Architektur

Bachelor und Master

Dekoratives grafisches Element

Masterprojekte

 

 

Masterprojekt Denk:Raum

Prof. Myriam Gautschi
Prof. Dr. Klaus Kornwachs
Prof. Dr. Volker Friedrich

Am Ende sollen Entwürfe von DenkRäumen stehen, die die Studierenden der Architektur jeweils entwickeln sollen. Wir geben Texte von Philosophen beiderlei Geschlechts aus, erläutern diese, ohne jdeoch die Person zu nennen. Denn das würde Rückschlüsse auf ihre Lebensumstände und damit auch auf ihre Denkplätze und DenkRäume, in denen sie gedacht und gearbeitet haben, zulassen. Die Master Studierenden sollen sich auf die Texte einlassen - wobei wir gern hermeneutisches Handwerkszeug implizit bei unseren Hilfestellungen veritteln können. Aus ihrer Interpretation sollen sie sich vorstellen, was ein geeignetes Gehäuse - DenkRaum - Arbeitsplatz - räumliches Arrangement - wie auch immer - für den Autor oder die Autorin passen würde; also was dem denkerischen Duktus, der Argumentationsstruktur, der Rede des Textes, dem Thema entsprechen würde.

Semesterarbeit Melina Enzmann, Alexandra Bläsi

Angedockt – Stadt wird zum Denkraum -
Der Entwurf wurde von einem philosophischen Text Descartes‘ abgeleitet, der für uns die Rolle des Bauherrn einnahm. Alle architektonische Entscheidungen sowie unser gesamtes Entwurfskonzept beruht auf Ideen des Bauherrn. Die Denkräume befinden sich in der Stadt Konstanz, angedockt an den Überbleibseln der Stadtmauer. In der Gestalt und Materialität passen diese sich an die Umgebung an und ordnen sich dem Stadtgefüge unter. Die Räumlinge bilden einen Wegraum, welcher ebenso als Ort des Denkens gesehen wird. Die vier Grundsätze des Textes und die damit verbundenen Themen Folgsamkeit, Hingabe, Selbstkontrolle und Wissbegier bilden die architektonische Grundlage.

Semesterarbeit Juliane Frey, Laura Tschall

KIB – Kunst Im Berg
Die aus dem Grundlagentext (Sokrates, Sokrates – viertes Kapitel) resultierenden Kernaussaugen wurden von uns zum übergeordneten architektonischen Thema der Masse und Leere zusammengefasst. Nicht nur die Architektur, sondern auch der Ort am Schrecksee in den Allgäuer Bergen verfolgt die Gedanken der Masse und der Leere. Entstanden sind hier mehrere Ateliers, in denen das im Text behandelte Hervorbringen auf verschiedene Art zelebriert werden kann und auch in den Räumlichkeiten spürbar wird. Einen längeren Aufenthalt ermöglichen die Zellen, in denen die Künstler wohnen können.

Semesterarbeit Isabel Maurer, Malin Thalheimer

Über.dacht
Unser gewählter Text handelt von der Umwertung der bestehenden Werte der Arbeitsethik. Der Autor zeigt auf, warum die alte Berufsethik veraltet ist, und stellt zwölf Prinzipien vor einer neuen Berufsethik auf. Toleranz, Kritik und Selbstkritik, sowie das Lernen aus Fehlern sind wichtige Werte der neuen Ethik. Um einen zentralen Treffpunkt für alle Fakultäten zu bilden, in dem die Werte der neuen Ethik diskutiert werden können, wählten wir die Campusmitte als Ort. Ein gemeinsamer Tisch, unter einem gemeinsamen Dach, soll zum Dialog und Multilog einladen.

Masterprojekt Stayin alive

Prof. Dr. Steffen Diefenbach
Daniel Fink
Prof. Florian Käppler
Dr. Alessia Mistretta
Sven Reichardt
Prof. Dr. Harald Reiterer
Prof. Eberhard Schlag
Prof. Dr. Falk Schreiber
Prof. Dr. Gabriela Signori
Jonathan Wieland

Welchen Einfluss haben Pandemien auf unser Leben und auf die Gesellschaft – damals, heute und in der Zukunft? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Ausstellung »STAYIN‘ ALIVE – mit Seuchen Leben« im Turm zur Katz in Konstanz. Die interaktive Ausstellung blickt auf die Rolle von Pandemien und Seuchen in der Menschheitsgeschichte, von der Antike bis zur Gegenwart. Ziel der Ausstellung ist es, einen Diskursraum zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Wissenschaft zu schaffen, um einen Einblick über den Umgang mit Pandemien in der Weltgeschichte zu erhalten und politisch, medizinisch und gesellschaftliche Perspektiven zu verstehen.
Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Universität Konstanz, der Hochschule Konstanz für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) sowie der Musikhochschule Trossingen. Rund 80 Studierende aus den Fachbereichen Architektur, Geschichte, Informatik, Kommunikationsdesign, und Musikdesign beschäftigten sich über zwei Semester hinweg mit der Thematik und entwickelten für die Ausstellung neue Formate, um Bürger*innen und Wissenschaftler*innen zum Thema Pandemiegeschichte zusammenzubringen.

