Fakultäten

 

Elektrotechnik und Informationstechnik

Vergangene Vorträge der Reihe "EI-Impulse"

Wintersemester 2016/17


Sommersemester 2016

Wintersemester 2015/16

  •  18.11.2015: Der Traum vom zuverlässigen Flash Speicher
  • 16.12.2015: Herausforderungen an Deutsche Ingenieure im Chinesischen Markt – Projektstudie anhand eines Teilautomatischen Testsystems
  • 20.01.2016: Elektromagnetische Navigationssysteme für die Medizin

Sommersemester 2015

Wintersemester 2014/15

Sommersemester 2014

Wintersemester 2013/14

Mittwoch, 18. Januar 2017

Dieser Vortrag wir in Kooperation des VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik) und der Fakultät EI angeboten.


"No risk, no fun? Was jeder – ob Studierender, Arbeitnehmer oder Professor – zu Arbeitsschutz  und Unfallverhütung in Labor und Werkstatt wissen sollte"

Dr. Friedhelm Kring
Freier Fachjournalist
Redaktionsbüro BIOnline

Zum Vortrag:

Durchschnittlich alle 34 Sekunden ereignet sich in Deutschland ein meldepflichtiger Arbeitsunfall, fast 2-mal am Tag endet ein solcher Unfall tödlich. Dennoch kommen viele Betriebe (auch Hochschulen) ihren Arbeitsschutzpflichten nur unzureichend nach. Der Vortrag stellt die Grundzüge des Arbeitsschutzrechts vor und erläutert dessen Folgen für Arbeitgeber, Vorgesetzte und Arbeitnehmer. Er zeigt – auch anhand von Unfallbeispielen und Gerichtsurteilen – wie gefährlich es ist (und wie teuer es werden kann), wenn Sicherheitsaspekte am Arbeitsplatz unterschätzt oder missachtet werden. Dabei geht es auch um die Elektrosicherheit als Teil- und Spezialgebiet der Arbeitssicherheit sowie die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der relevanten Akteure wie elektrotechnisch unterwiesene Person oder Elektrofachkraft.



Zum Referenten:

Dr. Friedhelm Kring hat in Konstanz Biologie studiert und sich nach der Promotion mit einem eigenem Redaktionsbüro selbstständig gemacht. Nach einigen Jahren als Info-Broker, Lektor und Online-Redakteur ist er heute als freier Fachjournalist, Autor und Gutachter tätig. Sein Themenschwerpunkt liegt im betrieblichen Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz. Er schreibt regelmäßig für Informationsdienste, Fachpublikationen und Online-Portale und ist Chefredakteur der Fachzeitschrift „SicherheitsExperte“ und weiterer Magazine für den betrieblichen Arbeitsschutz.

Mittwoch, 07. Dezember, 12 Uhr

"Einsatzfelder, Rechtliche Rahmenbedingungen und Problematiken bei der Absicherung der Internetkommunikation durch Zertifikate"Ingolf RauhHead of Product ManagementSwissSign AG, Glattbrugg (CH)

Zum Vortrag:

Zertifikate bestimmen heute im Internet stark unsere vertrauensvolle Kommunikation und Verschlüsselung. Wir sehen einen grünen Balken, wenn wir mit einer Bank im Webbrowser kommunizieren oder erhalten sogar eine verschlüsselte E-Mail. Demnächst signieren wir elektronisch anstelle von handschriftlichen Unterschriften.
Was ist ein Zertifikat genau? Wer sind die Vertrauensgeber hinter einem Zertifikat? In welchem Zustand ist das Ecosystem der Zertifikate heutzutage und wer sind die Kontrolleure? Was bedeutet die Europäische EiDAS Gesetzgebung für die Zertifikate? Und welche Herausforderung kommt mit dem Internet of Things auf uns zu?


Zum Referenten:

Ingolf Rauh studierte an der Universität Aachen (RWTH) Elektrotechnik mit Fachrichtung Technische Informatik und absolvierte später ein begleitendes Studium an der Lake Constance Business School. Er bekleidete verschiedene Positionen hauptsächlich im Produkt und Innovationsmanagement, so z.B. auch in der IT Logistik bei Siemens in Konstanz. Seit 2013 leitet er das Produktmanagement der weltweit anerkannten Zertifizierungsstelle SwissSign, einer Tochter der Schweizerischen Post in Glattbrugg, Schweiz.

Mittwoch, 02. November, 12 Uhr, C109

"Vertrieb von Industriegütern - ein Praxisbericht"
Steffen Preiß
Horbach Wirtschaftsberatung GmbH

Zum Vortrag:

Wie gewinne ich Kunden?
78% aller Kaufentscheidungen im Industriegüterbereich unterliegen irrationalen Bewertungskriterien – welche sind dies und wie nutze ich diese für mich?


Zum Referenten:

Steffen Preiß ist selbständiger Vertriebsbeauftragter und Seniorpartner der Horbach Wirtschaftsberatung GmbH mit Sitz in Stuttgart. 2014 war er Referent an der FH Aalen zu den Themen "Vertrieb und Persönlichkeitsentwicklung", seit dem Wintersemester 2016 ist er Dozent an der Macromedia Hochschule Stuttgart zum Thema Marketing/Vertrieb.

Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre und einem Auslandsaufenthalt in Australien stieg Preiß 2005 als Verkäufer bei der Horbach Wirtschaftsberatung ein. Er ist zertifizierter Finanzplaner der Frankfurt School of Finance und absolvierte 2013 zusätzlich den Betriebswirt für betriebliche Altersversorgung an der FH Schmalkalden.  

Mittwoch, 04. Mai, 12 Uhr, C109

"Circular Economy”

Herr Armin Kienle,
TechProtect GmbH

Zum Referenten:

Armin Kienle ist Gründer und Geschäftsführer der Firmen TechProtect GmbH und 4SquareReturn GmbH mit Hauptsitz in Holzgerlingen, Landkreis Böblingen.
Das Firmenziel ist der Einklang zwischen Ökonomie und Ökologie - Produkte effizient  in den Markt einzuführen, sowie die umweltbewusste Rückführung ausgedienter Geräte aus dem Markt und die Umleitung so vieler Wertstoffe wie möglich in den Produktionskreislauf. Seit 2014 ist Herr Kienle auch Honorarprofessor für Kreislaufwirtschaft an der Shanghai Second Polytechnic University (SSPU) und anerkannter „Forign Expert“ der chinesischen Regierung.

Mittwoch, 08. Juni, 12 Uhr, C109

"Navigationssysteme für die Medizin: Ihre Funktionsweise und Anwendungsgebiete
"

Dr. Stefan Kirsch
NDI Europe GmbH

Zum Vortrag:

In den letzten 20 Jahren haben sich Navigationssysteme in vielen Gebieten der Medizin etabliert. Das Anwendungsspektrum reicht von der Neurochirurgie, HNO, Kardiologie bis zur Orthopädie und Trauma. Es haben sich im Wesentlichen zwei Technologien durchgesetzt. Die Stereokamera-basierte Positionsverfolgung misst optische Markerpositionen außerhalb des Patienten, während die sogenannte elektromagnetische Positionsverfolgung auch Sensoren im Körperinneren messen kann.

Es werden die Funktionsweisen beider Technologie erläutert, wobei der Schwerpunkt auf der elektromagnetischen Technologie liegen wird. Durch einen Vergleich beider Technologien wird klar werden für welche medizinischen Anwendungen sich diese eignen. Weiterhin wird es einen Überblick über die wichtigsten medizinischen Einsatzgebiete von Navigationssystemen geben. In diesem Zusammenhang wird auch erläutert, welche konkreten Probleme mit diesen Systemen gelöst oder zumindestens verbessert werden.

Zum Abschluss wird es einen Ausblick geben, wie sich diese Systeme weiter entwickeln werden. Ein Trend ist die Integration von Navigationsfunktionen in die OP-Infrastruktur. Auch das Aufkommen von tragbaren und echtzeitfähigen Virtual Reality- und Augmented Reality- Systemen wird das Einsatzspektrum von Navigationssystem in der Medizin deutlich erweitern. Diese Entwicklungen zeigen, dass das Potential von medizinischen Trackingsystemen noch bei weitem nicht ausgereizt ist.

Zum Referenten:

Dr. Stefan Kirsch ist Director R&D (EM-Products) bei NDI Europe GmbH mit Sitz in Radolfzell. Als promovierter Physiker arbeitete er zunächst an der Entwicklung der Grundlagen eines elektromagnetischen Trackingsystems am Paul-Scherrer Institut in Würenlingen/Schweiz.

1998 gründete er die Mednetix AG zur Vermarktung der elektromagnetischen Trackingtechnologie und verkaufte diese 2002 an NDI in Waterloo, Canada. Seitdem war er Entwicklungsleiter bei NDI Europe GmbH und ist seit 2014 Director R&D.

Zum Unternehmen:

"NDI is a global leading innovator and manufacturer of advanced 3D measurement technology systems, with over 45,000 installations worldwide. For over 30 years, NDI’s Medical division has been at the forefront of researching and developing advanced 3D measurement solutions. Our technology has helped pioneer computer-assisted surgery and computer-assisted therapy, and is the foundation of the most progressive surgical navigation systems in medicine. Today, our Polaris® optical measurement system, and Aurora® and 3D Guidance® electromagnetic tracking systems are trusted by the industry’s top medical equipment manufacturers for creating surgical navigation systems that are used in a broad range of procedures and interventional therapies".

