Kommunikationsdesign

Bachelorstudiengang

Eine Eingangshalle für die Stadt

Architektur- und Designstudierende legen Entwürfe für den Konstanzer Bahnhofplatz vor

Konstanz soll mit einer neuen Verkehrsführung auch einen neu gestalteten Bahnhofplatz bekommen und damit Einheimische und Gäste angenehmer empfangen. Studierende der Fachbereiche Architektur und Kommunikationsdesign an der Hochschule Konstanz (HTWG) haben dafür im Wintersemester 18/19 im interdisziplinären Seminar bei Prof. Eberhard Schlag und Nilklas Münchbach fünf Entwürfe vorgelegt. Die Stadt hat für die studentischen Gestaltungsideen Preise und Auszeichnungen vergeben – und einen Siegerentwurf gekürt, der den Platz zur »Eingangshalle« für die Innenstadt machen soll.

»Eingangshalle«
Die Idee von Neele Ploschke, Robin Gerster und Jana Suppes macht den Platz zur »Eingangshalle«, die auf die Altstadt und den »Festsaal« Marktstätte zuführt. Raumaufteilung,  Bepflanzung mit Sitzgruppen und ein Bodenbelag, der mit seiner Struktur fast an einen Teppich erinnert, haben die Jury überzeugt: Yvonne Gabriel (Tiefbauamt), Michele Lagrutta (Tiefbauamt), Wolfgang Seez (Leiter Tiefbauamt) und Herbert Schmitz vom Amt für Stadtplanung und Umwelt haben an der Hochschule Konstanz mit Bürgermeister Langensteiner-Schönborn betrachtet, was fünf Arbeitsgruppen der Fachbereiche Architektur und Kommunikationsdesign im ausklingenden Semester erarbeitet haben. Prof. Eberhard Schlag, Hendrik Porst und Niklas Münchbach haben die interdisziplinären Arbeitsgruppen betreut.

Knappes Ergebnis
Alle fünf Entwürfe sind auf Basis des vom Gemeinderat beschlossenen Entwurfes zum Bahnhofplatz. Begeistert haben die Ideen, die künftig auch in andere Gestaltungsmaßnahmen einfließen können – sei es im Umgang mit Licht oder mit Schrift. Knapp zweitplatziert wurde so der Entwurf »Typeplace«, der großflächige Schriftzüge auf dem Bodenbelag vorsieht. Letztlich haben die städtischen Vertreter nach Kriterien der Machbarkeit sowie der Aufenthaltsqualität für Gäste, vor allem aber auch Einheimische, entschieden.

Preisgeld
Freuen können sich die Studierenden auch über das Preisgeld: Für die Erstplatzierten gibt es 600 Euro, den zweiten Platz haben die Vertreter der Stadt mit 400 Euro belohnt und die drei Auszeichnungen erhalten je 200 Euro. Bestätigung sind die Ergebnisse auch für die seit Jahren gepflegte interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Fakultät Architektur und Gestaltung an der Hochschule Konstanz. »Architektur und Kommunikationsdesign kann man überhaupt nicht trennen«, so Langensteiner-Schönborn. Auch die vorgelegten Arbeiten überzeugten als »Gesamtwerk«.