Termine/Veranstaltungen

  • 25. Juni: Der Schweizer Unternehmer, Diplomat und Sammler chinesischer Gegenwartskunst Uli Sigg im Gespräch

    Zu Gast an der HTWG: Uli Sigg, Schweizer Unternehmer, Diplomat und Sammler chinesischer Gegenwartskunst, spricht über seine China-Erfahrungen - von den frühen 1980er Jahren bis zur Eröffnung des Museum M+ in Hong Kong

    25. Juni, 19:30 Uhr, Raum: Aula

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! 

    Er hat 1980 das erste Joint-Venture eines westlichen Industriekonzerns mit einem chinesischen Staatsbetrieb auf den Weg gebracht, war in den 90er Jahren Schweizer Botschafter für China, die Mongolei und Nordkorea in Peking. Gleichzeitig wurde er zum Entdecker und Förderer vieler chinesischer Gegenwartskünstler wie zum Beispiel Ai Weiwei. Am Dienstag, 25. Juni, ist Uli Sigg auf Einladung des China-Zentrums an der HTWG Hochschule Konstanz zu Gast. Ab 19.30 Uhr wird der Wirtschaftsjournalist, Unternehmer, Diplomat und Kunstsammler in der Aula, Gebäude A, über seine China-Erfahrungen sprechen.

    In den 1990er Jahren entdeckte Uli Sigg in China eine bis dato im Ausland völlig unbekannte Untergrund-Kunstszene, deren Dokumentation er zu seiner Aufgabe machte.  Über die Jahrzehnte hat er die weltweit größte und bedeutendste Sammlung zeitgenössischer chinesischer Kunst aufgebaut. In seinem Vortrag wird er anhand einer Auswahl der von ihm gesammelten Werke die Entwicklung der modernen chinesischen Kunstszene seit den 1970ern vorstellen. Im Anschluss folgt ein Gespräch mit den Leiterinnen des Chinazentrums.

    Die Beschäftigung mit der aktuellen Kunst des Landes ist für Uli Sigg Mittel zum Verständnis Chinas. Viele der Künstlerinnen und Künstler, deren Werke er gekauft hat, kennt er persönlich. Oft haben sie im Verborgenen gearbeitet. Den größten Teil seiner Sammlung, insgesamt knapp 1500 Werke, hat er dem M+, dem Museum of Visual Culture, in Hongkong geschenkt. Das Museum wird derzeit errichtet und soll 2020 eröffnet werden.

    Dienstag, 25. Juni, 19.30 Uhr, Raum Aula: Uli Sigg zu Gast am Chinazentrum der HTWG Hochschule Konstanz. Der Schweizer Unternehmer, Diplomat und Sammler chinesischer Gegenwartskunst im Gespräch über seine China-Erfahrungen

     

  • 18. Juni: China-Kino: Dokumentarfilm The Chinese Lives of Uli Sigg

    Das China-Zentrum der HTWG zeigt den Dokumentarfilm „ The Chinese Lives of Uli Sigg am 18. Juni 2019 um 19:30 Uhr, Raum L007

    Der Regisseur Michael Schindhelm hat den Unternehmer, Diplomaten und Kunstsammler Uli Sigg und sein Wirken als Mittler zwischen China und der westlichen Welt in einem Dokumentarfilm vorgestellt. Der Film gibt dabei auch Einblicke in die chinesische Kunstszene und das komplexe Verhältnis zwischen Staat und Kunst. Das China-Kino der HTWG zeigt den Film „The Chinese Lives of Uli Sigg“ eine Woche vor dem Besuch von Uli Sigg. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. 

    Dienstag, 18 Juni, 19.30 Uhr, Raum L007: China-Kino: Dokumentarfilm The Chinese Lives of Uli Sigg
    Dienstag, 25. Juni, 19:30 Uhr, Aula: Uli Sigg im Gespräch

     

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 

  • 5. Juni 2019: "Deutsche Wirtschaft in China: Aktuelle Entwicklungen, interkulturelle Herausforderungen und Karrierechancen"

    Gastvortrag von Dr. Oliver Prüfer

    Dr. Oliver Prüfer: Deputy General Manager, German Industry and Commerce Greater China/Beijing

     

    Am 5. Juni ab 15:45 Uhr in Raum F022
    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 

  • 7. Mai 2019: Gastvortrag "Chinas neue Außenpolitik: Auf dem Weg zur Hegemonialmacht?"

