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Am Anfang war das Vlog

09.01.2019

Seit diesem Semester berichten vier Erstsemester der HTWG in Form von Video-Blogs, wie sie ihren Start ins Studium meistern und geben Studieninteressierten wertvolle Tipps und Anregungen.

Vorlesungen und Lernen, Partys und der neue Freundeskreis. Das alles unter einen Hut zu kriegen kann zu Beginn eines Studiums ganz schön herausfordernd sein. Deshalb initiierte "Einstieg hoch vier" für das Wintersemester 2018/2019 das Projekt "Getting Started".

Im Rahmen des Projekts geben die vier Erstsemester Antonia Viola, Leonhard Klingsbögl, Mark Sättele und Nina Glorija Einblicke in das Studentenleben in Konstanz und in ihren Studienalltag. Das Besondere: Sie tun dies in Form kurzer Videos. Die Vlogs sollen Studieninteressierten authentisch vermitteln, was es bedeutet, an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften zu studieren und die schönen und - gerade in der Prüfungszeit - manchmal auch weniger schönen Seiten des Studienalltags beleuchten. Verbreitet werden die Vlogs auf dem Youtube-Kanal der HTWG.

Studienorientierung per YouTube

„Mir gefällt an dem Vlogprojekt „Getting Started“ insbesondere, dass es Studieninteressierten bei der Entscheidung hilft, ob und was sie studieren wollen – und zwar aus der unverfälschten Sicht Gleichaltriger", sagt Sandra Hertlein Projektkoordinatorin von "Einstieg hoch vier". „Wir haben das Projekt aus eben diesem Grund auf den Weg gebracht, denn unser Anliegen ist es, den Studienerfolg zu erhöhen, indem wir unseren Studierenden und den Studieninteressierten moderne und lebensnahe Angebote der Studienorientierung bieten.“

Die Vlogger/innen kommen aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen: Antonia Viola studiert Kommunikationsdesign, Leo Klingsbögl Wirtschaftssprachen Asien und Management, Mark Sättele Wirtschaftsrecht und Nina Glorija Gesundheitsinformatik. Das Projekt „Getting Started“ bildet die inhaltliche Vielfalt des Studienangebots an der HTWG also bestens ab.

Zwei Videos im Monat müssen die Studierenden abliefern, die Themenauswahl reicht von Freizeit und Nachtleben in Konstanz über Tipps zur Studienfinanzierung bis zur Präsentation des eigenen Studiengangs. Dabei lassen sich die Vlogger/innen einiges einfallen, um ihr Publikum gut zu unterhalten: Interviews mit Kommilitonen und Profs, Stadtspaziergänge und Voice-Overs.

Zwar organisierte die HTWG für die Vlogger/innen zu Beginn eine Schulung mit einer professionellen Youtuberin, viele Fertigkeiten und Kenntnisse brachten die Vlogger/innen jedoch bereits mit. „Zwei unserer Vlogger haben bereits seit Jahren eigene Youtube-Kanäle mit zum Teil sehr gut laufendem Content, damit haben wir gar nicht gerechnet, als wir unsere Suche nach den Vloggern starteten“, stellt Julia Zador fest, die in der Kommunikationsabteilung u.a. für das Projekt zuständig ist. „Und auch die technische Ausstattung, mit der unsere Vloggerinnen und Vlogger arbeiten, kann sich sehen lassen.“

Fortsetzung folgt

Im Laufe des Semesters zeichnet sich in den Videos langsam eine je eigene „Handschrift“ der Vlogger/innen ab, Mark beispielsweise setzt eher auf das klassische, frontale Vlogging, Antonias Video zeichnen sich durch technisch versierte Verpieltheit und eine opulente Bildsprache aus. „Ich finde es schön zu sehen, wie es unseren Vlogger/innen zunehmend ihre Individualität und Persönlichkeit in die Videos einfließen lassen“, sagt Yvonne Martin, die für die HTWG die Social Media-Kanäle betreut.

Ehrenamtlich muss keiner arbeiten, die Vlogger/innen sind auf Honorarbasis an der Hochschule für die Dauer des Projekts angestellt. Ein schöner Nebeneffekt, lässt sich so doch von Anfang an ein wenig Geld fürs Studium verdienen. Das war für die Vlogger/innen jedoch nicht der ausschlaggebende Grund, bei dem Projekt mitzumachen. „Ich hoffe, dass ich mit den Videos anderen helfen kann, das finde ich wichtig“, sagt Nina Glorija. „Am Anfang war es eine Überwindung sich vor die Kamera zu stellen, aber man kommt irgendwann rein und wenn das Video am Ende fertig hat, ist man natürlich stolz darauf.“

Klickzahlen und Kommentare zeigen: Das Projekt kommt gut an. Nicht nur bei Studieninteressierten, auch die Studierenden der HTWG sind neugierig, wie ihre Kommilitonen das erste Semester erleben. An der HTWG sind die Vlogger/innen inzwischen wohlbekannt. „Neulich hat mich sogar jemand im Club auf das Projekt angesprochen und in der Stadt wurde ich auch schon mehrmals erkannt“, berichtet Leonhard Klingsbögl.

Zum Ende des Semesters wird die erste Generation der „Getting-Started“-Vlogger/innen aufhören. Aber eine Fortsetzung des Formats für das Sommersemester ist bereits in Planung.

Getting Started

Wie erleben Antonia, Leo, Mark und Nina die ersten Wochen und Monate auf dem Campus am Seerhein, welche Tipps haben sie für zukünftige Kommilitonen und was bietet ihnen die Bodensee-Metropole Konstanz? Darüber berichten die Ersti-Vlogger der HTWG in wöchentlichen kurzen Videobeiträgen. Hier könnt ihr sie kennenlernen:

https://www.youtube.com/channel/UCmIDG1jMAW-z8YlMVDgUCOg