Mittwoch, 18.11.2015, 12.00 Uhr, C109

"Der Traum vom zuverlässigen Flash Speicher"
Dr.-Ing. Jan Peter Berns,
Hyperstone GmbH

Zum Vortrag
Flash Speicher sind heute ein wesentlicher Bestandteil moderner Technikprodukte wie etwa Smartphones und SD Karten. Aber auch im Auto, in Industriefertigungen, in Geldautomaten und sogar in Wetterstation in der Arktis werden Flash Speicher eingesetzt. Obwohl Flash ein sogenannter „nicht-flüchtiger“ Speicher ist, gibt es vielfältige Fehlermechanismen, die zu Datenverlusten führen können. So wird z.B. bei neuesten Speichertechnologien zwischen einer logischen „1“ oder „0“ nur durch ca. 10 Elektronen entschieden. Diese Unzuverlässigkeit wird zunehmend für industrielle Anwendungen z.B. aus den Bereichen Telekomunikation, Automobiltechnik und industrielle Automatisierungstechnik zu einem Problem. Allerdings können durch intelligente Steuerung des Flash Speichers mit einem externen Controller viele der kritischen physikalischen Effekte kompensiert werden.
In diesem Vortrag werden neben Grundlagen moderner Speichertechnologien Methoden und Verfahren vorgestellt, die den Traum von einem zuverlässigen Speichersystem bei Nutzung von unzuverlässigen Komponenten Wirklichkeit werden lassen.

Zum Referenten
Dr. Jan Peter Berns studierte Elektrotechnik an der RWTH Aachen und promovierte dort im Bereich Mikroelektronik über Implementierungen der Bewegungsschätzung in MPEG Video Kodierungsverfahren.  Bei der Toshiba Electronics Europe GmbH war er während seiner fast 15-jährigen Tätigkeit für europäische ASIC und Standard Mikroelektronik Produktentwicklungen aus den Bereichen Telekomunikation, Automotive und  Mobilkommunikation verantwortlich. Seit 2012 ist er Geschäftsführer der Hyperstone GmbH in Konstanz.

Zum Unternehmen
Die Hyperstone GmbH, mit Hauptsitz in Konstanz am Bodensee, ist ein Hersteller von Mikrocontrollern und Mikroprozessoren. Einsatzgebiete sind u.a. in rasant wachsenden Märkten wie Flash-Memory-Controller für Compact-Flash (CF) und Secure-Digital (SD) Karten, Solid State Disks (SSD) sowie USB. Die Speicherlösungen basierend auf Hyperstone Technologie werden in den unterschiedlichsten Branchen eingesetzt, wie etwa in der Telekommunikation, Industrie-Automation, Medizintechnik, Automobiltechnik, Sicherheit & Identifikation, Spielautomaten, Verkaufsautomaten sowie in intelligenten Stromzählern.
Hyperstone wurde 1990 gegründet und gehört seit 2003 zur CML Microsystems Plc Gruppe, welche am London Stock Exchange gelistet ist. Gemeinsam mit Vertriebs- und Service-Niederlassungen in USA und Taiwan werden Kunden und Partner global bedient und unterstützt.

Mittwoch, 03.06.2015, 12.00 Uhr, C109

"Intelligente Verteilnetze für die Energiewende"
Dr. Stephan Koch,
CEO Adaptricity GmbH (c/o ETH Zürich)

Zum Vortrag
Der starke Ausbau erneuerbarer Energien im Rahmen der Energiewende führt zu einer verstärkten Belastung der elektrischen Verteilnetze. Anders als Übertragungsnetze (380/220 kV) wurden Verteilnetze (110 - 0.4 kV) ursprünglich nicht dafür ausgelegt, große Mengen an Erzeugungsleistung aufzunehmen. Somit ist die Einhaltung der zulässigen Spannungsbänder sowie der Ströme auf Leitungen und Transformatoren auf den unteren Spannungsebenen ein begrenzender Faktor auf dem Weg zur Vollversorgung durch erneuerbare Energien.

Es besteht ein weitgehender Konsens in der Energiewirtschaft, dass es nicht sinnvoll ist, die Verteilnetze flächendeckend "für die letzte Kilowattstunde" erneuerbarer Erzeugung auszubauen. Vielmehr geht man davon aus, dass ein aktives Management von Lasten, Erzeugern, dezentralen Speichern und Netzbetriebsmitteln den notwendigen Verteilnetzausbau entscheidend verringern kann. Allerdings gibt es sehr viele verschiedene Technologien, die je nach Einsatzfall spezifische Vor- und Nachteile aufweisen. Planung und Betrieb eines solchen SmartGrids ist damit deutlich komplexer als im Fall konventioneller Verteilnetze.

Der Vortrag thematisiert die Problematik dezentraler Erzeugung im Verteilnetz und mögliche Reaktionsmöglichkeiten durch den gezielten Einsatz von SmartGrid-Technologien. Dabei werden zunächst die theoretischen Grundlagen erläutert. Simulationsbeispiele mit realen Daten, die mit der Software DPG.sim von Adaptricity simuliert wurden, dienen zur Illustration.

Zum Referenten
Stephan Koch studierte Technische Kybernetik an der Universität Stuttgart von 2001 - 2007. Nach einem Auslandsjahr in Brasilien und einem Praktikum in Südafrika im Rahmen seines Studiums begann er eine Dissertation am Power Systems Laboratory der ETH Zürich. In der im Jahr 2012 abgeschlossenen Arbeit geht es um Lastmanagement-Methoden zur Erbringung von Systemdienstleistungen und die Netzintegration erneuerbarer Energien. Nach einem Pioneer Fellowship an der ETH Zürich von August 2012 - Februar 2014, welches als Brückenfinanzierung für eine Startup-Gründung dient, gründete er zusammen mit Dr. Andreas Ulbig und Dr. Francesco Ferrucci die Adaptricity GmbH im März 2014.

