Rauschskribo – Notation für Geräusche
Immer und überall werden wir mit Geräuschen konfrontiert; dem schrillen oder piependen Geräusch eines Weckers, dem Rattern eines Rasenmähers, dem Zischen der Kaffeemaschine, dem Zuknallen oder leisen Schließen einer Tür, dem Zwitschern der Vögel oder Bellen der Hunde, dem Brummen eines Motors, dem Geräusch eines laut schmatzenden Tischnachbarn bis hin zu musikalischen Kompositionen, in denen sich Geräusche zum Klang veredeln.
Doch welche Darstellungsformen bieten überhaupt die Möglichkeit solch komplexe Gebilde visuell wiederzugeben? Wie lassen sich Geräusche überhaupt kategorisieren um sie schriftlich notierbar zu machen. Wie lässt sich das Notierte lesbar gestalten, um dem Lesenden einen einfachen Zugang zu dieser Darstellungsform zu bieten?
Diese Arbeit beschreibt den konzeptionellen Ansatz und die gestalterische Umsetzung des Lösungsansatzes. Neben dem konzipierten Notationssystem ist ein Buch entstanden, das dem Leser Prinzip und Funktion des Rauschskribo – einer Notation für Geräusche – vermittelt.



