»Digital Execution« (MBA)

Das berufsbegleitende Qualifizierungsprogramm für den digitalen Wandel

Studienaufbau & Module

Die Module sind so konzipiert, dass sie ein in sich geschlossenes Themenfeld umfassen und mit einer Prüfungsleistung abschließen. Eingebettet in einen europäischen Kultur- und Rechtskontext ist die Unterrichtssprache Deutsch.

  • Modul 1: Wertschöpfung, Unternehmertum & Digitalisierung

    Die Studierenden erhalten eine Einführung in das DIGITALX-Konzept als transsektoralen Wissenschafts- und Managementansatz. Sie wissen, welchen Beitrag die Digitalisierung für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen leistet.  Anhand von unternehmensbezogenen Fall- und Projektstudien werden folgende Fragestellungen behandelt:
    - Was bedeutet Digitalisierung für das bestehende und zukünftige Geschäfts- und Wertschöpfungsmodell?
    - Welche Werte schafft die Digitalisierung?
    - Welche Bedeutung hat Wertschöpfungstum für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen?
    - Wie gelingt die digitale Transformation?
    Auf der Basis dieser Fragestellungen sollen die Studierenden ausgehend von individuellen Entscheidungssituationen und Unternehmenskontexten ausgewählte betriebswirtschaftlich-technologische Methoden der strategischen Wettbewerbsanalyse, der Strategieentwicklung und des Value Proposition Designs anwenden und beurteilen können.

  • Modul 2: Mass Customization

    Die Lehrinhalte zu Mass Customization und Interaktive Wertschöpfung richtet sich an die Fachwelt in Wissenschaft und Praxis aus den Bereichen Innovationsmanagement, strategisches Management, Organisation und Produktion.

    Die Lernziele umfassen:

    • Traditionelle Kenntnisse von kollaborativem Arbeiten, Kommunikation und Problemlösung,
    • Fachkompetenzen: Interaktive Wertschöpfung insbesondere im Innovationsmanagement, individualisierte Produktgestaltung, Komplexitätsmanagement, Produktentstehungsprozesse,
    • Methodenkompetenzen: Baukastensysteme, Produktionsmetoden im Produkt- und Lösungsgeschäft, Agile Produktionsmethoden,
    • Softskills: Anpassungsfähigkeit, Führung, Teamarbeit, Living Case Studie.
  • Modul 3: Finance & Accounting

    Finance and Accounting ist neben der IT-Investitionsrechnung und -planung ein wesentlicher Baustein zur Umsetzung einer erfolgreichen Businessstrategie. Die Studierenden verfügen am Ende der Veranstaltung über das erforderliche praxisrelevante Wissen wie auch die Anwendungskompetenz für die Umsetzung digitaler Strategien mithilfe quantitativer Methoden. Insbesondere werden folgende Kompetenzen vermittelt:

    • Anwendung dynamischer Investitionsplanung auf Entscheidungsprobleme in digitalen Geschäftsfeldern,
    • Beurteilung der Vorteilhaftigkeit und Vorziehenswürdigkeit von Investitionsentscheidungen digitaler Technologien,
    • Bewertung von Ventures in der Digitalisierung,
    • Auswirkungen der Digitalisierung auf die externe Rechnungslegung und Finanzierung.

     

    Die Studierenden sind am Ende der Veranstaltungen in der Lage, digitale Strategien mithilfe quantitativer Methoden zu bewerten. Weiter lernen sie die Auswirkungen der Digitalisierung auf externe Rechnungslegung und Finanzierung kennen und entwickeln praxisgerechte Lösungen digitale Strategien im Bereich Finance and Accounting mit Erfolg umzusetzen. Schließlich werden die Studierenden in die Lage versetzt, Ventures zu bewerten.