    Gastvortrag von Prof. Dr. Thomas Heberer 

    Mit dem Machtantritt Xi Jinpings hat sich das außenpolitische Verhalten und Handeln Chinas gewandelt. Die Außenpolitik ist dabei sehr stark auf die innenpolitische Zielsetzung bis 2050 ausgerichtet. Bis dahin soll China ein "allumfassend modernisiertes Land" und Weltmacht gleichauf mit den USA sein. Diese Zielsetzung bringt China unweigerlich in Konflikt mit den Vereinigten Staaten. "Handelskrieg" ist nur eine Seite dieses Konfliktes. Das Konzept der "neuen Seidenstraßen" (One Belt, One Road) stellt dem US-amerikanischen ein chinesisches Globalisierungskonzept gegenüber. In Ostasien wiederum gibt es verschiedene Konfliktherde, die letztlich in einen militärischen Konflikt zwischen China und den USA münden könnten. Während sich der Konflikt mit Nordkorea um Kernwaffen zu entspannen scheint, zeichnet sich bislang keine Lösung für die Territorialkonflikte im Südchinesischen Meer ab. Neben Wirtschaftskonflikten und Marktkonkurrenz zeigen sich auch politische Interessen- sowie Wertekonflikte zwischen China und dem "Westen". Der Vortrag versucht ausgehend von der innenpolitischen Zielsetzung die Hintergründe des außenpolitischen Verhaltens Chinas und die Interessen der involvierten Staaten zu  beleuchten und mögliche Lösungsansätze zu diskutieren.

    Prof. Dr. Thomas Heberer ist Seniorprofessor für Politik und Gesellschaft Chinas und Kodirektor des Konfuzius-Instituts "Metropole Ruhr" an der Universität Duisburg-Essen.

    Am 7, Mai ab 17:30 Uhr in Raum F 007
    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 

     

     

     

     

  • 30. April 2019: Vortrag zu Chinas Neuer Seidenstassen-Initiative beim China-Asien-Netzwerktreffen der Stadt Konstanz

    "China-Zentrum on tour" beim China-Asien-Netzwerk der Stadt Konstanz

    Das China-Asien-Netzwerks der Stadt Konstanz bietet  mit seinen öffentlichen Veranstaltungen lokalen Initiativen und interessierten Bürgerinnen und Bürgen die Möglichkeit zum Austausch zu aktuellen China-/Asien-Themen.

    Das Treffen am 30.4.2019 ist dem Thema Chinas Neue Seidenstrasseninitiative gewidmet. 
    Es finden drei Vorträge statt. 

    1) Die Neue Seidenstrasseninitiative: Ein Überblick
    Referentin: Dr. Helena Obendiek, China-Zentrum der HTWG Konstanz

    2) Die "Neue Seidenstrasse" aus Sicht der Deutschen Wirtschaft, Chancen und Risiken
    Referent. Dr. Uwe Böhm, Geschäftsführer, Leiter Geschäftsfeld International, Industrie und Handelskammer der IHK Hochrhein-Bodensee

    3) Ein Weg zu Frieden und Koopoperation. Kulturelle Aspekte der Neuen Seidenstrasse
    Referent: Dr. Daniel Schuhmacher, Schloss Gaienhofen/University of Essex

     Die Veranstaltung findet um 17 Uhr im Ratssaal der Stadt Konstanz, Kanzeleistrasse 13/15 in Konstanz statt

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

  • 23. April 2019: Eröffnung China-Kino mit dem Dokumentarfilm "Watermarks" und Regisseurgespräch

