Modulplan

  • Internationalisierung

    Studierende verstehen die Besonderheiten des Internationalen Management und sind in der Lage, Methoden und Konzepte anwendungsorientiert einzusetzen. Sie können mit den Herausforderungen grenzüberschreitender Wirtschaftstransaktionen zielorientiert und systematisch umgehen und die Planung von Auslandsaktivitäten, die Organisation grenzüberschreitender Prozesse, Kommunikation & Interaktion mit internationalen Geschäftspartnern sowie die Leistungsgestaltung in ausländischen Zielmärkten erfolgreich gestalten. Sie erwerben die Fähigkeit, kulturbedingte Probleme im internationalen Wirtschaftsleben zu erkennen, zu erklären, mit ihnen umzugehen bzw. sie zu lösen. Sie erwerben Kenntnisse über und die Fähigkeit zur interkulturellen Kommunikation in unterschiedlichen wirtschaftsbezogenen Situationen.

  • Grundlagen der Unternehmensführung
    • Kennen lernen der Funktions- und Überlebensbedingungen privatwirtschaftlicher Unternehmen unter marktwirtschaftlichen Bedingungen / Verstehen grundlegender realer und finanzwirtschaftlicher Zusammenhänge im Kontext von Globalisierungsprozessen / Verstehen der fundamentalen Bedeutung des Unternehmenssektors in einer Ökonomie / Erkennen der Wechselwirkungen zwischen aktiver Gestaltung der Globalisierung durch Unternehmer und deren Rückwirkungen auf Entscheidungsprozesse im Unternehmen / Beurteilen aktueller Diskussionen und weltwirtschaftlicher Trends im Hinblick auf mögliche Auswirkungen auf das eigene Unternehmen

      Die Studierenden sind in der Lage, aktuelle Diskussionen weltwirtschaftlicher Entwicklungen nachzuvollziehen und deren Relevanz für das eigene Unternehmen zu beurteilen. Sie können ihr Wissen einsetzen, um das wirtschaftliche Umfeld, in dem sie handeln besser einschätzen zu können sowie um mögliche Auswirkungen ökonomischer Veränderungen auf unternehmerische Entscheidungsprozesse vorwegzunehmen.

      Die Studierenden sind in der Lage, den theoretischen Bezugsrahmen der Unternehmensplanung zu überblicken, eine kritische Auswahl unter den relevanten Planungs- und Kontrollkonzepten durchzuführen, die Methoden und Verfahren problemadäquat einzusetzen und die Schnittstellen zu anderen betrieblichen Funktionsbereichen zu erkennen. Sie bekommen Einsicht in die Wirkungsweise eines integrierten Planungs- und Kontrollsystems, erkennen des Gesamtzusammenhangs eines unternehmerischen Planungssystems, kennen die Differenzierung zwischen operativen und strategischen Planungen und kennen strategische Unternehmensführung als zentrales Handlungskonzept im internationalen Wettbewerb. Sie können Techniken und Instrumente vergleichen sowie Verbesserungen in die Unternehmenspraxis umsetzen.

      Die Studierenden sind in der Lage, den Aufgabenbereich des Controllings zu erfassen, Methoden & Verfahren problemadäquat einzusetzen, die Schnittstellen zu anderen betrieblichen Funktionsbereichen (auch zum eigenen Bereich) zu erkennen. Sie können das Wissen und die Fertigkeiten einsetzen bei der betriebswirtschaftlichen Beurteilung von Entscheidungssituationen, im Umgang mit der Controllingabteilung sowie bei Planungsaufgaben.

  • Organisation und Personalmanagement

    Die Studierenden kennen die relevanten Theorien, Instrumente und Methoden zum Einsatz von Menschen in Organisationen. Unter Einbezug von Fallstudien, Praxisberichten und Videos können sie Gestaltungsalternativen erarbeiten. Sie haben einen Überblick zu den relevanten Feldern und Inhalten professioneller Personalarbeit im Unternehmen und entwickeln ein kritisches Problembewusstsein und die Fähigkeit, Lösungsmöglichkeiten für praktische Fragestellungen anbieten zu können. Sie kennen die personalwirtschaftlichen Problemfelder sowie Methoden und Instrumente zur Lösung praktischer Fragestellungen im Bereich Personalmanagement und gewinnen Einsicht in die Möglichkeiten und Grenzen der Steuerung von sozialen Systemen, in die Analyse von Strukturen und Führungsbeziehungen sowie für die Entwicklung von praxistauglichen Lösungen. Sie können verschiedene praktische Ansätze des Personalmanagements auf ihre Plausibilität hin einschätzen und Gestaltungsalternativen entwickeln.

