KICG

Das Konstanz Institut für Corporate Governance

News-Archiv

Hier finden Sie vergangene und archivierte News-Mitteilungen.


"Keep it short and simple" - Trivialisierung der Ausbildungsliteratur?

Im Blog des Beck-Shop spricht Prof. Dr. Oliver Haag über das veränderte Lese- und Lernverhalten von Schülern und Studenten.

Das Lese- und Lernverhalten von Schülern und Studenten hat sich verändert. Damit einher geht auch eine Anpassung der Ausbildungsliteratur und klassischer Printmedien, ganz nach dem Motto: KISS - keep it short and simple. Während früher lange Monologe, Wissenschaftssprache, umständliche, fremdwortgespickte Texte und theoriebasierte Ausführungen angesagt waren, so sind heute vor allem eingängige Überschriften, kurze Texte, Aufzählungen in Stichworten, einprägsame Zusammenfassungen und konkrete Praxisbeispiele gefragt.

Eine abschließende Beurteilung dieses "Trends" als eine Trivialisierung der Ausbildungsliteratur wäre wohl zu kurz gesprungen. In jedem Fall ist eine Anpassung der Ausbildungsliteratur als sinnvolle Erweiterung zu begrüßen.

Den vollständigen Blog-Eintrag können Sie hier abrufen.


Vortrag "Aufstieg und Niedergang des Bilanzsteuerrechts" von Prof. Dr. Sigloch am 26. Juni 2017

Im Rahmen des Arbeitskreises "Unternehmensrechnung und Steuern" konnte Prof. Dr. Sigloch von der Universität Bayreuth als Referent gewonnen werden.

Prof. Dr. Jochen Sigloch wird am 26. Juni 2017 um 17:30 Uhr zum Thema "Aufstieg und Niedergang des Bilanzsteuerrechts" referieren. Der Vortrag findet im Rahmen des Arbeitskreises "Unternehmensrechnung und Steuern" an der HTWG Konstanz in Gebäude F, Raum F007 statt.

Der Vortrag dauert etwa 45 Minuten. Danach steht Zeit für Diskussionen zur Verfügung. Wir bitten Sie, bei Interesse um eine kurze schriftliche Anmeldung per E-Mail an: volz@htwg-konstanz.de.


Vortrag von Prof. Dr. Stephan Grüninger beim 9. BKMS Experience Day

Prof. Grüninger wird am 23. Juni 2017 zum Thema „Compliance 2.0 und transkulturelles Integrity Management – Ansätze, Erfahrungen, Fallstricke“ bei der FIFA in Zürich referieren.

Unter der Gastgeberschaft der Business Keeper AG findet am 22. und 23. Juni 2017 der 9. BKMS Experience Day in den Räumlichkeiten der FIFA in Zürich statt. Die jährlich stattfindende Compliance-Fachkonferenz dient dem Austausch von Kunden des BKMS-Systems und Interessierten.

Unter dem Schwerpunktthema „Compliance International – Cultural Diversity als Compliance-Herausforderung“ wird Prof. Dr. Stephan Grüninger über die Weiterentwicklung des Compliance und Integrity Managements referieren. Im Rahmen seines Vortrages „Compliance 2.0 und transkulturelles Integrity Management – Ansätze, Erfahrungen, Fallstricke“ wird Prof. Grüninger auf aktuelle und zentrale Fragestellungen und Herausforderungen bei der Gestaltung einer wirksamen Compliance in Unternehmen eingehen. Im Fokus steht dabei die sinnvolle Zusammenführung von Compliance- und Integrity-Ansätzen.


Nächste Sitzung der FCI-Arbeitsgruppe "Social Compliance & Menschenrechte" in Berlin

Am 18. Mai findet die 2. Sitzung der neu gegründeten Arbeitsgruppe "Social Compliance & Menschenrechte" im Büro von Dentons in Berlin statt.

Die Arbeitsgruppe fokussiert sich auf die rechtsorientierten Aspekte der Social Compliance.
Die Missachtung von Menschenrechten und anderen Sozialstandards kann gravierende Folgen für Unternehmen haben, handelt es sich hierbei doch nicht selten um "soft law with hard sanctions".

Als ausgewiesene Experten auf diesem Themenfeld konnten Dr. Birgit Spießhofer, Achim Lohrie, Markus Löning und Philipp Bleckmann für einen Beitrag auf der aktuellen Sitzung gewonnen werden.
Während Herr Löning die Ergebnisse seiner Studie „Lieferketten sind Menschenketten. Wo deutsche Unternehmen in Bezug auf Menschenrechte stehen“ vorstellen wird, widmet sich Philipp Bleckmann in seinem Vortrag der praktischen Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte im Unternehmen.
Frau Dr. Spießhofer wird Juristische Fragen und Konsequenzen der Business and Human Rights Diskussion beleuchten und Achim Lohrie aus seiner langjährigen, beruflichen Praxis in der Implementierung von Social Compliance und Human Rights im internationalen Unternehmensalltag berichten.


Good Governance – Erfolgsvoraussetzung für wirksame Compliance?

35. Sitzung des Forum Compliance & Integrity am 10. und 11. März 2016 bei Clifford Chance in Düsseldorf

Am 10. und 11. März 2016 findet bei Clifford Chance in Düsseldorf die erste Sitzung des Forum Compliance & Integrity (FCI) im Jahr 2016 statt. Die Mitglieder des Forums werden sich dieses Mal mit dem Schwerpunktthema „Good Governance – Erfolgsvoraussetzung für wirksame Compliance?“ befassen. So wird es unter anderem Vorträge von namhaften Referenten zum Thema Compliance im Aufsichtsrat und zum Beitrag der Compliance-Organisation zur Risikominimierung geben. Des Weiteren wird über den Stand der FCI Integrity-Broschüre berichtet.

Die Dinner Speech am Vorabend der Sitzung wird Herr Oliver Wieck, Generalsektretär der Internationalen Handelskammer Deutschland (ICC Germany e.V.) halten.

Weitere Informationen zum Forum Compliance & Integrity sowie zur aktuellen Sitzung finden Sie auf der Website des FCI


2. Sitzung des Forum Compliance Mittelstand

Unter der Gastgeberschaft der Rolls-Royce Power Systems AG fand am 30. Juni die 2. Sitzung des Forum Compliance Mittelstand (FCM) in Friedrichshafen statt.

Zum vollständigen Artikel.


Prof. Dr. Grüninger leitet 2. LexisNexis Compliance Solutions Conference

Am 31. Mai 2017 fand die 2. LexisNexis Compliance Solutions Conference in Köln unter der Moderation und Leitung von Prof. Stephan Grüninger statt.

Die LexisNexis Compliance Solutions Conference ist eine Veranstaltung und Plattform für Compliance- und Risk-Management-Verantwortliche, die sich gemeinsam mit Experten über Compliance und entsprechende Best Practices austauschen möchten. Im Rahmen der Konferenz konnten sich die Teilnehmer über geeignete Compliance-Lösungen für ihr Unternehmen und über die erfolgreiche Einführung sowie stetige Optimierung von Compliance-Management-Systemen informieren.

Die Moderation und Tagungsleitung der Veranstaltung in Köln übernahm Prof. Dr. Stephan Grüninger. Weitere Informationen über die Veranstaltung, Referenten und Aussteller finden Sie hier.


Prof. Dr. Stephan Grüninger referiert bei ExpertSuisse

Prof. Dr. Stephan Grüninger war am 17. Mai 2017 als Referent beim Schweizer Expertenverband für Wirtschaftsprüfer, Steuer- und Treuhandexperten in Zürich geladen.

Unter dem Veranstaltungsmotto „Wirtschaftskriminalität in KMU“ sprach Prof. Grüninger über Möglichkeiten der Vermeidung wirtschaftskrimineller Aktivitäten in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Im Vordergrund standen die Ausgestaltung, Implementierung und alltägliche Umsetzung von Compliance-Management-Systemen. Die Teilnehmer konnten sich im Rahmen des Vortrages über Best-Practices, Fallstricke und praktische Erfahrungen bei der Prävention delinquenten Verhaltens in Unternehmen informieren.


Prof. Dr. Michael Hüther beim Forum Compliance & Integrity

Die 37. Sitzung des Forum Compliance & Integrity fand am 11. und 12. Mai 2017 im neu eröffneten Büro von Gibson Dunn im Frankfurter TaunusTurm statt.

Namhafte nationale und internationale Referenten auf den Gebieten Compliance und Integrity widmeten sich dieses Mal in ihren Vorträgen dem Schwerpunktthema "Managerhaftung & Compliance".

Für die Dinner Speech am Vorabend der Sitzung konnte Prof. Dr. Michael Hüther, der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln gewonnen werden. Herr Prof. Dr. Hüther sprach zum Thema "Moral und Recht als Kategorien des Ökonomischen".

Weitere Informationen zum Forum Compliance & Integrity sowie die Agenda der vergangenen Sitzung finden Sie auf der Website des Forums unter www.dnwe.de/fci.