    Das China-Zentrum der HTWG zeigt den Dokumentarfilm „Watermarks“ mit anschliessendem Regisseurgespäch, am 23. April 2019 um 19 Uhr, Raum L007

    Die rasante Entwicklung Chinas wird meist mit Bildern von glitzernden Metropolen, neuesten Technologien und einer starken politischen Führung dargestellt. Der Schweizer Regisseur Luc Schaedler rückt mit seinem Dokumentarfilm „Watermarks“ (Wasserzeichen) die Menschen in den Fokus, die wenig vom Aufschwung des Landes profitieren. Der Filmemacher hat sich viel Zeit genommen, seine Protagonisten kennenzulernen und ermöglicht dem Zuschauer, Landbewohnern und Wanderarbeitern aus drei verschiedenen Regionen Chinas nahe zu kommen. Der Film zeigt ihre Alltagskonflikte wie auch ihren Mut und ihre Zuversicht - allen herausfordernden wirtschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen zum Trotz - und konfrontiert den Zuschauer mit der Widersprüchlichkeit zwischen Vergangenheit und Zukunft, Familie und Individuum, Stolz und Unbehagen. Der Film zeichnet dabei ein vielschichtiges Bild der Befindlichkeit der Menschen dieses komplizierten Landes.

    Das China-Zentrum zeigt den Film „Watermarks“ zum Auftakt der Reihe „China-Kino“.  Regisseur Luc Schaedler wird für einen Austausch zur Verfügung stehen. Der Eintritt ist frei.

    Schaedler hat bereits drei Dokumentarfilme in China gedreht. Ende 2018 erschien sein jüngster Film „A Long Way Home“, in dem er fünf der bedeutendsten Vertreter der aktuellen Gegenkultur Chinas zu Wort kommen lässt.  Dieser Film steht im Wintersemester 19 auf dem Programm des China-Kinos der HTWG Konstanz.

    Weitere Informationen zum Film: www.watermarksthefilm.ch/index_deutsch.html

    Weitere Informationen zum Chinazentrum an der HTWG: www.htwg-konstanz.de/chinazentrum

     

     

     

  • 1. April 2019: Gastvortrag „China ist ein Marathon und kein Sprint: Chinas fröhliche Konsumenten“

    In seinem Vortrag China ist ein Marathon und kein Sprint: Chinas fröhliche Konsumenten gibt Wolfgang Kohl, Manager mit langjähriger China-Erfahrungam Beispiel einer deutschen Weltmarke im Süßwarensegment einen anschaulichen Einblick in den boomenden chinesischen Konsumentenmarkt. Dabei wird er pragmatisch die Herangehensweise an einen schwierigen Markt wie China darstellen und auch auf Stolpersteine und ungeahnte Überraschungen eingehen.

    Wolfgang Kohl ist Sinologe und Volkswirtschaftler und war zwei Jahrzehnte als Führungskraft in China im Auftrag international tätiger Unternehmen tätig. Er war acht Jahre  im Vorstand der Aussenhandelskammer in Beijing. 

    Der Vortrag beginnt um 17.30 Uhr in der Aula.  
    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 

  • 22. März 2019: Bewerbungsfrist studentische China-Exkursion "China-Kompetenz in China" 2019

    Die Lehrveranstaltung China-Kompetenz in China beinhalten eine zehntägige studentische Exkursion nach China. Am Beijing Institute of Technology besuchen die Teilnehmenden gemeinsam mit chinesischen und internationalen Maschinenbaustudierenden ein intensives interkulturelles Training. Ausserdem stehen Unternehmensbesuche und Treffen mit HTWG Studierenden im Hochschulsemester und Praktikum in Beijing und Shanghai auf dem Programm. Die China-Exkursion wird durch Blockveranstaltungen in Konstanz intensiv vor- und nachbereitet.   

    Die Lehrveranstaltung China-Kompetenz in China vermittelt ein Grundverständnis der chinesischen Wirtschaft und Gesellschaft, bietet authentische Einblicke in die internationale Wirtschaftszusammenarbeit mit China sowie eine intensive Schulung der individuellen interkulturellen (China-)Kompetenz durch Teilnahme an einem interkulturellen Training in gemischtkulturellen Gruppen in Beijing sowie intensive Vor- und Nachbereitungsveranstaltungen in Konstanz.