  • Werteorientiertes Management

    Die Studierenden sollen den Grund und das Ziel des (internen und externen) Rechnungswesens erkennen und verstehen. Sie lernen die Strukturelemente, die Aufgaben, die Prinzipien und Methoden der beiden Teile des Rechnungswesens kennen. Insbesondere kennen sie im Rahmen des externen Rechnungswesens die Buchungstechnik, Fragen der Bewertung, die Erstellung des Jahresabschlusses, die Inhalte von Anhang und Lagebericht, die Wirkungen von Verhaltensoptionen bei der Bilanzierung und einfache Ansätze der Bilanzanalyse.

    Die Studierenden kennen die wichtigen Einsatzbereiche, die zentralen Fragestellungen, die Datenbasis und die spezifische Begriffswelt des internen Rechnungswesens. Sie sind in der Lage, den Aufgabenbereich und die Ziele der Kostenrechnung zu erfassen, die kritischen Annahmen der Kostenrechnung zu identifizieren, die Methoden und Verfahren problemadä- quat einzusetzen sowie die Schnittstellen zu anderen betrieblichen Funktionsbereichen zu erkennen. Die Studierenden können das Wissen und die Fertigkeiten einsetzen bei der wirtschaftlichen Beurteilung von Prozessen und Ergebnissen, bei der Ermittlung von Angebotspreisen für Kunden, bei Fragen nach Preisober/–untergrenzen sowie bei Planungsaufgaben.

    Die Studierenden lernen die Investitionsrechnung als Entscheidungsmodell kennen, erhalten die statischen und dynamischen Investitionsverfahren vermittelt und setzen sich mit den Grenzen ihrer Umsetzung in der Praxis auseinander. Sie sollen Fragen der Vorteilhaftigkeit und Vorziehenswürdigkeit von Investitionsentscheidungen lösen können, die ökonomische Bedeutung von Investitionsketten beurteilen können sowie sich auch mit Modellerweiterungen wie der Einbeziehung von Steuern und der Inflation in das Investitionskalkül befassen können. Die Studierenden können mit Hilfe von Investitionsrechenverfahren betriebswirtschaftliche Entscheidungen quantitativ belegen, werden befähigt, den Kapitalwert und den internen Zinsfuß im Rahmen einfacher Investitionskalküle zu berechnen, kennen den grundlegenden Einfluss der Besteuerung auf Investitionsentscheidungen, können Entscheidungen über den optimalen Ersatzzeitpunkt treffen und sind befähigt, einen Ertrags- und Substanzwert eines Unternehmens zu berechnen.

    Die Studierenden kennen die unterschiedlichen, teilweise interdependenten finanzwirtschaftlichen Unternehmensziele, sind in der Lage, die Verbindung zu anderen, insbesondere erfolgswirtschaftlichen Zielgrößen herzustellen, sind über die vielfältigen Finanzierungsformen und ihre Einsatzmöglichkeiten in Abhängigkeit von unterschiedlichen Umfeldbedingungen informiert und können den Einfluss der Kapitalstruktur auf die Unternehmenspolitik beurteilen. Das Know-how über die vielfältigen Finanzierungsformen ermöglicht konkrete Finanzierungsentscheidungen in der Unternehmenspraxis.

  • Wertschöpfungsmanagement

    Die Studierenden erhalten eine Einführung in das Wertschöpfungsmanagement als funktionsübergreifende Wissenschafts- und Managementdisziplin. Sie wissen welchen Beitrag Einkauf, Produktion und Logistik zur Gestaltung von Wertschöpfungsstrategien leisten und können anhand des Value Map-Konzepts Werttreiber systematisch erarbeiten. Sie kennen die wichtigsten Konzepte und Maßnahmen zur nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts durch Neuausrichtung von Einkauf, Produktion und Logistik.

