Kommunikationsdesign
Bachelorstudiengang


Kreatives Gipfeltreffen
»ILLOKONSTANZ, Vol. 05« mit Joel Castillo, Ari Liloan und Gary Taxali
Sie zeichnen für die größten Zeitungshäuser in den Vereinigten Staaten und in Europa. Sie zücken den Stift für große Marken und können in wenigen Stunden politische und gesellschaftliche Phänomene ins Bild setzen. Und sie lieben ihren Beruf immer noch – das war die vielleicht motivierendste Botschaft, die Joel Castillo, Ari Liloan und Gary Taxali bei ihrem Besuch in Konstanz im Gepäck hatten.
Kooperation zwischen Hochschule und Stadt
Traditionell ist »ILLOKONSTANZ« eine Kooperation zwischen dem Kulturamt der Stadt Konstanz und der HTWG Konstanz – und genau an diesen beiden Orten spielt sich das Geschehen auch ab: An der Hochschule halten die eingeladenen Illustrator*innen Vorträge über ihren Werdegang und ihr Werk, sie betreuen einen zweitägigen Workshop und geben den Studierenden bei der finalen Präsentation individuelle Tipps, wie sie sich verbessern können. In der Stadt bestücken sie den »Turm zur Katz« beim Kulturzentrum am Münster mit einer Ausstellung, die sich über drei Stockwerke erstreckt.
Dort hat man bei der jetzigen Ausstellung auch Platz freigehalten für eine besondere Hommage: Greg Mably, der 2019 beim Festival zu Gast war, ist in diesem Jahr verstorben. Ein Anlass, retrospektiv nochmals einige Arbeiten von ihm zu zeigen.
Über Künstlerfreundschaften
Denn das Festival steht nicht nur für ausgezeichnetes illustratorisches Handwerk, sondern ist auch immer wieder ein Beweis, dass es sie wirklich gibt: die Kollegialität und Freundschaft unter Künstler*innen, über Jahre und Kontinente hinweg. Castillo und Taxali leben und arbeiten in Toronto, Ari Liloan ist aus Hamburg angereist, Gastgeber vor Ort war Illustrations-Professor Thilo Rothacker zusammen mit Illustrator Thomas Fuchs.
Insights in den Illu-Alltag
Zu fünft haben sie dem Publikum beim öffentlichen Podiumsgespräch zur Vernissage einen Einblick in ihre Technik gegeben, darüber gesprochen, wie sie sich auch im Auftragsgeschäft künstlerische Freiheit bewahren und wie sie die Entwicklungen durch die Künstliche Intelligenz sehen – durchaus kritisch nämlich. Und wer will schon ein Werk ohne Künstler? Eines zumindest wird auch die tollste KI nicht ersetzen können: Anlässe wie diese zu schaffen, bei denen ein Austausch zu zeitgenössischer Illustration stattfinden kann und bei denen eine bleibende Verbindung entsteht.
Die Ausstellung im »Turm zur Katz« beim Kulturzentrum am Münster läuft bis zum 28. Februar 2027
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag: 10 bis 17 Uhr