    Veranstaltungsinhalte: Erarbeitung von Grundlagenwissen Wirtschaftsraum China durch Impulsreferate, Gruppenarbeit und Diskussionen, Interkulturelles Training in gemischtkulturellen Gruppen, Unternehmensbesuche und Diskussionsrunden in China vor Ort. Nachbereitung der China-Erfahrung und individuelles interkulturelles Coaching der Teilnehmenden (u. a. mittels Assessment-Tool Intercultural Development Inventory)   

    3 ECTS (benotet) /4 SWS

    Termine: 
    China-Exkursion 10/11.-21. Mai 2019. 
    Blockseminare zur Vor- und Nachbereitung (Termine in Absprache mit den Teilnehmenden) 
    Teilnahme an den Vorträgen des China-Zentrums (1.04., 17:30 Uhr; 7.05. 17:30 Uhr; N.N.) 

    Erstes Treffen am 25. März

    Wegen der beschränkten Teilnahmezahl (5 Studierende, vorzugsweise aus den Fakultäten BI; EI; IN; MA mit eindeutigem Interesse an späterem Gaststudium in der VR China) ist eine BEWERBUNG zwingend notwendig. Wegen der geringen Vorbereitungszeit der Exkursion ist ein gültiger Reisepass (Gültigkeitsdauer mindestens 12/19) Voraussetzung für eine Bewerbung 

    BEWERBUNGSFRIST: Per Email mit Motivationsschreiben und Lebenslauf bis 22.03, 12 Uhr an chinazentrum@htwg-konstanz.de  

    Zuschuss zu den Flugkosten (bis zu 1000 Euro/Studierende) aus den Mitteln des China-Zentrums. Ggf. kann darüber hinaus ein Antrag auf weitere Zuschüsse bei der jeweiligen Fakultät gestellt werden.

    Anerkennung als WPF bei den Studiengängen EIB, EIW und WIM. 

  • 21. März 2019: Anmeldefrist für Kurs "Interkulturelle China-/Asienkompetenz"

    Die Lehrveranstaltung Interkulturelle China-/Asienkompetenz findet in Kooperation mit dem Fach Intercultural Management für Studierende aus China, Indonesien, Malaysia, Südkorea und Taiwan statt. Die Teilnehmenden haben so die Möglichkeit, ihre interkulturelle Kompetenz in gemischtkulturellen deutsch-asiatischen Teams zu erleben und zu erweitern. 

    In der Lehrveranstaltung setzen wir uns mit Theorien und Modelle der Interkulturellen Kommunikation auseinander. Darüber hinaus sammeln die Teilnehmenden eigene interkulturelle Erfahrungen durch die gemischtkulturelle Teamarbeit, interkulturelle Übungen, die Bearbeitung interkultureller Fallstudien und ein individuelles interkulturelles Coaching mittels des Assessment Tools Intercultural Development Inventory (IDI).

    Ziel der Lehrveranstaltung ist es, durch die Verbindung von theoretischem Wissen über interkulturellen Kommunikation und erfahrungsorientiertem Lernen in gemischtkulturellen Gruppen sowie ein individuelles Coaching die Teilnehmenden für interkulturelle Konfliktfelder zu sensibilisieren und ihnen Möglichkeiten der Weiterentwicklung individueller interkultureller Kompetenzen aufzuzeigen. 

    3 ECTS benotet/2 SWS

    Kurszeiten: immer mittwochs (außer  am 15. und 22. Mai), 8.00-9:45 Uhr in M 203
    sowie Teilnahme an den Vorträgen des Chinazentrums (1. April 17:30-19 Uhr und 7. Mai, 17:30-19 Uhr., N.N.)