    Die Studierenden wissen, wie sich die Wertsteigerungspotenziale in Einkauf und Supply Management realisieren lassen und ihre Hebelwirkung auf den Unternehmenserfolg entfalten. Sie haben einen fundierten Überblick, warum und wie Einkauf und Supply Management die Eckpfeiler von strategischem Wertschöpfungsmanagement bilden. Sie erkennen, wie Unternehmen die Wertschöpfung und Innovationskraft von Lieferanten erfolgreich integrieren. Sie kennen die Konzepte, Stellhebel und Maßnahmen zur Steigerung der Performance in Einkauf und Supply Management sowie die zentralen Gestaltungshebel für eine strategische (Neu-) Ausrichtung von Einkauf und Supply Management.

    Die Studierenden wissen, wie sich nachhaltige Wertsteigerungspotenziale in der Produktion realisieren lassen und ihre Hebelwirkung auf den Unternehmenserfolg entfalten. Sie erkennen, wie Unternehmen die eigene Wertschöpfung als nachhaltig wirksamen Bestandteil der Wettbewerbsstrategie nutzen und ausbauen können. Sie wissen was erfolgreiche Produktionskonzepte heute und in Zukunft auszeichnet.

    Die Studierenden kennen den Wertschöpfungsbeitrag der Logistik und die logistische Leistungsfähigkeit von Unternehmen und die wichtigsten Teilprozesse der Logistik wie Lagerhaltung, Auftragsabwicklung und Transport. Sie kennen Fragestellungen zur Optimierung der strategischen Leistungstiefe in Beschaffungs-, Produktions- und Distributionslogistik und logistische Probleme aus Sicht des Wertschöpfungsmanagement. Sie erarbeiten die wesentlichen Gestaltungshebel und Werttreiber in der Logistik erarbeitet und lernen, wie logistische Geschäftsprozesse so gemanagt werden, dass sie effizient arbeiten und zur Steigerung des Unternehmenswertes betragen.

  • Methoden- und Sozialkompetenz

    Studierenden kennen Methoden und Instrumente zwischenmenschlicher Kommunikation und sind in der Lage, erfolgreicher zu kommunizieren und eine wachsende Autonomie im Umgang mit sich selbst und mit anderen zu entwickeln. Sie erweitern ihre sozialen und kommunikativen Kompetenz durch die Erfahrungen, die in den angebotenen Übungssituationen gemacht werden können, entwickeln mehr Sensibilität für den kommunikativen und kooperativen Umgang mit anderen und haben mehr Wissen über Kommunikationsprozesse. Sie können eigene und fremde Einstellungen und Gefühle und die sich daraus ergeben-den Verhaltensmuster bewusster erleben sowie Verhaltensmuster erkennen, die zu unproduktiven Ergebnissen führen und dazu Alternativen entwickeln. Die Studierenden kennen das theoretische Modell der Transaktionsanalyse und werden anhand von konkreten Situationen in die Lage versetzt zu erkennen, welche Normen, Prinzipien, Annahmen, Vorstellungen, Phantasien und fixen Ideen eigenes und fremdes Verhalten bestimmen sowie sich nicht nur mit äußerlich wahrnehmbarem Verhalten auseinanderzusetzen, sondern auch die Wahrnehmung für die Hintergründe von eigenem und fremdem Verhalten zu schärfen.

    Die Studierenden sind in der Lage, Barrieren für kreatives Schaffen zu erkennen und erste Schritte zu deren Überwindung zu unternehmen. Sie besitzen Kenntnisse über Techniken zu unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Kreativitätstechniken und finden mindestens 3 Techniken, die sie persönlich gern und damit erfolgreich anwenden können.

  • Projektstudium 1

    Die Studierenden können sich schnell und kompetent in neue Problemlagen und Fragestellungen einarbeiten. Sie lernen Fragen und Probleme abstrakt-analytisch an ihren jeweiligen Kontexten zu erfassen und methodisch-systematisch nach Lösungen zu suchen. Sie können das theoretisch Erlernte auf konkrete Praxisfälle des Managements anwenden, dabei kritisch reflektierend, dass ein linearer Theorie-Praxis-Transfer nicht möglich ist. Sie entwickeln und trainieren die Fähigkeit, die im Studium erworbenen Theorien, Methoden und Instrumente auf konkrete Problemstellungen der Praxis des Managements zu beziehen und sie nutzbringend einzusetzen.

