Master

 

Unternehmensführung

Bewerbende/Studium

Studienablauf und Studiendauer

Das Masterstudium der Konstanzer BWL umfasst drei Semester. Die Semester eins und zwei beinhalten Pflichtveranstaltungen in den Bereichen Führung, Prozessmanagement sowie Unternehmensrechnung und Finanzierung. Darüber hinaus wählen die Studierenden Wahlpflichtveranstaltungen aus insgesamt zwei der genannten Bereiche, die eine individuelle Schwerpunktsetzung innerhalb des generalistischen Studienkonzeptes der Konstanzer BWL ermöglichen und prinzipiell auch aus Modulen der anderen Masterstudiengänge der Hochschule gewählt werden können. Das dritte Semester dient der Anfertigung der Master-Arbeit sowie deren Verteidigung im Master-Colloquium. Nach erfolgreicher Abfassung der Master-Arbeit ist das Studium beendet und es wird der Abschlussgrad Master of Arts (M.A.) vergeben.

Studieninhalte

Das Studium des Master-Studienganges Unternehmensführung erfordert die Bereitschaft, sich auf die vielschichtigen Fragestellungen bei der Betrachtung von Unternehmen als komplexen Sozialsystemen einzulassen. Als konsekutives Master-Studium soll es die Absolventinnen und Absolventen in die Lage versetzen, sich mit dem jeweiligen “state of the art” in Sachen “Corporate Governance” bzw. “Systemisches Management/Unternehmensführung” in der Unternehmenspraxis erfolgreich zu bewegen. Dabei sollen die im Bachelor-Studium erworbenen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen des generalistischen Lehransatzes erweitert und vertieft vermittelt werden. Hierbei sind Engagement und Initiative, kritisches Hinterfragen und moralisches Reflexionsvermögen der Studierenden zentrale Voraussetzungen.

Das Studium beinhaltet folgende Pflichtveranstaltungen:

  • Führung: Strategie und Consulting, Leadership und Coaching, Corporate Social Responsibility, Systemisches Management, Systemwettbewerb
  • Prozessmanagement: Logistik-Management, -Dienstleistungen, -Prozessmodellierung und -Controlling
  • Unternehmensrechnung und -finanzierung: Konzernrechnungslegung, Strategisches und Operatives Controlling, Rechtsformwahl und Besteuerung, Finanzinnovationen

Darüber hinaus sind folgende Besonderheiten zu nennen:

  • Ein breites Wahlpflichtangebot in den Bereichen Führung, Prozessmanagement sowie Unternehmensrechnung und -finanzierung zur individuellen Schwerpunktbildung.
  • Ein seit vielen Jahren bewährtes Qualitätssicherungssystem »KVP« (Kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess), mit dem in jedem Semester eine Gruppe von Studierenden alle Lehrveranstaltungen und die Studienbedingungen evaluiert und mit den betroffenen Personen Feedback-Gespräche führt, die in Zielvereinbarungen für das nächste Semester festgehalten und dort präsentiert werden.
  • Das »Frauendialogforum« als Erfahrungsaustausch zwischen Absolventinnen, Frauen aus Wirtschaft und Gesellschaft und Studentinnen der Konstanzer BWL zu Karrierefragen.
  • Der Alumni-Verein als wichtige Verbindung zu Ehemaligen und hilfreiches Netzwerk für die Studierenden in vielfältiger Hinsicht.
  • Eine Reihe kulturprägender Rituale (Erstsemestereinführung, BWL-Sommerfest, BWL-Weihnachtsfeier, Absolventenfeier u.a.).

Berufsperspektiven

Ein Master-Studium der Betriebswirtschaftslehre bietet verglichen mit anderen Studienfächern enorm breite Einsatzmöglichkeiten in Fach- und Führungspositionen in praktisch allen Organisationstypen (auch in Institutionen des Non-Profit-Bereiches) und ökonomischen bzw. ökonomienahen Funktionsbereichen. Entsprechend der Idee, dass ein Hochschulstudium dazu befähigen soll, sich in den jeweiligen Berufsfeldern zurechtzufinden – und nicht »fertige« Absolventinnen und Absolventen für ein bestimmtes Berufsbild »produzieren« soll – folgt die Konstanzer BWL einem generalistischen Ansatz, der eine zu starke Spezialisierung im Studium ausschließt. Unsere Erfahrungen zeigen, dass dieser Ansatz auf dem Arbeitsmarkt von Vorteil ist. Die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams in der Unternehmenspraxis erfordert immer mehr generalistische Kompetenzen mit fundierten Analyse- und Problemlösungsfähigkeiten.