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Silicon Valley am Konstanzer Seerhein

21.11.2017

Die Initiative Kilometer 1 begleitet Gründungsinteressierte auf den ersten Metern zur Ausgründung. Zur Starthilfe, die das Team leistet, gehört neben umfangreicher Beratung noch viel mehr.

Ein gut bezahlter Job nach dem Studienabschluss? Ist das wirklich erstrebenswert? Wäre es nicht spannend, seine Ideen zu verwirklichen und selbst etwas aufzubauen? Nur, wer hilft mir dabei? Ganz eindeutig: Die Gründerinitiative Kilometer 1:

Wofür steht "Kilometer 1" und wer steckt dahinter?

Ist ja alles schön und gut, aber bin ich die oder der Richtige zum Gründen?
Ich habe da eine Idee, aber was brauche ich noch?

5 Eigenschaften, die Gründer mitbringen sollten:

  • Offenheit

    Gründungsinteressierte sollten bereit sein, ihre Idee vor anderen zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. So erhalten Sie kritisches Feedback und Vorschläge, um ihre Idee weiterzuentwickeln. Der erste Wurf ist nicht unbedingt der, der den größten Erfolg verspricht.

  • Wille

    Nur der, der wirklich gründen will, besitzt die nötige Begeisterungsfähigkeit, um Unterstützer ins Boot zu holen. Und nur der hat die nötige Ausdauer, gegen Widerstände zu kämpfen, lästige Formalia zu bewältigen und Hürden zu überwinden.

  • Resilienz

    Eine Ausgründung ist eine Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen. Man muss einiges einstecken können, wird aber auch von Erfolgen motiviert. Emotionale Belastbarkeit hilft dabei, Durststrecken und euphorische Phasen auszuhalten und den Blick für das große Ganze nicht zu verlieren.

  • Naivität

    Wenn Gründerinnen und Gründer stets alles im Blick haben, was schief gehen kann, werden sie vermutlich nicht gründen. Es braucht ein Maß an Naivität, um an den eigenen Erfolg zu glauben und einfach loszulegen. Es reicht noch, nach Lösungen zu suchen, wenn Schwierigkeiten abzusehen sind.

  • Und ein Team

    Eine erfolgreiche Ausgründung braucht viele verschiedene Kompetenzen und Charaktereigenschaften: Es braucht die Innovativen und die Gewissenhaften, die Extrovertierten und Introvertierten, einen, der die Finanzen im Blick hat, einen, der am Produkt feilt. Eine Gründerin oder ein Gründer alleine können schwer alles in sich vereinen. Die Lösung: Ein möglichst vielseitig aufgestelltes Team.

Okay, damit bin ich gut ausgestattet, was sind denn nun die ersten Schritte zur Ausgründung?

Die ersten Schritte zur erfolgreichen Ausgründung:

Puh, ganz schön aufwändig. Vielleicht ist eine Festanstellung nach dem Studium doch der bessere Berufseinstieg für mich?

Warum gerade die Zeit im und nach dem Studium die beste für eine Ausgründung ist:

Ok, das überzeugt mich, aber ich habe ja auch schon eine Idee. Aber mal im Ernst, wie wollt Ihr bei meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen den Gründergeist wecken?

Wie die Gründerinitiative Kilometer 1 bei Studierenden den Gründergeist weckt:

Alles schön und gut, aber ehrlich gesagt: Das Risiko zu scheitern ist ja doch immer dabei. Das beunruhigt mich.

Warum sich Gründen lohnt – dem Risiko zu scheitern zum Trotz:

Ich habe von einem Gründerstipendium namens EXIST gehört? Was ist das und was sind die Voraussetzungen dafür?

Das Gründerstipendium EXIST:

Und noch eine letzte Frage: Wann sprecht Ihr von Selbstständigkeit und wann von Ausgründung?

Der Unterschied zwischen Ausgründung und Selbstständigkeit

Zur Person

Christina Ungerer

Nach ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaften sammelte Christina Ungerer mehrere Jahre Erfahrung in einem Startup, was ihre Begeisterung für das Gründungswesen weckte. Aktuell forscht sie im Rahmen ihrer Dissertation an Erfolgsfaktoren technologiebasierter Startups. Sie berät Studierende der HTWG in Gründungsfragen, insbesondere zu den Möglichkeiten der Förderung im Rahmen eines EXIST-Gründerstipendiums.


Christoph Selig

Christoph Selig arbeitet als Startup-Beauftragter der HTWG Konstanz daran, die Vereinbarkeit von Studium und Gründung zu verbessern und Studierende für die Gründung eines Unternehmens als alternativen Berufseinstieg zu sensibilisieren sowie bestmöglich zu unterstützen. Darüber hinaus beschäftigt er sich im Rahmen seiner Promotion mit der Fragestellung, wie Unternehmen und Startups besser kooperieren können oder gar eigene Startups ausgründen können. In diesem Rahmen engagiert er sich als Consultant und Mentor bei verschiedenen Startup-Programmen etablierter Unternehmen.

 

Website der Gründerinitiative Kilometer 1