Fakultät Bauingenieurwesen

Die Fakultät Bauingenieurwesen bietet eine fundierte und praxisnahe Ausbildung zu Bau-, Wirtschafts- und Umweltingenieuren an, die unter anderem in Unternehmen und Planungsbüros, der Bau- und Immobilienwirtschaft, der Umwelttechnik sowie bei der Öffentlichen Hand gesucht sind.

Dekoratives grafisches Element

Projekte

Jedes Semester werden in verschiedenen Veranstaltungen der Studiengänge der Fakultät Bauingenieurwesen Projekte durchgeführt - teilweise veranstaltungs- und / oder studiengangsübergreifend:

Interdisziplinäres Projekt Wintersemester 2019/2020: BIM-basierter Ansatz für Entwurfs- und Planungsaktivitäten

Ein Baumhaus ist für viele ein Kindheitstraum – ein Traum von Freiheit und Geborgensein. Dieser Traum sollte in diesem Wintersemester beim interdisziplinären Projekt in die digitale Realität umgesetzt werden. Erstmals wurde für die Entwurfs- und Planungsaktivitäten ein BIM-basierter Ansatz gewählt. Mit dieser zukunftsorientierten Ausrichtung des interdisziplinären Projektes konnte den Studierenden ein Einblick in die digitalen Arbeitsprozesse von morgen gegeben werden.

Hier geht es zum Projektbericht


„Konstanz summt“

So heißt das Projekt, welches sich vier URB Studierende im Wintersemester 2019/2020 im Rahmen der Lehrveranstaltung „Projektmanagement“ von Fr. Prof. Dr. Sippel verschrieben. Die Studierenden hatten die Aufgabe, im Rahmen der Lehrveranstaltung ein Projekt selbstständig zu managen.

Aufgrund des fehlenden Lebensraumes für Insekten, auf welchen die BUND Ortsgruppe Konstanz schon lange aufmerksam macht, entschieden sich die vier URB Studierenden Marco Brodscholl, Lara Land, Oliver Tritt und Felix Wolber sich dem BUND Projekt „Konstanz summt“ zu verschreiben, um einen aktiven Beitrag für den Insektenschutz zu leisten. Ziel des Projektes sollte das Erstellen eines vollständigen Konzepts für die insektenfreundliche Umgestaltung einer Grünfläche sein, da eine aktive Umgestaltung in den Wintermonaten nicht möglich ist.

Die Studierenden hatten sich vorgenommen, etwas gegen die aktuell bestehende Insektenwüste auf dem HTWG Campus zu unternehmen. Trotz vieler Bemühungen gelang es den Studierenden jedoch nicht, die HTWG, beziehungsweise das Amt für Vermögen und Bau, welches die Flächen des Landes verwaltet, von einer Kooperation zu überzeugen. Daher entschieden sie sich dazu, die bestehende Kooperation der Caritas Konstanz mit dem BUND Konstanz zu nutzen und so ein Konzept zur Umgestaltung des Don Bosco Gartens zu erstellen. Des Weiteren versuchten sie einen neuen Kooperationspartner für zukünftige studentische „Konstanz summt“ Projekte zu gewinnen. Es gelang ihnen das Seezeit Studierendenwerk zu überzeugen und ein Pilotprojekt mit ihnen zu starten. Im Rahmen des Pilotprojektes wird eine etwa 4m2 große Fläche am „Paradies“ Wohnheim insektenfreundlich umgestaltet. Außerdem wollten die Studierenden aufzeigen, dass Insektenschutz nicht kompliziert ist und so entschieden sie sich dazu, einen Flyer selbständig zu entwerfen. Der Titel des Flyers „3 Steps to Help Insects“ beschreibt die Grundidee sehr treffend, weil er schnell einfache Möglichkeiten für einen nachhaltigen Insektenschutz aufzeigt.

Die Studierenden konnten ihre Ziele und Erwartungen aufgrund der vermittelten Inhalte der Lehrveranstaltung mehr als erreichen und so ein erfolgreiches Projekt absolvieren.


Die Hochschule als Stromproduzent? - Ja bitte!

Drei Studierende der HTWG Konstanz beschäftigen sich in diesem Wintersemester 2019/20 mit dem Thema Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Hochschule. Das Projekt findet im Rahmen der Vorlesung Projektmanagement statt. Dadurch können direkt praktische Erfahrungen vermittelt werden.
Simone Riedesser, Tino Fickenscher und Janica Bortloff studieren im dritten Semester Umwelttechnik und Ressourcenmanagement. Schon im ersten Semester seien die großen Flachdächer aufgefallen, perfekt für die Installation von Photovoltaikanlagen, so Bortloff.

