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Sicherheit sollte vorgehen

Mit einer Tagesveranstaltung hat das Rechenzentrum der HTWG Konstanz bei den Nutzerinnen und Nutzern für ein geschärftes Bewusstsein beim Umgang mit dem Internet geworben.

Auch wenn wir täglich, beruflich und privat, im Netz sind, ist unser Sicherheitsdenken meist kaum geeignet, um die Gefahren, die überall im Internet lauern, zu berücksichtigen. Immer wieder kommt es vor, dass persönliche Daten missbraucht werden. Spam-Mails, die entweder den Rechner infizieren oder auf vermeintlich sichere und bekannte Seiten locken, gehören mittlerweile zum leidigen Alltag.

Deshalb wollte das Rechenzentrum mit dem Awareness Day für den möglichst sicheren Umgang mit den negativen Herausforderungen des Internet sensibilisieren. "Awareness" steht neudeutsch für "(Sicherheits-)Bewusstsein" und soll bedeuten, dass sich die Anwender der Risiken im Internet bewusst sind, um so die damit verbundenen Gefahren besser erkennen zu können. Unsere Aufmerksamkeit ist im täglichen Umgang mit Internet und Mail besonders gefordert. Die Techniken der Angreifer zu kennen und zu verstehen hilft dabei, richtig zu reagieren und sich sicher zu verhalten.

Vorträge über "Anonymität und Authentizität im Internet", "Phishing, Vishing, Social Engineering - was ist das und wie schützt man sich?", "Psychologie und IT-Sicherheit" durchleuchteten das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Auch Probleme des Arbeitsalltags wurde mit Vorträgen über "Datenschutz im Hochschulalltag - was kann ich dafür tun?" oder "Festplatte, SSD, USB & Co. - Was ist der beste Speicher?" angeschnitten.

Spannend waren die Vorführungen mit Live-Hacks, in denen Sicherheitsspezialisten in stündlichen Präsentationen live zeigten, wie Angreifer vorgehen, um Geräte zu manipulieren oder Nutzerdaten zu stehlen.
An Infoständen berieten Beschäftigte des Rechenzentrums über die sichere eduroam-Konfiguration und über Kennwortsicherheit und halfen bei der Einrichtung von Zertifikaten zur Signierung von eMails. (ac)

Bild: Prof. Dr. Hanno Langweg (links) und Prof. Dr. Jürgen Freudenberger (rechts)