Zum Unternehmen
Adaptricity ist ein SpinOff-Unternehmen des Power Systems Laboratory der ETH Zürich. Wir entwickeln Simulations- und Optimierungssoftware für Verteilnetzbetreiber, um sie bei den Herausforderungen der Energiewende in ihren elektrischen Verteilnetzen zu unterstützen. Unser Schwerpunkt liegt auf innovativen SmartGrid-Features wie verteilten Energiespeichern, Lastmanagement und anderen aktiven Netzbetriebsmitteln. Diese sind der Schlüssel zu einem stabilen Verteilnetzbetrieb mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien. Unsere Produkte helfen Verteilnetzbetreibern, eine Vielzahl an möglichen SmartGrid-Ausbaualternativen zu evaluieren, bevor sie in teure Netzinfrastruktur investieren. Dies ermöglicht ihnen, den Übergang von ihren existierenden Stromnetzen hin zum intelligenten Stromnetz der Zukunft optimal zu planen.

Mittwoch, 22.04.2015, 12.00 Uhr, C109

"Hardware-Komponenten in neuartigen Robotersystemen"
M. Eng. Alexander Koch,
Fraunhofer IPA

Zum Vortrag
Robotik wird meist mit Industrierobotern bzw. der Automobilindustrie assoziiert. Doch gerade die Servicerobotik ist ein Themengebiet, welches sich rasant  entwickelt und zunehmend in verschiedenen Applikationen eingesetzt wird. Der EI-Impulse-Fachvortrag stellt zwei neue, in der Anwendung sehr unterschiedliche Robotersysteme vor. Zum einen das Projekt SENEKA, das in einem Katastrophenfall (z.B. Erdbeben, Brand,…) das Umfeld schneller aufklärt. Dies geschieht durch dynamisch vernetzte Sensoren und Roboter. Als  Sensorträger dienen drahtlos kommunizierende mobile Luft- und Landroboter. Zum anderen das Projekt MYOROBOTICS, welches ein Toolkit zum Aufbau von
Leichtbau-Robotern, primär für die Forschung und Entwicklung, bereitstellt. Das flexible Toolkit ist bionisch inspiriert und kann modular aufgebaut werden.

SENEKA:                                                 MYOROBOTICS:

                          
Zum Referenten
2006-2010     Elektrotechnik, Bachelor, HTWG Konstanz
2008               Auslandssemester, Ingeniørhøskolen i Kobenhavn
2011-2013     Elektrische Systeme, Master, HTWG Konstanz
Seit 2014        Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fraunhofer IPA Stuttgart,
                       Abteilung: Roboter- und Assistenzsysteme

Mittwoch, 08.04.2015, 12.00 Uhr, C109

"Optimierte Leistungselektronik für den Einsatz im 'More Electric Aircraft' "
Dr.-Ing. Ralf Cremer,
Geschäftsführer Liebherr-Elektronik GmbH

Zum Vortrag
Im Rahmen des „More Electric Aircrafts“ wird insbesondere der vermehrte Einsatz von Leistungselektronik im Flugzeug vorangetrieben. Ziel ist die Gewichtsersparnis und Effizienzsteigerung des Flugzeuges, um den Verbrauch und damit auch die Betriebskosten zu senken. Der vermehrte Einsatz von Leistungselektronik kann Wartungskosten senken und trägt dadurch nochmals zur Betriebskostensenkung bei. Im Fokus der Entwicklungen stehen die effiziente Elektrifizierung der zapfluftangetriebenen Aggregate, wie z. B. das Klimasystem, oder auch der Ersatz hydraulischer Kreisläufe mit Hilfe elektrischer Antriebe.
In diesem Vortrag wird aufgezeigt, mit welchen Maßnahmen die Liebherr Elektronik GmbH die Optimierung der Leistungselektronik vorantreibt:

  • Aktive Filter auf Basis von Siliziumkarbidschaltern
  • EMV-Management
  • Teilentladungsuntersuchungen und –optimierungen
  • Funkenerkennung
  • Optimierte Sensorik
  • Nichthermetische Gehäuse für Leistungselektronik im unbedruckten Bereich
  • Leichtbaugehäuse

Diese Themen sind aus einer Roadmap abgeleitet, deren Ziel die Erfüllung identifizierter sogenannter „Key Driver“ ist. Neue Aufbau- und Verbindungstechnik und auch „Wide Band Gap“-Halbleiter unterstützen diese Ziele optimal.

  
Zum Referenten
Dr.-Ing. Ralf Cremer ist seit 2008 Geschäftsführer der Liebherr-Elektronik GmbH und war in Personalunion bis einschließlich 2013 Entwicklungsleiter für Luftfahrt- und Bahnelektronik verantwortlich. Dr. Cremer hat über 20 Jahre Erfahrung in der Elektronikindustrie im Besonderen im Bereich Forschung und Entwicklung inklusive Projektmanagement, Generierung von neuen Geschäften und Veränderungsprozessen speziell in der Bahn- und Luftfahrtelektronik.

