Studenten präsentieren vor Verlegerpaar

Bertram und Karin Schmidt-Friderichs mit dem betreuenden Professor für Interface Design, Jo Wickert. Zur Präsentation der Arbeiten aus dem dritten Semester und dem Hauptstudium ist das Verlegerpaar eigens nach Konstanz gereist.
Eine App für Bibliophile
Druckwerke in höchster Qualität – dafür ist der Mainzer Hermann Schmidt Verlag bekannt. Und doch hat das innovationsfreudige und neugierige Verlegerpaar Schmidt-Friderichs ein Auge auf die digitalen Medien geworfen. Eine App für Hermann Schmidt, das war so das ehrgeizige Ziel des dritten Semesters, ein »marktführendes Nachschlagewerk im Designbereich«, wie es die Studenten ankündigten. Und eines, das Lust darauf macht, die Bücher des Verlags auch weiterhin zu kaufen, schließlich sollen analoge und digitale Medien nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Das Ergebnis war so umfangreich wie überzeugend, bietet gleichzeitig schnelle Nachschlagemöglichkeiten und den Überblick über die Publikationen des Verlags. So war dann auch schnell ein lebhaftes Gespräch zwischen Verlegern, Studenten und Professoren im Gange.

Ein Tool für Tools
Dieses Gespräch wurde dann auch nach der Präsentation des Hauptstudiums fortgesetzt. Denn Studenten des fünften und sechsten Semesters haben etwas entwickelt, das wohl jeder Designer gerne auf dem Schreibtisch hätte: ein »Toolbook«, ein Nachschlagewerk zu all den elektronischen und sonstigen Tools, die das Designerleben erleichtern. Wie auf dem Plan einer imaginären Stadt kann man sich in dem Kompendium fortbewegen, von Tool zu Tool und zu allen möglichen Themenbereichen. Und weil Tools zum eine oft schnelllebig sind und zum anderen ständig neue hinzu kommen, ist die Arbeit als Periodikum angelegt. Umgesetzt haben die Studenten ihr »Toolbook« sowohl als Buch wie auch als digitale Anwendung, frei nach dem Motto: »One source, multiple outputs.«