Ankündigung: 2. Sitzung des Forum Compliance Mittelstand

Unter der Gastgeberschaft der Rolls-Royce Power Systems AG findet am 30. Juni die 2. Sitzung des Forum Compliance Mittelstand (FCM) in Friedrichshafen statt.

Zum vollständigen Artikel.


Arbeitsrecht verständlich erklärt für Praxis und Studium

In der dritten Auflage von „Arbeitsrecht für Dummies“ erklärt Prof. Dr. Haag praxisnah sämtliche Bereiche des Arbeitsrechts.

„Arbeitsrecht für Dummies“ umfasst alle Bereiche des Arbeitsrechts, von der Unterschrift des Arbeitsvertrages, über die Beschäftigung bis hin zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Verständlich erklärt für alle Interessierten, gibt Prof. Dr. Haag darüber hinaus Einblicke in die juristische Denk- und Arbeitsweise. Durch seine theoretische Fundierung bei gleichzeitiger Praxisnähe eignet sich dieses Buch sowohl für Studenten als auch für Mitarbeiter und Führungskräfte.

Die dritte Auflage des Buches beinhaltet die aktuellsten Änderungen zu Leih- und Zeitarbeit sowie zu der (geplanten) Neuregelung des Mutterschutzes und zur Entgeltgleichheit von Frauen und Männern. „Arbeitsrecht für Dummies“ ist damit das erste Buch, welches diese (geplanten) Neuregelungen behandelt.

Informationen:

Oliver Haag
Arbeitsrecht für Dummies
3. Auflage, Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2007
ISBN 978-3-527-71371-4 (Print), 978-3-527-80958-5 (ePub), 978-3-527-80957-8 (Mobil)


Gastkommentar von Prof. Dr. Grüninger über „Compliance als Führungsaufgabe – Erfolgsreiche Risikovermeidung“

In der April-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Entrepreneur der Beratungsgesellschaft Rödl & Partner spricht Prof. Dr. Grüninger über die Notwendigkeit einer an höchster Stelle im Unternehmen etablierten Compliance.

Immer mehr Unternehmen implementieren verschiedenste Maßnahmen und Instrumente, um regelkonformes Verhalten sicherzustellen. Diese Maßnahmen reichen von der Errichtung von Compliance-Management-Systemen, über die Benennung von Compliance-Officern und Compliance-Beauftragten hin zu Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter.

Die Abwälzung der Compliance-Funktionen an Stabstellen unterhalb der Unternehmensführung ist in der Vergangenheit jedoch regelmäßig gescheitert. Vielmehr müssen sich die obersten Führungsebenen in Unternehmen hinsichtlich regelkonformen Verhalten und ethischen Geschäftsgebaren klar positionieren. Durch die Kommunikation der gültigen und zu beachtenden Standards sowie des moralisch „richtigen“ Geschäftsgebarens, lässt sich Regeltreue auch bei den Mitarbeitern erreichen.

Durch Management Education und Development, durch Schulungen und Wissensvermittlung in den relevanten Bereichen, können Management und Mitarbeiter zu Compliance und Integrity zu nachhaltig erfolgreichem wirtschaftlichen Handeln befähigt werden.

Der Gastkommentar von Prof. Dr. Grüninger in der April-Ausgabe des Wirtschaftsmagazin Entrepreneur kann hier abgerufen werden.


Beitrag „Unternehmenskultur im Wandel – Wie ein HTWG-Professor einen Global Player unterstützt“ im Semester Magazin der Hochschule

Als Reaktion auf Gesetzes- und Regelbrüche in Unternehmen werden immer häufiger Veränderungen der Unternehmenskultur gefordert. Die Deutsche Telekom geht dieses Thema offensiv an, unterstützt von Prof. Dr. Stephan Grüninger, als Co-Vorsitzender des zuständigen Expertenkreises.

Die Deutsche Telekom AG geht einen konsequenten Weg zur Vermeidung zukünftiger reputationsschädigender Compliance-Fälle. Im Fokus steht dabei die Stärkung integren Verhaltens und einer Widerspruchskultur, wodurch Compliance-Risiken in Zukunft minimiert werden sollen.

Prof. Dr. Stephan Grüninger unterstützt diesen Weg als Co-Vorsitzender eines externen, unabhängigen Expertenkreises. An der Seite internationaler Fachexperten berät Prof. Grüninger die Deutsche Telekom bei den zur Veränderung der Unternehmenskultur notwendigen Analysen und Maßnahmen.

Der Beitrag von Anja Wischer im aktuellen Semester Magazin der Hochschule kann hier abgerufen werden.


Bodensee Compliance Summit

Prof. Dr. Grüninger sprach beim 7. Bodensee Compliance Summit über „Compliance 2.0 – reicht Legalität oder bedarf es einer Wertekultur?“

Am 22. März 2017 fand der Bodensee Compliance Summit bereits zum siebten Mal statt. Unter der Gastgeberschaft der Ravensburger AG fanden sich Mitglieder mittelständischer und großer Unternehmen aus der Bodenseeregion zusammen.

Der Bodensee Compliance Summit dient dem regelmäßigen Erfahrungsaustausch über Compliance. Als Diskussionsplattform über aktuelle Herausforderungen und als Möglichkeit, Wissen im Bereich Compliance auszutauschen, wurde der Bodensee Compliance Summit im Jahr 2014 ins Leben gerufen. Seitdem kommen regelmäßig zahlreiche Unternehmen aus der Bodenseeregion bei wechselnder Gastgeberschaft zusammen.

Mittelpunkt der vergangenen Veranstaltung bei der Ravensburger AG war der Vortrag von Prof. Dr. Stephan Grüninger zum Thema „Compliance 2.0 – reicht Legalität oder bedarf es einer Wertekultur?“. Prof. Grüninger hob dabei die Bedeutung einer Compliance hervor, die über reine Gesetztestreue hinausgeht. Unternehmen dürften sich demnach nicht auf die Einhaltung juristischer Vorschriften beschränken. Vielmehr bedarf es einer auf Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit beruhenden Wertekultur im Unternehmen, um eine nachhaltig wirksame Compliance zu etablieren.

Zu diesem Thema ist ein Artikel von Prof. Dr. Grüninger in der Zeitschrift „Compliance Manager“ erschienen. Der Beitrag „Compliance 2.0 – So geht das nicht“ kann hier abgerufen werden.


Konstituierende Sitzung des Forum Compliance Mittelstand

Die konstituierende Sitzung des „Forum Compliance Mittelstand“ fand am 17. Februar 2017 bei der Festo AG & Co. KG in Esslingen a. N. statt.

Die von Prof. Grüninger und dem Zentrum für Wirtschaftsethik gGmbH (ZfW) ins Leben gerufene Initiative „Forum Compliance Mittelstand“ stieß in der Wirtschaft auf große Resonanz und konnte auf Anhieb mehr als 20 Teilnehmer begrüßen.

Unter der Gastgeberschaft der Festo AG & Co. KG informierten sich die Teilnehmer renommierter mittelständischer Unternehmen und Organisationen über das Forum Compliance Mittelstand sowie seine Arbeitsgebiete und Ziele. Praxisvorträge zu den Themen „Compliance als Führungsaufgabe bei Festo“ (Edmund Schaich, Chief Compliance Officer) und „Business Partner Due Diligence bei RRPS (Christian Koch, Senior Manager) rundeten das Programm ab.

Die positive Resonanz der Teilnehmer steht exemplarisch für das große Interesse an Compliance-Konzepten für mittelständische Unternehmen. Das „Forum Compliance Mittelstand“ bietet den Unternehmen eine Plattform für gegenseitigen Austausch und Beratung und dient darüber hinaus zur gemeinsamen Erarbeitung von Verlautbarungen und Best Practice Standards für eine wirksame und effiziente Compliance-Arbeit in mittelständischen Unternehmen.

Gründungsmitglieder des Forum Compliance Mittelstand (FCM):

  • Bitzer SE
  • Festo AG & Co. KG
  • Idox Germany GmbH
  • LBBW Immobilien Management GmbH
  • Peri GmbH
  • Rolls-Royce Power Systems AG
  • WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG
  • Würth Elektronik GmbH & Co KG
  • Zentrum für Wirtschaftsethik gGmbH


In 2017 sind zwei weitere Veranstaltungen geplant, zu denen interessierte Unternehmensvertreter herzlich eingeladen sind. Melden Sie sich bei Interesse bitte bei Herrn Prof. Dr. Stephan Grüninger (stephan.grueninger@htwg-konstanz.de) oder Herrn Matthias Wanzek (matthias.wanzek@htwg-konstanz.de).


Vortrag "Die Erbschaftsteuerreform 2016" von Prof. Dr. Volz am 16.01.2017

Prof. Dr. Werner Volz spricht am 16.01.2017 um 17:30 im Rahmen des Arbeitskreises „Unternehmensrechnung und Steuern“ an der HTWG Konstanz, Gebäude F, Raum F007.

