Der neue Podcast „Innovationskompass“ bringt Forschung aus der HTWG direkt ins Ohr

Der neue Podcast „Innovationskompass" vom Bodenseezentrum Innovation (BZI) im Referat Forschung und Transfer der HTWG erscheint ab sofort monatlich
Das Bodenseezentrum Innovation (BZI) an der HTWG Hochschule Konstanz – Technik, Wirtschaft und Gestaltung hat einen eigenen Podcast gestartet. Seit dem 22. September ist der „Innovationskompass“ auf Spotify und YouTube zu hören. Einmal im Monat spricht das Team des BZI darin mit Forschenden der HTWG, Praxispartner*innen, Gründer*innen und Gästen aus Wirtschaft und Wissenschaft.
Wie der Podcast entstanden ist
Das BZI ist das Transfernetzwerk im Referat Forschung und Transfer der HTWG und arbeitet an der Schnittstelle zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft. Aus dieser Arbeit kennt das Team ein Problem, das viele Hochschulen haben: An der HTWG wird zu Themen geforscht, die Unternehmen direkt betreffen, doch die Ergebnisse bleiben oft dort sichtbar, wo sie entstehen. Sie stehen in Projektberichten, werden auf Fachtagungen vorgestellt und in Instituten diskutiert. Mit dem “Innovationskompass” möchte das BZI diese Themen stärker nach außen tragen und verständlich machen.
Transfer, der in beide Richtungen läuft
Der Podcast zeigt, wie das BZI Transfer versteht. Partner aus Unternehmen und Start-ups sprechen in den Folgen selbst, statt nur als Referenz erwähnt zu werden. Die Gespräche drehen sich um Fragen aus der Praxis: Was hat funktioniert, wo hakte es, was können andere Betriebe übernehmen? Für die HTWG als Hochschule für angewandte Wissenschaften, zu deren Kernaufgaben neben Lehre und Forschung auch der Transfer gehört, schafft das BZI damit einen weiteren Zugang in die Region. Unternehmen erfahren, woran an der Hochschule gearbeitet wird, und die Forschenden bekommen Rückmeldung darauf, welche Fragen draußen gerade drängen.
Für wen der „Innovationskompass“ gedacht ist
Das BZI richtet den Podcast vor allem an kleine und mittlere Unternehmen in der Bodenseeregion, von denen viele keine eigene Forschungsabteilung haben. Unternehmer*innen, Führungskräfte und Mitarbeitende erfahren, wer an welchen Themen arbeitet und wie eine Kooperation mit der Hochschule in der Praxis abläuft. Das Format passt zu ihrem Arbeitsalltag: Eine Folge lässt sich auf dem Weg ins Büro hören, ein Fachaufsatz eher nicht. Wer sich allgemein für Forschung und neue Ideen aus der Region interessiert, ist ebenfalls angesprochen.
Folge 1: Ein Assistenzsystem für Krankenfahrstühle
Zu Gast in der ersten Folge ist Prof. Dr.-Ing. Alexander Basler, Professor für Fahrzeugmechatronik an der HTWG. Mit Partnern aus der Praxis entwickelt er ein Fahrerassistenzsystem für Krankenfahrstühle, das Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Steuerung erleichtern und ihnen mehr Selbstständigkeit geben soll. Im Gespräch erzählt Basler, wie die Idee zum Projekt entstand und welchen Anteil ein mittelständisches Unternehmen an der Entwicklung hat.
Für das System musste keine neue Technologie erfunden werden. Das Team greift auf vorhandene Systeme zurück und macht sie für eine Zielgruppe nutzbar, für die sie ursprünglich nicht gebaut wurden. Viele Unternehmen können daraus etwas für sich mitnehmen: Der nächste Innovationsschritt steckt manchmal in Technik, die man schon hat, eingesetzt für einen anderen Zweck.
So geht es weiter
In den kommenden Folgen stehen Unternehmertum, Gründung und regionale Start-up-Ökosysteme im Mittelpunkt. Wie wird aus einer Idee ein Unternehmen, und was können Hochschulen und Netzwerke dazu beitragen? Zu Gast ist unter anderem das Konstanzer Start-up EnoPark, das an intelligenten Parklösungen arbeitet. Im Gespräch geht es um die Herausforderungen im Tourismus und darum, wie Mobilität in einer Urlaubsregion nachhaltiger werden kann.
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