In Liebherr startete er 2005 als Leiter Leistungselektronik in Lindenberg Aerospace and Transportation GmbH und wurde dann 2007 als technischer Direktor Mitglied der Geschäftsleitung in der Liebherr- Elektronik GmbH. Seine Tätigkeiten vorher umfassten in der Firma Transtechnik GmBH&CoKG die technische Leitung sowie zeitweise Direktor von Transtechnik Asia Pacific Pty Ltd (Sidney, Australia) und Präsident - Transtechnik Corp. USA (Mahwah, New Jersey). Zuvor war er bei Siemens Transportation System AG als Projektmanager für Energieversorgungsblöcke und Hilfsbetriebe in Bahnanwendungen tätig.

Dr. Cremer hat sein Diplom in allgemeiner Elektrotechnik und später seine Doktorarbeit an der RWTH Aachen in elektrischem Design und Materialien der Elektrotechnik absolviert. Als Erfinder von einigen Messverfahren und Leistungselektroniksystemen konnte er einige dieser Verfahren auf dem Markt platzieren.

Mittwoch, 14.01.2015, 12.00 Uhr, C109

"Wireless Sensor Networks - Anwendungen und Herausforderungen"
Christoph Grotz,
Bosch Software Innovations GmbH

Zum Vortrag
Das Internet of Things ist ein spannendes neues Feld voller Möglichkeiten. Wireless Sensor Networks sind dabei mit Sicherheit eines der spannendsten Felder im IoT, das sehr viel Querschnitts potential besitzt. Dieser Vortrag soll ein besseres Verständnis für die Technik hinter Wireless Sensor Networks schaffen, was für Herausforderungen zu meistern sind. Durch die beginnende Verfügbarkeit neuer Kommunikationsprotokolle und Funkstandards, neuer Sensortechnologie, neuer Möglichkeiten Elektronik mit Strom zu versorgen, können heute Sensoren auf eine ganz neue Art und Weise realisiert werden.

Zum Referenten
Christoph Grotz studierte von 2005 bis 2008 Informatik an der Universität in Tübingen. 2008 bis 2012 arbeitete er bei der open4business GmbH in Friedrichshafen wo er sich Schwerpunktmäßig um E-Business Projekte im Bereich Automotive und Luftfahrt kümmerte. Seit 2012 ist er bei Bosch Software Innovations beschäftigt, hier kümmerte er sich zunächst um Projekte für Schweizer Privatbanken und seit Ende 2013 um neue Projekte im Feld Internet of Things.

Mittwoch, 19.11.2014, 12.00 Uhr, C109

„Smart Valve – Ein thermoelektrisch versorgtes Heizkörperthermostat“
Dr. Martin Wischke,
Precision Motors Deutsche Minebea GmbH

Zum Vortrag
Energy Harvesting ist ein vielversprechendes Konzept, um die Lebensdauer von batterieversorgten Systemen zu verlängern, oder sogar einen autarken Betrieb zu ermöglichen. Umgesetzt wurde das Konzept bisher nur in Funksensorknoten. PMDM präsentiert ein vollständig thermoelektrisch versorgtes Heizkörperthermostat.
Das Smart Valve übertrifft damit alle bekannten Anwendung in ihrer Komplexität, da es einen elektromechanischen Antrieb beinhaltet. Die große Herausforderung besteht darin die gewaltigen Unterschiede in der Charakteristik der elektrischen Erzeuger und Verbraucher zu managen.
Basierend auf einem neuartigen Antriebsstrang und im Zusammenspiel mit einem intelligentem Systemdesign und Powermanagement besitzt das Smart Valve eine positive Energiebilanz im Szenario-Betrieb. Ausgestattet mit einer RF Schnittstelle kann das Smart Valve einfach und wartungsfrei in Home Automation Systeme eingebunden werden und hilft mit die Heizkosten zu reduzieren.

Zum Referenten
Martin Wischke studierte von 1999 bis 2006 Mikrosystemtechnik an der Albert-Ludwig-Universität in Freiburg. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er bis 2007 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Energy Harvesting am IMTEK in Freiburg. In den Jahren 2007 bis 2011 fertigte er dort seine Promotionsarbeit an. Die Dissertation behandelt das Design von energieautarken Funksensoren für den Einsatz an Bahngleisen. Im Jahre 2012 wechselte Herr Wischke zu PMDM und ist dort als Systemingenieur für den autarken Heizkörperstellantrieb (Smart Valve) tätig.