Der Arbeitskreis „Unternehmensrechnung und Steuern“ wird mit der Sitzung am 16.01.2017 um 17:30 Uhr fortgesetzt. 

Herr Prof. Dr. Werner Volz spricht zum Thema „Die Erbschaftsteuerreform 2016 – ein Überblick“. Der Vortrag findet am 16.01.2017 um 17.30 Uhr an der HTWG Konstanz, Gebäude F, Raum F007, statt. 

Anmeldungen sind erbeten an nachstehende E-Mail-Adresse: prof_bertsch@htwg-konstanz.de.


Portrait des KICG im Forschungsmagazin Forum 2016

In der aktuellen Ausgabe von Forum - Das Forschungsmagazin der Hochschule Konstanz findet sich ein umfassendes Portrait des Konstanz Institut für Corporate Governance (KICG). Der Artikel gibt einen Überblick über die Arbeit des KICG von dessen Gründung 2008 bis heute und zeigt die aktuellen Projekte der Mitglieder. 

Géraldine Kortmann, die Autorin des Textes, sprach mit sämtlichen Professorinnen und Professoren des KICG über deren Arbeit und stellt die Forschungsfelder und laufenden Projekte der einzelnen KICG Mitglieder ausführlich dar. 

Der vollständige Artikel kann hier aufgerufen werden.


Prof. Franklin zum Mitglied des Editorial Boards des European Journal of Cross-Cultural Competence and Management ernannt

Die Zeitschrift European Journal of Cross-Cultural Competence and Management (EJCCM) hat Prof. Peter Franklin zum Mitglied des Editorial Boards ernannt.

Die wissenschaftliche Zeitschrift EJCCM ist die offizielle wissenschaftliche Publikation der International Association of Cross-Cultural Management and Competence (IACCM), deren Ziel es ist, die Diskussion in Wissenschaft und Praxis über den Einfluss kultureller Andersartigkeit auf das Management in und von internationalen Organisationen zu fördern.

Von besonderer Bedeutung für die Herausgeber der Zeitschrift ist die Frage, wie sich Kultur auf Führungskräfte und Entscheidungsträger auswirkt, die mit dem interkulturellem Transfer von Wissen, Praktiken und Werten betraut sind.

Herr Franklin ist seit einiger Zeit Mitglied des Editorial Board von Cultus sowie  Gutachter bei den wissenschaftlichen Zeitschriften Asia-Pacific Journal of Human Resources und Human Resource Management.


Wertemanagement & Human Rights Compliance

Am 10. und 11. November 2016 fand bei Fujitsu in München die 36. Sitzung des Forum Compliance & Integrity (FCI) statt. Die Mitglieder des Forums haben sich dieses Mal mit dem Schwerpunktthema „Wertemanagement & Human Rights Compliance“ befasst. So gab es unter anderem Vorträge zum UK Modern Slavery Act und zu Due Diligence in globalen Wertschöpfungsketten.

Die Dinner Speech am Vorabend der Sitzung hat Herr Dr. Rolf Raum, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof, gehalten.

Weitere Informationen zum Forum Compliance & Integrity sowie zu der Sitzung finden Sie auf der Website des FCI unter www.dnwe.de/fci.html.


Prof. Grüninger im Interview zum Projekt "Transparente Unternehmenskultur" der Telekom

Die Telekom untersucht ihre Unternehmenskultur. Den Co-Vorsitz des Projekts hat Professor Stephan Grüninger übernommen. Im Interview erklärt er, warum es für Unternehmen manchmal so schwer ist, ethisch zu handeln und wie es dennoch gelingen kann.

Gesetzes- und Regelbrüche in Unternehmen gefährden Reputation und Geschäftserfolg – das haben diverse Fälle bei Dax-Konzernen in den vergangenen Jahren gezeigt. Die Telekom will deshalb integres Verhalten und die Widerspruchskultur im Unternehmen stärken.

Hierzu hat die Telekom die European School of Management and Technologie (ESMT) und die Hertie School of Governance beauftragt, die Unternehmenskultur mit einer wissenschaftlichen Studie international unter die Lupe zu nehmen. Begleitet wird die Studie von einem unabhängigen Expertenkreis, welcher von Manuela Mackert, Chief Compliance Officer, Deutsche Telekom (Co-Vorsitz) und Prof. Stephan Grüninger (Co-Vorsitz) geleitet wird.

In einem Interview mit der Telekom erklärt Prof. Stephan Grüninger warum es für Unternehmen manchmal so schwer ist, ethisch zu handeln und wie es dennoch gelingen kann. Im Gespräch betont Prof. Grüninger die hohen Anforderungen an Unternehmen, welche sich bei Fehlverhalten neben rechtlichen Risiken auch aus einem drohenden Reputationsverlust ergeben.

Zur Förderung einer integren Unternehmenskultur verweist Prof. Grüninger auf die besondere Bedeutung von Trainingsmaßnahmen, welche Mitarbeiter für Dilemmata im eigenen unternehmerischen Umfeld sensibilisieren. Weiterhin müssen falsche Anreize vermieden werden und richtiges Verhalten von Vorgesetzten vorgelebt werden.

Das vollständige Interview kann hier aufgerufen werden.


Dr. Maud Schmiedeknecht als Professorin an der ESB Business School Reutlingen berufen

Dr. Maud H. Schmiedeknecht, ehemalige Mitarbeiterin des Konstanz Institut für WerteManagement (KIeM), hat die Professur für Corporate Governance und Corporate Social Responsibility an der ESB Business School der Hochschule Reutlingen übernommen.

Professorin Dr. Schmiedeknecht studierte Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Konstanz und an der St. Mary´s University in Halifax, Kanada. 2010 schloss sie ihre Promotion an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ab. Ihre Dissertation zum Thema Governance von Multistakeholder-Dialogen wurde im Jahr 2012 mit dem Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik ausgezeichnet.

Sie arbeitete unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Josef Wieland am Konstanz Institut für WerteManagement (KIeM). Dort führte sie Forschungs- und Beratungsprojekte zu Corporate Governance, Corporate Social Responsibility (CSR) und Compliance durch und arbeitete in Gremien wie dem Nationalen CSR-Forum und der ISO 26000 Social Responsibility Arbeitsgruppe mit. Als Projektmanagerin für das ‚Globale Wirtschaftsethos’ war sie am KIeM in Kooperation mit der Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung tätig. Des Weiteren forschte sie als Associate des Think Tanks Stiftung Neue Verantwortung (SNV) zum Thema ‚Global Economic Ethic’.

Als Dozentin lehrte Professor Dr. Schmiedeknecht Wirtschafts- und Unternehmensethik an verschiedenen Universitäten und Hochschulen im In- und Ausland, zuletzt während ihres dreijährigen Aufenthalts in China. Sie wechselte nun zum Wintersemester von der internationalen Managementberatung A.T.Kearney an die ESB Business School. 

Ihr Forschungsinteresse gilt besonders den Themenbereichen Corporate Governance, (Corporate) Social Responsibility, Sustainability Management und Social Entrepreneurship. (esb)


Unternehmensintegrität & Compliance – Was wirklich wichtig ist.

Veröffentlichung einer praxisorientierten Handreichung des Forum Compliance & Integrity (FCI) mit Dos & Don’ts bei der Umsetzung eines wirksamen Integrity Managements.

Das Forum Compliance & Integrity (FCI), dessen Direktor Herr Prof. Dr. Stephan Grüninger ist, veröffentlicht eine Handreichung zum Thema „Unternehmensintegrität & Compliance – Was wirklich wichtig ist“. Diese zielt darauf ab, Entscheider in Unternehmen mit den wesentlichen Grundlagen, theoretischen Zusammenhängen und anwendungsbezogenen Konzepten zum Thema Unternehmensintegrität vertraut zu machen. Es scheint eine zwingende Voraussetzung für das Gelingen einer verantwortungsvollen Unternehmensführung zu sein, dass sich die Unternehmenslenker systematisch mit der moralischen Seite des Wirtschaftens befassen, um Rechts- und Reputationsrisiken präventiv begegnen und Chancen aus vertrauensvollen Kooperationsbeziehungen mit den Stakeholdern des Unternehmens nachhaltig nutzen zu können.

Viele negative Beispiele aus den letzten Jahren im Bereich der unternehmensbezogenen Korruption, der Geldwäsche, der Wettbewerbsdelikte, der Verstöße gegen das Umweltrecht etc. haben gezeigt, dass vorhandene Compliance-Systeme systematisches Fehlverhalten in bzw. von Unternehmen nicht verhindern oder frühzeitig aufdecken konnten. Der „VW-Abgasskandal“ steht sinnbildlich für dieses „Compliance-Versagen“. Häufig liegt die Ursache dafür in der mangelnden Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit der unternehmensbezogenen Redlichkeitsbemühungen.

