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Auszeichnung der Hochschule Konstanz mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat


Die Vergabe des TOTAL-E-QUALITY-Prädikates fand am 4. November 2010 in Erfurt statt.

Das TOTAL E-QUALITY-Prädikat zeichnet Unternehmen und Institutionen aus, deren Personal- und Organisationspolitik sich an Chancengleichheit orientiert und deren Ziel es ist, das Potenzial von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu fördern. Das TOTAL E-Quality-Prädikat ist für 3 Jahre gültig.

Beurteilt wurde, beruhend auf den gesetzlichen Grundlagen, das Gesamtkonzept der Hochschule Konstanz mit Fokus auf eine Chancengleichheitspolitik im Sinne einer Gender-Mainstreaming-Strategie sowie bereits realisierte Maßnahmen und innovative Aktivitäten in den einzelnen Aktionsfeldern, die ziel- und ergebnisorientiert angelegt sein mussten. Die in der Total E-Quality-Bewerbung dargestellten Gleichstellungsaktivitäten und -ziele der Hochschule Konstanz wurden bereits 2009 im Rahmen der Erstellung eines neuen durch den Senat genehmigten Gleichstellungskonzeptes identifiziert und fixiert sowie im 2010 erstellten und genehmigten Chancengleichheitsplan festgeschrieben. Nun gilt es, die dort beschriebenen Ziele und Maßnahmen fristgerecht zu erreichen und umzusetzen.

In Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr. Beate Bergé, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Hochschulrätin und bis 2009 langjährige Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Konstanz, koordinierte und dokumentierte Frau Dipl.-Päd. Ulrike Krebs, Leiterin des Dual Career Service und Auditorin des internen Audits der Hochschule zur "Familienfreundlichen Hochschule Konstanz", in enger Abstimmung mit der Kanzlerin der Hochschule Frau Margit Plahl, der Gleichstellungsbeauftragten Frau Prof. Myriam Gautschi und der Beauftragten für Chancengleichheit Frau Dinah Mayer sowie der ehemaligen Beauftragten für Chancengleichheit Frau Anneliese Merk den TOTAL-E-QUALITY-Selbstreflexionsprozess der Hochschule Konstanz.

Er umfasste die folgenden Bereiche:
1. Personalbeschaffung und Stellenbesetzung
2. Karriere- und Personalentwicklung
3. Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familienverantwortung (work-life-balance)
4. Institutionalisierte Gleichstellungspolitik
5. Planungs- und Steuerungsinstrumente in der Organisationsentwicklung
6. Organisationskultur
7. Forschung, Lehre und Studium
Hinzu kam eine Bestandsaufnahme und statistische Auswertung zur aktuellen Beschäftigungssituation an der Hochschule Konstanz. Umfassend ergänzt wurden alle Angaben durch die Sammlung von Belegen, Daten, Statistiken, Informationen u. a. aus allen Bereichen der Hochschule.

Zur gelungenen Informations- und Datensammlung trugen das Präsidium, die Gremien, die Verwaltung und die Referate, die Fakultäten, die Projekte und ganz besonders auch die Aktiven aus dem Arbeitskreis Gleichstellung, die stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten Frau Prof. Dr. Karen Schirmer (Fakultät Maschinenbau) und Frau Prof. Dr. Sharon Zaharka (Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) sowie die stellvertretende Beauftragte für Chancengleichheit Frau Nadja Kremer und die studentische Mitarbeiterin der Gleichstellung, Frau Angelika Manger, bei.

Einen ganz herzlichen Dank an alle, die aktiv am Erwerb des Total E-Quality-Prädikats beteiligt waren.