  • Modul 4: Smart Factory I

    Die Studierenden

    • kennen die Herausforderungen der Produktion in einem globalisierten Umfeld und wissen, wie erfolgreiche Unternehmen diese bewältigen,
    • kennen relevante Begriffe und Aufgaben in der Automatisierungstechnik,
    • können grundlegende Aufgaben in der Automatisierungstechnik systematisch lösen,
    • kennen die Vorgehensweise bei der Konfiguration von Produktion und von Produktionsnetzwerken,
    • können verschiedene Ausgestaltungsalternativen entwickeln und die Erkenntnisse in das Automatisierungssystem übertragen,
    • können Begriffe aus dem Themengebiet Industrie 4.0 und Internet of Things (IOT) einordnen und
    • wissen welche Anforderungen sich damit auf Automatisierungssysteme ergeben.
  • Modul 5: Advanced Analytics

    Die Studierenden lernen den gesamten Prozess des Knowledge Discovery in Databases (KDD) kennen und durchlaufen die einzelnen Stufen auch anhand praktischer Beispiele. Dabei wird der Fokus sowohl auf die Datenaufbereitung als auch auf die Algorithmen zur Datenanalyse gelegt. Dazu wird anhand von Einsatzgebieten diskutiert, wie Optimierungen im Kontext der Ergebnisqualität ausgeführt werden können. Zu dieser Diskussion gehört ebenso, Kennzahlen zur Leistungsmessung zu definieren.
    Am Ende der Lehrveranstaltung verfügen die Studierenden über das erforderliche praxisrelevante Wissen für das Knowledge Discovery in Databases, insbesondere
    - Datenaufbereitung,
    - Klassifikationsaufgaben,
    - Clusterung,
    - Assoziationsanalyse.
    Die Studierenden sind am Ende der Veranstaltungen in der Lage, eigenständig Aufgabenstellungen des KDD zu erkennen, diese aufzubereiten und angemessene Lösungsansätze zu erstellen, die in der Praxis direkt anwendbar sind.

  • Modul 6: Open Innovation, PLM 4.0 & agiles Projektmanagement

    Teil 1: Open Innovation
    Durch Open Innovation Methoden können Bedürfnisinformationen der Kunden interaktiv und online ermittelt werden. Im Kurs werden Gestaltungsmöglichkeiten zur Realisierung von erfolgreichen Open Innovation Projektvorhaben (intern / extern) vorgestellt. Im Kurs wird im Charakter eines Workshops praxisnah gehalten. Anhand von Übungen und Fallstudien werden konkrete Lösungsansätze aufgezeigt. Es werden sowohl die Chancen aber auch die Herausforderungen, Voraussetzungen und Gefahren der Open Innovation Methoden durchleuchtet. Im Workshop erfahren die Studierenden an einem konkreten Beispiel, wie ein Ideenwettbewerb aufgebaut sein sollte und welche Ergebnisse zu erwarten sind. Bewährte Vorgehensweisen für die Planung, Durchführung und Auswertungen der Ergebnisse werden vermittelt.
    Teil 2: PLM 4.0
    Die Studierenden erwerben Kenntnisse in Product Lifecycle Management (PLM) 4.0., welches kollaboratives Arbeiten, Kommunikation und Problemlösung ab Anforderungsmanagement inkl. Design Thinking Methode, Situation Analyse, Strategic Positioning und Product Specification, über Konstruktion, Produktion, bis hin zu den Value Added Services integriert.
    Dabei erwerben sie nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern Methodenkompetenzen, indem komplexe Herausforderungen erarbeitet werden.
    Teil 3: Agiles Projekt- und Produktmanagement
    Steigende Komplexität, geprägt durch immer kürzere Zyklen oder weltweit verteilte Teams, bestimmt den Arbeitsalltag und erfordert innovativere Entwicklungsprozesse. Der Einsatz von agilen Methoden hilft in vielfältiger Weise, mit weniger starren Regeln und bürokratischem Aufwand, dafür mit interaktivem Vorgehen eine neue kollaborative Strategie für Unternehmen zu schaffen.
    Dabei ist ein agiles Projekt- sowie Produktmanagement für viele technologie-orientierte Firmen Standard. Das dahinterliegende Gedankengut ist dabei entweder intrinsisch motiviert fest in der Geschäftsentwicklung integriert oder sollte bei einer notwendigen digitalen Transformation fester Bestandteil in der zukünftigen Geschäftsentwicklung sein.
    Wie das agile Manifest in der Praxis gelebt werden kann und welche vielfältigen Möglichkeiten eine agile Arbeitsweise in interdisziplinären Teams mit sich bringt, wird anhand diverser Methodiken, Tools und Beispielen live erprobt.

