Fakultäten

 

Informatik

03.05.17

Vom Klassenzimmer in die virtuelle Welt der Robotik

Eine virtuelle Umgebung selbst erstellen und dann auch noch einen mobilen Roboter durch diese Welt navigieren? Schülerinnen und Schüler des Ellenrieder Gymnasiums haben sich dieser Herausforderung an der HTWG gestellt.
Mobile Roboter sind längst kein Spielzeug mehr, sie sind aus der Industrie nicht mehr wegzudenken und die Einsatzbereiche wachsen an. Für den erfolgreichen Einsatz von Robotern ist Simulation ein elementarer Bestandteil, denn Simulation ermöglicht das Testen von Algorithmen und der Leistungsfähigkeit ohne die teure Hardware. Dass bereits Schülerinnen und Schüler sich erfolgreich mit der Simulation für Roboter auseinandersetzen können und wollen, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ellenrieder Gymnasiums während ihrer Projektwoche gezeigt.
Die Schülerinnen und Schüler haben mit der Simulationssoftware Gazebo eine Testumgebung nach ihren Vorstellungen erstellt, wie z.B. ein Labyrinth. Anschließend haben sie einen Roboter durch diese Umgebung navigiert. Der simulierte Roboter erfasst die Umgebung mit Hilfe einer RGB-D Kamera (Kinect). Dadurch verfügt der Roboter über alle Daten, die zur Erstellung einer Karte und zur Navigation benötigt werden. Das notwendige Hintergrundwissen, wie die Funktionsweise und Theorie der Robotik, erläuterte Jürgen Keppler, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Informatik. Ergänzt wurde dies durch anschauliche Beispiele aus der Industrie aber auch durch Projekte von Studierenden.

Workshop der Fakultät Informatik für die Schülerinnen und Schüler des Ellenrieder Gymnasiums: Von den theoretischen Grundlagen bis zur praktischen Umsetzung einer Simulationsumgebung für mobile Roboter.

Antworten auf ihre Fragen während des Workshops aber auch zum Studium, den Voraussetzungen und zum Hochschulleben erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops von Jürgen Keppler und Informatikstudentin Nina Utzelmann.

Das Ellenrieder Gymnasium ist Bildungspartner der HTWG. Die Schülerinnen und Schüler mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaft und Technik haben in der 10. Klasse die Möglichkeit, verschiedene Workshops an der HTWG zu belegen. Der anschauliche Bezug sowie die praktische Anwendung von technischen Themen stehen im Mittelpunkt der Workshops. Die Praxis soll ihnen eine Orientierung bei der Berufs- oder Studienwahl bieten. Weiterer Pluspunkt für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Sie lernen die Hochschule vor Ort und ihre Atmosphäre kennen und können sich mit Studierenden austauschen.