Fakultät Bauingenieurwesen

    Die Fakultät Bauingenieurwesen bietet eine fundierte und praxisnahe Ausbildung zu Bau-, Wirtschafts- und Umweltingenieuren an, die unter anderem in Unternehmen und Planungsbüros, der Bau- und Immobilienwirtschaft, der Umwelttechnik sowie bei der Öffentlichen Hand gesucht sind.

    Dekoratives grafisches Element

    Fotogalerie der 18. Deutschen Betonkanuregatta

    Fotos: Astrid Barth

    Betonkanuregatta 2022: Mit Pech einen Preis bekommen

    Nach der ungewöhnlich langen Corona-Pause hat in diesem Jahr endlich wieder die Betonkanuregatta stattgefunden. Bei der Regatta treten Hochschulen und Berufsschulen der Betontechnologie mit selbst gebauten Betonkanus und schwimmenden Objekten aus Beton gegeneinander an und messen sich unter anderem im sportlichen Wettkampf, technischer Ausführung und Design. Dabei sind neben den betontechnischen Kenntnissen auch Fähigkeiten im Bereich Design, Social Media und Organisation gefragt.

    Ab Donnerstag des Wettkampfwochenendes richten sich die Mannschaften auf dem neben der Regattastrecke gelegenen Campingplatz mit Zelt und Grill ein und lernen sich kennen. Die Stimmung ist positiv aufgeladen und das Bild erinnert etwas an Zeltlager. Für eine optimale Präsentation der Kanus steht für jede Mannschaft ein Platz auf dem Repräsentationsgelände zur Verfügung. Hier stellen die Mannschaften ihre Ideen der Jury, interessierten Besuchern und der Presse vor.

    Die Veranstaltung beginnt am Freitagabend mit einem Begrüßungsabend und der Vorstellung der Mannschaften. Hier haben die Konstanzer Seehasen ihr auffälliges T-Shirt-Design präsentiert und sich mit „wir lieben den Bodensee“ zu ihrer Heimatliebe bekannt. Mit dem eingehenden Ohrwurm hat die HTWG Konstanz unbewusst die Hymne der Regatta 2022 begründet, die im weiteren Verlauf des Wochenendes aus verschiedenen Richtungen immer wieder zu hören war. Am Samstag treten die Kanus im Wettkampf gegeneinander an und die schwimmenden Objekte aus der offenen Klasse präsentieren ihr Design.

    Die Konstanzer-Seehasen blicken, trotz eines kleinen Unglücks, mit voller Zufriedenheit auf die Betonkanuregatta 2022 in Brandenburg zurück. Mit dem unversehrten Transport über die Autobahn quer durch Deutschland schien die größte Hürde für die beiden Kanus der HTWG-Konstanz geschafft. Doch auf dem Weg vom Präsentationsstand zum Wasser wurde ein Bordstein für das Kanu Konstanzius zum Verhängnis. Ausgerechnet vor den Augen der Jury bricht das Kanu in der Mitte durch. Doch der Schock war schnell überwunden und die beiden Konstanzer Teams traten mit dem Kanu Konstanzia zum Rennen an. Trotz, dass die Kanus mit um die 300 kg einer der schwersten Boote der Regatta waren, machten beide Teams beim Rennen eine gute Figur und meisterten die Slalomstrecke über 200 Meter solide. Die Damen konnten sich mit einer Zeit von 3:30 Minuten für die zweite Runde qualifizieren und verbesserten ihre Zeit noch.

    Die Regatta findet mit der Siegerehrung am Samstagabend ihren Abschluss. Die stolzen Preisträger nehmen ihre Auszeichnungen freudestrahlend entgegen und für die Mannschaft der HTWG-Konstanz gab es eine große Überraschung. Durch den unglücklichen Bruch des Kanus bekamen die Konstanzer Seehasen den Pechpreis, der an die Mannschaft geht die mit den unglücklichsten Umständen zu kämpfen hatte. Im Anschluss an die Regatta wurden die Konstanzer Seehasen noch mit der Nominierung zum Social Media Preis überrascht.

    Die Betonkanu-Regatta ist jedes Mal der krönende Abschluss einer intensiven und arbeitsreichen Phase in welcher die Idee, die Umsetzung und die Organisation bis zum Startschuss des Wettkampfes stattfindet.

    Nach der Regatta dienen die beiden Kanus Konstanzius und Konstanzia als Statue die bereits zwischen dem G-Gebäude und der Mensa aus dem HTWG-Gelände aufgestellt ist.

    Wir danken unseren Sponsoren, den Mitarbeitern der Hochschule und den ehemaligen Seehasen für die Unterstützung und hoffen, dass die HTWG-Konstanz an der kommenden Regatta im Jahr 2024 wieder teilnimmt und wünschen den Seehasen dabei viel Erfolg.

    Betonkanuprojekt 2022

    18. Deutsche Betonkanu-Regatta im Juni 2022 in Brandenburg a.d. Havel - dafür brauchen wir EUCH!

    Beton schwimmt! - Das Studienprojekt „Betonkanu“ ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der HTWG Konstanz und auch auf den bundesweiten Betonkanuregatten unter dem Leitspruch „#nichtsriskierenbetonieren“ bekannt. Über drei Semester planen, konzeptionieren und konstruieren Studierende verschiedener Studiengänge ein Kanu aus Beton. Alle zwei Jahre treten Hochschulen, Fachhochschulen und Institute aus Deutschland und dem europäischen Ausland mit selbst gebauten Kanus aus Beton gegeneinander an.

