Architektur

Bachelor und Master

Institut für Kunstruktion - Ein Kunstprojekt

Darstellen und Gestalten
Prof. Katrin Günther          Projekte           Veröffentlichungen          Werkstatt für künstlerische Arbeit


Das Institut für Kunstruktion besteht seit Dezember 2017 und verfolgt das Ziel der interdisziplinären Projektarbeit im Austausch zwischen den Fachgebieten Entwerfen und Konstruieren Prof. Lydia Haack, Tragkonstruktionen Prof. Dr.-Ing. Markus Faltlhauser und Darstellen/Gestalten Prof. Katrin Günther.

Die Themen bewegen sich an der Schnittstelle von Konstruktion und künstlerischer Arbeit. Hier werden Ideen entwickelt um fachübergreifende Kompetenzen zu erlangen, analytische Recherchen durchzuführen, technische Bildung und ästhetische Prozesse mit bildnerischen Fähigkeiten auf nachhaltige Weise  - und besonders für architektonische Anwendungen - zu verknüpfen. Zu Fragestellungen an Schnitt- und Grenzsituationen ist die Entwicklung der Fähigkeit gefragt, neueartige Sichtweisen als Grundlage für innovative Arbeit zu begreifen und in umsetzbare Strukturen zu übertragen.

 

KUBO "Der Besucher" - Eine Reihe von Rauminstallationen 2018

Entwurf für KUBO I im Konstanzer Münster


KUBO ist ein Projekt von Fabian Ammann, Moritz Berger und Leonard Schwägerl im Rahmen ihres Architekturstudiums an der HTWG Konstanz in der Verknüpfung von künstlerischem Entwurf und Konstruktion.

Das Gebilde basiert auf einem Stecksystem von Holzstäben, die zu Würfeln zusammen gefügt, eine stabile Konstruktion ergeben. Die große Flexibilität ermöglicht die Ausbildung verschiedenster Formen räumlicher Gebilde, die wiederum eine Bandbreite von Nutzungen generieren lassen.

Der Lehr- und Lernprozess vom Entwurf über die konstruktiven Bemessungen und die technische Fertigung finden in interdisziplinärer Zusammenarbeit statt.
Im Sommersemester 2018 steht der Herstellungsprozess an und soll in großen Teilen im Open Innovation Lab und in experimenteller Arbeit umgesetzt werden.

Für künstlerische Rauminstallationen wurde 2018 die Reihe "Der Besucher" entwickelt. Sein unerwartetes Erscheinen in öffentlichen Räumen und sein "fremdes" Aussehen irritieren und überraschen. Assoziationen zu aktuellen gesellschaftlichen Erscheinungen werden präsent. "Der Besucher" bricht die gewohnten Sehweisen, ermuntert den Betrachter sich einzulassen und zwingt spielerisch den gewohnten Blickwinkel zu öffnen.