  • Marktorientiertes Management
    • Die Studierenden sind in der Lage, den Aufgabenbereich des Marketings zu erfassen, die Konzepte des Marketings und ihre Umsetzung im Unternehmen einzuschätzen sowie die Methoden und Verfahren des Marketings problemadäquat einzusetzen. Sie können das Wissen und die Fertigkeiten einsetzen bei der Strukturierung und Einschätzung von Markterfordernissen für Unternehmen, bei der Konzeption und Durchführung von Strategie- und Marketingaufgaben, bei der Mitarbeit in Strategieund Marketingprojektgruppen sowie bei der Zusammenarbeit mit Dienstleistern wie Werbeagenturen, PR-Agenturen, Marktforschungsinstituten und Unternehmensberatungen. Sie kennen die Prinzipien und Regeln von Absatzmärkten als Ausgangspunkt des Marketings, die Bedeutung von Informationen sowie der Marktforschung für Marketingentscheidungen und verstehen Aufgaben und Inhalte des Marketingkonzeptes. Sie kennen strategisches und operatives Marketing in der Theorie sowie deren Umsetzung in die Praxis und können die Möglichkeiten des Marketingcontrollings beurteilen. Die Studierenden sind in der Lage, den Aufgabenbereich der Kommunikationspolitik zu erfassen, die Kommunikationsinstrumente und ihre Umsetzung im Unternehmen einzuschätzen sowie Kommunikationsinstrumente in der Praxis einzusetzen. Sie können das Wissen und die Fertigkeiten einsetzen bei der Marketingkommunikation in Unternehmen sowie bei der Konzeption und Durchführung von Kommunikationsplänen. Sie kennen die Prinzipien und Regeln von Kommunikation als Ausgangspunkt der Marketingkommunikation und Kommunikationspolitik als eines der Marketinginstrumente und wichtiger Bestandteil des Marketing-Mix

  • Projektstudium 2

    Die Studierenden können sich schnell und kompetent in neue Problemlagen und Fragestellungen einarbeiten. Sie lernen Fragen und Probleme abstrakt-analytisch an ihren jeweiligen Kontexten zu erfassen und methodisch-systematisch nach Lösungen zu suchen. Sie können das theoretisch Erlernte auf konkrete Praxisfälle des Managements anwenden, dabei kritisch reflektierend, dass ein linearer Theorie-Praxis-Transfer nicht möglich ist. Sie entwickeln und trainieren die Fähigkeit, die im Studium erworbenen Theorien, Methoden und Instrumente auf konkrete Problemstellungen der Praxis des Managements zu beziehen und sie nutzbringend einzusetzen.

  • Wertorientiertes Management

    Die Studierenden verstehen Corporate Social Responsibility als einen strategischen und operativen Erfolgsfaktor guter Unternehmensführung. Sie erwerben das Verständnis für die Bedeutung von Werten kollektiver Akteure (Unternehmen) als Teil der Gesellschaft. Sie erwerben die Fähigkeit zur Operationalisierung und Implementierung von Werte Management Systemen, und zur Gestaltung der Rolle von Unternehmen in der Gesellschaft.

    Die Studierenden erkennen die systemischen Zusammenhänge betriebswirtschaftlicher Entscheidungen, treffen unternehmerische Entscheidungen unter Unsicherheit und wenden betriebswirtschaftliche Steuerungsinstrumente an.

Veranstaltungsort

Die Vorlesungen finden im Seminar- und Tagungszentrum Villa Rheinburg in Konstanz statt. Das besondere Ambiente der Jugendstilvilla trägt zu einer angenehmen Lern- und Arbeitsatmosphäre bei. Einen ersten Eindruck erhalten Sie im Internet unter www.villa-rheinburg.de

 

Abschluß

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) Konstanz verleiht nach der bestanden Masterprüfung den akademischen Grad eines "Master of Business Administration [MBA]”.