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Studieren im Ausland

Praktisches Studiensemester im Ausland

Eine Alternative zum Auslandsstudium ist das Auslandspraktikum. Es bietet sich an, das praktische Studiensemester im Ausland zu verbringen. Knapp 40% der Studierenden unserer Hochschule tun dies seit Jahren, um in fremden Lebens- und Arbeitskulturen praktische Erfahrungen zu sammeln.

Die erste Anlaufstelle ist das Praktikantenamt (PA) Ihres Studiengangs. Dort erhalten Sie Tips und Hinweise zur Adressenbeschaffung, bzw. Adressen von Firmen im Ausland, bei denen schon Praktika abgeleistet wurden (im Idealfall als Datenbank, mit Angaben über Firmenstruktur, Tätigkeitsbereiche, Vergütung etc.). Oft erreichen das Auslandsamt auch Anfragen von ausländischen Firmen die gerne Praktikanten aufnehmen würden. Diese Angebote werden an das zuständige PA weitergeleitet und dort gesammelt.

Bitte beachten Sie, daß die Anrechnung der praktischen Studiensemester (im In- und Ausland) als Prüfungsleistung gewertet wird. §8 (6) der Studien- und Prüfungsordnung der HTWG Konstanz besagt, daß die Praxisstellen vom Studierenden vorzuschlagen und vom Dekan/in oder Praktikantenamtsleiter/in zu genehmigen sind; d.h. vergewissern Sie sich frühzeitig, ob Ihnen Ihr Praktikum bei einem ausländischen Industrieunternehmen auch anerkannt wird (Vorlage des Praktikantenvertrags, Tätigkeitsbeschreibung etc.).

Für Auslandspraktika im praktischen Studiensemester gibt es verschiedene Fördereinrichtungen, die z.T. auch Praktikantenplätze vermitteln. Eine gute Erstinformation bieten die DAAD-www-Seiten Auslandspraktika. Mittlerweile gibt es einen neuen Markt von professionellen Organisationen, die Praxisstellen im Ausland gegen eine "Vermittlungsgebühr" anbieten. VORSICHT !! Prüfen Sie bitte diese Angebote genau.

Es ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn Sie sich selbst frühzeitig um einen Praktikantenplatz im Ausland bemühen:

Adressenbeschaffung über Ihr PA
Erfahrungsaustausch mit Studierenden höherer Semester (nehmen Sie an den
Präsentationen über das Praxissemester in Ihrem Studiengang teil !)
Firmenlisten über die Botschaft Ihres Ziellandes anfordern
Tochterfirmen im Ausland von deutschen Betrieben (ZAV, AHK)
Bekannten- und Freundeskreis ("Beziehungen")
Praktikumsbörsen und Jumpstations im Internet.

Normalerweise sollte die Praktikantenvergütung im Ausland für die Lebenshaltungskosten ausreichen. Weitere Finanzierungsmöglichkeiten bieten das Programm "ERASMUS-Praktikum" der KOOR/BEST bei Praktika innerhalb Europas, das AuslandsBAföG, das Deutsch-Französische Jugendwerk sowie die Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWent; seit 1.1.2011 Gesellschaft für Interntionale Zusammenarbeit GIZ) mit den Förderprogrammen "Teilstipendium" und "Reisekostenstipendium". Das Auslandsamt unserer Hochschule informiert Sie gerne über diese Programme und ist Ihnen bei der organisatorischen Vorbereitung Ihres Auslandpraktikums behilflich.