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Tipps für Auslandsaufenthalt und Karriere

Nach einer Reise nach Asien gibt es viel zu berichten. Umso mehr nach einem einjährigen Aufenthalt. In den Asienstudiengängen geben traditionell die Rückkehrer wertvolle Erfahrungen an ihre Kommilitonen weiter. Dank des digitalen Formats in diesem Jahr zählte die Veranstaltung einen Teilnahmerekord.

Wer sich für das Studium Wirtschaftssprachen Asien und Management an der HTWG entscheidet, weiß, dass mit dem Studium ein einjähriger Auslandsaufenthalt verbunden ist – je nach Studienrichtung in China oder einem Land in Südost- oder Südasien. Die Studierenden verbringen ein Theorie-Semester an einer Partnerhochschule und ein Praxissemester in einem Unternehmen oder einer Institution in Asien. Klingt spannend und ist es auch. Nur: Wie gehe ich bei der Auswahl der Partnerhochschule vor? Wie finde ich einen Praktikumsplatz? Welche Geheimtipps gibt es zu Cafés, Kulturszene und Vernetzungsmöglichkeiten? Wer kann die Hilfestellungen der Lehrenden und Studiengangsmitarbeiterinnen besser ergänzen als Studierende, die gerade vom Auslandsjahr zurückgekehrt sind?

Die vom Praktikantenamtsleiter Prof. Peter Franklin organisierte Veranstaltung „AS Dialogues“ hat inzwischen Tradition. In diesem Jahr wurde sie zum ersten Mal als Online-Konferenz und damit komplett digital abgehalten – und zählte damit mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer als je zuvor.

“Digital get together” mit den Rückkehrern des Auslandsjahrs
Ganz gemäß dem Motto “Profit from the experience of the returnees” gab es ein spannendes, von Prof. Dr. Jinyang Zhu und Prof. Dr. Christian von Lübke moderiertes, digitales Zusammentreffen der Studierenden mit den Rückkehrern des Auslandsjahrs – getrennt nach Studienrichtung China bzw. Südost- und Südasien. Die 15 Rückkehrerinnen und Rückkehrer teilten ihre Präsentationen mit den Zuschauern auf den Bildschirmen und berichteten über ihre Erfahrungen während des theoretischen und praktischen Studiensemesters in Asien. Sie waren zum Beispiel in Chengdu, Nanjing, Suzhou, Qingdao in China oder in Jakarta, Bali, Yogyakarta in Indonesien, Kuala Lumpur in Malaysia oder Bangkok in Thailand.
Dabei klärten sie über die Lebens- und Studienbedingungen an den ausländischen Hochschulen auf, eröffneten über ihre eigenen Erfahrungen in verschieden Organisationen und Arbeitsbereichen Einblicke in verschiedene asiatische Arbeitswelten, beleuchteten kulturelle Unterschiede und beantworteten noch offene Fragen der unteren Semester, die über die Chatfunktion im virtuellen Konferenzraum gestellt und vom Moderator vorgelesen wurden.

Ausblick in das Berufsleben mit Alumni und Gästen aus der Wirtschaft
Die Verbindung von Theorie und Praxis wurde noch unterstrichen, indem auch zwei weitere Gäste aus Wirtschaftsunternehmen digital dazugeschaltet wurden, die mit Vorträgen und in Interviews aus ihrem beruflichen Alltag mit und in Asien in den Bereichen Verkauf und Marketing berichteten: Dieter Renner, Head of Sales and Marketing bei der Pucaro Elektro-Isolierstoffe GmbH sowie Denis Berganovic, Head of Sales für den Raum Asia Pacific bei der Wiha Werkzeuge GmbH.

Um darüber hinaus ein Gefühl dafür zu bekommen, wo die Wege der Absolventinnen und Absolventen der Asienstudiengänge hinführen können, hat der Studiengang die Alumni Michelle Birr, Associate im Bereich Advanced Analytics and Technology Services bei PwC München, sowie Marianne Kropf, Projekt Managerin im Bereich Sustainable Supply Chain bei der CSR Europe in Brüssel, eingeladen, die von ihren sehr unterschiedlichen, jedoch gleicherweise interessanten Werdegängen und ihrem Arbeitsleben erzählt und die Fragen der Studierenden beantwortet haben.

Besondere Situation durch Corona-Pandemie
Die Asienstudiengänge, das Akademische Auslandsamt und das China-Zentrum haben bereits sehr früh im Januar 2020 auf die Corona-Virus-Nachrichten aus China reagiert. Sie standen und stehen mit ihren Studierenden in engem Kontakt. Ein Krisenteam beobachtet die Situation genau und erarbeitet gemeinsam Maßnahmen. Studierenden, für die nun das Pflichtstudium bzw. Pflichtpraktikum in Asien ansteht, wurde die Option eröffnet, ihr Studium in Konstanz fortzusetzen und ihren Pflichtaufenthalt zu verschieben. (mp)