Die FCI-Handreichung möchte daher erstens einen Diskussionsbeitrag dazu leisten, wie durch Maßnahmen des „Integrity Managements“ die herkömmlichen Compliance-Systeme in ihrer Wirksamkeit verbessert werden können. Dabei ist klar, dass diese Ausführungen keine letzten Wahrheiten darstellen, sondern das ernsthafte Bemühen um bessere Lösungen fördern sollen. Eine zweite weiterführende Zielsetzung ist die Förderung der Reflexion der über die rechtlich normierten Standards hinausgehenden Unternehmensverantwortung (Corporate Responsibility). Eine so gelagerte werteorientierte Unternehmensführung erkennt die für das eigene Unternehmen kritischen moralischen Fragen, setzt Maßstäbe für das eigene Handeln und zeigt dabei sowohl den eigenen Gestaltungsanspruch als auch die Grenzen der (möglichen) Verantwortungsübernahme klar und selbstbewusst auf.

Die konzeptionellen Ausführungen richten sich ebenso wie die enthaltenen Handlungsempfehlungen in Form von Dos und Don‘ts an Manager, die von sich aus davon überzeugt sind, dass nachhaltiger Erfolg durch eine integre Unternehmensführung unterstützt wird. Damit ist gleichzeitig gesagt, dass es auch nicht-integre Unternehmen gibt, die viel Geld verdienen und die Handreichung keinerlei missionarische Absichten hegt. Manager und Unternehmen sollen angesprochen werden, die sich dem Leitbild des „ehrbaren Kaufmanns“ längst verschrieben haben und nach Anregungen und Vorschlägen suchen, wie dieses Leitbild umgesetzt werden kann.
Eines ist dabei zugleich klar: auch Manager und Unternehmen, die sich ernsthaft bemühen, verantwortungsvoll und integer zu führen und zu handeln, können im Einzelfall scheitern. Dass es zu keinem „systemischen Fehlverhalten“ in diesen Organisationen kommt, dazu möchte die Handreichung des FCI beitragen.

Die Handreichung kann kostenlos auf der Homepage des FCI heruntergeladen werden: www.dnwe.de/fci-news.html

Über das FCI
Das im Jahr 1999 von Prof. Josef Wieland gegründete Forum Compliance & Integrity ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Unternehmen und Verbänden mit dem primären Ziel, die Verbreitung anerkannter Standards guten Compliance- und Integritätsmanagements in Unternehmen, Verbänden sowie staatlichen Organen zu fördern. Es dient der Diskussion und dem Erfahrungsaustausch zu aktuellen Fragen eines modernen und nachhaltig wirksamen Integrity- und Compliance-Managements. Die Kompetenz des FCI liegt in der engen Verknüpfung von praktischem Wissen mit akademischer Expertise. Die Mitglieder treffen sich mehrmals im Jahr zum Austausch im Plenum sowie in fachlich ausgerichteten Arbeitsgruppen. Weitere Informationen zum FCI finden Sie unter www.dnwe.de/fci.html.

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung.


Praxisdialog: Compliance im Mittelstand - Vorträge und Impressionen online

Am 29. und 30. September veranstaltete das Forum Compliance Mittelstand (FCM) gemeinsam mit Idox Compliance den "Praxisdialog: Compliance im Mittelstand". Alle Vorträge, sowie zahlreiche Impressionen sind nun online verfügbar.

Prof. Stephan Grüninger und das Center for Business Compliance & Integrity (CBCI) rufen mit dem Forum Compliance Mittelstand (FCM) eine neue Inititative zur Förderung und Verbreitung des Compliance Managements im Mittelstand ins Leben.

Als Auftakt seiner Tätigkeit veranstaltete das Forum Compliance Mittelstand gemeinsam mit Idox Compliance den "Praxidialog: Compliance im Mittelstand", welche am 29. und 30. September in Berlin stattfand.

Über die Veranstaltungsseite können nun alle Vorträge und Workshops aufgerufen werden. Weiterhin finden sich Hintergründe zu den Referenten und zahlreiche Impressionen zur Veranstaltung.

Die Veranstaltungsseite können Sie hier aufrufen. 
 


Beitrag "Forschung an HAW" im Semester Magazin mit Prof. Grüninger

Ist die Forschung an Hoschulen Kür? Und was macht den Reiz der Forschung aus? Prof. Stephan Grüninger äußert sich, neben anderen Professoren der HTWG Konstanz, gegenüber dem Semster Magazin.

Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) haben laut Landeshochschulgesetz den Auftrag zu forschen. Dennoch sind Forschungsaktivitäten für die Professorinnen und Professoren der HAW in Baden-Württemberg nicht selbstverständlich. Forschung wird neben der Lehre eher als Kür gesehen. Was macht den Reiz an Forschung aus? Ist es eine Frage der Leidenschaft — und Leidensfähigkeit?

Für Prof. Dr. Stephan Grüninger (Fakultät Wirtschafts-, Kultur- und Rechtswissenschaften) war die Möglichkeit zu forschen, ein wesentlicher Grund, an die Hochschule zu kommen. Grüningers Themengebiet Compliance und Unternehmensethik sei noch lange nicht ausgeforscht. Die Hochschule biete ihm die Möglichkeit, wirkliche Nachhaltigkeit in seiner konzeptionellen Arbeit zu schaffen und frei und losgelöst von Leistungszwängen das tun, was er für richtig hält.

Das Semester Magazin können Sie hier aufrufen. Den Artikel „Forschung an der HAW – ein Privileg?“ finden Sie auf Seite 48. 


Beitrag von Prof. Grüninger im "Praxishandbuch Legal Operations Management"

Im neu erscheinenden "Praxishandbuch Legal Operations Management" wird ein Beitrag von Prof. Grüninger zum Thema CSR und Integritätsmanagement als Teil des Legal Operations Management veröffentlicht.

Am 8. Dezember 2016 erscheint das "Praxishandbuch Legal Operations Management", herausgegeben von Roman P. Falta und Christian Dueblin. Dieses Praxishandbuch basiert auf dem Erfahrungsschatz von über 40 Persönlichkeiten aus Universitäten, der Öffentlichen Verwaltung und der Privatwirtschaft. Mit seinem Querschnitt durch wichtige praxisrelevante Aspekte von Legal Operations Management richtet sich das Werk nicht nur an Legal und General Counsel, sondern auch an Aufsichtsräte, CEOs, CFOs und weitere Führungskräfte von KMU, Großunternehmen und multinationaler Konzerne sowie an Behörden und Kanzleien. Es richtet sich an diejenigen Personen, die sich bei ihrer Arbeit vertieft mit der Funktion des Rechts, dem Aufbau, der Organisation von Rechtsabteilungen und deren Optimierung auseinandersetzen wollen. Es stellt eine wichtige Inspirationsquelle für eigenständige Lösungen des Managements von Recht in Unternehmen und Behörden dar.

Das "Praxishandbuch Legal Operations Management" enthält einen Aufsatz von Prof. Dr. Stephan Grüninger, welcher CSR und Integritätsmanagement als Teile des Legal Operations Managements betrachet.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Artikel von Prof. Haag im Compliance Berater erschienen

Der Artikel im Compliance Berater 10/2016 von Prof. Dr. Oliver Haag und Sibel Acikgöz, LL. M. mit dem Titel "Compliance im Mittelstand: Motive, Gründe, Herausforderungen" behandelt folgendes Thema:

Die Etablierung eines Compliance-Management-Systems (CMS) stößt v. a. im Mittelstand immer wieder auf
teils erheblichen (kosten- wie kulturbedingten) Widerstand. Der Beitrag erläutert Motive und
Gründe zur Einrichtung eines CMS, welches eine systematische Sicherstellung der Einhaltung von geltenden Gesetzen sowie internen Vorgaben gewährleisten soll, um Unternehmen und deren Organe sowie Mitarbeiter vor rechtlichen Risiken zu schützen.

Den vollständigen Artikel können Sie hier herunterladen.


Prof. Grüninger als Teilnehmer der Diskussion beim Compliance Summit München

Prof. Dr. Stephan Grüninger nimmt am 11. Oktober an einer Diskussion im Vorabendprogramm des Compliance Summits 2016 in München teil.

Der Compliance Summit des Bundesverbandes der Unternehmensjuristen (BUJ) zählt in seiner mittlerweile fünften Auflage zu einem der wichtigsten Branchentreffs für juristische Experten der Compliance. Mit politischen Diskussionen, Fachvorträgen und Praxisberichten bietet der Summit eine optimale Möglichkeit, sich gemeinsam mit rund 200 Compliance-Juristen auszutauschen und fortzubilden. Schwerpunkte bilden dieses Mal das Richtlinienmanagement, datenschutzrechtliche Themen aus der Compliance-Arbeit sowie die Frage, welche Themenbereiche die Compliance-Abteilung abdecken muss. Die Veranstaltung findet am 11. und 12. Oktober in München statt.