    Bei dem Wettbewerb geht es nicht nur um das schnellste Kanu, sondern auch um die Idee, das Marketing, vor allem aber um den Spaß. Die technischen Herausforderungen bestehen darin, ein leichtes und trotzdem robustes Kanu zu bauen. Neben dem Rennen buhlen die Hochschulen in der offenen Klasse mit allerlei schwimmenden Objekten um die Wette. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, nur der Schwimmkörper muss aus Beton gefertigt sein. Vom Wikingerschiff über Postkutsche bis hin zum schwimmenden Trampolin war schon alles dabei. Weiter wird der Social Media Auftritt und das T-Shirt Design prämiert, auch einen Nachhaltigkeitspreis gibt es. Für garantiert gute Stimmung auf der Regatta sorgen die Showeinlagen, mit welchen sich jedes Team präsentieren muss.

    In den vergangenen Jahren trat die HTWG Konstanz mit einem Kanu an, dass mit einer Lehmschalung hergestellt wurde, einem Kanu aus verbundenen Dreiecken und einem Kanu aus Spritzbeton. Auszeichnungen erhielten die Konstanzer Seehasen in den letzten Jahr für ihr T-Shirt Design und den Social Media Auftritt.

    Zur Vorbereitung besuchte das Team die Firma Feess, die unter anderem aus Abbruchmaterial RC-Gesteinskörnung herstellt und das Team fachlich und mit Material unterstützt. Ebenso sind die Firmen Holcim und Züblin wieder Sponsoren der Konstanzer Seehasen. Ende des letzten Jahres veranstaltete das Betonkanu einen Glühweinverkauf an der HTWG, um das Studienprojekt bekannter zu machen. In den kommenden Monaten stehen weitere Unternehmungen an. Wir besuchen das Zementwerk der Firma Holcim, gehen gemeinsam auf eine Hütte und betreiben, soweit es stattfindet, den Cocktailstand auf dem Sommerfest.

    Dieses Jahr will das Team der HTWG das Motto der letzten Regatta aufgreifen und noch nachhaltiger werden. Dazu werden recycelte Gesteinskörnung und ein nachhaltiger Zement verwendet. Im Sommersemester 2022 geht es in den Endspurt vor der Regatta. Die Ideen müssen getestet und final umgesetzt werden. Die Planung für die wiederverwendbare Holzschalung ist abgeschlossen und wartet auf ihre Umsetzung. Auch die optimale Betonmischung reift bereits. Parallel läuft der Social Media Auftritt der auf Instagramm und YouTube vertreten ist und als Dokumentation der Planungs- und Baumaßnahmen dient. Final steht die Planung und Organisation der Regatta mit Transport, Verpflegung und Unterkunft an.

    Das Studienprojekt lebt von dem hohen Engagement der Studierenden und schafft dabei ein einmaliges Erlebnis. Von den Kontakten und Erfahrungen profitieren die Studierenden weit über das Studium hinaus und haben dabei garantiert einen Riesenspaß.

    Wer Lust hat, an diesem Erlebnis teilzuhaben, meldet sich bitte bei Astrid Barth astrid.barth@htwg-konstanz.de. Mehr Eindrücke gibt es auf Instagram #betonkanuhtwg #nichtsriskierenbetonieren

    Betonkanuregatta 2019

    Beton schwimmt – Unter diesem Motto findet alle zwei Jahre die deutsche Betonkanu-Regatta statt. Über 40 Hochschulen und Universitäten aus ganz Europa treten dabei gegeneinander an, um sich in den Disziplinen Konstruktion, Gestaltung und sportlichem Wettkampf zu messen.

    Über einen Zeitraum von 3 Semestern baut jedes Team eigenständig ein ‚Wettkampfkanu‘ – von der ersten Idee über eine 3D-Planung und den Bau der Schalung bis zum Betonieren des Kanus. Das Kanu muss dabei vollständig aus Beton bestehen, welcher die tragende und wasserdichte Funktion übernimmt.

    ....weitere Details zum Projekt erfahren Sie hier!


    Webseite zum Projekt: www.htwg-konstanz.de/de/hochschule/projekte/betonkanu/willkommen

    Fotogalerie der 17. Deutschen Betonkanuregatta

    Betonkanuregatta 2017

    „Studierende bringen Beton zum Schwimmen“

    Bereits das 16. Mal fand die Betonkanuregatta statt - in diesem Jahr am Fühlinger See in Köln. Mehr als 1500 Studierende der Fachrichtungen Bauingenieurwesen und Architektur aus ganz Europa hatten zu diesem Ereignis ihr eigenes Betonkanu entworfen und erarbeitet, so auch Studierende des Studiengangs Bauingenieurwesen der HTWG Hochschule Konstanz. Es gab die zwei Teilnahmekategorien „Rennklasse“, in der Zweier-Kanadier aus Feinbeton entworfen und konstruiert wurden, welche dann in einem sportlichen Wettkampf im Wasser getestet wurden und die „offene Klasse“, in der der Spaßfaktor im Vordergrund steht: Hauptsache das Wasserfahrzeug ist aus Beton und schwimmt. An den Booten für die Rennklasse waren mehr als 20 Studierende der HTWG beteiligt und hatten zwei fünf Meter lange und etwa 100 Kilogramm schwere Kanus aus hochfestem Feinbeton gebaut und maßen sich mit diesen schweren, aber schnittigen Booten in den Kategorien Damen und Herren mit etwa 60 anderen Teams. Die Damen aus Konstanz schafften es in diesem, bis zur letzten Minute spannenden, Wettkampf bis in die Zwischenrunde und bewiesen so die „Seetauglichkeit“ ihres, in monatelanger Arbeit entstandenen Bootes.

    Kurzfilm zum Projekt

    Kurzfilm zum Projekt