Dieses Potenzial erkannte auch das Landesamt für Vermögen und Bau in Konstanz. Die Gebäude der Hochschule sind deren Eigentum. In den Sommersemesterferien 2019 konnten zu einer bestehenden Anlage drei Gebäude ausgestattet werden.  Der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Landesliegenschaften ist wichtiger Teil des Energie- und Klimaschutzkonzepts. Er soll dazu beitragen das im Klimaschutzgesetz für Baden-Württemberg enthaltene Ziel einer weitgehend klimaneutralen Landesverwaltung bis 2040 zu erreichen, so das Ministerium für Finanzen Baden- Württemberg.
Doch auf den beiden neuesten Gebäude O und P befinden sich noch keine Photovoltaikanlagen. Hier möchten die Studierenden ansetzten. Das Finanzministerium Baden- Württemberg legt seit 2013 den Fokus auf die Eigennutzung des erzeugten Stroms. Das würde für die beiden Gebäude einen Speicher verlangen.
Ob und wie eine Speicherung stattfinden kann oder der erzeugte Strom doch in das öffentliche Netz eingespeist wird, soll in einem Gespräch geklärt werden. Hierzu hat das Team auch Experten von der Energieagentur Radolfzell und dem ISC- International Solar Energy Research Center Konstanz eingeladen. Der Termin soll im Januar stattfinden.

Um auf das Thema auch bei anderen Studierenden aufmerksam zu machen, wird es einen Workshop geben. Dort kann jeder Teilnehmer sich selbst eine kleine Photovoltaikanlage basteln. Die Studierenden sind hoffnungsvoll gestimmt eine Lösung zu finden, auch wenn es vielleicht nicht einfach wird. Sie wollen auch über den vorgesehenen Rahmen hinaus weiter an dem Projekt arbeiten. Es ist ihnen zur Herzensangelegenheit geworden.


„Appetite For Change - Appetit bekommen, etwas zu verändern“

Im Rahmen des Projekts „Appetite For Change“ trafen sich 15 Studierende und MitarbeiterInnen der Hochschule, um sich an ein kleines Veränderungsexperiment zu wagen. Es wurde der zentralen Frage nachgegangen: „Was hat unsere Ernährung mit Klimawirksamkeit zu tun?“
Die TeilnehmerInnen konnten sich darüber austauschen und dabei leckere Falafeldöner genießen. Daraufhin legte sich jeder Einzelne eine vierwöchige Challenge fest und probierte sich an einer vegetarischen oder veganen Ernährungsweise. Als abschließendes Event nach vier Wochen hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, am ‚Running Dinner Plus Challenge’ teilzunehmen. An diesem Abend wurde vegetarisch und vegan gekocht und jeder Gang bei einem anderen Team serviert. Insgesamt 80 Studierende der HTWG nahmen an dieser Veranstaltung teil, welche in Kooperation mit dem AStA organisiert wurde. Sowohl das Kennenlernen von Studierenden anderer Fakultäten, als auch der Austausch über klimafreundliche Ernährung konnte so möglich werden.

In diesem Sinne “Bon Appetit” - auf einen nachhaltigen Wandel an unserer Hochschule!

Nachhaltiger Filmabend - Ein Projekt Studierender der HTWG Konstanz

Was kann man als Individuum tun, damit globale Probleme behoben werden? Diese Frage stellten sich etwa 20 Studierenden am Montagabend vom 09. Dezember 2019 beim „Nachhaltigen Filmabend“ in der HTWG-Konstanz. Gemeinsam wurde über anregende Kurzfilme diskutiert. Stattfand das Projekt im Rahmen der Vorlesung „Projektmanagement“ bei Prof. Dr. Maike Sippel.

Unter vielen anderen war ein Thema die weltweite Wasserkrise und ein daraus hervorgehender Lösungsansatz. Sogenannte Öko-Toiletten helfen beim Wassersparen. Hierbei werden Holzspäne statt kostbarem Wasser benutzt. Wenn der Tank des Klos voll ist, können die Exkremente als Dünger verwendet werden. Die Ausscheidungen eines Menschen enthalten nämlich viele wichtige Nährstoffe. Spült man diese in der Toilette runter, verschmutzt man lediglich Trinkwasser, das wieder aufwendig gereinigt werden muss.

Ein Berliner Unternehmen befasst sich mit einer weiteren Möglichkeit Kot zu reproduzieren. „DYCLE“ verarbeitet biologische Windeln und stellt daraus Schwarzerde her. Bis zu 1 Tonne pro Baby und Jahr.

