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Ehrung für Ausstellungskonzept

Ein Studierendenteam der HTWG, der Universität Konstanz sowie der Musikhochschule Trossingen wurde von der Initiative „Wissenschaft im Dialog“ ausgezeichnet. Wofür, das ist ab 3. Juli im Konstanzer Turm zur Katz zu sehen.

Künstliche Intelligenz (KI) boomt. Was davon ist nur Utopie, was sind tatsächliche Entwicklungen und zukünftige Anwendungsfelder, welche gesellschaftlichen und sozialen Auswirkungen werden wir erfahren und wie lassen sich diese steuern? Vor allem aber: Wo betrifft mich das? Eine Projektgruppe aus 60 Studierenden der Informatik, Geschichte, Architektur sowie des Kommunikations- und Sounddesigns der Universität Konstanz, der HTWG und der Musikhochschule Trossingen sind im Rahmen des Hochschulwettbewerbs zum Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz „Zeigt eure Forschung!“ – der Initiative „Wissenschaft im Dialog“ ausgezeichnet worden. Ihr Projekt „Link – zur künstlichen Intelligenz“ ist als Ausstellung konzipiert, die am 3. Juli 2019 im „Turm zur Katz“ im Zentrum der Stadt Konstanz eröffnet werden wird. Im Rahmen der Initiative wurden insgesamt 15 NachwuchswissenschaftlerInnen und junge Forschergruppen für ihre Kommunikationskonzepte mit je 10.000 Euro ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Konstanz hat das Projektteam eine Ausstellung konzipiert, die drei Monate in den Ausstellungsräumlichkeiten „Turm zur Katz“ gezeigt werden wird und später als Wanderausstellung unterwegs sein soll. Begleitet wird sie durch ein Rahmenprogramm aus öffentlichen Vorträgen und Diskussionsrunden mit prominenten KI-ForscherInnen, UnternehmerInnen und PublizistInnen, dem Konzert einer KI-Sinfonie, Open-Air Kinoabende und Vertiefungsworkshops. Die Studierenden werden die Ausstellung im kommenden Sommersemester im Rahmen eines Seminarprojekts konzeptionell realisieren. Sie wird Künstliche Intelligenz in ihrer konkreten Verbindung (Link) zur Lebenswelt der BesucherInnen thematisieren und die Geschichte und Reichweite ihrer Anwendungen multimedial und interaktiv vermitteln. Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Fachrichtungen wird eine szenografische Ausstellung entstehen, die die Besucherinnen und Besucher auch ästhetisch ansprechen und überraschen wird.

Die Ausstellung, deren Umsetzung durch die Förderung unterstützt wird, soll es den BesucherInnen ermöglichen, sich auf spielerische Weise mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinanderzusetzen. Durch die Begegnung mit realen Anwendungen werden sie die bereits jetzt erreichte Durchdringungstiefe intelligenter Systeme kennenlernen und sich eine Meinung über deren Chancen und Risiken bilden. Die Besucher sollen die Auswirkungen der KI auf ihr eigenes Leben kennenlernen und erfahren, welche Rolle sie selbst als transparente User bei der Weiterentwicklung datengetriebener Technologien spielen. Zugleich verfolgt das Projekt hochschulpädagogische Ziele. Durch die interdisziplinäre Lehrkooperation mit Studierenden aus fünf Fachrichtungen werden Kenntnisse und Arbeitsweisen der Ausstellungsgestaltung und Kuratierung vermittelt.

„Wissenschaft im Dialog“ ist eine Initiative der deutschen Wissenschaft und engagiert sich für den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft.

Hinweis:

Julia Wandt, die Leiterin der Stabsstelle Kommunikation und Marketing sowie Pressesprecherin der Universität Konstanz, ist in ihrer Funktion als Vorsitzende des Bundesverbands Hochschulkommunikation Mitglied der Jury dieses Hochschulwettbewerbs. Sie hat den Beitrag der Universität Konstanz nicht bewertet und nicht über ihn abgestimmt.