Visualisierung von Lautpoesie
»rrrrrAAAAAO … BB ttt t t Uuuu …«
Wie sieht ein rollendes »R« aus? Und ein kurz gesprochenes »A«?
„Exvoco“, ein A-Cappella-Ensemble aus Stuttgart, komponiert Lautpoesie mit dem »stürmischen Bedürfnis, die Worte zu befreien, sie aus dem Gefängnis des lateinischen Satzbaus zu ziehen.« (Filippo Tommaso Marinetti, 1912).
Die Filme von Anika Kositz beschäftigen sich mit diesen lautpoetischen Klängen. Kositz macht aus ausgewählten Stücken dadaistischer Wortkunst visuelle Kompositionen. Eine Arbeit aus dem Gefühl heraus, sich ohne Rahmen und Regeln entfalten zu wollen.
Ohne Worte.