  • Modul 7: Smart Factory II

    Das Modul baut auf den Kenntnissen des Moduls Smart Factory I auf und erweitert diese.

    Die Studierenden

    • kennen relevante Begriffe und Aufgaben in der Automatisierungstechnik und angrenzenden sowie übergreifenden Gebieten (Internet-of-Things, Industrie 4.0),
    • können grundlegende Mensch-Maschine-Schnittstellen projektieren und umsetzen,
    • können die Konfiguration von Produktion und von Produktionsnetzwerken umsetzen,
    • können verteilte dezentrale Systeme (Internet-of-Things) projektieren und programmieren.
  • Modul 8: Digital Transformation & Leadership

    Das Modul behandelt die wesentlichen Aspekte der erfolgreichen Umsetzung digitaler Transformation und Leadership.

    Die fortschreitende Digitalisierung führt zu zunehmend dynamischen Veränderungen im Unternehmensumfeld und erhöht Volatilität und Unsicherheit. »Traditionelle« Managementmethoden stoßen in diesem komplexen Umfeld an ihre Grenzen. Ein Paradigmenwechsel in den Managementmethoden wird notwendig, damit die Führungskräfte der resultierenden »Komplexitätsfalle« entgehen. Agilität ist hierfür ein hilfreiches Konzept - jedoch sind die Umsetzung der Leitgedanken von Agilität kontextspezifisch zu gestalten. Dabei können Paradoxien und Konflikte auftreten, die es mitzudenken gilt, um der Komplexitätsherausforderung erfolgreich begegnen zu können.

    Diese steigende Komplexität können Unternehmen auch als Chance begreifen, wenn sie die dynamische Fähigkeit aufbauen, gleichzeitig das bestehende Geschäft zu optimieren und Neues aufzubauen. Eingeführt werden dazu das Konzept der eingebetteten Unternehmerteams als eine Möglichkeit, diese »Beidhändigkeit« im Unternehmen umzusetzen sowie die Prinzipien, an denen sich - je nach Kontext - Führung orientieren soll.

    Konstruktive Strategien werden dargestellt, um die zunehmenden Unsicherheiten im Führungsalltag gut bewältigen zu können. Dazu gehören Aspekte, wie Führungskräfte mit ihren Mitarbeitern auch in einem von Komplexität und Mehrdeutigkeiten geprägten Umfeld schnell ins Handeln kommen und Entscheidungs- und Handlungsblockaden vermeiden können. In diesem Sinne werden auf der Basis von Fachimpulsen, Reflektion und fallbasierter Diskussion die Prinzipien agiler Führung vertieft.