    Beginn der Lehrveranstaltung 27. März 2019

    Aufgrund der maximalen Teilnahmezahl von 13 Studierdenen ist eine Anmeldung notwendig.
    Verbindliche Anmeldung bis 21.03.19 per Email an chinazentrum@htwg-konstanz.de. 
    Bescheid über Platzvergabe per Email am 22.03.

    Der Kurs kann bei EIW, EIB und WIM als Wahlpflichtfach anerkannt werden. Studierende anderer Studiengänge können in Ihren Studiengängen abklären, ob eine Anerkennung als Wahlpflichtfach möglich ist. 

  • 20. März 2019: Beginn Lehrveranstaltung "Herausforderung China"

    Gleich in der ersten Vorlesungswoche startet die Lehrveranstaltung Herausforderung China. Die Lehrveranstaltung richtet sich an alle interessierten Studierenden der Hochschule.  

    Obwohl China Deutschlands wichtigster Handelspartner ist, wissen wir erstaunlich wenig über die neue Supermacht, die sich in nur wenigen Jahrzehnten vom armen Agrarland zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt emporgearbeitet hat. In dieser Lehrveranstaltung erarbeiten wir zunächst Grundlagenwissen zu Chinas Geschichte, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Wertesysteme. Danach setzen wir uns aus verschiedenen Perspektiven mit aktuellen China-Themen auseinander.

    Ziel der Lehrveranstaltung ist es, Grundlagenwissen über China zu vermitteln und die Teilnehmenden dazu zu befähigen, aktuelle China-Diskussionen einzuordnen, die chinesische Sichtweise mit zu reflektieren und eine eigene kritische Haltung zu entwickeln. 

    2 ETCS (benotet/unbenotet)/ 2 SWS 
    Termine: 20.03., 27.03., 3.04., 10.04., 17.04., 24.04., 8.05., 22.05., 29.05., 5.06., 19.06,
    Zeit: 15.45-17.15 Uhr, Raum: F 022
    und Teilnahme an Vorträgen externer Referenten (1. April 17:30 Uhr; 5. Mai, 17:30 Uhr; N.N.)

    Eine Anmeldung ist nicht notwendig.  

    Der Kurs kann bei EIW, EIB und WIM als Wahlpflichtfach anerkannt werden. Studierende anderer Studiengänge können in Ihren Studiengängen abklären, ob eine Anerkennung als

  • 18. März 2019: Vorlesungsbeginn mit HTWG Tischmesse

    Am 18. März 2019 findet an der Hochschule zur Begrüßung der neuen Studierenden des Sommersemesters 2019 eine Tischmesse statt. Auf der Messe können sich Studierende über die verschiedenen Initiativen und Beratungsstellen an der Hochschule informieren.

    Mit dabei ist erstmals das China-Zentrum der HTWG Konstanz, das seine Angebote für Studierende aller Fachrichtungen vorstellt.

    • Wer ist das "China-Zentrum"? 
    • Was bietet das China-Zentrum für Studierende?
    • Warum sind heutzutage China-Kenntnisse für Studierende aller Fachrichtungen wichtig?


    Alle Studierenden sind herzlich eingeladen, sich an unserem Stand zu informieren und uns mit uns ins Gespräch zu kommen!

    Zeit: 18.03.2019, von 11.30-13.30 Uhr
    Ort: Alfred-Wachtel-Saal, Gebäude P, Raum P001
      

  • 12. Dezember 2018: Feierliche Eröffnung des China-Zentrums

    Zur Eröffnung des neuen China-Zentrums an der HTWG Konstanz fand im Alfred-Wachtel-Saal der Hochschule am Rheinufer eine große China-Messe statt, zu der externe Gäste und alle Hochschulmitglieder eingeladen waren. 

    Nach der Begrüßungsrede von HTWG Vize-Präsidentin Prof. Dr. Beaté Berge und den beiden Leiterinnen des China-Zentrums Prof. Dr. Gabriele Thelen und Dr. Helena Obendiek zeichnete Prof. Dr. Jinyang vor Ort mit Pinsel und Tusche eine chinesische Kalligraphie mit den chinesischen Zeichen für "China-Zentrum". Damit war das Zentrum eröffnet!