Prof. Dr. Stephan Grüninger nimmt als Teilnehmer der Diskussion am Vorabendprogramm am 11. Oktober teil. Neben ihm nehmen Dr. Helmut Krenek, Vorsitzender Richter, Landgericht München I, Dr. Dirk Lorenz, Partner, Taylor Wessing und Dr. Hans Richter, Oberstaatsanwalt a.D.,Staatsanwaltschaft Stuttgart, teil. Moderiert wird die Diskussion von Dr. Chrostoph Klahold, Chief Compliance Officer, thyssenkrupp AG.

Weitere Informationen, sowie das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.


Prof. Grüninger bei Paneldiskussion der "Compliance Dialoge" der GIZ in Eschborn

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Berlin startet eine neue interne Veranstaltungsreihe. Prof. Grüninger nimmt an der Paneldiskussion der Auftaktveranstaltung teil.

Unter dem Titel "Compliance Dialoge" startet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Berlin eine neue interne Veranstaltungsreihe. Am 12. Oktober findet von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr die Auftaktveranstaltung zum Thema Compliance Kultur in Eschborn statt, welche von der Allianz für Integrität organisiert wird.

Prof. Dr. Stephan Grüninger beteiligt sich an der zugehörigen Paneldiskussion zum Thema "Tone from the Middle: Welchen Beitrag kann Compliance-Kultur in der Praxis leisten?"

Durch die Compliance Dialoge soll ein möglichst breites Publikum innerhalb der GIZ für dieses vielschichtige und facettenreiche Thema sensibilisiert werden.


Artikel von Lisa Schöttl in der zfwu erschienen

Gemeinsam mit Robert Ranisch behandelt Lisa Schöttl im Artikel in der Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik die Frage nach dem Verhältnis von Compliance- und Integrity-Ansätzen in der Unternehmensethik.

Compliance und Integrity in der Wirtschaftsethik gelten als zwei Ansätze einer verantwortlichen
Unternehmenssteuerung. Compliance wird dabei häufig als eine regel- bzw. normenbasierte Strategie ausgewiesen, wohingegen Integrity als ein werteorientierter Ansatz verstanden wird. Gegenstand des Artikels ist die Frage, inwieweit aus einem Abgleich von Compliance- und Integrity-Strategien mit einer philosophischen Normen- und Werte-Unterscheidung Erkenntnisse für die Beziehung beider Unternehmensstrategien gewonnen werden können. Die konzeptionelle Analyse wird dabei Einsicht in ein sich ergänzendes Verhältnis erlauben und zugleich Grenzen beider Ansätze aufzeigen.

Der Artikel "Compliance- und Integrity-Ansätze in der Unternehmensethik – Normenorientierung ohne Werte oder Werteorientierung ohne Normen?" von Lisa Schöttl und Robert Ranisch (Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften) ist in der Ausgabe 2/2016 der Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik (www.zfwu.de) mit dem Themenschwerpunkt "Unternehmenssteuerung und Werte" herausgegeben von Alexander Brink, Ludger Heidbrink und Michèle Morner erschienen.

Den vollständigen Artikel können Sie mit freundlicher Genehmigung des Rainer Hampp Verlags (www.Hampp-Verlag.de) hier herunterladen und lesen.


Prof. Grüninger als Co-Vorsitzender bei Untersuchung der Unternehmenskultur der Telekom

Die Telekom möchte mit einer Studie ihre tatsächliche Unternehmenskultur transparent machen um Compliance-Risiken zu senken. Prof. Grüninger übernimmt den Co-Vorsitz des Expertenkreises, welcher die Untersuchung begleitet.

Gesetzes- und Regelbrüche in Unternehmen gefährden Reputation und Geschäftserfolg – das haben diverse Fälle bei Dax-Konzernen in den vergangenen Jahren gezeigt. „Es genügt nicht, ein so genanntes Compliance Management System zu etablieren, um Verstöße zu verhindern, aufzuklären und zu ahnden. Entscheidend ist letztlich auch eine Unternehmenskultur, in der Mitarbeiter Fehlverhalten offen ansprechen können“, sagt Thomas Kremer, Vorstand Datenschutz, Recht undCompliance bei der Deutschen Telekom.

Die Telekom will deshalb das integere Verhalten und die Widerspruchskultur im Unternehmen stärken. „Der erste Schritt ist zu analysieren, wie es um die Kultur im Unternehmensalltag tatsächlich bestellt ist und welche Ursachen es für Fehlverhalten gibt“, erläutert Manuela Mackert, Chief Compliance Officer der Telekom. „Mit Hilfe eines Expertenkreises werden wir dann erarbeiten, wie wir unsere auf Compliance ausgerichtete Unternehmenskultur verbessern können.“ Die Telekom hat die European School of Management and Technologie (ESMT) und die Hertie School of Governance beauftragt, die Unternehmenskultur mit einer wissenschaftlichen Studie international unter die Lupe zu nehmen.

„Wir wollen herausfinden, welchen Stellenwert ethisches und regelkonformes Verhalten im Unternehmen haben und welche Rolle etwa Hierarchie und die Ausrichtung auf bestimmte Ziele dabei spielen“, sagt Prof. Jörg Rocholl von der ESMT Berlin. Und Prof. Helmut K. Anheier von der Hertie School of Governance ergänzt: „Mögliche Treiber für unethisches Verhalten können unklare Verantwortlichkeiten oder falsch verstandene Loyalität sein. Die gilt es aufzudecken.“

Begleitet wird die Studie von einem unabhängigen Expertenkreis, der am 1. September 2016 zu seiner ersten Sitzung zusammenkommt. Mitte 2017 sollen die Ergebnisse der Studie sowie Handlungsempfehlungen vorliegen. Ziel ist zudem ein Weißbuch, aus dem auch andere Unternehmen Erkenntnisse für eine Kultur ziehen können sollen, die das Risiko von Gesetzes- und Regelbrüchen minimiert.

Als Teilnehmer des Expertenkreises stehen bisher fest:
- Manuela Mackert, Chief Compliance Officer, Deutsche Telekom (Co-Vorsitz)
- Prof. Stephan Grüninger, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung, Konstanz (Co-Vorsitz)
- Monika Brandl, Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats Deutsche Telekom AG
- Prof. Muel Kaptein, Professor of Business Ethics and Integrity Management, Erasmus University Rotterdam
- Birgit Klesper, Leiterin Group Transformational Change & Corporate Responsibility, Deutsche Telekom
- Prof. Klaus M. Leisinger, Präsident der Stiftung Globale Werte Allianz, Basel
- Noor Naqschbandi, Korruptionsprävention, UN Global Compact, Deutsches Netzwerk
- Sylvia Schenk, Transparency International Deutschland
- Prof. Rita Süssmuth, ehemalige Bundestagspräsidentin und Bundesministerin
- Dr. Matteo Tonello, Managing Director, The Conference Board, New York


Artikel von Prof. Dr. Oliver Haag im Compliance-Berater erschienen

In der August-Ausgabe der Zeitschrift "Compliance-Berater" ist der Artikel "Compliance-Management im Unternehmen – Notwendigkeit oder Rechtspflicht?" von Prof. Dr. Oliver Haag zusammen mit Sibel Acikgöz, LL.M. erschienen.

"Compliance und Compliance-Management sind als Schlagworte mittlerweile fest in das alltägliche unternehmerische Handeln und Denken integriert. Ausgehend von der unternehmerischen Legalitätspflicht und dem Bedürfnis nach Haftungsvermeidung durch bestmögliche Organisation liegt es nahe, dass Unternehmen, Unternehmer und Führungskräfte ein Bedürfnis nach rechtssicherem Agieren in einem rechtssicheren Umfeld haben. Ob und inwiefern hieraus eine Rechtspflicht zur Errichtung einer Compliance-Organisation bzw. eines Compliance-Management-Systems (CMS) abzuleiten ist, ist allerdings jedenfalls auf den ersten Blick nach wie vor unklar. Ob es sich bei der Einführung eines CMS bzw. einer Compliance-Organisation um eine nur angezeigte Notwendigkeit oder aber eine rechtliche Pflicht handelt, lässt sich anhand der bisherigen Entwicklung in Literatur und Rechtsprechung mittlerweile recht eindeutig beantworten."

Den vollständigen Artikel können Sie hier herunterladen und lesen.


Südkurier berichtet "Wenn Forschung auf Realität trifft"

Der Südkurier berichtet am 14. Juli 2016 über Forschungsfelder an den Konstanzer Hochschulen und welche Relevanz diese für die Region haben. Auch Prof. Dr. Stephan Grüninger wurde zu den Forschungsschwerpunkten am KICG befragt.

Prof. Dr. Stephan Grüninger, Wissenschaftlicher Direktor des Konstanz Instituts für Corporate Governance (KICG) berichtet über Themenfelder der Wirtschaftsethik, Compliance und verantwortungsvollen Unternehmensführung. Außerdem spricht Prof. Dr. Stephan Grüninger über die Bedeutung von Corporate Compliance für Unternehmen sowie, die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um eine ernsthafte und glaubwürdige Compliance zu erlangen.

