Bachelor

 

Verfahrens- und Umwelttechnik

Labore

Labor für Prozessmesstechnik

Das Labor für Prozessmesstechnik ist für die praktische Ausbildung in den Gebieten industrielle Messtechnik und Prozessmesstechnik zuständig. Das Labor für Prozessmesstechnik wird von zahlreichen Industriepartnern unterstützt und ist mit vielen modernen und praxisrelevanten Versuchsplätzen ausgestattet. In anspruchsvollen Aufgabenstellungen lernen die Studierenden, unterstützt von moderner Messtechnik, Sensorik und rechnergesteuerten Messeinrichtungen, wie Versuche effizient durchgeführt, statistisch ausgewertet und analysiert werden.

Raum:                           G 242
Ansprechpartner:   Prof. Dr. Klaus Durst
Laborassistent:      Dipl.-Ing. (FH) Dietmar Merk

Typische Laborversuche

Industrielle Durchfluss- und Füllstandmessung:
Mit Hilfe eines Füllstand-/Durchfluss-Prüfstandes werden mit unterschiedlichen Sensoren Füllstande und Volumen-/Massenströme unter dem Einfluss von verschiedenen Störgrößen messtechnisch bestimmt. Die Kalibrierung, Parametrierung der Sensoren und der Umgang mit Bussystemen werden trainiert

Druckmessungen:
An zwei Versuchsplätzen werden in einem Zylinder und in einem Druckkessel Druck- und Volumenmessungen durchgeführt. Nach erfolgter Kalibrierung der Sensoren werden das thermodynamische Verhalten des Prüfgases und das Leckverhalten des Druckkessels messtechnisch ermittelt.

Messungen mit Dehnungsmessstreifen (DMS):
An drei Versuchsplätzen werden wichtige DMS-Anwendungen und die DMS-Applikation geübt. An einem Biegebalken und an einem Torsionsstab werden mit DMS unbekannte Kräfte und in einer Getränkedose der Befüllungsdruck bestimmt. Die GUM-konforme Messunsicherheitsbestimmung ist wesentlicher Versuchsbestandteil.

Bildverarbeitung:
An zwei Versuchsplätzen werden Programme zur Bildverarbeitung entwickelt und wichtige Aufgabenstellungen der Bildverarbeitung in der industriellen Praxis bearbeitet. Beispiele sind Objektidentifikation, Positionsdetektion und  Vollständigkeitsprüfung.

Drehzahl-Messungen:
Verschiedene Näherungsschalter und Drehzahlsensoren werden bzgl. des Schaltverhaltens, der Schaltfrequenz und der Störanfälligkeit messtechnisch untersucht. Für unterschiedliche Zahnräder werden Messungen von Drehzahl und Drehrichtung vorgenommen. Mit Sinusscheiben wird die Sinusantwort von Sensoren bestimmt.

Messdatenerfassung mit LabVIEW:
An zwei Versuchsplätzen werden mit LabVIEW wichtige Anwendungen der rechnergestützten Messtechnik programmiert. Beispiele sind die Spannungsmessung, FFT-Analyse, die Visualisierung  von Messergebnissen und die Simulation von Signalen und deren Ausgabe mit einer DAQ-Karte.

Messung von Temperaturen:
In diesem Versuch werden u. a. die Sprungantworten verschiedener Thermoelemente  gemessen und ausgewertet,  die Messunsicherheiten bestimmt und die Kalibrierung eines Thermoelementes vorgenommen

Feuchtemessung von Schüttgütern:
Mit einem kapazitiven Feuchtemesssystem wird die relative Feuchte von Schüttgütern messtechnisch bestimmt. Die Bedienungsweise des Sensors soll erlernt werden, Standardproben zum Kalibrieren des Feuchtesensors vorbereitet und anschließend die relative Feuchte eines Schüttgutes bestimmt werden.