Für Snacks war auch gesorgt. Die drei Verant-wortlichen Jonas Schäfer, Leonie Wolf und Yannik Nolle baten Foodsharing um Hilfe.     „Es war super einfach. Außerdem gefällt mir die Idee, etwas zu essen, was andernfalls im Müll landen würde“ so Yannik zur Zusammenarbeit mit den Essensverteilern. Aus dem aussortierten Gemüse wurden Aufstriche und Gemüsesticks. Am Ende konnte sich jeder an den Resten vom Filmabend bedienen. Darunter befanden sich kaum angerührte Salatköpfe, Pilze, Bananen oder Brötchen.

Betonkanu-Regatta 2019

Beton schwimmt – Unter diesem Motto findet alle zwei Jahre die deutsche Betonkanu-Regatta statt. Über 40 Hochschulen und Universitäten aus ganz Europa treten dabei gegeneinander an, um sich in den Disziplinen Konstruktion, Gestaltung und sportlichem Wettkampf zu messen.

Über einen Zeitraum von 3 Semestern baut jedes Team eigenständig ein ‚Wettkampfkanu‘ – von der ersten Idee über eine 3D-Planung und den Bau der Schalung bis zum Betonieren des Kanus. Das Kanu muss dabei vollständig aus Beton bestehen, welcher die tragende und wasserdichte Funktion übernimmt.

....weitere Details zum Projekt erfahren Sie hier!


Webseite zum Projekt: www.htwg-konstanz.de/de/hochschule/projekte/betonkanu/willkommen/



Hier geht es zum Film der 17. Deutschen Betonkanuregatta, die am 29.06.2019 in Heilbronn stattfand.


Fotogalerie der 17. Deutschen Betonkanuregatta

„Kurzfilme, Konversation & Klühwein“

Unter diesem Motto fand am Montagabend des 10. Dezembers 2018 der erste nachhaltige Filmabend im KD- Café „Dankbar“ der HTWG statt. Die gesellige Veranstaltung wurde im Rahmen der Vorlesung „Projektmanagement“ bei Fr. Prof. Dr. Maike Sippel von den drei URB-Studierenden des dritten Semesters Lisann Boll, Anne Klenge und Marie-Louise Leppert organisiert und durchgeführt.

„Die Filme waren die perfekte Mischung aus Information und Unterhaltung.“

In drei Zeitblöcken von je 15 – 20 Minuten wurden Kurzsequenzen und Filmausschnitte zu den Themen Ernährung, Future Generations und Klima in der Politik vorgeführt. Die verschiedenen Formate, wie Ted Talk und YouTube Video, sowie die Mischung aus Dokumentation, Präsentation und Musikvideo sorgten für eine anregende und inspirierende Kommunikations- & Kennlernbasis.

„Ich hoffe das Event etabliert sich. Es ist super die anderen Semester etwas kennen zu lernen und die Filmausschnitte waren inspirierend.“

So konnten die 30 – 35 anwesenden Studierenden aus den Semestern URB 1, 3 & 7, als auch Dozent*innen die Zwischenpausen für anregende Unterhaltungen nutzen, sich an der „Dankbar“ der KDler einen neuen „Klühwein“ besorgen oder sich an dem reich bestückten Buffet bedienen. Neben Popcorn gab es selbstgemachte vegane, klimabilanzierte Aufstriche, sowie eine frische Ladung an Brötchen und süßen Stückchen aus einer Foodsharing-Abholung. Ein gelungener Abend in motivierender und gemütlicher Atmosphäre.

„Die Videos waren sehr gut ausgewählt. Abwechslungsreich, zum Nachdenken anregend und auch emotional. Lecker Essen!“

Interdisziplinäres Projekt für Bachelor-Studenten der Fachrichtungen URB und WIB, Wintersemester 2017/18

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Dach, Prof. Dr.-Ing. da Silva

Beim Interdisziplinären Projekt im Wintersemester 2017/18 hatten die Bachelor-Studenten der Fachrichtungen Umwelt- und Ressourcenmangement und Wirtschaftsingenieurwesen die Aufgabe zur Planung von PV-Anlagen Vorplanungs- / Entwurfsniveau (in Anlehnung an die HOAI Phasen 1 bis 3), zur Erarbeitung von Businessplänen und Vermarktungskonzepten, inkl. Prüfung von Umweltverträglichkeit & Ökobilanz.  Die HTWG Konstanz gilt als zukunftsorientierte und nachhaltige Hochschule. Daher sollen auf den beiden neugebauten Seminargebäuden P und O jeweils eine PV-Dachanlage installiert werden. Mit einer Solarstraße am Nordufer des Seerheins gegenüber der HTWG, Nähe des Herosé-Parks kann zwar nicht ganz so viel Elektrizität gewonnen, dafür eine hohe Außenwirkung erzielt werden, da sich sehr viele Menschen, gerade im Sommer dort aufhalten.

