Bachelor

 

Kommunikationsdesign

Die Stadt sichtbar machen

Präsent sein, sympathisch sein und einen guten Service bieten – das sind Dinge, die sich Bürger von einer Stadtverwaltung erhoffen. Konstanz, so die Bilanz der Kommunikationsdesigner, bietet eigentlich viel von diesen Dingen. Aber oft sieht man das nicht so deutlich. Deshalb haben sich die Masterstudenten eine Rundum-Lösung für die Stadtverwaltung ausgedacht: Vom Busfahrplan bis zu »Service-Punkten« an verschiedenen Orten der Stadt, vom Jugend-Magazin bis zum Willkommenspaket. Und natürlich alles in einem ansprechenden Corporate Design, das auf den bereits jetzt verwendeten Elementen aufbaut.

»Konstanz ist … «
Dabei haben die Studenten nicht ins Blaue entworfen, sondern sich an die hohe Schule des Konzepts gehalten: Der gestalterischen Arbeit ging eine umfangreiche Recherche voraus. Nicht nur sämtliche Publikationen der Stadt kamen dabei auf den Prüfstand, die Studenten sind auch selbst auf die Straßen gezogen und haben mit Konstanzern geredet. Gebündelt präsentierten sie das Ergebnis dieser Befragung in einer vielstimmigen Runde: »Konstanz ist …« 

Lob und Skepsis
Analyse und Diagnose kommentierte Wörnle zwar mit einem Lob – »toll« – doch dann erläuterte er, wo im kommunalpolitischen Miteinander Fallstricke auch für das schönste Konzept lauern. Dass ausgelagerte Dienststellen sich so einer gemeinsamen CI unterordnen, hält der Marketingexperte schlicht für unmöglich. Nichtsdestotrotz: Manches möchte er übernehmen, frei nach dem Motto: »Wir müssen mit den Mädchen tanzen, die auf der Party sind.«

Eine Aufforderung zum Tanz soll demnächst auch Oberbürgermeister Horst Frank erhalten, dem die Studenten als nächstes ihre Vorschläge präsentieren möchten.