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Wissenschaft wirksam machen

Welche Innovationslücken bestehen im Miteinander von Hochschulen und Wirtschaft und welche Modelle der Forschungsförderung wären zu ihrer Schließung erforderlich? Zu diesen Fragen war HTWG-Präsident Prof. Dr. Carsten Manz als Referent auf der 3. Berliner Transferkonferenz in der Landesvertretung Baden-Württembergs in Berlin. Zentraler Diskussionspunkt war die Forderung der Hochschulen nach einer Deutschen Transfergemeinschaft (DTG).

Unter anderem wurde das Thema durch Keynotes aus verschiedenen Richtungen beleuchtet: Für das Bundesministerium für Bildung und Forschung sprach Ministerialdirektor Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas über die Gründung der Agentur für Sprunginnovationen, Ministerialdirektor Ulrich Steinbach, Amtschef des baden-württembergischen Bildungsministeriums stellte das Gründerprogramm der Landesregierung vor und den Blick der Wirtschaft vermittelten unter anderem Martin Herrenknecht, Vorstandsvorsitzender der Herrenknecht AG, Dr. Jörg Haas, Partner und Vorstand der HW PARTNERS AG und Gründer der Scopevisio AG sowie Sarna Röser, Startupgründerin und Bundesvorsitzende von Die Jungen Unternehmer.

Die Positionen der Parteien dazu erläuterten Bundestagsabgeordnete aus dem Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung in einer Gesprächsrunde auf dem Podium der Transferkonferenz, Sybille Benning für die CDU, Dr. Anna Christmann für Bündnis 90/Die Grünen, René Röspel für die SPD, Dr. h.c. Thomas Sattelberger für die FDP und Dr. Petra Sitte für Die Linke. Die Moderation hatte Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Vorstandsvorsitzender der Hochschulallianz.

Präsentation des Open Innovation Labs und der Internationalen Bodensee-Hochschule

HTWG-Präsident Prof. Dr. Carsten Manz stellte in seiner Rede die besondere Situation im Verbund der Internationalen Bodensee-Hochschule dar. Auch gab er Einblicke in das Open Innovation Lab (OIL).
Zum Thema Innovation, Transfer und regionale Entwicklung stand bei einer Podiumsdiskussion Baden-Württembergs Landesprogramm „Gründungskultur in Studium und Lehre“ auf der Tagesordnung. HTWG-Präsident Prof. Dr. Carsten Manz stellte dabei das Programm „Sensibilisieren, Stärken, Experimentieren“ vor, das durch die gemeinsame Gründerinitiative „Kilometer1“ von HTWG und Universität Konstanz umgesetzt wird. Auf dem Podium (Foto oben) waren mit ihm Vertreter der Hochschulen Reutlingen, Pforzheim und Karlsruhe.

Mitveranstalter der 3. Berliner Transferkonferenz war der HAW Baden-Württemberg e.V., der Zusammenschluss von 21 staatlichen und drei kirchlichen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Als Medienpartner wurde die Konferenz vom DUZ Medien- und Verlagshaus unterstützt.
Weitere Informationen auf der Seite der Hochschulallianz.
 

Bildquelle: Hochschulallianz für den Mittelstand