Kurzfilm zum Projekt


Ausgezeichneter Einstieg in den Klimaschutz

HTWG-Projekt #climatechallenge bekommt Förderpreis des Landes.
Projekt will persönlichen Einstieg in Klimaschutz erleichtern.

Jeder einzelne kann den Klimaschutz voranbringen. Davon ist das Team um Maike Sippel, Professorin für Nachhaltige Ökonomie überzeugt. Um den Einstieg ins eigene Tun zu unterstützen, arbeitet die Gruppe mit dem Format #climatechallenge: 30-tägigen Veränderungsexperimenten im eigenen Lebensstil. Nun soll #climatechallenge als Angebot für HTWG Studierende und Bürger der Stadt Konstanz weiterentwickelt werden. Die baden-württembergischen Ministerien für Wissenschaft und für Umwelt zeichnen diese Idee aus.

„Wir warten nicht auf eine gute Klimaschutzpolitik, wir fangen einfach an“ sagt Sippel mit Blick auf die aktuellen Bremsbewegungen von CDU/CSU und SPD. Denn über seinen eigenen Lebensstil könne jeder frei entscheiden. Wie man zu Hause Strom und Heizung nutze, wie weit und wie man sich fortbewege, was man esse und wieviel neue Produkte man kaufe, die bei ihrer Herstellung Energie benötigt haben – das seien die zentralen Stellschrauben für die persönlichen Klima-Emissionen.

Konkrete Veränderungen könnten zum Beispiel darin bestehen, tierische Produkte in der Ernährung zu ersetzen, einen autofreien Monat auszuprobieren oder Sachen zu reparieren und tauschen statt neu zu kaufen. Eine Zeitspanne von 30 Tagen erweise sich als dabei gut geeignet für solche Veränderungsexperimente. „Das ist kurz genug, um sich ohne Verlustängste auf den Weg zu machen – und lang genug um gewohnte Routinen zu durchbrechen und spannendes neues zu entdecken“ erklärt Annika Kreuzer. Sie begleitet derzeit Studierendenteams des Studiengangs Umwelttechnik und Ressourcenmanagement dabei, Anlaufstellen ausfindig zu machen, die bei der Umsetzung einer #climatechallenge in Konstanz hilfreich sein könnten. So wäre es für jemanden, der eine Ernährung ohne Fleisch ausprobieren möchte vielleicht interessant zu sehen, welche Restaurants bereits eine reiche Auswahl an veganen und vegetarischen Speisen anbieten. Gemeinsam mit Vertretern solch möglicher Anlaufstellen sollen Möglichkeiten zur Ausweitung des #climatechallenge Angebots in Konstanz ausgelotet werden.

Sippel erwartet sich aus den Veränderungsexperimenten auch Impulse für erforderliche strukturelle Veränderungen. „Wir stoßen bei der Durchführung der #climatechallenges regelmäßig auch auf Hürden: Teilweise ist es schwieriger, teurer oder aufwändiger sich klimaschützend zu verhalten. Die Leute beginnen sich dann zu fragen, was sich gesellschaftlich und politisch eigentlich ändern müsste, damit es für alle einfacher wird, klimafreundlich zu leben.“ Und das sei der erforderliche Nährboden für eine wirksame Klimapolitik, von der kommunalen bis zur nationalen Ebene.

Eine Reihe von Studierenden und Absolventen der HTWG Konstanz trägt zusammen mit Prof. Sippel die #climatechallenge Aktivitäten. Den Förderpreis erhielt das Projekt am 8. Dezember 2017 im „Wettbewerb für globale Nachhaltigkeit an baden-württembergischen Hochschulen - campusWELTbewerb“.


Kontakt:
Prof. Dr. Maike Sippel, Tel. 01784241276, maike.sippel@htwg-konstanz.de, www.climatechallenge.de


Energiekonzept Tiny House

Autarkes Wohnen auf kleinem Raum – ein sinnvolles Konzept für die Zukunft? Mit dieser Fragestellung haben sich Studierende des 3. Semesters Umwelttechnik und Ressourcenmanagement der HTWG beschäftigt. Im Rahmen des Seminars Projektmanagement entstand über mehrere Monate ein Energiekonzept, dass das Leben in einem 15m² kleinen Tiny House ermöglichen soll. Die Energiebereiche Strom und Wärme selbst zu produzieren ist insbesondere bei einem Tiny House sinnvoll, um nicht nur räumlich, sondern auch energietechnisch flexibel und unabhängig zu sein – zwei große Vorteile, die das Wohnen im Tiny House für moderne Nomaden attraktiv machen.