    Die Studierenden dieses Moduls

    • verstehen, woher die Herausforderungen steigender Dynamik und Volatilität im Unternehmensumfeld entstehen,
    • lernen, wie diese Herausforderungen den Führungskontext verändern und zu einem Paradigmenwechsel im Management führen,
    • erhalten einen Einblick, welche veränderten Führungsprinzipien (Agilität) im Sinne von »Leadership 4.0« notwendig sind,
    • verstehen, wie der Komplexitätsherausforderung durch Führungsverhalten und Organisationsgestaltung begegnet werden kann,
    • lernen erste Gestaltungshinweise für beidhändige Führung und Organisationsgestaltung (Ambidextrie) auch anhand von konkreten Beispielen und Fällen aus der Praxis kennen
    • nehmen für ihren eigenen Führungskontext konkrete Leitlinien für die Förderung von Agilität für den Arbeitsalltag mit,
    • verstehen die Prinzipien kontextbezogenen Wechsels zwischen eher »klassische« Führung und eher agile Führung,
    • erhalten Gestaltungshinweise für die Umsetzung agiler Unternehmerteams für die Adressierung strategischer Innovationsthemen,
    • lernen Prinzipien für die Implementierung, Umsetzung und Führung solcher agiler (eingebetteter) Unternehmerteams kennen,
    • reflektieren Umsetzungsbarrieren in der eigenen Organisation für die Implementierung solcher Unternehmerteams,
    • nehmen für ihren eigenen Führungskontext erste konkrete Anwendungsmöglichkeiten für den Arbeitsalltag mit,
    • arbeiten daran, Unsicherheit und Ambiguität im Führungsalltag zu akzeptieren und dabei (trotzdem) die eigenen Mitarbeiter gut führen zu können,
    • diskutieren die Besonderheiten der Führungsherausforderungen im VUKA Kontext (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit) und erarbeiten ausgewählte Strategie(n) zum Umgang mit VUKA.
  • Modul 9: Smart Home & Living

    Die Studierenden sind vertraut mit Begriffen und Methoden, sie kennen die Konzepte und Techniken des Ubiquitous Computing in verteilten sensorbasierten Systemen und ihre Bedeutung und Einfluss. Relevante Technologien können eingeordnet werden. Lösungen können eigenständig geplant und umgesetzt werden.

    Behandelt werden folgende Punkte:

    • Einführung, Begriffsdefinition, Standards,
    • Sensoren, Aktoren,
    • Peripher-Technologien,
    • Hardware-Schnittstellen, Protokoll-Schnittstellen,
    • Kontextsensitivität,
    • Integrationsplattformen,
    • Anwendungen.
  • Modul 10: Digitalisierung & Recht

    Das Modul gibt Einblicke in die relevanten Rechtsthemen im Bereich Digitalisierung und Industrie 4.0.
    Die Studierenden werden vertraut gemacht mit wichtigen Rechtsbegriffen des IP- und IT-Rechts einschließlich Datenschutz/Datensicherheit. Zudem lernen sie Methoden der juristischen Fallbearbeitung und Verhandlungstechniken kennen, die sich in ihrem beruflichen Umfeld einsetzen lassen. Sie verfügen am Ende der Lehrveranstaltung insbesondere über das erforderliche praxisrelevante Wissen für
    - die Möglichkeiten und Grenzen von Intellectual Property Rights  und Portfolio Management Maßnahmen,
    - den rechtlichen Schutz personen- und unternehmensbezogener Daten in digitalen Geschäftsprozessen,
    - die vertragsrechtlichen Gestaltungmöglichkeiten bei Big Data und Cloud Computing Anwendungen.
    Die Studierenden erhalten am Ende der Veranstaltung die Möglichkeit, ihr Wissen anhand von praxisnahen Fallstudien zu überprüfen und zu vertiefen.

  • Modul 11: Security

    Das Modul behandelt die wesentlichen Aspekte der IT-Sicherheit digitaler Prozessketten in vernetzten Systemen.
    Die Studierenden sind vertraut mit Begriffen und Methoden der IT-Sicherheit, können sich in Teilgebieten vertiefen und abwägen, welche Methoden und Maßnahmen in ihrem beruflichen Umfeld wirksam und umsetzbar sind. Sie verfügen am Ende der Lehrveranstaltung insbesondere über das erforderliche praxisrelevante Wissen für
    - Möglichkeiten, Grenzen und Auswahl von Methoden und Technologien des IT-Sicherheitsmanagements,
    - Schutz personen- und unternehmensbezogener Daten in digitalen Geschäftsprozessen (konzeptionell, technisch, organisatorisch),
    - Identifikation von Verantwortung für Sicherheitsmaßnahmen für komplexe Prozesse unter Beteiligung unterschiedlicher interner und externer Stakeholder.

