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Ausstellung „HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR“ im Raum G045

Holz ist ein besonderer Stoff. Insbesondere als Baumaterial. Noch bis 27. März zeigt die Ausstellung „HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR“ den aktuellen Stand der Technik, das Potential und die universelle Einsetzbarkeit des Holzbaus.

Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung – das sind große gesellschaftliche Herausforderungen. Zum effektiven Klimaschutz gehört auch eine klimafreundliche Bauweise. Und damit kommt gerade dem energieintensiven Bausektor eine entscheidende Rolle zu, den Ausstoß an Treibhausgasen zu reduzieren. Wenn es um nachhaltiges, ressourcenschonendes und ökologisches Bauen geht, rückt ein Baustoff immer stärker in den Fokus, der als Material der Zeit erscheint: Holz. Es schützt das Klima, indem es CO2 speichert und langfristig der Atmosphäre entzieht. Neben diesem Potential für den Klimaschutz sprechen auch die konstruktiven Vorteile in vielen Fällen für den Baustoff Holz. Holz ist wesentlich leichter als andere Baustoffe. Damit ist es für Aufstockungen bestens geeignet. Holz ist schlank. Schlanke Wände und Decken bedeuten mehr Wohnraum. Die hohe Vorfertigung erlaubt extrem kurze Bauzeiten. Und nicht zuletzt: Holz ist extrem vielseitig und damit besonders geeignet, Lücken im urbanen Bereich schnell zu schließen.
Welche Chancen der Holzbau bietet, zeigt noch bis 27. März die Aussstellung „HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR – Entwerfen, Konstruieren und Bauen mit Holz“  im Raum G045.

"Holz ersetzt andere Baustoffe, die nicht auf nachwachsenden Rohstoffen basieren, und muss deshalb im Bauwesen zu Gunsten des Klima- und Ressourcenschutzes und im Sinne einer zukunftsfähigen Entwicklung eine zentrale Rolle spielen. Auch in Städten gibt es noch Entwicklungspotenzial für den Einsatz von Holz als Baustoff", so Prof. Dr. Werner Wahmhoff, stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Osnabrück (DBU).

In der von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Osnabrück (DBU) fachlich und finanziell geförderten Wanderausstellung werden nicht nur beispielhaft Gebäude gezeigt, die in den letzten beiden Jahren entstanden sind und damit den aktuellen Stand der Technik im Holzbau zeigen. Zu sehen ist auch die Vielfalt der ökologischen, architektonischen und konstruktiven Möglichkeiten des Holzbaus. Vorgestellt werden diese am Beispiel von Bauprojekten aus den Kategorien „Neubau“, „Bauen im Bestand“ sowie „Komponenten / Konzepte“. In der Kategorie „Komponenten / Konzepte“ gibt die Ausstellung einen Ausblick auf Bauprodukte, Bausysteme oder innovative Planungs- und Baukonzepte, die zukunftsfähige Lösungen im Bauwesen ermöglichen.

Auftakt mit Fachtagung

Die Ausstellung erfuhr ihren Auftakt mit der Fachtagung Holzbau „Ausgezeichnete Holzbau-Architektur in der Bodenseeregion“. Die Fakultät Bauingenieurwesen hatte gemeinsam mit proHolz Schwarzwald, mit der Ingenieurkammer Baden-Württemberg, der Architektenkammer Baden-Württemberg, dem Bund Deutscher Architekten und Holzbau Baden e.V. eingeladen. Die Tagung zeigte mit der Präsentation verschiedener prämierter Holzbauprojekte rund um den Bodensee und in angrenzenden Regionen einen Spiegel des aktuellen Baugeschehens. Die Referentinnen und Referenten gingen dabei auf die Vorzüge des Baumaterials Holz ein und erläuterten ebenso was beim Bauen mit Holzberücksichtigt werden muss. (aw)