Labor für Thermische Verfahrenstechnik
Das Labor für Thermische Verfahrenstechnik bietet den Studierenden die Möglichkeit, einige der Grundverfahren der Thermischen Verfahrenstechnik/Trenntechnik (Unit Operations) selbst durchzuführen. Das Labor ist so eingerichtet, dass die wesentlichen Prozessparameter eingestellt oder gemessen werden können. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass die verfahrenstechnischen Vorgänge direkt beobachtet oder messtechnisch erfasst werden können. Das Labor nutzt Verfahren und Infrastrukturen, welche im Rahmen von Forschungsarbeiten eingerichtet wurden. Verwendet werden ausschließlich ungiftige Stoffe, vorzugsweise aus dem Lebensmittelbereich.
Raum: H105
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. W. Hofacker
Laborassistent: Dipl.-Ing. (FH) Frank Vespermann
Typische Laborversuche
Verdampfungstechnik
In diesem Versuch wird das Siedeverhalten einer Salzlösung untersucht. Dabei werden Informationen über die thermodynamischen Prozessgrößen (Temperaturen, Massen etc.) messtechnisch erfasst und ausgewertet. Die Ergebnisse werden mit den aus der Literatur bekannten Gesetzmäßigkeiten und Stoffdaten verglichen.
Destillation
In diesem Versuch wird das Siedeverhalten mischbarer Flüssigkeiten untersucht. Erfasst werden die thermischen Prozessgrößen und Massenumsätze. Konzentrationen der Lösung und des entstehenden Kondensates werden gaschromatographisch erfasst. Die Ergebnisse werden mit den aus der Literatur bekannten Gesetzmäßigkeiten und Stoffdaten verglichen.
Trocknungstechnik
Die thermophysikalischen Vorgänge beim Trocknen werden in diesem Versuch experimentell erfasst. Dazu wird in einer Konvektionstrocknungsanlage eine Materialprobe getrocknet, während die Prozessgrößen und die Farb- und Formveränderung der Probe kontinuierlich gemessen wird. Die Auswertung dient dazu, den Trocknungsverlauf darzustellen und mit Literaturwerten zu vergleichen.







