Fakultäten

 

Informatik

03.05.17

Girls’ Day – eigene App & Uhr programmiert

Eine eigene App und Uhr an einem Tag selbst programmieren? Und das ohne Vorkenntnisse? Der Girls‘ Day der Fakultät Informatik hat dies für die teilnehmenden Mädchen möglich gemacht!
Der Girls‘ Day der Informatik stand dieses Jahr unter dem Motto „Informatik – Learning by Doing“. Die 18 Teilnehmerinnen bekamen durch ihre eigenen praktischen Aufgaben eine Vorstellung über die abwechslungsreichen und spannenden Themen der Informatik.


„Learning by Doing“ stand im Mittelpunkt des Girls‘ Day an der Fakultät Informatik der HTWG. Bei Fragen wurden die Schülerinnen von Studierenden und Mitarbeitern unterstützt.

Am Vormittag gestalteten die Schülerinnen mit graphischen Elementen das Design einer Foto-App. Zur Unterstützung gab es sowohl eine Videoanleitung als auch persönliche Unterstützung von Studentinnen und Mitarbeitern. Nach Fertigstellung der Android App konnten die Teilnehmerinnen diese auf ihr Smartphone herunterladen und nutzen. Die Teilnehmerinnen konnten nun ihre Fotos teilen, Elemente hinzufügen oder auch in die Fotos reinzeichnen. Zwei Teilnehmerinnen berichten, dass gerade die App-Erstellung sie interessiert hat und sie dafür gern von Engen an die HTWG gekommen sind.

Entwicklung einer eigenen App beim Girls‘ Day in der Fakultät Informatik: Umsetzung der Anleitung, Auswahl des Designs und Herunterladen der App aufs eigene Smartphone.

Am Nachmittag hatten die Mädchen Gelegenheit, eine LED-Uhr zu programmieren. Die Uhr ist mit zwölf verschiedenfarbigen LEDs ausgestattet und wird durch einen kleinen Microcontroller und Arduino Code gesteuert. Die Teilnehmerinnen lernten den Arduino Editor (sogenannter Arduino IDE) so zu modifizierten, dass die Farbgebung der Uhr ihrem persönlichen Geschmack entsprach. Außerdem konnten sie die Uhr so programmieren, dass diese zur vollen Stunde oder festgelegten Zeit die Lieblingsmelodie spielte. Änderungen im Code, das Herunterladen via USB und der Neustart der Uhr dauerten jeweils nur wenige Minuten, so dass die Änderungen und Ergebnisse schnell sichtbar wurden. Damit die Teilnehmerinnen weiterhin mit der Informatik verbunden bleiben, durften sie die eigens codierte LED-Uhr als Geschenk mit nach Hause nehmen.

Programmierung einer LED-Uhr: Die Schülerinnen konnten die Farb- und Klingeltöne nach persönlichem Geschmack festlegen.

Während der gesamten Veranstaltung wurden die Schülerinnen von engagierten Studierenden der Informatik und Mitarbeitern von Herrn Prof. Dr. Seepold unterstützt. Wilhelm Daniel Scherz führte die Schülerinnen durch den Tag und die Experimente. Weiterhin betreuten die Studierenden Büsra Altas, Stephanie Geiselhart, Julian Heggenberger, Nathalie Jelitto, Alisa Mecking, Artur Schäfer und Suwi Wongthongkham die Teilnehmerinnen.