    • Modul 12: Implementierung digitaler Strategien

      Die erfolgsorientierte Umsetzung digitaler Strategien baut auf der Kenntnis der funktionalen, emotionalen und sozialen Kundenbedürfnisse (vgl. Jobs-to-be-done-Framework) sowie der kritischen Erfolgsfaktoren (vgl. Business Model Canvas) und deren Realisierung mittels adäquater Soll-Prozesse (vgl. Digital Business Process Blueprinting) auf. Veränderungsbedarfe in der Strukturorganisation, der Mitarbeiterqualifikation sowie im Steuerungssystem (Kennzahlen) sind zu berücksichtigen. Erfolgskritisch ist überdies die konsequente Abstimmung der Business Anforderungen mit der IT. Durch die Digitalisierung steigt die Bedeutung der IT in den Unternehmen. Die IT ist nicht mehr allein Unterstützungsinstrument, sondern ein wesentlicher Baustein bei der Umsetzung der digitalen Business-Strategie. Eine verbes-serte Abstimmung der strategischen Prozesse ist Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Implementierung.
      Die Studierenden verfügen am Ende der Lehrveranstaltung über das erforderliche praxisrelevante Wissen sowie die Anwendungskompetenz für die Umsetzung digitaler Strategien, insbesondere in den Themenfeldern:
      - Erkennung und Berücksichtigung der funktionalen, emotionalen und sozialen Kundenbedürfnisse,
      - Verankerung digitaler Strategien im Business Model Canvas,
      - Konkretisierung der operativen Prozessanforderungen mittels Digital Process Blueprinting,
      - Relevante Handlungsfelder der IT-Strategie,
      - Methoden zur Entwicklung geschäftsorientierter IT-Strategien,
      - Herausforderungen bei der Kooperation von Business und IT.
      Die Studierenden sind am Ende der Veranstaltungen in der Lage, die Implementierung digitaler Strategien in grundsätzlich beliebigen Branchen und betrieblichen Situationen zu konzipieren und zu realisieren.

    • Modul 13: Lernende Systeme im Kontext Industrie 4.0

      Das Modul behandelt die wesentlichen Aspekte von lernenden Systemen und Blockchain-Technologie im Kontext der Industrie 4.0.
      Die Studierenden lernen die wesentlichen Konzepte und Methoden der künstlichen Intelligenz und Blockchain-basierter Geschäftsmodelle. Hierbei wird speziell der Bereich des maschinellen Lernens im Kontext der Digitalisierung und Automatisierung vertieft und die Grundlagen der Blockchain-Technologie anhand eines industriellen Pilotprojektes dargelegt. Zur effizienten Umsetzung von anspruchsvollen IT-Projekten wird das agile Vorgehen motiviert und vorgestellt.
      Nach Teilnahme an der Lehrveranstaltung verfügen die Studierenden über Basiswissen in den Bereichen:
      - Künstliche Intelligenz, speziell maschinelles Lernen,
      - Blockchain-Technologie, speziell Smart Contracts,
      - Internet der Dinge
      - Agiles Projektmanagement
      - Praxisbeispiele im Kontext der Industrie 4.0.

    • Modul 14: Future Lab

      Die Veranstaltung beschäftigt sich mit der Zukunft. Mit Hilfe betriebswirtschaftlich-technologischer Methoden wird die Zielsetzung verfolgt, auf Basis eines »Future Cases« Zukunftsszenarien zu entwickeln, zu bewertet und zu dokumentieren.
      Im Vordergrund steht die Erarbeitung interdisziplinäre Lösungsansätze im Spannungsfeld von Wertschöpfung, Unternehmertum und Digitalisierung.
      Die Veranstaltung fördert in hohem Maß ein interaktives Momentum. Gruppenarbeit und Eigeninitiative sind ebenso gefragt wie Interesse an disruptivem Denken und kreativem Gestalten.