Mittwoch, 22.10.2014, 12.00 Uhr, C109

„3D, Kinect & Co.“
Dr. Florian Forster,
ifm syntron gmbh

Zum Vortrag
Mit Einführung der Kinect Kamera als Eingabegerät der Microsoft XBox ist "dreidimensionales Sehen" zum einem inspirierendem Schlagwort geworden. Seit der breiten Verfügbarkeit von 3D- Kameras wird intensiv an Auswertung von 3D-Punkte Wolken für Applikationen wie Fingererkennung (virtuelles Keyboard), Körperstellung (Hometrainingskontrolle für z.B. Krankengymnastik) und auch Umfelderkennung und Navigation im Robotikbereich gearbeitet. In diesem Vortrag wird das Messprinzip von Time-of-Flight Kameras erklärt sowie auf die Umsetzung in Form von Opto-ASICs (application specific integrated circuits) eingegangen. Weiterhin werden technische Aspekte der Produktentwicklung für ein industrielles Umfeld thematisiert.

(Bild: ifm / 3D-Kameras in der Produktion)

Zum Referenten
Physikstudium in Ulm und Leeds (England)
Promotion am Laserinstitut Ulm
PostDoc in Lund (Schweden)
Entwicklung von 3D Kameras (ifm syntron gmbh)

Mittwoch, 21.05.2014, 12.00 Uhr, C109

„Planen Sie Ihre Zukunft! – Globale Trends der Automobilindustrie“
Dipl.-Betriebswirt Carsten Weber
Associated Partner bei MHP – A Porsche Company

Zum Vortrag
Die Automobilindustrie ist eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft. Sie stellt ¼ aller (industriellen) Arbeitsplätze in Deutschland und verfügt über den höchsten Forschungs- und Entwicklungsetat der Industrie. Speziell einige Trends wie z.B. Industrie 4.0, Connected Vehicle, CarIT (Digitalisierung), Sustainable Mobility, Embedded Electronic Systems, Mobile Online Dienste sowie Modulbaukästen beeinflussen die weltweite Automobilindustrie heute und ganz besonders in der nahen Zukunft, teilweise sogar fundamental. Nicht nur die Unternehmen müssen sich hier anpassen, sondern auch deren Mitarbeiter.  Die Anforderungen an die Mitarbeiter von morgen werden sich teilweise grundlegend von den Qualifikationen der Mitarbeiter von heute unterscheiden. Solche Innovationen ergeben neue Geschäftsmodelle, und –prozesse, die wiederum neue Beschaffungs- und Absatzmärkte eröffnen. Es kommt zu einer Verlagerung der Wertschöpfung, zusätzlichen Wettbewerbern sowie Substitutionsanbietern

Mieschke Hofmann und Partner (MHP) ist als Prozesslieferant eine der führenden Prozess- und IT-Beratungen. Ganzheitliche Prozess- und IT-Beratung sowie umfassendes Automotive-Know-How garantieren den Erfolg für unsere Kunden. Strategische Innovationen aus der Automobilindustrie übertragen wir auf andere Branchen. Als Vordenker mit diversen Innovationsthemen im Kontext Automotive und als Trusted Advisor unserer Kunden sind wir vielen einen Schritt voraus.

Durch diesen Fachvortrag möchten wir Ihnen Einblicke in ausgewählte Trends und die daraus veranlassten Veränderungen gewähren, damit auch Sie jetzt schon die Weichen für Ihre Zukunft stellen können.  Nur wer agiert, statt zu reagieren, wird den entscheidenden Unterschied machen können. Nutzen Sie diesen Vortrag und planen Sie heute schon Ihre Zukunft.

Zum Referenten
Seit über 20 Jahren ist Carsten Weber in der Management-, Prozess- und IT Beratung im Umfeld der Automobilindustrie tätig. Bis zum Jahre 2004 war er bei Siemens Business Services als Solution Manager Automotive für die komplett neue weltweite Branchenausrichtung, Business Development, Beratung und den Aufbau im Bereich Automobilindustrie verantwortlich. Sein Fernstudium in Betriebswirtschaftslehre mit Fachrichtung Wirtschaftsinformatik absolvierte er an der AKAD Fachhochschule in Lahr. Im Jahre 2004 wechselte Carsten Weber zu Mieschke Hofmann und Partner (MHP). Dort verantwortet er nach mehreren Positionen, der Leitung des Competence Center Automotive und des Produkt- und Innovationsmanagements, aktuell als Associated Partner die internationale Leitung des Leistungsbereiches Business Solutions (Best Practice Prozesse und Lösungen). Er vertritt MHP in mehreren Organisationen, wie z.B. dem Verband der Automobilindustrie (VDA), auf diversen Veranstaltungen, Messen und Kongressen. Darüber hinaus analysiert er die Trends der Automobilindustrie und deren Auswirkungen und rundet dies neben der Betreuung von Bachelor und Masterarbeiten durch einen Lehrauftrag an der HTWG Konstanz ab.

