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Energiewende in der Bodenseeregion

Welche konkreten Herausforderungen die Energiewende für die Bodenseeregion mit sich bringt und wie diese bewältigt werden können, damit befasste sich die einwöchige Tagung und Netzwerkveranstaltung „Energie.Wende.Punkt. Summer School“.

Der Zuspruch aus Organisationen, Institutionen und Bürgerschaft der Region für dieses Pilotprojekt übertraf dabei alle Erwartungen, so dass sich das Organisationsteam in seiner Absicht bestärkt sah, die Veranstaltung als festes, jährliches Format zu etablieren.

„Diese intensive Woche hat gezeigt, welche großartigen Projekte und Ideen aus den unterschiedlichsten Bereichen in der Bodenseeregion bereits vorhanden sind, was alles möglich ist, aber auch auf welche Herausforderungen wir stoßen. Ziel ist es nun, dieses Dialogformat zu verstetigen und einen kontinuierlichen Austausch zu ermöglichen“, sagt dazu Sarah Glück, Mitorganisatorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ZU. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der ZU in Zusammenarbeit mit der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) und der Fachhochschule Vorarlberg in Dornbirn. Finanziell gefördert wurde sie von der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH) in Kreuzlingen, dem Verbund von 30 Hochschulen in der Bodenseeregion. „Gerade solche innovativen Formate fördern exemplarisch den Dialog von Hochschulen und Praxis zur gemeinsamen Bearbeitung von gesellschaftlichen Herausforderungen für die Region“, freut sich Prof. Dr. Markus Rhomberg, der Leiter der Geschäftsstelle der IBH.

Die Teilnehmenden aus Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft befassten sich mit den fünf transdisziplinären Themenfeldern Energieverantwortung und Integration, Ernährung und Landwirtschaft, Energieautonomie und Bauen, der Digitalisierung der Energiewende sowie mit dem Energieatlas Baden-Württemberg. Dies geschah in enger Kooperation mit Fallgebern aus der Region wie den Landratsämtern Bodenseekreis und Ravensburg, dem Gemeindeverband Mittleres Schussental, dem Energieinstitut Vorarlberg, der Telesis Entwicklungs- und Management GmbH und der Regionalentwicklung Vorarlberg, der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg sowie dem Zukunftsbüro der ZU und Handelnden aus der Landwirtschaft. Neben der gemeinsamen Arbeit an konkreten Fragestellungen war die Tagung zugleich Plattform für den individuellen Austausch und eine Vernetzung untereinander. In ihren Resümees bei der abschließenden Netzwerkveranstaltung verwiesen alle Beteiligten auf die wertvollen neuen Perspektiven und wie sie diese in ihren Arbeitsalltag einfließen lassen können.(ZU)

Foto: ZU/Sebastian Paul