    • Masterarbeit – wissenschaftliche Arbeit mit Abschluss-Seminar

      Master-Arbeit
      Die  Studierenden  weisen  mit  der  Master-Arbeit  ihre  Fähigkeit  nach,  ein  Thema  aus dem Bereich der Digitalisierung von aktueller, wissenschaftlicher und/ oder praktischer Relevanz auf einem wissenschaftlich hochwertigen Niveau selbstständig innerhalb von sechs  Monaten  zu  bearbeiten.  Die  Studierenden  sind  in  der  Lage,  eine  komplexe Aufgabenstellung methodisch und analytisch zu durchdringen und zu einer Lösung zu führen.  Mit  der  Master-Arbeit  weisen  die  Studierenden  ihre  argumentativen  schriftlichen Fähigkeiten nach.
      Master-Kolloquium
      Die Studierenden, die im Rahmen der Master-Arbeit ein komplexes Thema von aktueller,  wissenschaftlicher  und/  oder praktischer  Relevanz  bearbeitet  haben,  weisen  im  Kolloquium nach, dass sie in der Lage sind, ein komplexes Thema zu präsentieren und das erarbeitete Ergebnis in einer Diskussion mit den Betreuern und anderen Interessierten zu vertreten und zu verteidigen.

    Lehrende & Dozenten

    Das Lehr- und Kompetenzteam besteht aus Professoren und Professorinnen mit ausgewiesenem Praxis- und Forschungshintergrund und wird ergänzt durch namhafte Digitalexperten.
    Unsere Lehrenden und Coaches verfügen über vielfältige Erfahrungen auf dem Gebiet der digitalen Transformation. Durch die Verknüpfung der Disziplinen Betriebswirtschaftslehre, Physik, Ingenieurwissenschaften, Luft- und Raumfahrttechnik, Informatik, Maschinenbau, Jura, Architektur und Medienkommunikation schaffen sie einen spannenden Erkenntnis- und Lehrpool, um Problemlösungen neu zu denken.

    Guido H. Baltes | Andreas Bertsch | Jesko Elsner | Carsten Felden | Antje Freyth | Oliver Fritz | Michael C. Hadamitzky | Olaf Hoffmann | Dietmar Ihlenburg | Ralf Klühe | Alexander Krupp | Marcus Kurth | Hanno Langweg | Jürgen Neuschwander | Oliver Queck | Tobias Quelle-Korting | Christopher Rentrop | Clotilde Rohleder | Carsten Schleyer | Stefan Schweiger | Ralf Seepold | Marc Strittmatter | Werner Volz | Frank Wehking

    Studienbeginn & -dauer

    Das Masterstudium beginnt im September. Bewerbungsfrist: 15. Juli. Eine Verlängerung der Bewerbungsfrist und die Abgabe einzelner Bewerbungsunterlagen zu einem späteren Zeitpunkt ist im Einzelfall nach vorheriger Absprache mit den Programmbeauftragten möglich.
    Der zeitliche Rahmen beträgt insgesamt 75 Präsenztage, die über einen Zeitraum von vier Semestern verteilt sind. Die Lehrveranstaltungen und Workshops finden in der Regel von Montag bis Freitag in einem Rhythmus von ca. fünf Wochen statt.
    Das Studium endet regulär mit einer projektorientierten Master-Arbeit (Master Thesis) nach vier Semestern.

