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Covid-19, Langzeitpflege und Informatik

Akutversorgung ist bei Covid-19 ein zentrales Thema. Doch Covid-19 fordert auch Lösungen in der Langzeitpflege. Soziale Innovationen durch Digitalisierung sind gefragt. Forschung dazu läuft an der HTWG und dem Hochschulpartner in Ancona an.

Als die nationalen Behörden auf die Covid-19-Pandemie reagierten, bestand das Hauptziel darin, Akutversorgungseinrichtungen einzurichten und vorzubereiten. Die enormen Auswirkungen auf die Langzeitpflege rückten in den Mittelpunkt, als die hohe Zahl von Todesfällen in Altenheimen gemeldet wurde. Während der Pandemie wurden strukturelle Mängel deutlich. Die geringe Verfügbarkeit von personalisierter Medizin bleibt ein offenes Problem.


Soziale Innovation durch Digitalisierung
Expertinnen und Experten sowie junge Forscherinnen und Forscher werden untersuchen, wie ein digital unterstützter Ansatz geschaffen werden kann, um soziale Innovationen in der Langzeitpflege durch Digitalisierung zu schaffen. Eine Prozessevaluation und die Nachhaltigkeit in der Pflege werden ebenfalls skizziert.


Förderung
Der Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) fördert ab 2021 mehrtägige Workshops in Ancona und Konstanz zwischen den Kooperationspartnern Università Politecnica delle Marche in Ancona, Italien, und der HTWG Konstanz mit zirka € 18.500. Geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Ralf Seepold.


Text: Prof. Dr. Ralf Seepold