Bachelor

 

Kommunikationsdesign

Auf dem Sprungbrett ins Leben

Prof. Uwe Göbel, vielfach ausgezeichneter Designer, zeigte nicht nur Beispiele seiner Erfolge – wie die Buchcover für C. H. Beck oder das rote Bonbon für das Orchester der Beethovenhalle Bonn –, er machte den Studenten auch Mut, Misserfolge als Ansporn zu verstehen. Und er forderte die Absolventen auf, in einer Zeit von Gier und Neid eigene Standpunkte einzunehmen: »Denken Sie selbst.«

Dass Designer mehr sind als Ausstatter des Kapitalismus, war dem Bielefelder Professor zudem ein Anliegen: »Kunst und Design bedingen einander«, so Göbel, der selbst mit seinen Werken in zahlreichen Ausstellungen vertreten war. Wer das nicht vergesse, wer zudem in sich selbst investiere und auch seinen Humor nicht verliere, der habe gute Chancen sich durchzusetzen.

Und dass auch ein Scheitern jede Menge gute Seiten haben kann, erläuterte Göbel dann gemeinsam mit dem Konstanzer Professor für Schreiben und Rhetorik, Dr. Volker Friedrich. Gemeinsam haben sie einst das Magazin »Euro« konzipiert. Schön war es. Spannend zu lesen, klasse gestaltet. Gedruckt wurde es dennoch nicht – aber die Erfahrungen, die sie gemeinsam damit gemacht haben, möchten beide nicht missen.

Apropos: Vermissen wird man künftig die humorvollen und informativen Semesterrückblicke von Studiendekan Prof. Jo Wickert, der sein Amt zum Semesterende niederlegt. Und keinesfalls missen möchte man die Auftritte der KD-Band, dieses Mal als Duo vertreten mit Melissa Rogg und Michael Schenkyr.