    Bewerbung, Auswahl- & Zulassungsverfahren

    Die Zulassungsvoraussetzungen für den Studiengang MBA »Digital Execution« sind in der Satzung der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) für das Externenprüfungsverfahren zum Mastergrad in berufsbegleitenden Masterstudiengängen (ExPVbbMa) vom 10. Juli 2007 und in der Zulassungs-, Studien- und Prüfungsordnung der HTWG für berufsbegleitende Masterstudiengänge (ZSPObbMa) vom 10. Juli 2007 geregelt.
    Danach setzt die Zulassung zum Studium ein erfolgreich abgeschlossenes Erststudium an einer Hochschule der Bundesrepublik Deutschland mit überdurchschnittlicher Gesamtnote (2,5) oder einen gleichwertigen Abschluss einer ausländischen Hochschule voraus.
    Bei allen Bewerberinnen und Bewerbern wird eine mindestens zweijährige einschlägige Berufstätigkeit vor Aufnahme des Studiums vorausgesetzt.
    Für Ihre Bewerbung verwenden Sie bitte den Bewerbungsantrag, der Ihnen unter »Download« zur Verfügung steht. Bitte füllen Sie den Bewerbungsbogen vollständig aus und fügen Sie die weiter unten aufgeführten Unterlagen bei.
    Nach Durchsicht der eingegangenen Bewerbungen erfolgt auf Basis der zur Verfügung stehenden Informationen und Unterlagen eine Vorauswahl. Etwa zwei Wochen nach Eingang der Bewerbung erhalten Sie eine Benachrichtigung, ob Sie zu einem Einzelinterview eingeladen sind. In einem Gespräch bekommen Sie die Gelegenheit, Ihre fachlichen und persönlichen Qualifikationen für den Studiengang »Digital Execution« näher darzustellen. Die Bewerber erhalten kurz nach dem Interview Bescheid über den Erfolg Ihrer Bewerbung und müssen bis spätestens 4 Wochen vor Studienbeginn die Annahme des Studienplatzes verbindlich in schriftlicher Form mitteilen.

    Bewerbungsunterlagen

    • Tabellarischer Lebenslauf (lückenlose Darstellung des Bildungsweges und des beruflichen Werdegangs) mit einem aktuellen Lichtbild,
    • Nachweis des Studienabschlusses oder der sonstigen Zugangsberechtigung durch beglaubigte Fotokopie des entsprechenden Zeugnisses oder unbeglaubigte Kopie und Vorlage des Original-Zeugnisses beim Einzelinterview,
    • Nachweis über eine mindestens zweijährige Berufstätigkeit vor Aufnahme des Studiums (Nachweis durch unbeglaubigte Kopie der Arbeitszeugnisse bzw. sonstiger geeigneter Unterlagen),
    • Kopie des Personalausweises (Vorder- und Rückseite),
    • Bewerbungsantrag mit Personal Essay (Ein wichtiger Bestandteil der Bewerbung sind auch Ihre schriftlichen Antworten auf die Fragen nach Ihrem persönlichen Hintergrund und Ihrem DIGITALX-Projekt. Hier sollten Sie ein klares Bild Ihrer Persönlichkeit und Ihrer Karriereziele vermitteln sowie eine erste Vorstellung von Ihrer Motivation, Ihren Interessen und Fähigkeiten geben).

    Studiengebühren

    Die Studiengebühren betragen 4.750 € pro Semester.
    Darin sind sämtliche studienbezogene Kosten inklusive Fach- und Workshop-Unterlagen, Teilnahme an der Veranstaltungsreihe »Digital Tuesday«, persönliche Coaching-Sessions und Prüfungsgebühren sowie Kaffeepausenverpflegung während der Präsenzphasen enthalten. Reise- und Übernachtungskosten werden von den Teilnehmern getragen.

    Hinweise zur Veranstaltungsreihe »Digital Tuesday«

    Studienplätze & Abschluss

    Im berufsbegleitenden Studiengang »Digital Execution« stehen maximal 15 Studienplätze zur Verfügung. Er schließt nach Bestehen der geforderten Prüfungsleistungen mit dem akademischen Grad »Master of Business Administration (MBA)« ab.

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      … wir als Hochschule Unternehmen in dieser kritischen Transformation unterstützen sollten und wir hierbei die Chance nutzen, als ausgewiesene Experten im jeweiligen Feld interdisziplinär zusammenzuarbeiten.«
      Prof. Dr. Guido H. Baltes

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... der technologische Fortschritt unser aller Leben beeinflusst und zukunftsfähige Lösungen nur gemeinsam erarbeitet werden können.«
      Dr. Jesko Elsner

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... mich das Thema begeistert und ich diese Freude an spannenden Inhalten vermitteln möchte.«
      Prof. Dr. Carsten Felden

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... es das Ziel der Hochschulen sein sollte, den künftigen Generationen das nötige Rüstzeug und richtige Orientierung zu geben. DIGITALX ist hierfür als Weiterbildungsprogramm ein leistungsfähiger Baustein.«
      Prof. Dr. Oliver Fritz