Doch hat man genug Platz für eine Photovoltaikanlage? Welche rechtlichen Vorgaben müssen allgemein eingehalten werden und wo kann man auf 15m² einen Holzofen unterbringen?

Als Fazit des Energiekonzepts lässt sich festhalten, dass autarkes Wohnen in einem Tiny House, mit geringen Abstrichen, hinsichtlich des Wohnkomforts realisierbar ist. So bietet die Dachfläche ausreichend Platz um den Strombedarf eines 2-Personen Haushalts zu decken. Des Weiteren lassen sich moderne Stromspeicher dank kompakter und leichter Bauweise problemlos in ein Tiny House integrieren. Die Wärmeversorgung wird mittels Holzofen und Abgaswärmetauscher für Warmwasser gesichert.


Interdisziplinäres Projekt für Bachelor-Studenten der Fachrichtungen BIB und WIB, Sommersemester 2017

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Knoll, Prof. Dr.-Ing. da Silva

Thema: Planung und Bau eines hydraulischen Modells für eine Wasserkraftanlage

Beim Interdisziplinären Projekt im Sommersemester 2017 hatten die Bachelor-Studenten der Fachrichtungen Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen die Aufgabe ein bestehendes Turbinenmodell im Wasserbaulabor um eine Generatoreinheit zur Energieerzeugung zu erweitern und die manuelle Stelleinrichtung durch eine elektrische Regelungseinheit zu ersetzen. 

Weiterhin sollten weitere Ausbauschritte dieser Anlage inklusive einer vollautomatischen Steuerung,  die auf den jeweiligen Energiebedarf reagiert, geplant werden.

Im Rahmen dieser Aufgabe wurden folgende Leistungen von den Studierenden erbracht:

  • Aufstellung einer Ausführungsplanung der Anlage inklusive technischer Konzeption, hydraulischer und elektrotechnischer Berechnungen, CAD-Planunterlagen etc.
  • Kostenaufstellung der Anlagentechnik inklusive Produktrecherche
  • Erstellung eines Leistungsverzeichnisses
  • Beschaffung geeigneter Anlagenkomponenten und ggf. Anpassung an die Erfordernisse
  • Bauliche / Technische Umsetzung der  1. Planungsphase
  • Erstellung eines Sicherheitskonzeptes
  • Mediale Aufbereitung des Projekts durch einen Kurzfilm
  • Präsentation der hydraulischen Modells vor der Professoren- und Studentenschaft


Ein wesentliches Augenmerk des Projektes Projekts lag in der eigenständigen Organisation der Studierenden zur termingerechten Bearbeitung dieses komplexen Themenspektrums, das den Studierenden in weiten Teilen unbekannt war.


Kurzfilm zum Projekt


Betonkanuregatta 2017

„Studierende bringen Beton zum Schwimmen“

Bereits das 16. Mal fand die Betonkanuregatta statt - in diesem Jahr am Fühlinger See in Köln. Mehr als 1500 Studierende der Fachrichtungen Bauingenieurwesen und Architektur aus ganz Europa hatten zu diesem Ereignis ihr eigenes Betonkanu entworfen und erarbeitet, so auch Studierende des Studiengangs Bauingenieurwesen der HTWG Hochschule Konstanz. Es gab die zwei Teilnahmekategorien „Rennklasse“, in der Zweier-Kanadier aus Feinbeton entworfen und konstruiert wurden, welche dann in einem sportlichen Wettkampf im Wasser getestet wurden und die „offene Klasse“, in der der Spaßfaktor im Vordergrund steht: Hauptsache das Wasserfahrzeug ist aus Beton und schwimmt. An den Booten für die Rennklasse waren mehr als 20 Studierende der HTWG beteiligt und hatten zwei fünf Meter lange und etwa 100 Kilogramm schwere Kanus aus hochfestem Feinbeton gebaut und maßen sich mit diesen schweren, aber schnittigen Booten in den Kategorien Damen und Herren mit etwa 60 anderen Teams. Die Damen aus Konstanz schafften es in diesem, bis zur letzten Minute spannenden, Wettkampf bis in die Zwischenrunde und bewiesen so die „Seetauglichkeit“ ihres, in monatelanger Arbeit entstandenen Bootes.

Kurzfilm zum Projekt

Kurzfilm zum Projekt