Zum vollständigen Artikel gelangen Sie hier.


Praxisdialog „Compliance im Mittelstand“ am 29. und 30. September in Berlin

Compliance betrifft den Mittelstand! Der Praxisdialog Compliance greift diese Themenstellungen auf und widmet sich an zwei Tagen dem Compliance Management im Mittelstand. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Das Center for Business Compliance & Integrity (CBCI) und Idox laden herzlich zum Praxisdialog „Compliance im Mittelstand“ ein. Nehmen Sie gemeinsam mit uns am 29. und 30. September in Berlin an einem spannenden Gedankenaustausch teil und erfahren Sie, wie Compliance im Mittelstand gelingen kann.

Hören Sie Vorträge von Compliance-Verantwortlichen aus mittelständischen Unternehmen und großen Familienunternehmen wie ZF, PERI und Festo. Lernen Sie die Sicht der Ermittlungsbehörden aus der Perspektive eines leitenden Staatsanwalts kennen. Erfahren Sie die Sicht von Praktikern, Forschern und Industrievertretern in einer Podiumsdiskussion und diskutieren Sie selbst in Workshops über aktuelle Fragen.

An zwei Tagen widmen wir uns dem Compliance Management im Mittelstand und greifen unter anderem folgende Themenstellungen auf:

  • Typische Compliance-Risiken im Mittelstand
  • Gestaltung pragmatischer Compliance-Management-Systeme für den Mittelstand
  • Die Verbindung von Compliance und Wertemanagement
  • Messbarkeit von Compliance

Die Veranstaltung dient weiterhin als Auftakt für das im Aufbau begriffene „Forum Compliance Mittelstand“, einem Netzwerk zur Förderung einer rechtskonformen und integren Unternehmensführung in mittelständischen und Familienunternehmen. Seien Sie dabei, wenn sich ein neues Netzwerk von Praktikern und Experten bildet.

Freuen Sie sich auf zwei erkenntnisreiche Tage im Spätsommer in Berlin – wir freuen uns auf Sie!

Einen Veranstaltungsflyer können Sie hier herunterladen.


Compliance in der Klemme? – Integrity, Leadership & Performance

Die Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Stephan Grüninger beim DICO Forum Compliance 2016 im Videostream des Compliance Channel

Am 31. Mai und 01. Juni fand in Berlin das DICO FORUM Compliance 2016 unter dem Motto „Compliance – Integrität, Leadership und wirtschaftliche Erwartungen“ statt. Ein Highlight der Veranstaltung am 2. Konferenztag war die Podiumsdiskussion „Compliance in der Klemme? – Integrity, Leadership & Performance“. In Kooperation mit dem Deutschen Institut für Compliance e.V. (DICO) zeigt der Compliance Channel das angeregte Gespräch, in dem vor dem Hintergrund neuester Studien Fragen thematisiert wurden wie: ob Compliance in den Köpfen angekommen ist, ob Regel-Compliance noch der richtige Weg ist, ob vielleicht auch zuviel Compliance betrieben wird und ob schlussendlich „Compliance als Linien- bzw. Führungsaufgabe“ die Antwort ist.

Die Podiumsdiskussion können Sie hier im Videostream des Compliance Channel sehen.

Die Moderation der Diskussion übernahm Dr. Thomas Lösler, CCO bei der Allianz S.E. Weitere Podiumsgäste neben Prof. Dr. Stephan Grüninger waren: Dr. Anna-Maija Mertens, Geschäftsführerin bei Transparency International Deutschland e.V., Otto Geiß, Leiter Compliance, Werte- und Risikomanagement der Fraport AG, und Oliver Wieck, Generalsekretär der Internationalen Handelskammer (ICC) Deutschland.


Compliance zwischen Recht, Moral und Geschäft – benötigen wir eine Compliance 2.0?

Am Freitag, den 10. Juni hat Prof. Dr. Stephan Grüninger auf der Vorabendveranstaltung der Mitgliederversammlung von Transparency International e. V. im DGB-Haus in Berlin gesprochen. Sein Vortrag hatte den Titel "Compliance zwischen Recht, Moral und Geschäft – benötigen wir eine Compliance 2.0?".  Es folgte eine Diskussion unter der Moderation von Dr. Andreas Novak, Vorstandsmitglied Transparency Deutschland. Die Begrüßung übernahm Prof. Dr. Edda Müller, Vorsitzende von Transparency International Deutschland.

Das Programm der Vorabendveranstaltung finden Sie hier.


DNWE Business-Ethics-Summit 2016

Vom 9.-10. Juni findet die diesjährige DNWE-Jahrestagung zum Thema "Solidarität 3.0 - Fundament für gesellschaftliches und wirtschaftliches Handeln heute?" statt

"Solidarität ist eines der wichtigsten sozialethischen Prinzipien der westlichen Gesellschaft. Ausgehend vom römischen Schuldrecht, in dem die Familie für die Schulden des einzelnen Mitglieds einstehen musste, erlangte der Begriff der „Solidarität“ Ende des 18. Jahrhunderts eine weitreichendere Bedeutung in Politik, Gesellschaft und Moral. Der französische Soziologe Emile Durkheim (1858 – 1917) nannte sie den „Zement, der die Gesellschaft zusammenhält“. Sie beruht auf dem Gefühl der Zusammengehörigkeit, dem Eintreten für gemeinsame Ideale und Interessen sowie dem Bewusstsein gegenseitig aufeinander angewiesen zu sein. Ausdrucksformen sind häufig freiwillige Unterstützungsleistungen symbolischer oder materieller Art, wobei jedoch implizit erwartet wird, im umgekehrten Falle ähnliche Unterstützungsleistungen zu erhalten.

Obwohl unser Wirtschaftssystem scheinbar in erster Linie auf Wettbewerb und die Verfolgung eigener Interessen ausgerichtet ist, finden sich jedoch gerade in der sozialen Marktwirtschaft viele Elemente freiwilligen und verpflichtenden solidarischen Handelns, die Sicherheit und Stabilität gewähren. Hierzu gehören im weitesten Sinne die Einhaltung von Regeln und Normen, die weit über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen, die Beiträge zu den Sozialversicherungen, gesellschaftliches Engagement von Unternehmen und Bürgern, Zusammenschlüsse zu Gewerkschaften und Verbänden sowie Elemente starker und identitätsstiftender Unternehmenskulturen.

Ist jedoch das durch die Römer begründete und im 19. und 20. Jahrhundert weiterentwickelte Solidaritätskonzept heute noch adäquat? Sind wir nicht durch die gesellschaftlichen Entwicklungsprozesse der letzten Jahre im Zuge der immer stärker werdenden Individualisierung, Mobilität und Migration, digitale Entgrenzung und ökonomische Globalisierung gezwungen, ein neues, drittes Solidaritätsverständnis zu entwerfen? Sind die alten Konzepte, die auf Identität und Nähe beruhen, angesichts weltweiter Verflechtungen und Ausdifferenzierung heute noch angemessen? Welche neuen Elemente der Zivilgesellschaft können Solidarität begründen? Welche Organisationsformen solidarischen Handelns lassen sich finden und wie sind staatliches, zivilgesellschaftliches, unternehmerisches und individuelles Handeln entsprechend anzupassen?

Mit dem Business Ethics Summit 2016 wollen wir uns auf die interdisziplinär angelegte Suche nach dem neuen Solidaritätskonzept des 21. Jahrhunderts (Solidarität 3.0) machen, dessen Verankerung in der Wirtschaft und Gesellschaft diskutieren und im Dialog miteinander Hinweise für weiteres praktisches Handeln ableiten."

Die Jahrestagung des Deutschen Netzwerks Wirtschaftsethik (DNWE) findet vom 09.-10. Juni 2016 im Schader-Forum in Darmstadt statt. Im Anschluss an die Tagung findet die jährliche Mitgliederversammlung des Deutschen Netzwerks Wirtschaftsethik - EBEN Deutschland e.V. statt.

Weitere Informationen sowie das vollständige Programm der Tagung finden Sie auf der Homepage des DNWE.


Energieforen Leipzig - User Group "Compliance"

Treffen der User Group "Compliance" am 02./03. Juni in Leipzig unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Stephan Grüninger

Seit 01. Januar 2016 hat Prof. Dr. Stephan Grüninger die wissenschaftliche Leitung der User Group "Compliance" bei den Energieforen Leipzig inne. Am 02./03. Juni trifft sich die User Group zum 7. Arbeitstreffen in Leipzig mit folgenden Themenschwerpunkten:

Schwerpunkt Antikorruption

  • Vertiefung Antikorruptionsrichtlinie, Praxisbeispiele & Grauzonen
  • Status Quo aus juristischer Perspektive


Compliance-Kontrolle & Monitoring

  • Funktionen der internen Revision
  • Möglichkeiten der frühzeitigen Aufdeckung


Compliance-Schulung und -Vermittlung

  • Methoden und Best-Practice Beispiele


Zur User Group "Compliance"
Die Energieforen Leipzig verstehen sich als neutrale Brücke zwischen den Energiewissenschaften, der Energiewirtschaft und deren Technologiepartnern. Anliegen der User Group "Compliance" ist es, die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Praxis sowie zwischen den Praktikern untereinander zu fördern und gegenseitig neue fachliche Anregungen zu erhalten. Anlass hierzu bietet die aufgrund der beschlossenen Energiewende weiter steigende Komplexität des Energierechts sowie die verstärkten Anforderungen von Regulierungsbehörden und anderen Anspruchsgruppen.