Mittwoch, 30.04.2014, 12.00 Uhr, C109

„Herausforderungen im HF Design für moderne Telekommunikationsanlagen“
Dipl.-Ing. Christoph Kutscher
Head of Hardware Development & RF Design bei der KATHREIN net.tech GmbH

Zum Vortrag
Das Internet ist heute überall und immer verfügbar. Die Zeiten der Kanalbündelung am heimischen ISDN Anschluss sind Vergangenheit und 2012 wurden zum ersten Mal mehr Videodaten mobil übertragen als über Festnetzanschlüsse. Diese enormen Datenmengen stellen neue Anforderungen an Infrastrukturausrüster sowie an die Netzbetreiber. Netze müssen immer mehr Bandbreite bereitstellen, immer öfter und sprichwörtlich überall verfügbar sein. Dabei werden zunehmend der Energiebedarf, die Netzplanung sowie die Komplexität der zu wartenden Systeme zum Thema.

Kathrein, als ältester Antennenhersteller in der Branche, stößt zusammen mit seiner neuesten Tochter, der Kathrein net.tech in Ulm, in das Gebiet der Indoor- und Campus-Mobilfunkversorgung vor. Das neue Kathrein-System K-BOW schließt die Lücke zwischen etablierten Netzwerkarchitekturen und zukünftig notwendigen Infrastrukturen, indem es die immer höheren Erfordernisse an Datenversorgung in Gebäuden erfüllt.

Dieser Vortrag gibt einen Einblick in die Trends und Technologien der mobilen Breitbandversorgung. Dabei wird sowohl auf die verschiedenen Systemlösungen wie auch auf die Anforderungen an die Entwicklung von Hochfrequenzbaugruppen eingegangen. Anhand ausgewählter praktischer Beispiele der Hochfrequenztechnik werden die Herausforderungen an die Hardwareentwicklung auf funktionaler Ebene erklärt.

Zum Referenten

  • 1999 – 2005 Studium der Elektrotechnik mit Schwerpunkt Hochfrequenztechnik an der TU Ilmenau. Abschluß 2005 mit einer Arbeit zum Thema “Design und Charakterisierung einer miniaturisierten Gruppenantenne inkl. Speisenetzwerk"
  • 2006 Entwicklungsingenieur bei der AFT Microwave GmbH in Waldrems mit Schwerpunkt Zirkulatorentwicklung für X-Band Radaranwendungen.
  • 2007 Einstieg in die Telekommunikationsbranche beim frisch gegründeten Startup Ubidyne in Ulm. Als Entwicklungsingenieur beteiligt am Design der Transceivermodule für die erste aktive Antenne.
  • 2013 dann der Wechsel mit dem gesamten Team zur neugegründeten Kathrein net.tech als Teamleiter Hardwareentwicklung. Dort beschäftigt mit der Entwicklung eines neuartigen Systems zur mobilen Indoor Breitband Versorgung.

Mittwoch, 26.03.2014, 12.00 Uhr, C109

"Flugwindenergie – erneuerbare Energie mit Hilfe schneller Lenkdrachen"
Prof. Dr. Moritz Diehl
Universität Freiburg, Institut für Mikrosystemtechnik IMTEK

Zum Vortrag
Sobald ein Lenkdrachen oder ein am Boden angeleintes Flugzeug schnelle windgetriebene Loopings am Himmel fliegt, entsteht eine große Kraft auf den Leinen – und damit zwischen Himmel und Erde – die genutzt werden kann, um dem Wind Energie zu entziehen und Elektrizität zu erzeugen.
Die Varianten dieser neuartigen erneuerbaren Energietechnologie versprechen, mit weniger Material pro Megawatt als gewöhnliche Windturbinen auszukommen und die stetigen Winde in Höhen von 200 bis 800 Meter nutzbar zu machen. Die Vorlesung erklärt die Basisprinzipien der Flugwindenergie und gibt eine Übersicht über den aktuellen Stand der weltweiten Forschung auf dem Gebiet der Flugwindenergie.

Zum Referenten
Moritz Diehl hat in Heidelberg und Cambridge Physik und Mathematik studiert und 2001 am Interdisziplinären Zentrum für wissenschaftliches Rechnen (IWR) der Universität Heidelberg über das Thema Real-Time Optimization of Large-Scale Nonlinear Processes promoviert. Von 2006-2013 war er als Professor am Elektrotechnik-departement der Universität Leuven (Belgien) tätig und leitete dort das Optimization in Engineering Center OPTEC. Seit 2014 hat er den Lehrstuhl für Systemtheorie und Optimierung am Institut für Mikrosystemtechnik IMTEK der Universität Freiburg inne. Sein Forschungsinteresse ist die Entwicklung schneller Algorithmen für die Echtzeitoptimierung dynamischer Systeme, und ihre Anwendung auf Regelungs- und Schätzprobleme in verschiedenen Ingenieursdisziplinen wie z.B. der Verfahrenstechnik, der Robotik, der Energietechnik, oder der Mikrosystemtechnik. Das Thema Flugwindenergie untersucht er im Rahmen des ERC Projektes HIGHWIND, das von 2011-2015 läuft und sowohl Simulationsstudien als auch den Bau eines Prototypen unterstützt.

