Internationalisierung

Die Internationalisierung ist integraler Bestandteil der strategischen Zielsetzungen der HTWG Konstanz. Sie wirkt sich aus auf Lehre, Transfer/Forschung, Weiterbildung und Verwaltung. Internationalisierung ist damit eine Querschnittsaufgabe. Diese Seite führt die HTWG Internationalisierungsaktivitäten zusammen und trägt dazu bei, diese noch stärker auf allen Ebenen der Hochschule zu verankern und voranzutreiben.

Small Internationalisation Projects

Im Rahmen eines Small Internationalisation Projects (SIP) können neue Internationalisierungsinitiativen an der HTWG gefördert werden.
Förderfähig sind:
- Kleine Projekte zum Aufbau internationaler Kooperationen
- Studentische Teamprojekte mit Hochschul- oder Industriepartnern im Ausland
- Kleine Projekte zur Bildung von Konsortien für Förderanträge in den EU-Programmen Erasmus+ und MSCA (Horizon Europe).

Antragsberechtigt sind alle Professorinnen und Professoren der Hochschule. Details zur Ausschreibung für die Förderung in 2021 finden Sie hier.

Bei Interesse kontaktieren Sie Frau Dr. Barbara Landwehr.

 

Bisher geförderte Projekte

Maun Science Park in Botswana - Fakultät BI initiiert internationale Partnerschaften für und mit Botswana

Im botswanischen Okavango Delta soll mit Hilfe modernster Technologien ein autarker, nachhaltig wirtschaftender Stadtteil, der sogenannte Maun Science Park, entstehen. Das Projekt steht unter der Leitung des botswanischen Präsidenten Mokgweetsi Masisi und des Paramount Chief Tawana Moremi und wurde vom Kabinett als Teil der nationalen digitalen Transformationsstrategie Anfang 2020 genehmigt. Seit dem Sommersemester 2020 arbeiten daher Lehrende und Studierende der HTWG gemeinsam mit Wissenschaftler*Innen und gemeinsamen Partnern aus aller Welt an dessen Realisierung. Der Maun Science Park soll ein Vorbild für zukünftiges Leben auf der Erde werden. In den fakultätsübergreifenden Onlineveranstaltungen „Internationale Kooperationen“ und „Interdisziplinäre Projekte Botswana" wurde neben Konsultationsgesprächen mit lokalen Stakeholdern versucht, die Corona-Krise als Chance für Innovationen in der digitalen Lehre zu nutzen, zum Beispiel anhand von project-based learning. Wie das funktioniert, erklären die Lehrenden in einem Video.

Elektromobilität in Kenia – Wie kann Elektromobilität in Emerging Markets eingesetzt werden?

Der wirtschaftliche Aufstieg von Schwellenländern führt zu neuen Massenmärkten, die preisgünstige und an die lokalen Bedürfnisse angepasste Marktleistungen und Geschäftsmodelle verlangen, so genannte „Frugal Innovations“. Bei der Entwicklung von Frugal Innovations stehen Entwickler häufig vor ähnlichen Herausforderungen, wie z.B. ein geringes Einkommen der Bevölkerung, schlechte Energie- und Transportinfrastruktur oder widrige klimatische Bedingungen. Unternehmen tun sich schwer, frugale Innovationen einzuführen und umzusetzen.

Zielsetzung des Projekts ist es, festzustellen, ob und wie Elektromobilität als Beispiel einer Frugal Innovation in Emerging Markets eingesetzt werden kann und eine Machbarkeitsprüfung am Beispiel Nairobi vorzunehmen. Dabei ist vor Ort eine Umfrage bei „Moto taxi“-Fahrern durchzuführen, um lokale Mobilitätsbedürfnisse zu ermitteln und aus diesem konkreten Fall Schlüsse für frugal innovations in den Emerging Markets zu ziehen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.