Weitere Informationen dazu können Sie hier abrufen.


Existing Practice in Compliance 2016

Aktueller Benchmark-Survey von EY und FCI zu Stand und Trends im Integritäts- und Compliance-Management veröffentlicht

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY und das Forum Compliance & Integrity (FCI) haben im Mai den „Existing Practice in Compliance 2016 Survey“ veröffentlicht. Damit liegt eine umfassende Vergleichsstudie hinsichtlich des Stands und Trends in Integritäts- und Compliance-Management-Systemen vor. Grundlage hierfür war eine standardisierte Befragung eines ausgewählten Teilnehmerkreises mit bereits fundierten Erfahrungen in der Implementierung eines Compliance-Management-Systems (CMS). Die im Oktober und November 2015 durch EY durchgeführte Erhebung fragte nach der Selbstevaluierung des Umsetzungsstands des unternehmenseigenen CMS. Ziel war es, Erkenntnisse zu erlangen, wie das CMS bei den teilnehmenden Unternehmen aktuell ausgestaltet ist und wie die implementierten CMS noch sinnvoll weiterentwickelt werden können. Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

Ausgewählte Ergebnisse

Interessant ist dabei unter anderem das Ergebnis, dass die Kernelemente des Compliance-Management-Systems in vielen Unternehmen nur in der Unternehmenszentrale (46%) und nicht unternehmensweit umgesetzt sind. Uneinigkeit bestand beispielsweise bei der Berücksichtigung von Compliance im Rahmen der Anreizsysteme für Führungskräfte: bei 44% der befragten Unternehmen findet keine Berücksichtigung statt und nur bei 18% ist die Rück-forderung von vertraglich vereinbarten Vergütungszahlungen von Managern möglich, die dem Unternehmen durch einen Compliance-Verstoß Schaden zugefügt haben. Bemerkenswert ist ferner, dass etwa 16% der befragten Unternehmen ihre Geschäftsführung nicht zu Compliance-Themen schulen, obwohl genau dies wichtig wäre, um zentrale Erfolgskriterien wie „tone from the top“ oder „walk the talk“ mit Leben zu füllen und Compliance glaubwürdig zu machen.

Hintergrund

Der Benchmark-Survey wurde erstmals 2014 vom Forum Compliance & Integrity in der Arbeits-gruppe „CMS Evaluation & Benchmarking“ unter Beteiligung von Prof. Dr. Stephan Grüninger, Direktor des FCI und des Konstanz Institut für Corporate Governance (KICG), Maximilian Jantz, ehem. Akademischer Mitarbeiter des KICG und Carsten Tams, Senior Vice President bei Bertelsmann entwickelt und durchgeführt. Weitere Informationen zum FCI erhalten Sie unter www.dnwe.de/fci.html. Die Weiterführung des Survey hat federführend Andreas Pyrcek, Partner bei EY, übernommen. Bei Fragen zum Survey können Sie sich an Herrn Pyrcek wenden: Telefon +49 211 9352 26881, E-Mail andreas.pyrcek@de.ey.com, www.de.ey.com.

Hier finden Sie die Pressemitteilung zum Download.
finden Sie die Pressemitteilung zum Download.


Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Grüninger

Auf dem DICO Forum Compliance 2016 am 01. Juni diskutiert Prof. Grüninger zu "Compliance in der Klemme? - Integrity, Leadership & Performance"

Das diesjährige DICO Forum Compliance 2016 findet am 31. Mai und 01. Juni 2016 im Humboldt-Carré in Berlin statt.

Auf der Podiumsdiskussion zur Frage "Compliance in der Klemme? - Integrity, Leadership & Performance" wird Prof. Dr. Stephan Grüninger zusammen mit Otto Geiß, Leiter Compliance, Werte- und Risikomanagement bei der Fraport AG, Dr. Anna-Maija Mertens, Geschäftsführerin bei Transparency International Deutschland e.V., Oliver Wieck, Generalsekretär der internationalen Handelskammer (ICC) Deutschland diskutieren. Die Moderation übernimmt Dr. Thomas Lösler, CCO der Allianz S.E.

Das vollständige Programm der Veranstaltung können Sie hier herunterladen.


Arbeitskreis „Unternehmensrechnung und Steuern“

Am 06.06.2016 wird Prof. Sigloch zum Thema „Die Personengesellschaft im Ertragsteuerrecht – eine kritische Analyse“ referieren.

Im Sommersemester 2016 wird mit dem Arbeitskreis „Unternehmensrechnung und Steuern“ ein spannendes Thema aufgegriffen. Als Referent konnte Herr Prof. Dr. Jochen Sigloch von der Universität Bayreuth gewonnen werden.

Herr Prof. Dr. Jochen Sigloch wird am 06.06.2016 um 17.30 Uhr an der HTWG Konstanz zum Thema „Die Personengesellschaft im Ertragsteuerrecht – eine kritische Analyse“ sprechen. Die Veranstaltung findet in Gebäude F, Raum F007 statt.

Wir freuen uns, Sie zu diesem Referat einladen zu dürfen. Der Vortrag dauert ca. 45 Minuten. Danach steht Zeit für eine Diskussion zur Verfügung. Wir bitten Sie, bei Interesse die Anmeldung durch E-Mail an nachfolgende Adresse vorzunehmen: volz@htwg-konstanz.de


Compliance im Mittelstand

Die Studie "Compliance im Mittelstand" des Center for Business Compliance & Integrity (CBCI) untersucht die Bedeutung des Themas Compliance für mittelständische Unternehmen. Ein aktueller Artikel des Magazins "comply." fasst die Kernaussagen zusammen.

Compliance ist ein hoch aktuelles Thema und im Mainstream des Managements angekommen. Doch was bedeutet diese Enwtwicklung für mittelständische Unternehmen? Wie nehmen sie die "Compliance-Welle" wahr und wie gehen sie mit ihr um? Welche Herausforderungen treten dabei auf und wie kann ihnen begegnet werden?

Mit diesen und weiteren Fragen setzte sich die Studie "Compliance im Mittelstand" des Center for Business Compliance & Integrity (CBCI) auseinander. Michael Kayser, Geschäftsführer der digital spirit GmbH, fasste die Kernergebnisse in einem Artikel zusammen. Dieser erschien in der Ausgabe 01/2016 des Magazins "comply." und kann hier abgerufen werden.


DICO FORUM Compliance 2016

Am 31. Mai und 01. Juni 2016 wird das jährliche DICO FORUM Compliance in Berlin stattfinden. Schwerpunktthema ist: Compliance – Integrität, Leadership und wirtschaftliche Erwartungen

Das diesjährige DICO FORUM Compliance 2016 befasst sich mit dem Thema "Compliance – Integrität, Leadership und wirtschaftliche Erwartungen". Neben einer Key Note Speech von Prof. Dr. Mark Pieth vom Basel Institute on Governance wird Prof. Dr. Stephan Grüninger zusammen mit Otto Geiß (Fraport AG), Dr. Sylvia Schenk (Transparency International), Oliver Wieck (ICC) und Dr. Thomas Lösler (Allianz S.E.) auf einer Podiumsdiskussion zur Frage "Compliance in der Klemme? - Integrity, Leadership & Performance" diskutieren. Ferner werden Praxis-Cases und Workshops zu diversen aktuellen Themen veranstaltet.

Die Veranstaltung findet am 31. Mai und 01. Juni 2016 im Humboldt-Carré in Berlin statt. Am ersten Konferenztag wird außerdem die jährliche DICO Mitgliederversammlung abgehalten.

Das vollständige Programm des DICO Forums finden Sie hier zum Download.


DICO TALK zum DOJ Yates Memo

Am 3. Mai 2016 findet ein DICO TALK zum DOJ Yates Memo in Frankfurt statt

Das Deutsche Institut für Compliance e. V. (DICO) führt ein neues Veranstaltungsformat ein. Der erste DICO Talk zum DOJ Yates Memorandum behandelt die Frage "Können deutsche Unternehmen noch mit
den US-Ermittlungsbehörden kooperieren?" und findet am 3. Mai 2016 um 18 Uhr bei der KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH im The Squaire am Flughafen Frankfurt a. M. statt. Thema sind die Auswirkungen der verschärften Anforderungen für Strafnachlass in den USA.

