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Thementag KI: Informatik zeigt, was sie zu bieten hat

Imperia: Die Konstanzer Imperia im Stil der Künstlerin Natasha Wescoat. Ein neuronales Netzwerk kann den Stiltransfer von Kamerabildern in Echtzeit wiedergeben.

Objekterkennung, autonome Lokalisierung, mobile Robotik in unterschiedlichen Einsatzbereichen, neuronale Netze und virtuelle Realität sind nur einige Bereiche, die die Informatik beim Thementag KI an der HTWG präsentiert hat.

Der Thementag künstliche Intelligenz an der HTWG bot den Besucher/innen zahlreiche Vorträge, Vorführungen, Mitmachaktionen und Ausstellungen. Die Fakultät Informatik war allen voran daran beteiligt.
Prof. Dr. Oliver Bittel und Mitarbeiter Jürgen Keppler stellten verschiedene mobile Roboter vor: den Krabbelroboter RoboCrawler, der sich durch bestärkendes Lernen (reinforcement learning) weiterentwickelt, den Roboter YouBot von Kuka, der in alle Richtungen bewegliche Mecanum-Räder hat sowie einen Münzsortierer, der als studentisches Projekt entwickelt wurde. Zudem demonstrierten sie, wie sich ein Roboter mit Hilfe von Kartierungsverfahren in der Umgebung orientiert.

Studentische Teams Münzsortierer und RoboCrawler:
Die Informatik-Studenten Johannes Waidner (1. v. li.) und Daniel Müller (2. v. li.) haben mit drei weiteren Kommilitonen im Teamprojekt im 6. Semester bei Prof. Dr. Oliver Bittel (3. v. li.) und Laboringenieur Jürgen Keppler (7. v. li.) einen Münzsortierer einschließlich der dafür benötigten Software mit graphischer Benutzeroberfläche entwickelt.
Jan Kaiser (4. v. li.), Sebastian Rätzer (5. v. li.), Julian Dietsche (6.v. li) und Markus Käppeler (8. v. li.) haben im Teamprojekt bei Prof. Dr. Bittel und Jürgen Keppler einen Algorithmus entwickelt, mit dem der selbstgebaute „RoboCrawler“ eigenständig durch bestärkendes Lernen (reinforcement learning) das Krabbeln lernt.

Das Bodensee Racing Team, darunter einige Informatikstudierende, plant in die fahrerlose Disziplin einzusteigen und gab in einer Simulation einen Ausblick, welche Verfahren aus dem Bereich des autonomen Fahrens eingesetzt werden sollen. Neben Sensorverarbeitung gehören dazu Kartierung, Lokalisierung, Wegeplanung und Steuerung.
Das Institut für Optische Systeme (IOS) an der HTWG mit den Professoren Rebekka Axthelm, Oliver Dürr, Matthias Franz und Georg Umlauf, ihren Mitarbeitenden sowie zahlreichen Studierenden haben weitere Facetten der Informatik vermittelt. Dazu zählte die Objekterkennung mit deep learning. Neuronale Netze standen bei der Erstellung eines realistischen Farbbilds auf Grundlage einer Strichzeichnung sowie beim Stiltransfer von Gemälden im Mittelpunkt. Die Mathematikerin Rebekka Axthelm veranschaulichte mittels Virtual Reality wie sich Menschenmassen bewegen. Was KI kann und was nicht, das thematisierte Oliver Dürr in seinem Vortrag.
Dass KI in der Informatik noch mehr Einsatzbereiche hat, das zeigten die Informatikstudierenden von Prof. Dr. Sonja Meyer. Sie präsentierten eine App, die Leitungen in Gebäuden sichtbar macht und somit eine konkrete Hilfe im Gebäudemanagement darstellt.
Weitere Informationen zum Thementag KI an der HTWG.