Willkommen beim Institut für Angewandte Thermo- und Fluiddynamik

Das Institut für Angewandte Thermo- und Fluiddynamik ist an der HTWG das Kompetenzzentrum rund um Fragestellungen zur Thermodynamik als auch zur Fluiddynamik. Fachbereichsübergreifend von der Verfahrens- und Umwelttechnik bis zur Energietechnik findet Forschung und Entwicklung statt. Die Ergebnisse dieser Arbeiten kommen dann wiederum der naturwissenschaftlichen Ausbildung in den jeweiligen Fachbereichen zugute.

Thermische Verfahrenstechnik

Die Thermische Verfahrenstechnik beschäftigt sich mit der Veränderung von Stoffen durch Wärme oder Kälte. Sie basiert auf den Grundlagen des Wärmetransportes und des Stoffaustausches und der Temperaturabhängigkeit der Eigenschaften der Produkte. Insbesondere ist die thermische Trenntechnik, also die Veränderung der Zusammensetzung der Produkte durch Wärmeeinwirkung ein wichtiger Teil dieser Disziplin.

   

Das Institut für Angewandte Thermo- und Fluiddynamik beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit diesen Themen, insbesondere mit ihrer Anwendung auf biologische Stoffe wie Lebensmittel. Dabei wurden vor allem die Konservierung von Lebensmitteln, ihre Qualität und ihre Wertschöpfungsketten untersucht.  Es wurden mehrere große, nationale und internationalen Projekte (Ostafrika, Kolumbien, Australien) mit Partneruniversitäten und Industriepartnern durchgeführt.  Die Ergebnisse sind in mehreren Promotionsarbeiten dokumentiert und werden von Industrie und Landwirtschaft genutzt, sie gehen die in Lehre und in weitere Projekte ein.

Strömungsmaschinen und Energietechnik

Für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten rund um das Thema Strömungsmaschinen und Energietechnik stehen umfangreiche Versuchsstände bereit, von Pumpen- über Turbinen bis hin zu Ventilatorprüfständen. Weiter sind Messungen im Windkanal, als auch im Ringwasserkanal möglich. Neben den strömungstechnischen Prüfständen existieren auch  thermische Prüfstände rund um das Thema Brennstoffzellentechnik, inklusive einem Elektrolyseur zu Erzeugung von Wasserstoff.

   

Neben den Messtechnischen Möglichkeiten im Labor werden auch Simulationen durchgeführt von der strömungstechnischen Untersuchung und Entwicklung der Komponenten mit CFD bis hin zur systemtechnischen Auslegung von Anlagen mit Modelica.