Architektur

Bachelor und Master

... eine Art Liebesbeziehung

(07/19) Im Juli konnten zum Ende des Sommersemesters 24 Bachelor- und 11 Masterstudierende den erfolgreichen Abschluss ihres Architekturstudiums feiern. Eingeladen waren die Absolventen mit Familie und Freunden in die Aula, wo alle Abschlussarbeiten bei einer akademischen Feier nochmals kurz vorgestellt und kleine Erinnerungsgeschenke überreicht wurden.

Die Dekanin Prof. Myriam Gautschi sprach zur Begrüßung ihre Glückwünsche aus und wünschte den angehenden Architektinnen und Architekten, „dass jedes Projekt für sie ein Abenteuer bleibt“.

Festredner Nicolas Schwager, der in den vergangenen Tagen als Drittprüfer involviert war, zeigte sich sehr beeindruckt von der Qualität der Abschlussarbeiten. Er habe den Jahrgang als ernsthaft und fast etwas zurückhaltend wahrgenommen. Mit einer wohltuenden Portion Humor sprach er über den Alltag des Architekten und plauderte munter aus dem Nähkästchen. Auch an seine eigene Diplomzeit erinnerte er sich zurück. Seine Rede schloss Nicolas Schwager mit einem eindringlichen Appell an die angehenden Architektinnen und Architekten: „Machen Sie den Eingang an der richtigen Stelle! Wo die richtige Stelle ist, müssen Sie allerdings selbst herausfinden!“

Prof. Myriam Gautschi freute sich über die hohe Qualität der Arbeiten und die Leidenschaft zur Architektur, die in den einzelnen Projekten der jungen Absolventen spürbar war. „Architektur ist wie eine Art Liebesbeziehung“ sagte sie. Es mache sie stolz, zu sehen, dass die Lehrenden der Hochschule den „Virus Architektur“ an die Absolventen weitergegeben haben und dieser von ihnen weitergetragen wird.

Musikalisch wurde die Feier durch Ingo Biermann und André Rohde umrahmt. Passend zur Grundstimmung „Aufbruch und Ausblick“ gaben die Schauspieler auf ihren Akustikgitarren Songs von Neil Young und Tom Petty zum Besten. Mit „Rockin’in the Free World“ sorgten die beiden zum Abschluss nochmals für rockige Stimmung, bevor die Gäste aus der Aula entlassen wurden, um die anschließende Eröffnung der Werkschau Sommer 19 nicht zu verpassen. (Text: Conny Lurz)