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... ich Menschen ermutigen möchte, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Entscheidend wird sein, dass wir in Europa eigene Wege finden, um die digitale Transformation zu meistern. Wenn wir die Zukunft nicht anderen überlassen wollen, dann brauchen wir neben mehr Wertschöpfung und Unternehmertum vor allem Mut zum Experimentieren und lebenslangem Lernen.«
      Prof. Dr. Michael C. Hadamitzky

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... Digitalisierung und Rechtssicherheit für mich in keinem Widerspruch zueinander stehen.«
      Dr. Ralf Klühe

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... man noch agieren und gestalten kann - das sollten unsere Absolventen tun.«
      Prof. Dr. Marcus Kurth

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... ich eine große Nachfrage nach mehr Kompetenz bei Entscheidungsträgern in der sicheren Nutzung von IT-Systemen sehe.«
      Prof. Dr. Hanno Langweg

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... die informationstechnische Sicherheit ein Schlüsselfaktor für das Betreiben unserer IT-Infrastrukturen und unserer wirtschaftlichen und privaten Prozesse ist
      Prof. Dr. Jürgen Neuschwander

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... es mir wichtig ist, meine Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung zu teilen und mit den Teilnehmern zusammen Impulse zu setzen, welche in der täglichen Arbeit adaptiert werden können.«
      Dipl.-Ing. Oliver Queck, MBA

       

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... sich Wirtschaft und Gesellschaft sowohl bewusst wie auch unbewusst mitten im Wandel befinden, wir überall digitale Expertise aufbauen sollten, gerade in einem globalen Wettbewerb und durch die Digitalisierung neue Entscheidungswege definiert und daraus auch neue Führungskulturen entstehen werden (#agile leadership).«
      Dipl.- Betrw. Tobias Quelle-Korting

       

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... Methodenkenntnisse zur Steuerung der IT unerlässlich für Führungskräfte in einem digitalen Unternehmen sind.«
      Prof. Dr. Christopher Rentrop

    • »Ich engagiere mich für Digital X, ...

      ... um den Teilnehmern des MBA Digital Execution eine zukunftsorientierte, disruptive und ethische Bewertung der Perspektiven, Chancen und Risiken durch die fundamentalen Veränderung der Digitalisierung aufzuzeigen und damit den Anspruch des Marktes gerecht zu werden.«
      Prof. Dr. Clotilde Rohleder

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... wir die digitale Zukunft jetzt mitgestalten können und müssen.«
      Prof. Dr. Carsten Schleyer

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... ich mich darauf freue, mit motivierten und kreativen Menschen zu arbeiten, die Ihre Zukunft und die ihres Unternehmens aktiv gestalten wollen und nicht abwarten, bis diese passiert.«
      Prof. Dr. Stefan Schweiger

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... ich Wissen über neue Technologien und Konzepte in die Praxis einbringen möchte.«
      Prof. Dr. Ralf Seepold

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... ich das Projekt schlicht und einfach spannend finde.«
      Prof. Dr. Marc Strittmatter

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... es Freude bereitet, Know-how auszutauschen und sich in Wertschöpfungsnetzwerke einzubringen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Symbiose aus langjähriger Berufserfahrung und Digital Natives.«
      Prof. Dr. Werner Volz

    • »Ich engagiere mich für Digital X, weil ...

      ... ich die nächste industrielle Revolution mitgestalten möchte.«
      Dipl.-Ing. (FH) Frank Wehking, MBA

    Veranstaltungsort

    Die Präsenzveranstaltungen finden überwiegend im Seminar- und Tagungszentrum »Villa Rheinburg« in Konstanz statt. Das besondere Ambiente der Jugendstilvilla trägt zu einer angenehmen Lern- und Arbeitsatmosphäre bei.

    Für die Erprobung und Umsetzung konkreter Projekte stehen das »Open Innovation Lab (OIL)« sowie die »Modellfabrik Bodensee Innovation 4.0« als Maschinen- und Inspirationsräume zur Verfügung.