationen ermöglichen. Wir sind gespannt, was der zweite VR-Infotag und die Zukunft bringt!
Die fakultätsübergreifenden Projekte wurden von den Professoren Marko Boger (Informatik) und Jo Wickert (Kommunikationsdesign) betreut. Der Andrang war hoch, die Veranstaltung war bereits zwei Wochen vor Start komplett ausgebucht und auch externe Gäste nahmen das Angebot wahr.
Infos zur Veranstaltung finden Sie unter http://vr.design-in-konstanz.de.