    An den Messe-Ständen konnten sich die Gäste über verschiedene China-Themen informieren: Es gab es aktuelle Informationen zur "neue Seidenstrasse", zur deutsch-chinesischen Wirtschaftskooperation und zur chinesischen Industriepolitik "Made in China 2025". Die Gäste konnten ihr eigenes chinesisches Tierkreiszeichen kennen lernen und erfahren, welches Tierkreiszeichen für eine Partnerschaft passend ist. Sie konnten das Schreiben chinesischer Schriftzeichen einüben oder die neusten chinesischen Apps ausprobieren. Studierende der Asienstudiengänge standen für Gespräche rund um Studien- und Praxissemester in China zur Verfügung. Das China-Zentrums stellte seine Angebote vor.  

    Auch für das leibliche Wohl war in landestypischer Art gesorgt: eine sauer-scharfe Suppe, chinesische Teigtaschen, kaltes scharfes Schweinefleisch, chinesischer Gurkensalat und fritierte Erdnüsse gaben einen Eindruck vom Geschmack original-chinesischer Küche.  

    Mehr als 200 Gäste erlebten so verschiedene Facetten des "Lands der Mitte" und kamen über China ins Gespräch.   

    Nach dieser gelungenen Eröffnungsfeier wird das China-Zentrum mit seinen Angeboten an der Hochschule fortlaufend über China informieren und die Auseinandersetzung mit China als wichtigem Partnerland Deutschlands födern. 

     

  • 28. November 2018: Informationsbesuch einer Delegation der Hechi University (Guangxi)

    Eine Delegation der Hechi Universität in der südchinesischen Provinz Guanxi war zu einem Informationsbesuch an der HTWG Konstanz.

    Mitglieder der chinesischen Delegation waren Herr Wei Anguang, Parteisekretär, Frau Prof. Wei Liqiu, Dekanin der Fakultät für Fremdsprachen, Frau Prof. Huang Xiuxiang, Dekanin der Fakulät für Chemisches und Biologisches Ingeieurwesen, Herr Lin Fang, Dekan der Abteilung für Informatik, Herr Peng Jiansheng, Dekan der Fakultät für Physik und Elektroingenieurwesen und Herr Yi Yunfei, Leiter der Personalabteilung.

    Von Seiten der HTWG Konstanz wurde die Delegation von Prof. Dr. Christian Krekeler, Leiter des Studienkollegs Konstanz und Professor für Deutsch als Fremdsprache, Frau Dr. Obendiek und Frau Zhao vom China-Zentrum sowie chinesischen Studierenden des Double-Degree-Studiengangs Wirtschaftssprache Deutsch und Tourismusmanagement (WDT) empfangen.

    Die Gäste informierten sich über das deustche Fachhochschulsystem, die Lehr- und Forschungsanforderungen für ProfessorInnen, Zulassungsvoraussetzungen für chinesische Studierende im deutschen Hochschulsystem und das Studienangebot der HTWG Konstanz. Besonders interessant war der direkte Austausch mit den chinesischen Studierende, die von Unterschieden in der Unterrichtsgestaltung und den Anforderungen im Studium in Deutschland und China berichten konnten. Auch die Herausforderungen für chinesische Studierende in der selbstständigen Organisation des Alltagslebens während des Stduiums in Deutschland wurden thematisiert. 

    Die Hechi University hat 15 000 Studierende. Sie befindet sich derzeit in der Aufbauphase. Die ehemaligen Pädagogischen Hochschule wurde zur allgemeine Universität ausgebaut, jedoch mit einem Anspruch auf hohen Praxisbezugs. Derzeitige Herausforderung in der Weiterentwicklung der Hochschule ist die Integration von Theorie und Praxisbezug in der Lehre. 
    Mit Blick auf eine zukünftige Zusammenarbeit wurde vereinbart, die Möglichkeit einer Hospitation einer Lehrkraft von der Hechi Universität an der HTWG zu prüfen. 