--> Präsentationsfolien des Vortrags

Mittwoch, 15.01.2014, 12.00 Uhr, C109

"Elektrotechnik in Forschung und Praxis – ABB Schalterentwicklung"
Dipl.-Ing. (FH) Felix Rager
ABB Schweiz AG

Zum Vortrag
Zu Beginn des Vortrages wird der ABB-Konzern kurz vorgestellt. Der weitere Fokus liegt auf den verschiedenen Tätigkeits- und Forschungsgebieten des ABB Konzernforschungszentrums in Baden-Dättwil, Schweiz.
Der thematische Schwerpunkt des Vortrages ist die praktische Umsetzung eines Forschungsprojektes aus der Mittelspannungstechnik in den Testlabors mit Prototypenbau, Testabläufen und der Messdatenerfassung.
Zum Abschluss werden die Tätigkeiten und Aufgaben von Forschern, Labortechnikern und Studierenden genauer dargestellt.

Zum Referenten
Felix Rager ist seit 2003 am ABB Corporate Research Center in Baden-Dättwil / Schweiz, tätig und in seiner Position als Technical Expert für die Planung, den Aufbau und den sicheren Betrieb von Testaufbauten in mehreren High-Risk Hochspannungslabors verantwortlich, in denen er in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen Experimente mit Vakuum- und Hochspannungsschaltern durchführt.
Felix Rager absolvierte bei Firma Bosch in Reutlingen eine Ausbildung zum Industrieelektroniker (Fachrichtung Gerätetechnik) und betreute dort anschließend in der Halbleiterfertigung des Unternehmens die Diffusionsprozesse und Nasschemiegeräte. Nach der zweijährigen Schule zum staatlich anerkannten Techniker für Anlagentechnik begann er an der FH-Konstanz das Studium Fachrichtung Energie- und Automatisierungstechnik, welches er 2003 am ABB Konzernforschungszentrum mit einer Diplomarbeit zum Thema "Planung und praktischer Aufbau eines Vakuumschalter-Testlabors für das kapazitive Schalten" erfolgreich abschloss. Dieses Labor ist auch heute noch in Betrieb.

Mittwoch, 04.12.2013, 12.00 Uhr, C109

"In 100 Minuten um die Erde – Regelungs- und Schätzaufgaben in der Satellitentechnik"
Dr.-Ing./M.Sc. Jochen M. Rieber
Astrium Satellites, Friedrichshafen

Zum Vortrag
Der Vortrag beginnt mit einer allgemeinen Einführung zum Nutzen von
Raumfahrt und Satellitentechnik sowie zur Bahn- und Lageregelung für
Satelliten. Im Hauptteil werden einige typische und aktuelle Regelungs-
und Schätzaufgaben in diesem Bereich dargestellt: ein einfacher Ansatz
zur Lageregelung sowie ein neues Verfahren zur Hybridisierung von
Beschleunigungsmesser- und Sternsensor-Messsignalen. Anmerkungen zu
Tätigkeiten im Bereich Bahn- und Lageregelung runden die Präsentation ab.

Zum Referenten
Jochen Rieber ist seit 2007 als Entwicklungs- und Systemingenieur bei
der Firma Astrium Satellites in Friedrichshafen tätig. Er studierte
Technische Kybernetik an der Universität Stuttgart (Diplom 2001) sowie
Engineering Science and Mechanics am Georgia Institute of Technology in
Atlanta/USA (M.Sc. 2001). Anschließend promovierte er am Institut für
Systemtheorie und Regelungstechnik der Universität Stuttgart (Dr.-Ing.
2006). Im Jahre 2005 war er als Gastwissenschaftler an der Technischen
Universität Delft in den Niederlanden. Zur Zeit lehrt er
Regelungstechnik an der Dualen Hochschule in Friedrichshafen. Seine
fachlichen Interessen liegen in den Bereichen Modellierung dynamischer
Systeme, unsichere und parameter-abhängige Systeme, optimale und robuste
Regelung, mit Anwendungen in Luft- und Raumfahrt, Robotik, Mechatronik
und Nanotechnologie.

Mittwoch, 06.11.2013, 12.00 Uhr, C109

"Daimler Prototypen unter Strom"
Dipl.-Ing. Peter Lehmann
Daimler AG

Zum Vortrag
Nach einer kurzen Einführung in das Thema und der Vorstellung der Daimler-Abteilung  "Engineering, Realisierung Gesamtfahrzeug"  behandelt der Vortrag die interdisziplinäre Zusammenarbeit diverser Fachbereiche beim Aufbau eines Forschungsfahrzeug am Beispiel des F700. In einem zweiten Teil werden vom F700 abgeleitete Assistenzfunktionen der neuen S-Klasse von Mercedes-Benz vorgestellt.

Zum Referenten
Geboren am 22.3.1963 in Singen am Hohentwiel, Studium der Luft- und Raunfahrttechnik in München. Seit 2006 verantwortlich bei der Daimler AG in Forschung/Vorentwicklung für die Entwicklung und den Aufbau von Prototypen in einer frühen Phase, Show-Cars und Forschungsfahrzeuge.


Im Anschluss an den Vortrag konnte die neue S-Klasse und deren zahlreiche Fahrsicherheits- und -komfortsysteme besichtigt werden.


Peter Lehmann von der Daimler AG im Gespräch mit Studierenden.