Am 9. September 2015 veröffentlichte das Department of Justice (DOJ) das Yates Memorandum. Die  Veranstaltung soll folgende Fragen behandeln: Wie sind die Verfahren beim DOJ und welche Änderungen ergeben sich durch das Yates Memo? Was bedeutet das Memo für Unternehmensleitung und Mitarbeiter? Welche Auswirkungen hat das Memo auf Compliancemaßnahmen?

Weitere Informationen finden Sie im Flyer hier zum Download.


"So geht das nicht - Compliance muss neu gedacht werden"

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Compliance Manager präsentiert Prof. Stephan Grüninger in einem Artikel sechs Thesen für mehr Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit im Compliance Management.

"Compliance hat in der Vergangenheit oftmals versagt, der aktuelle „VW-Abgas­skandal“ ist nur ein Beispiel. Es muss nicht alles neu erfunden werden, und nicht alles, was Unternehmen in der Vergangenheit im Bereich ­Compliance taten, ist schlecht. Aber es ist an der Zeit, Compliance neu zu denken. Worauf kommt es wirklich an im Compliance Management 2.0? Meine Antwort lautet, dass Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit gefördert werden müssen und gefördert werden können. Wie, das versuche ich im Rahmen von sechs Thesen zu skizzieren."

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen.


Corporate Social Responsibility und der Modern Slavery Act

Mit dem Modern Slavery Act wurde ein neues Gesetz bezüglich der Kontrollen von Lieferketten erlassen. Marcel Moser vom KICG beschäftigt sich im Zuge seiner Forschungen zur unternehmerischen Verantwortung mit diesem Thema.

Gefährliche Arbeitsbedingungen in fernöstlichen Textilfabriken, Kinder, die in Bangladesch knietief in der Chrombrühe Leder gerben – Unternehmen sind zusehends einer öffentlichen Kontrolle ihrer Zulieferkette ausgesetzt. Westliche Käufer treffen ihre Entscheidungen verstärkt unter Gesichtspunkten der sog. Corporate Social Responsibility. Als ein hiernach zu berücksichtigender Umstand sind auch die verschiedenen Formen krimineller Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft anzusehen, insbesondere Menschenhandel, Zwangs- und Kinderarbeit. Durch diese Formen der Ausbeutung werden schätzungsweise 35 Milliarden US-Dollar jährlich erwirtschaftet. Der britische Gesetzgeber hat nun ein Gesetz erlassen, das die Kontrollen über die Lieferkette erhöhen soll, um damit Zwangsarbeit sowie andere Formen der Ausbeutung einzudämmen: den Modern Slavery Act 2015. 

Das KICG beschäftigt sich mit dem neuen Gesetz und seiner Anwendung. Im Rahmen seiner Forschungen nimmt KICG Mitarbeiter Marcel Moser am Freitag, den 22.04.2016 an einem Webinar zum Thema teil. Dieses wird von den Compliance-Experten Dr. Mark Zimmer und Patrick Doris geleitet.


Ringvorlesung Nachhaltige Entwicklung

Am 18.04.2016 hält Lisa Schöttl einen Vortrag zu "Non-Compliance in Unternehmen: Wie kann Integrität gefördert werden?"

In der Ringvorlesung Nachhaltige Entwicklung hält Lisa Schöttl am Montag, 18.04.2016 einen Vortrag mit dem Titel "Non-Compliance in Unternehmen: Wie kann Integrität gefördert werden?". Dabei geht es um eine Bestandsaufnahme aktueller Compliance-Fälle in Unternehmen und die Sichtung möglicher Gründe für unmoralisches und wirtschaftskriminelles Verhalten. Es sollen Ansätze aufgezeigt werden, wie eine gute Unternehmens- und Führungskultur gestaltet werden kann, um integres Handeln in Unternehmen zu fördern.

Die Veranstaltung findet von 17:30-19:00 Uhr in Raum A 320 statt. Durch Teilnahme an der Veranstaltung können Credits for das Studium generale und das Ethikum erworben werden. Eine Übersicht über die Ringvorlesung Nachhaltige Entwicklung und die zugehörigen Gastvorträge finden Sie hier.


Integritätsmanagement - mehr als nur Compliance!

In der Zeitschrift "Wirtschaftsführer für junge Juristen" (2016) ist ein Artikel von Prof. Stephan Grüninger mit dem Titel "Integritätsmanagement - mehr als nur Compliance!" erschienen. Prof. Grüninger beschreibt darin, warum es zur Einhaltung sowohl juristisch als auch moralisch begründeter Regeln durch Unternehmen nicht reiche, in den Unternehmen ein Programm der „Legal Compliance“ aufzusetzen – vielmehr brauche es eine lebendige Wertekultur, die vom Wert der Integrität geprägt ist und von der Unternehmensführung mitgetragen wird, so die These dieses Beitrags. Schließlich könne nur auf diese Weise das für eine nachhaltig erfolgreiche Geschäftstätigkeit notwendige Vertrauen aufgebaut werden. Integrität und das sich an diesem Wert ausrichtende Handeln müssten dabei eine personale Tugend der Mitarbeiter darstellen und gleichzeitig als eine kontinuierliche und anspruchsvolle Managementaufgabe wahrgenommen werden.

Der Artikel ist hier verfügbar. Die gesamte Ausgabe der Zeitschrift können Sie unter folgendem Link abrufen: http://www.boorberg.de/sixcms/media.php/605/WF_2016.pdf


Fachtagung "Risikofaktor Mensch"

Am 09. Juni 2016 veranstaltet das Compliance Competence Center in Zürich eine Fachtagung zum Thema "Risikofaktor Mensch - Prävention, Krisenmanagement, Kommunikation". Prof. Dr. Stephan Grüninger wird dort einen Vortrag halten mit dem Titel "Compliance & Integrität als Prävention von Wirtschaftskriminalität".

Die Fachtagung zielt darauf ab aufzuzeigen, wie man sich präventiv vor Wirtschaftskriminalität im eigenen Unternehmen schützen kann, wie man im Krisenfall handlungsfähig bleibt und wie man in einer solchen Situation nach innen und aussen kommuniziert.

Am Vormittag finden vier Referate zu den Themen Prävention, Krisenmanagement und Kommunikation statt. Am Nachmittag werden zu diesen Themen parallel drei Workshops angeboten. Jeder Workshop wird drei Mal durchgeführt. Somit hat jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die Möglichkeit, alle drei Workshops zu besuchen und sich vertieft mit einzelnen Schwerpunktthemen auseinander zu setzen.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Fünfe gerade sein lassen – Ist Compliance unser Thema?

Prof. Stephan Grüninger sprach am 23. März 2016 beim Forum für Führungskräfte der Erzdiözese Freiburg im Kloster Hegne.

Nicht erst die Skandale der vergangenen Monate haben das Thema Compliance auf die Tagesordnung gebracht. Der etwas sperrige Begriff stammt aus der amerikanischen Finanzbranche und betraf  ursprünglich Bereiche innerhalb der Banken mit hohem Risiko von Insidergeschäften und Interessenkonflikten. Heute steht er allgemein für die Kontrolle und Vorbeugung bezüglich der Einhaltung von Gesetzen und selbst definierten internen Verhaltensregeln.

Die Notwendigkeit für große Konzerne ist unbestritten. Aber ist das auch ein Thema für die mittelständische Wirtschaft und öffentliche Verwaltung? Oder anders gefragt: Wieso nicht einfach mal fünfe gerade sein lassen?

Diese und weitere Fragen thematisierte Prof. Stephan Grüninger in einem Impulsvortrag, welchem eine Austauschrunde mit Diskusion folgte.


Interview mit Prof. Stephan Grüninger im Magazin Semester

Unter der Rubrik "Drei Fragen an" führte das Magazin Semester ein Interview mit Prof. Stephan Grüninger. Themen sind die digitale Vernetzung, der Handel mit Nutzerdaten, sowie wirtschaftsethische Regeln für Internetunternehmen.

Das Hochschulmagazin der HTWG Semester führte ein Interview mit Prof. Stephan Grüninger. Themen des Gesprächs, welches hier abgerufen werden kann, sind die digitale Vernetzung, der Handel mit Nutzerdaten, sowie wirtschaftliche Regeln für Internetunternehmen.

Im Gespräch erläutert Prof. Grüninger unter anderem, weshalb ethisch-moralische Grenzen der digitalen Vernetzung nicht rein theoretisch bestimmt werden können und warum personenbezogene Daten kein Geschäft wie jedes andere darstellen dürfen. 


Böckler Seminar für Aufsichtsräte: Von Compliance zum Wertemanagement

Prof. Dr. Stephan Grüninger als Referent beim Seminar der Hans-Böckler-Stiftung zur Rolle der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat, wenn ein Compliance Management System erfolgreich sein soll

 

Zum vollständigen Artikel


Prof. Dr. Grüninger ist wissenschaftlicher Leiter der User Group "Compliance" der Energieforen Leipzig

Seit 01. Januar 2016 hat Prof. Dr. Stephan Grüninger die wissenschaftliche Leitung der User Group "Compliance" bei den Energieforen Leipzig übernommen.

 

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