Samar Abed, Sandra Al-Moukamal, Carla Ambrosius, Sophie Arzt, Lea Asner, Rebecca Bader, Sarah Bastigkeit, Jonathan Batz, Elisabeth Bauer, Judith Blatter, Yannick Blomdahl, Pia Böge, Tobias Böhnemann, Eugen Borst, Tamara Brandies, Oliver Bregar, Davide Bronder, Lena Conrad, Gianluca De Paola, Kai Diedrich, Morris Dinort, Felix Eisele, Leona Erren, Litafete Fetahi, Ruben Francios, Manuel Fricke, Markus Gericke, Joshua Hank, Niklas Hann von Wehyer, Rudolf Hegemann, Lilli Heger, Carolin Hensolt, Alice Hildebrand, Alexander Hoffmann, Muriel Janke, Vanessa Karrer, Michelle Kaszas, Aziz Khashimov, Maximilian Koberski, Julian Kornes, Johanna Kuder, Christine Kugler, Dennis Kulbe, Daniel Leicht, Felix Lohwasser, Dominik Morgenstern, Eva Müller, Felix Musch, Kerstin Neuwerk, Malte Niehaus, Philip Oesterlin, Thibaud Oguey, Marlee Priesmeyer, Isha Rajbhandari, Vinzenz Reichert, Marcel Riedel, Werner Rietzschel, Elias Schardt, Luise, Schauer, Julia Schmid, Laurent Schmidt, Katharina Schönberger, Daniel Seidl, Tobias Stähle, Biljana Stanojcic, Robert Straubmüller, Alexander Strauß, Larissa Streule, Jana Suppes, Selina Uecker, Alexander Vaccaro, Selina Vix, Celine Weber, Christian Widmann, Yann Wienand, Jana Wiest, Kira-Ann Wunderlich, Christina Wüst

Masterprojekt Start Up

Prof. Stefan Krötsch
Prof. Dr. Ing. Markus Faltlhauser

Auf dem letzten freien Grundstück im Industriegebiet von Meersburg am Bodensee sollen Gewerberäume für Unternehmensgründer entstehen. Um den Unternehmen Wachstum und Veränderung zu ermöglichen, sind flexible Raumkonzepte zu entwickeln. Neben klassischen Büroflächen sollen auch Räume in Größe von Produktionshallen entstehen, die Unternehmensgründungen aus dem Handwerk, der Industrieproduktion oder der Agrarwirtschaft adressieren. Das Umfeld soll so gestaltet werden, dass ein befruchtender Austausch unterschiedlicher Professionen stattfinden kann, aber auch Abgrenzung von einander und kontemplativer Rückzug möglich ist. Außerdem soll das Gründerzentrum den hohen ökologischen Ansprüchen genügen, die sich das Bundesland Baden-Württemberg für seine Landesbauten auferlegt.

Semesterarbeit Anna Guglielmo, Simon Wolf

Vorsprung

Der neue Standort für lokale Startups der Bodenseeregion zeichnet sich durch einen kompakten Baukörper aus, der sich prägnant aus der Geländetopographie hervorhebt. Der markante Fachwerkträger hinter dem sich die obere Produktionshalle und Büroarbeitsplätze befinden scheint beinahe über dem Gelände zu schweben. Nach Süden kragt dieser über 20 Meter weit aus und bietet damit genügend Platz für Veranstaltungen im Freien. Im Inneren des Gebäudes lassen sich weitere tragkonstruktive Details entdecken. So ist die untere Produktionshalle geprägt durch großflächige Verglasungen und schlanke Fachwerkträger, während in der oberen Produktionshalle der Fachwerkträger in der Außenfassade sichtbar wird und durch wandartige Einfeldträgern aus Brettschichtholz abgerundet wird.

Semesterarbeit Jonas Kentner, Rebecca Müller

Start up

Das Gebäude wird als langer Riegel ausgebildet, wobei sich die beiden Hallen aufgrund der topografisch anspruchsvollen Situation in den Hang einschneiden und sich die Büroflächen im Obergeschoss über die gesamte Länge des Volumens erstrecken. An der Schnittstelle der Hallen befindet sich ein Verbindungs- und Erschließungskern, der sich über die volle Gebäudehöhe erstreckt und als zentrales Element Hallen und Büros miteinander verbindet und erschließt. Hier finden alle sich im Gebäude aufhaltenden Personen einen Empfangsbereich und ein Café, als Firmen übergreifender Treffpunkt.

Semesterarbeit Tessa Kubiena, Dominik Vukovic

HOCH HINAUS Gründerzentrum

Hydroponics und Aeroponics sind neu gedachte Anbaustrategien, die ein vertikal angeordnetes Agrarkonzept verfolgen. Diesem zukunftsorientierten Vorbild leitet sich das entworfene Gründerzentrum ab. Durch die vertikale Anordnung des Raumprogramms wird eine möglichst kleine Grünfläche versiegelt, eine hohe öffentliche Präsenz erzeugt und die Aussicht im Gebäude eingefangen. Viele Stockwerksübergreifende Blickbezüge und eine hohe innere Transparenz schaffen ein Zusammengehörigkeitsgefühl und bieten in Kombination des gemeinsamen Erschließungssystems die Möglichkeit des übergreifenden Austauschs.