  • 27. November 2018: Gastvortrag "Internet in China"

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Angewandte Ethik" an der HTWG Konstanz widmete sich der Gastvortrag am 27.11.2018 den aktuell viel diskutierten Themen "Internet in China" und dem "sozialen Punktesystem", sowie den damit verbundenen Fragen nach Internetzensur und gesellschaftlicher Überwachung in China.

    Der renommierte Sinologe und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Heberer, langjähriger Kenner der chinesischen Politik und Gesellschaft, gab einen tieferen Einblick in die Zielsetzung des chinesischen "Entwicklungsstaats": Mit Hilfe zentraler Steuerung gesellschaftlicher Entwicklung durch einen „starken Staat“ will China bis zum Jahre 2050 die allseitige Modernisierung des Landes erreichen und zum Weltmarktführer werden. Hierbei spielt der Einsatz digitaler Methoden eine zentrale Rolle. Hauptziel des "sozialen Punktesystems" sei weniger politische Überwachung, als vielmehr die Durchsetzung moralischer Standards in einem durch innergesellschaftlichen Vertrauensverlust, "moralisches Vakuum" und mangelndes Rechtsbewusstsein geprägten und daher oft als chaotisch empfundenen Gesellschaftssystem. Auch wenn ein Großteil der Bevölkerung über das „sozialen Punktesystems“ wenig informiert ist, gibt es in China grundsätzlich eine große Akzeptanz für die Einführung digitaler moralischer Kontroll- und Bestrafungsmechanismen, die auch Regierungs- und Unternehmenshandeln mit einbeziehen sollen. Denn diese werden als Möglichkeit der Absicherung ihres Alltags gegen Betrug und Fehlverhalten und als Mittel zur Durchsetzung einer funktionierenden Ordnung verstanden. Prof. Heberer wies darauf hin, dass momentan noch unklar sei, wie im „sozialen Punktesystem“ Standards für moralisches Handelns festgelegt werden und ob das System transparent und mit Beschwerderechten ausgestattet werde. Außerdem bleibe fraglich, ob das Ziel einer umfassenden Modernisierung des Landes nicht die Entwicklung anderer zivilisatorischer Kompetenzen, wie z. B. ein zivilgesellschaftliches Bewusstsein, voraussetze. Derzeit gebe es in China durchaus Raum für Protestbewegungen. Dies zeigten kürzlich z. B. Arbeiterproteste für bessere Arbeitsbedingungen. Die Regierung ist bemüht, mittels der Analyse webbasierter Kommunikation lokale Missstände und Unmut aufzugreifen und in ihre Politikgestaltung mit einzubeziehen.

    Insgesamt sei China noch immer ein von großen lokalen Unterschieden geprägtes Land. Die Vereinheitlichung der unterschiedlichen aktuellen Pilotprojekte zu einem umfassenden "sozialen Punktesystem" und dessen landesweite Durchsetzung hält Prof. Heberer daher in naher Zukunft für nicht realistisch. Davon unabhängig, so Heberer, sei die Kontrolle von Daten eine globale Frage, die uns alle angehe und einer Klärung von staatlicher Seite auf internationaler Ebene bedürfe. Grundsätzlich bleibe dem Westen nach Einschätzung des Referenten jedoch wohl wenig anderes übrig, als zu akzeptieren, dass China in manchen Bereichen durch andere Werte geprägt sei und diese in Zukunft auch zunehmend selbstbewusst vertreten werde.

    Im Anschluss an die lebhafte Diskussion nach dem Vortrag lud das China-Zentrum Herrn Prof. Dr. Heberer ein, bald noch einmal für einen Beitrag zur Diskussion aktueller China-Themen an die Hochschule zu kommen. Das China-Zentrum freut sich schon jetzt auf seinen Besuch. 

    Prof. Dr. Thomas Heberer ist Senior-Professor an der Universität Duisburg-Essen und Co-Direktor des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr. Bereits in den 1970er Jahren arbeitete er als Dolmetscher und Übersetzer in China. Seit nunmehr 30 Jahren analysiert er in vielzähligen wissenschaftlichen Publikationen aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in China. 

     
     

     

    
     
  • 22. November 2018: Gastvortrag "Green Finance in China"

    China ist aufgrund seines rasanten Wirtschaftswachstums zu einem der größten Verursacher von C02-Emissionen und anderer Umweltschäden geworden. Seit 2014 verfolgt die chinesische Regierung jedoch unter dem Motto "war on pollution" mit hoher Priorität den ökologischen Umbau der Wirtschaft. Für die Umsetzung der Umweltziele spielen Instrumente von Green Finance eine zentrale Rolle, wie z. B. der Emissionshandel, eine "grüne" Investitionspolitik, Pflichtversicherungen für Umweltschäden oder die Besteuerung von Umweltverschmutzung.
    Wie kann China mit Hilfe von Green Finance seinem Ziel näher kommen, zum Vorreiter einer "ecological civilization" zu werden und was können wir aus Chinas Erfahrungen mit Green Finance lernen?

    In ihrem Gastvortrag "Green Finance" stellte Frau Prof. Liu Qian von der Central University of Finance and Economics in Beijing die aktuelle "Richtlinie zur Einführung eines Green Finance Systems" (2016) vor. Diese verdeutliche den hohen politischen Stellenwert, den die chinesische Regierung der Entwicklung von Instrumenten des Green Finance beimisst. Mit der Richtlinie habe China auf Basis einer Auswertung der Erfahrungen in anderen Ländern erstmals einen systematischen Politikansatz zum Thema Green Finance vorgelegt. Zentrale Massnahme der Richtlinie ist die Einrichtung eines "Green Finance Committee" der "China Society for Finance and Banking" (GFC) . Durch den Zugang zu 2/3 aller finanziellen Resourcen Chinas stelle die GFC eine schlagkräftige Institution zur Durchsetzung der Green-Finance-Ziele dar. Derzeit werde landesweit in fünf Pilotzonen (in den Provinzen Zhejiang, Jiangxi, Guangdong, Guizhou und Xinjiang) mit verschiedenen Massnahmen des Green Finance experimentiert. Die Erfahrungen zeigten, dass es in der lokalen Umsetzung der "Richtlinie" derzeit vor allem noch an einer eindeutigen Definition von "green business"  und der Kompetenzentwicklung der lokalen Bürokratie mangele.

    Die Gastreferentin Prof. Liu Qian ist Expertin zum Thema Green Finance an der Central University of Finance & Economics (CUFE), Beijing. Sie ist Mitglied der "Sustainable Consumption Research and Action Initiative" und des "Global Research Forum on Sustainable Production and Consumption".

  • WS 18/19: Pilot-Seminar Interkulturelle (China-)Kompetenz

    Im WS 2018/19 findet ein gemeinsames Seminar zur Interkulturellen Kommunikation mit Studierenden des Studiengangs Mechanical Engineering and International Sales Management (MMS), Studierenden aus China und Vietnam im Studiengang Wirtschaftssprache Deutsch und Tourismusmanagement (WDT) und internationalen Gaststudierenden der Hochschule statt.
    Neben theoretischem Input zu den Themen Interkulturelle Kommunikation und Kommunikationspsychologie führen die Studierenden verschiedene Teamarbeiten in gemischtkulturellen Gruppen durch. Einstiegsprojekt in die Teamarbeit ist die Aktion "gemeinsam Kochen". Fallstudien zum Interkulturellen Management werden in gemischtkulturellen Gruppen erarbeitet und präsentiert. Zentraler Bestandtteil des Lernprozesses ist dabei der Abgleich zwischen interkulturellen Modellen und eigenen Erfahrungen, die Reflektion über Stereotype und gegenseitige Wahrnehmungen sowie über Unterschiede in Kommunikationsgewohnheiten und unwillkürliche Interpretationen, die diese auf beiden Seiten hervorrufen. 

    Ergänzt wird der Kurs durch einen Unterrichtsblock "Basiswissen China", in dem sich die Studierenden mit dem aktuellen globlen Bedeutungsgewinn Chinas auseinandersetzen.